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Zahnwurz
Die Quirlblättrige Zahnwurz, auch als Neunblatt-Zahnwurz, Weiße Zahnwurz oder Weißer Sanikel bezeichnet, ist ein Angehöriger der Kreuzblütengewächse. Sie blüht vorwiegend von März bis April.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Husten, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name: Dentaria enneaphyllos
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
 
Beschreibung
Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 30 cm. Die Stängelblätter sind quirlständig angeordnet und erscheinen meist zu dritt. Die Fiedern sind oval-lanzettlich und unregelmäßig doppelt gesägt. Die blassgelben oder fast weißen, vierzähligen Blütensind nickend. Die Blütenkron-blätter sind 12-16 mm lang und überragen die Staubblätter kaum. Die aufrecht stehenden Schoten sind 40-75 mm lang und 3,5-4 mm breit.

Weißkohl
Der Weißkohl, auch Weißkraut, Weißkabis, Kappes, Kaps, Kappus, Kabis, Kobis oder Kraut genannt, ist eine Variante des Kopfkohls und ein Gemüse, das vor allem im Herbst und Winter Saison hat. Aus ihm lassen sich deftige Eintöpfe, Krautkuchen, Kohlrouladen oder Salate herstellen. Er zeichnet sich durch seinen hohen Anteil an Vitamin C (46 mg/100 g) und antibiotisch wirkenden Senfölglycosiden aus.
Der Weißkohl gilt in unseren Zeiten des Überflusses als Arme-Leute-Essen, aber vor allem die ärmeren Men-schen wollen hierzulande möglichst nichts mit Kohl zu tun haben. Dabei ist Kohl nicht nur ein leckeres Gemüse, sondern auch sehr förderlich für die Gesundheit. Einerseits profitieren Stoffwechsel und Verdauungssystem von Kohlmahlzeiten, andererseits kann man ihn auch für Umschläge gegen Wunden einsetzen, denn der Kohl enthält antibiotisch wirkende Substanzen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, Hautentzündungen, Langsam heilende Wunden, Geschwüre, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür, neuralgische Beschwerden, Stoffwechsel fördernd, Rheuma, Gicht, Übergewicht, Verstopfung, Vitamin C Mangel
wissenschaftlicher Name: Brassica capitata
Pflanzenfamilie: Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name: White cabbage
volkstümliche Namen: Kraut, Kopfkohl, Kappes, Krautkopf
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Vitamin A, Proteine, pflanzliche Fette, Harze, Spurenele-mente, Kalium, Kaliumnitrat, Kaliumsulfat, Eisen, Magnesiumoxyd, Schwefel
Sammelzeit: Herbst
 
Anwendung
Essen
Die verbreitetste Möglichkeit, den Weißkohl einzusetzen, ist es, ihn zu essen. Am wirksamsten ist der Weißkohl roh, aber dann ist er recht schwer verdaulich und fördert Blähungen. Gegen diese Blähungen helfen Kümmel, Zwiebeln und Knoblauch. Auch als gedünstetes Gemüse oder in einer Kohlsuppe eignet sich der Kohl, um den Stoffwechsel anzuregen.
Sauerkraut
Besonders gut ist der Kohl auch als Sauerkraut, denn dann ist er roh und außerdem milchsauer vergoren, was an sich schon förderlich für die Gesundheit ist. Sauerkraut unterstützt durch die Milchsäurebakterien die Darmtätigkeit. Außerdem enthält Sauerkraut viel Vitamin C und hat dadurch früher im Winter die Menschen vor Skorbut bewahrt, wenn sie regelmäßig Sauerkraut gegessen haben.
Umschlag für schlecht heilende Wunden
Mit frischen Kohlblättern kann man schlecht heilende Wunden behandeln. Je nach Größe braucht man ein bis zwei Blätter, die in sehr gutem Zustand sein sollten. Dann werden nach dem Waschen und Trocknen die dicken Rippen der Blätter entfernt. Anschließend walzt man die Blätter mit einer Kuchenrolle oder Flasche so lange, bis sie weich und mürbe werden. Diese gewalzten Blätter legt man als Umschlag auf die Wunde. Zur Befestigung kann man einen Verband anlegen, der nicht zu straff sein sollte. Zweimal täglich sollte man diesen Umschlag wechseln. Beim Wechseln sollte die Wunde mit handwarmem Kamillentee oder verdünntem Weingeist gereinigt werden.
Saft
Den Kohl kann man auch als frisch gepressten Saft zu sich nehmen. In dieser Form ist er besonders wirksam und wirkt auch heilsam auf Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre. Der Kohlsaft wird als Kur etwa vier Wochen lang getrunken. Täglich sollte man einen halben oder ganzen Liter Kohlsaft in kleinen Schlucken trinken.
Sauerkrautsaft
Sauerkrautsaft fördert die Verdauung und den Stoffwechsel. Man bekommt fertigen Sauerkrautsaft sogar im Handel in Flaschen.
Pharmakologie
Frischer Weißkohlsaft wird in der Volksheilkunde bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren eingesetzt. Kenntnisse zur Wirksamkeit sind bisher unzureichend. Ebenso kann Sauerkrautsaft bei Verdauungsbeschwerden angewendet werden. Äußerlich wurden früher gequetschte Kohlblätter zur Heilung von Geschwüren, Wunden und bei Furunkulose aufgelegt. Bei überwiegender Ernährung mit Kohl (wie sie z. B. in Notzeiten üblich war) wurden vermehrt Vergrößerungen der Schilddrüse beobachtet. Verantwortlich hierfür sind die im Weißkohl enthaltenen Glucosinolate, weil deren Spaltprodukte die Jodid-Aufnahme hemmen.
  
Pflanzenbeschreibung
Viele Weißkohlsorten haben Köpfe, die deutlich größer sind als die des Rotkohls. Früh marktreife Sorten werden in der Regel als Kopfkohl vermarktet. Die später marktreifen und vielfach großvolumigen Sorten werden zu einem Großteil zu Sauerkraut verarbeitet. Zuchtziele sind insbesondere und je nach Verwendungsziel Platzfestigkeit bei gleichzeitiger Kompaktheit, kurzer Innenzapfen, Lagerfähigkeit, Krankheits- und Schädlingsresistenz sowie Eliminierung genetisch bestimmter Defekte wie interner Nekrosen, die Tabak genannt werden. Die am meisten angebauten Sorten sind rundköpfig, wodurch sie leichter maschinell zu verarbeiten sind. Im Norden sind auch platte Kopfarten wie Amager zu finden. In Süddeutschland werden auch das aromatische Spitzkraut und das Filderkraut gezogen. Die Benetzbarkeit der Blattoberfläche ist gering. Wasser perlt in Tropfen ab, wie es auch bei Lotosblumen beobachtet werden kann, und nimmt dabei auf der Oberfläche anhaftende Schmutzpartikel mit (Lotuseffekt).
Schon in der Steinzeit wurde die Ursorte des Kohls vermutlich schon gegessen. Diese Urform wächst an den Küsten Europas. Wahrscheinlich weil die Menschen den Kohl gerne gegessen haben, haben sie ihn im Laufe der Jahrtausende zu verschiedenen Formen gezüchtet. Eine dieser Formen ist der Weißkohl, um den es hier geht. Beim Weißkohl wachsen die Blätter nach und nach so dicht zusammen, dass sich ein fester Kopf bildet. Im Frühling keimt der Kohl mit kleinen Blättern, die im Laufe der Monate immer grösser werden. Im Laufe des Spätsommers und Herbstes bildet sich der Kopf, der über ein Kilo schwer werden kann.

Bachblüten
Ich fühle mich unsicher (Cerato)
Diese fühlen sich stetig unsicher
Mit der Bachblüte können sie an ihrer Sicherheit zulegen
Bachblüten
Ich bin ein jähzorniger Mensch (Cherry Plum)
Diese Menschen können sehr leicht jähzornig werden
Mit der Blüte können sie diese jähzornige Art ablegen
Grundlagen des Fastens
Fastendefinition: „freiwilliges Fasten umfasst den Verzicht auf Nahrung- und Genussmittel für eine begrenzte Zeit (fünf Tage bis zwei Wochen), reichliche Flüssigkeitszufuhr und regelmäßige Darmentleerung.
Es dient der Entlastung des Stoffwechsels und der Entschlackung und Reinigung des Organismus. In der Zeit des Nahrungsverzichtes kann der Körper sich erholen und krankmachende Stoffwechselprodukte abbauen.
Tipp 1: Auf das Fasten einstimmen
Beim Fasten verhält es sich ähnlich wie bei einer langen Bergtour: Gute Vorbereitung ist das Um und Auf. Beim Besteigen eines Gipfels können ebenso kleinere Hindernisse auftauchen wie beim freiwilligen Nahrungsverzicht. Eine längere Fastenperiode sollte daher im Vorfeld gut überlegt und geplant sein. Stellen Sie sich ganz bewusst auf Rückschläge, auch als "Fastenkrisen" bezeichnet ein. Diese sind kaum vermeidbar, mit der richtigen Mentalität aber gut bewältigbar.
Tipp 2: Den richtigen Zeitpunkt planen
Ratsam ist es, sich wenn möglich unmittelbar vor und während der Fastenepisode Urlaub zu nehmen. Fasten hat viel mit Entschleunigung und Erdung zu tun. Insofern sollten Sie vor Fastenbeginn bereits etwas zur Ruhe gekommen sein. Wer sich nicht die ganze Zeit frei nehmen kann, startet mit der Arbeit am besten am vierten Fastentag. Zu diesem Zeitpunkt hat sich der Körper bereits an den Nahrungsentzug angepasst.
Tipp 3: Die passende Fastenart finden
Es gibt unzählige Formen des Fastens. Nicht jede Variante wird jedem zusagen. Manchen fällt es leichter, gar nichts zu essen und auf reine Flüssignahrung zu setzen. Andere brauchen etwas zum Kauen. Beim Fasten ist beides möglich. Suppen und Teefastenkuren sind zwar radikale, jedoch auch sehr effektive Varianten, die eine ganzheitliche Reinigung des Körpers versprechen. Wer sich schon alleine beim Gedanken, nichts zwischen die Zähne zu bekommen schlecht fühlt, kann auch mit Früchten oder Semmeln und Milch (F.-X.-Mayr-Kur) fasten. Beschäftigen Sie sich im Vorfeld ausgiebig mit den verschiedenen Methoden, um die für Sie am besten passende zu finden.
Tipp 4: Mit einem Entlastungstag einstimmen
Starten Sie nicht von 0 auf 100 und geben Sie Ihrem Körper ausreichend Zeit, um sich auf die Nahrungskarenz einzustimmen. Ein bis zwei Entlastungstage bringen auch die Verdauungsorgane in "Fastenlaune".
Was sollten Sie dabei beachten?
Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich. Über den Tag verteilt sollten Sie 3 – 4 Liter Wasser oder ungesüßte Kräutertees trinken.
Verzichten Sie auf Genussmittel. Verabschieden Sie sich demnach in den nächsten Tagen von Nikotin, Koffein und Zucker – zumindest vorübergehend.
Genießen Sie ausschließlich leicht verdauliche Speisen. Lassen Sie sich beispielsweise pürierte Suppen, gedünstetes Gemüse sowie Reis- und Kartoffelgerichte schmecken. Auch leicht be-kömmliche Salate und Frischkost sind ideale Fasteneinsteiger.
Tipp 5: Den Darm reinigen
Auftakt des Fastens bildet eine gründliche Darmreinigung. Sie erleichtert dem Körper die Ausscheidung von Giftstoffen. Oft wird zu diesem Zwecke in Wasser aufgelöstes Bittersalz eingenommen. Bittersalz ist ein Abführmittel, das im Darm Wasser bindet, den Darminhalt so gleitfähiger macht und zu einer schonenden Entleerung führt. Halten Sie sich bei der Zubereitung der Mischung unbedingt an die Gebrauchsanweisung und denken Sie daran, nach Einnahme in Reichweite einer Toilette zu bleiben. Die Wirkung tritt meist binnen zweier Stunden ein.
Tipp 6: Einläufe mit warmen Wasser
Darmreinigung ist im Übrigen auch das Stichwort für alle weiteren 7 – 10 Fastentage. Am besten, Sie wenden hierfür einen Einlauf mit warmen Wasser an. So pardox es klingen mag: regelmäßige Einläufe steigern das Wohlbefinden und mindern unangenehm empfundene Begleiterscheinungen beim Fasten. Denn durch den ausbleibenden Nahrungsnachschub wird der Darm träge. Bleiben die Stoffwechselendprodukte über eine längere Zeit im Darm, setzt ein Gärungs- und Fäulnisprozess ein – die entstehenden Stoffe belasten den Organismus. Kopfschmerzen und Müdigkeit können die Folgen sein. Um den Kreislauf in Schwung zu halten und den Reinigungsprozess zu fördern, sollte außerdem auf die Zufuhr von reichlich Flüssigkeit geachtet werden. Da es beim Fasten häufiger zu Mund- und Körpergeruch kommt, sollte auf eine gute Hygiene geachtet werden.
Tipp 7: Fastenkrisen leichter bewältigen
Viele Fastende berichten von teils starken Nebenwirkungen ab etwa dem dritten Fastentag. Von manchen auch als Fastenkrise oder Fastenflaute bezeichnet, ist man etwaigen Durchhängern aber nicht hilflos ausgeliefert.
Tipp 8: Die Leber entlasten
Die Leber ist für den Prozess der Entgiftung das wichtigste Organ im Körper und somit beim Fasten besonders gefordert. Schenken Sie Ihrer Leber in dieser Zeit vermehrt Aufmerksamkeit und tun Sie Ihr mittels Leberwickel etwas Gutes. Legen Sie dafür nach dem Mittagessen und abends vor dem Schlafengehen ein feuchtes Tuch über den rechten Rippenboden. Decken Sie den angefeuchteten Lappen mit einem trockenen Handtuch und einer Wärmeflasche obendrauf ab. Gönnen Sie sich nun etwas Ruhe und lassen Sie den Leberwickel mindestens eine halbe Stunde einwirken.
Tipp 9: Bewegung unterstützt das Fasten
Sanfte Bewegung wirkt sich auf mehrfache Weise positiv aus. Sie verhindert den Abbau von Muskelmasse, beugt Kreislaufproblemen vor und fördert die Ausscheidung von Stoffwechselabfallprodukten sowie Säuren. Außerdem kommt durch Sport das Lymphgefäßsystem in Schwung. Anders als das Herz haben die Lymphen keine "Pumpe", sondern werden durch Muskelkontraktionen transportiert. Auf intensive Belastungseinheiten und Extremsport sollten Sie während des Fastens jedoch verzichten. Sie könnten einen zu starken Blutzuckerabfall bewirken.
Tipp 10: Langsamer Aufbau nach dem Fasten
Nach dem Fasten muss sich der Körper erst allmählich wieder an "mehr Biss" gewöhnen. Die Aufnahme der ersten festen Nahrung wird auch als Fastenbrechen bezeichnet. Üblicherweise dürfen Sie sich hierbei einen Apfel, entweder ganz oder gerieben gereicht, schmecken lassen. Auch cremige Suppen gewöhnen den Magen schonend an größere Portionen. Vermeiden Sie unbedingt eine zu rasche Umstellung auf Ihre gewohnte Ernährung.

Hildegards Sicht – aktueller den je
Als wichtigste Heilmittel gelten bei Hildegard Pflanzen und eine maßvolle und ausgewogene Ernährung, umgekehrt führen schlechte Ernährungsgewohnheiten zu Erkrankungen. Diese ganzheitliche Betrachtung des Zusammenhangs zwischen Ernährung und Lebensführung und der Verweis auf die spirituelle Dimension von Krankheit und Wohlbefinden sind es, die Hildegards Ernährungslehre heute für viele Menschen so attraktiv machen.
Es ist charakteristisch, dass Hildegard im Vorwort zum ersten Buch über die Heilkraft der Natur (Physica) auf die Beziehungen der Pflanzen zu den Menschen hinweist: „Bei der Erschaffung des Menschen aus Erde eine andere Erde genommen, die den Menschen darstellt und alle Elemente waren ihm untertan und sie halfen ihm in allen seinen Bemühungen und er half ihnen. Und die Erde spendete ihre Lebenskraft (viriditas) nach dem Geschlecht, nach der Natur, nach der Lebensweise und dem ganzen Verhalten des Menschen.“ In insgesamt neun Büchern und 513 Kapiteln stellt Hildegard ihren natürlichen Stoff in der Physica dar: sie schreibt über die Pflanzen, Elemente, Bäume, Steine, Fische, Vögel, (Säuge-)Tiere, Reptilien und über den Ursprung der Metalle. Besonders bewandert ist Hildegard in der Botanik, der sie 293 Kapitel widmet, also über die Hälfte ihres Werkes.

Sebastian Kneipp
Von Woche zu Woche vermehrte sich die Zahl der Kranken und nicht selten kann man sich überzeugen von namenlosen Elend, an das man nie gedacht hätte.
1881 wird Kneipp Pfarrer von Bad Wörishofen. Sein Amt bringt ihm nun immer öfter mit Armen und Kranken in Berührung. Die Folgen bleichen nicht aus:
Geradeso wie die Zahl der persönlich Kommenden, vermehrte sich auch die Zahl der Briefe. Kamen früher täglich 12 bis 20, so steigert sich jetzt die Zahl auf 60, 100 und auch schon 140 in einem Tage.
Doch erneut handelte er sich Ärger mit den Ämter ein und muss sich vor Gericht verantworten:
Wenn ich auch öfter angeklagt worden bin, so konnte ich nie gestraft werden, deshalb, weil ich nur Hausmittel, ganz schuldlose Kräuter und das Wasser angewendet habe. Medikamente, die in der Arznei gebräuchlich sind, habe ich nicht gebraucht. […] Es herrscht da und dort heute noch Vorlieben für die alten Mittel und sollten sie auch auf den einen oder anderen Zustand nicht besondere Wirkung haben, so hat man wenigstens keinen Schaden für seine Natur gehabt. Und so kann ich sagen, dass ich in der großen Reihe von Jahren vielen Tausenden die einfachsten Mittel geraten habe und musste oft staunen ob den herrlichen Wirkungen. Und wenn man manche Leute eine zu große Scheu vor dem Wasser hatten und wenn ihnen die Anwendungen nicht leicht oder gar nicht begreiflich gemacht werden konnten, habe ich ihnen bloß Kräuter gegeben oder andere einfache Hausmittel geraten. Die Kräuter und Hausmittel stören nicht im geringsten die Wirkung des Wassers, im Gegenteil – wo auf diese zweifache Weise eingewirkt wird, sind die Kräuter und das Wasser regelmäßig von doppelten Erfolg.

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