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Fliegenpilz tt
Der Fliegenpilz ist eine giftige Pilzart aus der Familie der Wulstlingsverwandten. Die auch als Roter Fliegenpilz bezeichnete Spezies erscheint in Mitteleuropa von Juni bis zum Winter, hauptsächlich von Juli bis Oktober. Es existieren mehrere anerkannte Varietäten (Varianten): Der Fliegenpilz im eigentlichen Sinn ist die Typusvarietät muscaria. Dagegen hat die Varietät aureola häufig keine Flocken auf dem Hut, aber eine häutige Scheide. Die var. formosa besitzt einen orangegelben Hut mit spärlichen gelben Flocken. Beide zuletzt genannten Varietäten verursachen die gleichen Vergiftungserscheinungen wie die eigentliche Typusvarietät des Fliegenpilzes. Der braune Königs-Fliegenpilz wird von einigen Autoren nicht als eigenständige Art anerkannt, sondern ebenfalls als Varietät des Roten Fliegenpilzes geführt – die Fruchtkörper ähneln äußerlich sehr stark denen des Pantherpilzes.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußer-lich anwenden. Nervenschmerzen
wissenschaftlicher Name: Amanita muscaria
Verwendete Pflanzenteile: Hut
Sammelzeit: Spätsommer
 
Anwendung
Achtung! Giftig. Fliegenpilz nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
       
Pflanzenbeschreibung
Der Fliegenpilz ist mit seinem auffälligen roten, weiß gepunkteten Hut weit und gut zu sehen. Er hat einen Durchmesser von 5 bis über 15 Zentimeter, ist jung kugelig oder halbkugelig geschlossen, dann konvex, schließlich scheibenförmig mit etwas herabgebogenem, gestreiftem Rand. Jung ist er durch sehr dicht stehende Warzen und Schuppen noch fast weiß mit schwachem orangenen oder rötlichem Schimmer, dann tief rot und mit grauweißen kegelförmigen Warzen, zum Teil auch breiten Schuppen – den charakteristischen weißen Punkten – besetzt, die leicht abgewischt werden können. Sie sind Reste einer Gesamthülle, die den jungen Pilz anfangs schützend umschließt. Der rote Hut ist bisweilen auch fleckenweise heller, und zwar besonders gegen den Rand mit orangener Mischfarbe, gelegentlich durch tiefer rot gefärbte Linien wie faserig gestreift. Am Hutrand hängen teilweise leicht entfernbare weiße Velumflocken. Im Übrigen ist die Oberfläche weitgehend glatt bzw. wie gehämmert uneben, im feuchten Zustand etwas schmierig und schwach glänzend. Die Hutdeckschicht ist als Haut bis zur Mitte des Hutes abziehbar; das dadurch freigelegte Hutfleisch ist tief safrangelb gefärbt. Auf der Unterseite des Hutes befinden sich Lamellen. Diese stehen frei, untermischt und ziemlich gedrängt. Sie sind schwach bauchig und weisen eine fein gezähnte Schneide auf, die unter der Lupe gesehen zugleich flockig ist. Ihre Farbe ist weißlich, bei älteren Stücken aus der Tiefe heraus mit schwach lachsfarbenem Schein. Gegen den Hutrand sind sie stumpf geformt. Sie fühlen sich weich an und haben eine glatte Lamellenfläche. Der Sporenstaub ist weiß. Der Stiel ist 8 bis 20 Zentimeter hoch und 1,5 bis 3 Zentimeter dick und besitzt einen runden Querschnitt. Die Stielspitze ist gegen den Hut ausweitend, die Stielbasis knollig verdickt. In seiner oberen Hälfte (oft sogar ziemlich weit oben) weist er einen häutigen, empfindlichen Ring auf, der unterseits flockig ist und oberseits wie gepresste Watte aussieht; dieser hat einen gezähnten Rand und ist weiß bzw. gelegentlich und stellenweise leicht gelblich gefärbt. Der Stiel ist insgesamt weiß, an seiner Spitze bereift, gegen die Stielknolle auch schwach bräunlich und bisweilen durch unscheinbare Linien gezeichnet, die unregelmäßig netzig zusammenlaufen können. An der Stielknolle fügen sich zahlreiche weißlich-graue Warzen zu drei bis vier meist unvollständigen Ringzonen. Bisweilen findet sich auch eine Volva, die jedoch in der Regel nicht gut entwickelt ist. Das Fleisch ist schwammig, weich, lediglich in der Knolle ziemlich fest und ohne besonderen Geruch. Es ist im Stiel voll und schwach faserig bis schwammig. Von der Hutoberfläche her ist es orangegelb eingefärbt, sonst rein weiß. Während des Trocknungsprozesses schimmert die Huthaut zeitweilig golden bis kupfern, nimmt jedoch später eine mattorange Färbung an, wobei der metallische Schimmer wieder verblasst.

Euphorbium tt
Die Kreuzblättrige Wolfsmilch ist eine Pflanzenart in der Gattung Wolfsmilch aus der Familie der Wolfsmilchgewächse.Viele verschiedene Euphorbium-Arten wachsen weltweit. Sie sehen auch sehr unterschiedlich aus, aber gemeinsam ist ihnen, dass sie faszinierend aussehen, zum zweimal hinschauen. Wenn es Pflanzen mit magischen Kräften gäbe, dann würden die Euphorbium-Arten, auch Wolfsmilch genannt, mit Sicherheit dazugehören. Alle Wolfsmilch-Arten enthalten einen Milchsaft, der giftig ist. Dieser Milchsaft reizt die Haut, lässt sie schmerzhaft anschwellen und wirkt innerlich eingenommen abführend bis hin zu giftig. Auch die Samen der Wolfs-milch wirken abführend und giftig.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Antibakteriell, harntreibend, Verstopfung, Hautreizend, Warzen, Hühneraugen, Gegen Behaarung
wissenschaftlicher Name: Euphorbia lathyris, Euphorbia cyparissias, Euphorbia resinifera
Pflanzenfamilie: Wolfsmilchgewächse = Euphorbiaceae
englischer Name: Spurge
volkstümliche Namen: Zypresseneuphorbie, Dullkraut, Milchkraut, Giftmilch, Hexenmilch, Teufelsmilch, Krätzekraut, Krötengras, Spechtwurzel, Springwurzel, Springwolfsmilch, Vierzeilige Wolfsmilch, Warzenkraut
Verwendete Pflanzenteile: Milchsaft
Inhaltsstoffe: Hautreizende Harze, Ingenol, Bitterstoff, Euphorbon, Kautschuk
 
Anwendung
Die Pflanzen sind in der Regel zweijährig, mit einigen Formen und/oder an einigen Standorten manchmal auch einjährig. Als Zierpflanze ist die Kreuzblättrige Wolfsmilch vor allem wegen ihrer fraktalen Wuchsform beliebt. Die ihr nachgesagte Wirkung gegen Wühlmäuse ist bedingt zutreffend. Zumindest im engeren Umkreis von etwa 3 – 4 Meter Radius scheinen Wühlmäuse aber auch Maulwürfe Abstand zu nehmen. Wegen des außergewöhnlich hohen Ölsäuregehalts ihrer Samen hat die Kreuzblättrige Wolfsmilch das Interesse der Oleochemie geweckt. Früher wurden ihre Samen, wie die mehrerer weiterer Arten, als Abführmittel genutzt, führten jedoch in höherer Dosierung zu schweren Vergiftungen und manchmal sogar zum Tod. Mit dem Entzündungen hervorrufenden Milchsaft wurden früher auch Warzen und Hühneraugen behandelt.
Achtung! Giftig. Euphorbium nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Den Milchsaft der Wolfsmilch kann man auf Warzen oder Hühneraugen auftragen. Die verhärteten Haut-stel-len werden durch den Saft weggeätzt. Auch Haare an unerwünschten Stellen verschwinden durch den Milchsaft.
Achtung! Der Milchsaft ist ätzend und reizt die Haut!
Die Samen und der Milchsaft werden in der Volksheilkunde gegen Verstopfung verwendet. Die Wirkung reicht von einer normalen Abführwirkung bei Einnahme weniger Samen bis hin zu einer starken purgativen Wirkung, bei der auch Erbrechen auftritt. Früher wurde die Wolfsmilch zur Abtreibung benutzt, aber das war nur von wenig Erfolg gekrönt und endete oft in schwerer Vergiftung bis hin zum Tod.
Achtung! Bei hoher Dosierung kann der Genuss des Samen sogar zum Tod führen!
Aufgrund der Giftigkeit sollte man von einer innerlichen Verwendung der Wolfsmilch absehen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Kreuzblättrige Wolfsmilch ist eine immergrüne, zweijährige, krautige Pflanze die Wuchshöhen von bis zu 1m erreichen kann, meist jedoch kleiner bleibt. Üblicherweise ist der bis zu 2 cm dicke Stängel unverzweigt bzw. verzweigt nur nach einer Verletzung. Die ungestielten, kreuzweise gegenständigen Laubblätter sind am Grunde linealisch, bis 15 cm lang und weisen einen charakteristischen Mittelnerv auf. Weiter oben am Stängel werden die Blätter kürzer und dreieckig. Im zweiten Lebensjahr wird über einem Wirtel aus vier Blättern ein endständiger Blütenstand, eine zwei- bis vierstrahlige Scheindolde gebildet. Die Hochblättersind gelblich grün bis gelb. Die Nektardrüsen der Cyathien sind gelb bis (selten) purpurn, etwa halbkreisförmig und tragen außen zwei horn- bis keulenförmige Fortsätze mit meist verbreiterten Enden. Die glatten, drei-kammerigen Kapselfrüchte haben einen Durchmesser von 8 bis 10 mm. Die abgeflacht eiförmigen, 4 bis 6 mm langen Samen tragen ein Anhängsel. Die Blütezeit reicht je nach Standort von Juni bis August.
Kreuzblättrige Wolfsmilch
Die Kreuzblättrige Wolfsmilch stammt aus der östlichen Mittelmeer-Region ist aber inzwischen auch in Mitteleuropa heimisch. Sie ist ganzjährig grün. Im zeitigen Frühjahr wächst der Stängel mit langen, lanzettlichen Blättern, die kreuzförmig vom Stängel abstehen. Im Spätsommer verästelt sich die Wolfsmilch auf einer Höhe von etwa einem Meter und bildet gelbgrüne Blüten.
Zypressen-Wolfsmilch
Die Zypressenwolfsmilch hat feine fiederartige Blätter, die direkt am Stamm wachsen. Die Blüten sind leuchtend gelb.

Bachblüten
Ich fühle mich isoliert (White Chestnut)
Diese fühlen sich von vielen Sachen isoliert
Mit der Bachblüte können sie diese Isolation umkehren
Bachblüten
Ich bin zu impulsiv (Wild Oat)
Dieses Menschen können sehr impulsiv sein
Hier können sie das impulsive abstreifen
Zucker und Salz in Massen! (Regel 6)
Zucker, Süßigkeiten, süßes Gebäck und gesüßtes liefern überwiegend „leere Kalorien“, d.h., sie enthalten einerseits leicht resorbierbare Kohlenhydrate, unter Umständen im Verbund mit reichlich Fettkalorien, dagegen andererseits oft nur geringe Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen oder Faserstoffen.
Zuckergesüßte Lebensmittel und Getränke sind meist nährstoffarm und enthalten unnötige Kalorien. Zudem erhöht Zucker das Kariesrisiko. Zu viel Salz im Essen kann den Blutdruck er-höhen. Mehr als 6g am Tag sollten es nicht sein. Wenn Sie Salz verwenden, dann angereichert mit Jod und Fluorid.
Zucker
Der süße Geschmack von Lebensmitteln kann aus ganz unterschiedlichen Quellen kommen. Weitverbreitet ist der allgemein bekannte Haushaltszucker (Saccharose). Er wird bei Lebensmitteln häufig als „zugesetzter Zucker“ verwendet. Auch brauner Zucker, Honig, Agavendicksaft, Kokosblütenzucker, Sirupe sowie die Süße aus Früchten, die zum Süßen eingesetzt werden, sind wie Haushaltszucker zu bewerten.
Oft steckt sehr viel Zucker in verarbeiteten Lebensmitteln, so z. B. in Milchprodukten wie Fruchtjoghurt, Fruchtquark oder Milchmischgetränken (z. B. Kakao). Auch Nektare und Fruchtsaftgetränke enthalten viel Zucker. Zucker ist auch Lebensmitteln zugesetzt, in denen wir ihn nicht gleich vermuten, wie z. B. Ketchup, (Grill)Soßen, Dressings oder Fertigmahlzeiten wie Pizza.
Nektare, Fruchtsaftgetränke sowie insbesondere zuckergesüßte Erfrischungsgetränke sind nicht empfehlenswert, da sie viele Kalorien enthalten, nicht sättigen und in der Regel keine lebensnotwendigen Nährstoffe liefern. Zu den zuckergesüßten Erfrischungsgetränken gehören z. B. Cola-Getränke, Eistees und Limonaden.
Zuckergesüßte Getränke erhöhen das Risiko für Adipositas und Diabetes mellitus Typ 2. Zudem fördern sie, wie auch zuckergesüßte Lebensmittel, die Entstehung von Karies. Auch Obstsäfte sind sehr zucker- und kalorienreich und daher keine Durstlöscher.
Salz
Eine hohe Speisesalzzufuhr erhöht das Risiko für Bluthochdruck und damit auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Über verarbeitete Lebensmittel wie Brot, Käse, Fleisch, Wurst und Fertigprodukte sowie Fast-Food nehmen wir viel Salz auf. Aber auch beim Zubereiten von Mahlzeiten zu Hause bzw. beim Salzen am Tisch gelangt viel Salz ins Essen.

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