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Storchenschnabel
Der Storchschnabel ist ein Verwandter der Geranie, was uns die hübschen, aber kleinen Blüten beweisen. Im Unterschied zur Geranie riecht er jedoch ziemlich herb, sodass er auch oft "stinkender Storchschnabel" genannt wird. In der Heilkunde hilft uns der Storchschnabel bei Problemen der Haut und des Verdauungssystems.
Die Storchschnäbel oder Geranien sind mit 380 bis 430 Arten die artenreichste Gattung der Pflanzenfamilie der Storchschnabelgewächse. Sie sind auf allen Kontinenten verbreitet. Arten und Sorten der Gattung Geranium werden mindestens seit dem 16. Jahrhundert als Zierpflanzen kultiviert und Arten und vor allem Sorten sind in zahllosen Gärten und Parks anzutreffen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Blutungen, Durchfall, chron. Magenentzündung, Hautleiden, Geschwüre, Ausschläge, Offene Beine, Mund- und Rachenentzündung, Nasenbluten, wunde Brustwarzen (bei Stillenden), Stoffwechsel anregend
wissenschaftlicher Name: Geranium robertianum
englischer Name: Herb Robert
volkstümliche Namen: Stinkender Storchschnabel, Storchenschnabel, Ruprechtskraut, Robertskraut, Gottensgnadenkraut, Warzenkraut, Orvale
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Bitterstoff, Geraniin, Gerbstoffe, ätherisches Öl
Sammelzeit: April bis September
 
Anwendung
Zwar wird Geranium bereits in den antiken Schriften erwähnt, es handelt sich dabei jedoch nicht um Storchschnabelarten. Hildegard von Bingen dagegen erwähnt, ebenso wie Paracelsus, das Ruprechtskraut eindeutig als Heilpflanze. Vermengt mit Weinraute und Poleiminze sollte es das Herz stärken und fröhlich machen. In zahlreichen mittelalterlichen Heilpflanzenbüchern wie beispielsweise denen von Hieronymus Bock und Tabernaemontanus wird das Ruprechtskraut ebenfalls erwähnt - genauso wie gelegentlich der Blutrote Storchschnabel. Auch in der Volksmedizin wurden diese Pflanzen bei Gelbsucht, Blutungen, bösartigen Geschwüren sowie äußerlich bei Flechten und Hautausschlag eingesetzt. Ein Tee des Ruprechtskrautes sollte gegen Kinderlosigkeit helfen. Auch heute wird das Ruprechtskraut noch den Heilpflanzen zugerechnet. Die in der Pflanze enthaltenen Gerbstoffe mit ihren adstringierenden und entzündungshemmenden Wirkungen erklären einige Indikationen wie beispielsweise die Empfehlung, Tee des Ruprechtskrautes zum Spülen und Gurgeln bei Entzündungen im Rachenraum zu verwenden. Ebenso erweist sich Geranium als gutes Mittel gegen Ohrenschmerzen, indem man sich ein frisches Blatt der Pflanze in das Ohr steckt und es dort solange wirken lässt bis der Schmerz verschwindet. Das in der Homöopathie verwendete Mittel Geranium odoratissimum wird dagegen nicht aus Storchschnabelarten hergestellt, sondern aus dem Storchschnabelgewächs Pelargonium odoratissimum.
Der Storchschnabel kann man ganz normal als Tee verwenden. Dazu benutzt man das Storchenschnabelkraut. Auch als Tinktur, Wein oder Pulver kann man ihn einsetzen und hat ihn dann jederzeit bequem zur Hand. Äußerlich eignet er sich besonders als Frischsaft. Wenn die frische Pflanze jedoch nicht vorhanden ist (z.B. im Winter), dann kann man stattdessen einen Tee verwenden.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Storchschnabel ist eine einjährige Pflanze, die häufig wild als Unkraut wächst. Man kann ihn jedoch einfach im Garten anbauen. Er wird bis zu 50 cm hoch und hat reich verzweigte, teilweise rötliche Stängel. Die dreieckigen Blätter sind drei- bis fünfteilig fiederschnittig gelappt. Blätter und Stängel sind weich behaart. Die kleinen, aber hübschen Blüten sind rosafarben bis violett. Jede Blüte hat fünf Blütenblätter, die in der Mitte durch eine dunklere Linie geziert werden. Den Namen hat der Storchschnabel von seinen Fruchtknoten, die wie spitze Schnäbel aussehen. Die deutsche Bezeichnung „Storchschnabel“ erscheint beim ersten Blick auf die blühende Pflanze unverständlich. Der Fruchtstand erklärt jedoch den Namen: Die länglichen, eigentümlich gestalteten Fruchtgrannen erinnern an den Schnabel des Storches. Die botanische Bezeichnung Geranium basiert ebenfalls auf der Form der Fruchtstände; sie lässt sich auf das griechische Wort "géranos" (Kranich) zurückführen. Im Deutschen wurde die Pflanze Storchschnabel früher auch Kranichschnabel genannt.
Storchschnabelarten sind überwiegend ausdauernde, seltener ein- oder zweijährige krautige Pflanzen, wenige Arten sind Halbsträucher oder Sträucher. Sie enthalten ätherische Öle. Storchschnabel-Arten wachsen buschig oder horstartig. In freier Natur sorgen die großen Blätter der Geranien und ihre häufig starke Breitenausdehnung dafür, dass sie im Vergleich zu konkurrierenden Pflanzenarten an ihrem Standort verhältnismäßig viel Nährstoffe und Wasser erhalten. Wie alle Familienmitglieder der Storchschnabelgewächse haben Storchschnabelarten gelenkartig verbundene Stängel, die häufig Drüsenhaare haben. Einige Arten wie beispielsweise der Balkan-Storchschnabel sind nahezu immergrün, andere wie der Basken-Storchschnabel bilden während ihrer Blütezeit große, rundliche „Laubhügel“ aus, die während des Winterhalbjahrs verrotten.
Die wechsel- oder gegenständigen, gestielten Laubblätter sind je nach Art unterschiedlich gestaltet. Bei einigen Arten gleicht das Blatt der bei den Pelargonienarten vorkommenden runden Form, bei den meisten Arten ist es jedoch fünfteilig und jeder Blattlappen stark eingekerbt. Stark geteilte Laubblätter hat beispielsweise Geranium purpureum; bei dieser Art ist jedes Blatt in fünf Lappen unterteilt, die Teilung reicht dabei bis zur Blattachse. Zusätzlich ist jedes Blatt an der Spitze gelappt. Diese Blattform, die für viele der Geranium-Arten typisch ist, bezeichnet man botanisch als tief fiederspaltig. Bei den meisten Arten sind die Laubblätter einfarbig dunkelgrün, bei nur wenigen Arten treten unterschiedliche Grüntöne in der Blattfarbe auf. Die dunkelsten Laubblätter hat die auf Neuseeland und Tasmanien beheimatete Art Geranium sessiliflorum. Bei einigen Sorten dieser Art wurde die ungewöhnliche Blattfärbung noch vertieft, sie ist fast dunkelviolett. Nebenblätter sind vorhanden.
Die Blüten stehen selten einzeln, meist zu zweit. Es ist in der Regel ein langer Blütenstiel vorhanden. Dies ermöglicht den Geranien an ihren natürlichen Standorten eine Konkurrenz zu den meist anderen, gleich hoch wachsenden Pflanzenarten von denen sie umgeben sind und auf diese Weise ihre Bestäubung sicherstellen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf grünen, freien und häufig behaarten Kelchblätter weisen stets eine vorspringende Spitze auf. Die Kelchblätter schließen zuerst die Blütenknospe ein. Wenn sich nach der Bestäubung aus der Blüte die Frucht entwickelt, vergrößern sich die Kelchblätter und schützen den Ansatz der entstehenden großen Frucht. Die fünf freien Kronblätter sind bei manchen Arten genagelt. Die Farbe der Blütenkronblätter der Storchschnabelarten reicht von Weiß über Rosa und Purpurrot bis zu einem leuchtenden Blau. Bei vielen Arten und Sorten ist eine deutliche Maserung der Kronblätter erkennbar. Es sind zwei Kreise mit je fünf Staubblättern vorhanden, sie sind alle fertil; bei den anderen Gattungen der Familie ist ein Teil der Staubblätter zu Staminodien reduziert. Die Ränder der Staubfäden sind behaart. Die meist fünf Nektarien des Diskus alternieren mit den Kronblättern, selten sind sie zu einem Ring vereinigt. Fünf Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten ver-wachsen. Der Griffel endet in fünf Narben.

Rosmarin
Rosmarin ist im Mittelmeerraum heimisch, er wird aber gerne in Deutschland angebaut. Mit seiner anregenden Wirkung ist er unter den Heilpflanzen relativ selten, daher spielt er bei der Behandlung von niedrigem Blutdruck eine wichtige Rolle. Morgendliche Armbäder in Wasser mit ätherischem Rosmarinöl können kleine Wunder wirken. Aber auch sonst hat er ein breites Wirkungsspektrum. Gartenbesitzer sollten auf ihn nicht verzichten, denn er ist nicht nur eine Zierde des Stein- oder Kräutergartens sondern auch eine ganze Naturheilapotheke in einer Pflanze vereint.
Rosmarin ist zweifelsohne eines der bekanntesten Gewürzkräuter und bereits seit dem Altertum hochgeschätzt. Das nadelähnliche Kraut, was eigentlich eine Halbstaude ist, darf heute in keiner mediterranen Küche fehlen. Doch Rosmarin ist mehr als nur ein Küchenkraut. Seine zahlreichen Inhaltsstoffe haben eine große heilkundliche Bedeutung.
 
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, anregend, antibakteriell, entspannend, entzündungshemmend, krampflösend, pilztötend, schmerzstillend, tonisierend, Menstruations fördernd
Anwendungsbereiche: Appetitlosigkeit, Atembeschwerden, Blähungen, Durchfall, Ekzem, Erschöpfungszustände, Gicht, Haarausfall, Herzschwäche, Hämorrhoiden, Ischias, Kopfschmerzen, Magenschwäche, Migräne, Nervenentzündung, Nervöse Unruhe, Neuralgien, Niedriger Blutdruck, Rheuma, Schwäche, Verdauungsstörungen, Wechseljahrsbeschwerden, hartnäckige Hautausschläge, nervöse Herzbeschwerden nervöse Kreislaufbeschwerden, schwache Menstruation
wissenschaftlicher Name: Rosmarinus officinalis
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Rosemary
volkstümliche Namen: Antonkraut, Brautkleid, Brautkraut, Hochzeitsbleaml, Kid, Kranzenkraut, Meertau, Reslmarie, Rosmarein, Rosmarie, Weihrauchkraut
Falsche Schreibweisen: Rosmarien
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Terpene, Thymol, Verbanol, Gerbstoff, Gerbsäure, Kampfer, Bitterstoff, Beta-Sitosterol, Flavone, Salicylate, Saponine
Sammelzeit: April / Mai (vor der Blüte)

Anwendung
Am bekanntesten ist der Rosmarin für seine Anwendung in der mediterranen Küche. Aber er ist auch eine wichtige Heilpflanze mit vielfältigen und starken Heilwirkungen. Normalerweise werden die Blätter des Rosmarins verwendet, aber auch die Blüten enthalten viele Wirkstoffe und können verwendet werden.
Man kann ihn innerlich als Tee, in Teemischungen und als Tinktur anwenden. Das ätherische Öl sollte man nur äusserlich verwenden, weil es sehr stark ist und innerlich eingenommen den Magen reizen könnte.
Kreislaufmittel
Der Rosmarin ist eines der wenigen Kräuter, die niedrigen Blutdruck stärken können. Diese Wirkung gegen niedrigen Blutdruck erfolgt aufgrund der Stärkung von Herz und Kreislauf, hoher Blutdruck wird also nicht noch höher. Auch nervöse Herzbeschwerden und Herzrhythmusstörungen kann man mit Rosmarin behandeln.
Verdauungssystem
Zur Stärkung des Verdauungssystems und zur Beseitigung von Blähungen kann man Rosmarin-Tee trinken oder Mahlzeiten damit würzen.
Nervensystem
Zur Stärkung der Nerven ist Rosmarin besonders gut geeignet. Man kann auch Kopfschmerzen und Migräne damit lindern. Dazu kann man Rosmarin innerlich einnehmen oder äusserlich anwenden und beispielsweise das verdünnte ätherische Öl auf die Stirn reiben.
Frauenbeschwerden
Rosmarin kann ausbleibende Periodenblutungen auslösen und Menstruationskrämpfe lindern. Auch gegen Wechseljahrsbeschwerden kann Rosmarin helfen.
Achtung! In der Schwangerschaft sollte man Rosmarin nicht verwenden.
Rosmarin-Wein
Mit Rosmarin-Wein kann man eine stärkende Rosmarin-Kur durchführen. Dazu setzt man 10 gr Rosmarin-Blätter mit einer Flasche leichtem Weisswein an und lässt den Wein eine Woche ziehen. Danch Abseihen und zweimal täglich ein kleines Glas davon trinken.
Rosmarin-Tinktur
Rosmarin-Tinktur kann man zur äusserlichen Einreibung verwenden oder verdünnt als Teilbad. Sie wirkt belebend und kann ausserdem Gelenkschmerzen und Neuralgien lindern.
Rosmarin-Spiritus
Rosmarin-Spiritus kann man genauso anwenden wie Rosmarin-Tinktur. Für Rosmarin-Spiritus vermischt man 3 ml ätherisches Rosmarin-Öl mit einem Liter 70%igen Weingeist.
Ätherisches Öl
Das ätherische Rosmarin-Öl ist besonders wirksam. Es ist so stark, dass man es nur äusserlich anwenden sollte, damit es nicht den Magen reizt. Das ätherische Öl des Rosmarins kann man zur Belebung in der Duftlampe verdampfen. Man kann es auch in Wasser tropfen und darin baden. Beispielsweise zum Baden der Unterarme, um sich zu beleben und den Kreislauf anzuregen.
Rosmarin als Heilkraut
Rosmarin war bereits in der Antike ein sehr beliebtes Heilkraut. Im frühen Mittelalter waren die Mönche von dem Kraut so überzeugt, dass sie es auch in andere Klöster einführten. Rosmarin wurde dort in eigenen Klostergärten kultiviert und gegen eine ganze Reihe an Beschwerden eingesetzt. Auch heute ist der Rosmarin eine wichtige Heilpflanze. Die Blätter des Rosmarins haben eine Vielzahl pflanzlicher Inhaltsstoffe, die eine breite Anwendung in der Heilkunde ermöglichen.
In den meisten Kräuterbüchern des Mittelalters wurde der Rosmarin ausführlich beschrieben und als Heilkraut verwendet. Im Kräuterbuch von Matthioli wurde der Rosmarin bei Verdauungsproblemen sowie bei Beschwerden an Leber und Milz empfohlen. Auch wurde es als Kraut beschrieben, welches imstande ist das Hirn und die Sinne zu stärken. Angewendet wurde Rosmarin gesotten in Wein, als Pulver sowie als Dampfbad. Im Gart der Gesundheit (1485) wurde Rosmarin auch bei Wurmbefall, schwachem Gemüt und Geelsucht (Gelbsucht).
Rosmarin wurde im Jahr 2011 zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Maßgebend waren die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sowie das große Wirkstoffspektrum der Pflanze. Die oberirdischen Pflanzenbestandteile enthalten vor allem ätherische Öle wie Borneol, Pinen und Cineol sowie wichtige Phenolverbindungen wie die Rosmarinsäure und die Carnolsäure sowie einige Flavonoide wie das Hesperidin. Die Einsatzmöglichkeiten des Rosmarins in der modernen Heilpflanzenkunde umfassen u.a. Verdauungsbeschwerden, leichtere psychische Störungen sowie zahlreiche Entzündungen.
Rosmarin in der Küche
Rosmarin ist ein sehr beliebtes Küchenkraut und lässt sich für eine Vielzahl von Speisen ganz hervorragend einsetzen. Es passt sowohl zu Fleischgerichten, Fischgerichten, Salaten, Suppen sowie zu Kartoffel- und Pilzgerichten. Die Blätter eignen sich vor allem für viele deftige Gerichte.
Rosmarin ist hocharomatisch, schmeckt leicht bitter und harzig. Vom Geschmack her ist mit einer Mischung aus Kampfer und Eukalyptus zu vergleichen. Für die Zubereitung in Speisen sind sowohl frische Rosmarinblätter als auch getrocknete Kräuter geeignet.
Eine bekannte Beilage sind Rosmarinkartoffeln. Hierfür werden die Kartoffeln zusammen mit Öl und Salz in einen Ofen gegeben und mit gehacktem Rosmarin überstreuselt. Daneben können auch andere Kartoffelgerichte wie Bratkartoffeln bzw. Bauernomelette ganz hervorragend mit Rosmarin gewürzt werden.
Werden Fleischgerichten zubereitet, sollte Rosmarin immer nur sparsam verwendet werden, da er einen intensiven und aromatischen Geschmack hat. Bei Bratgerichte ist es auch empfehlenswert einfach einen Zweig in Butter mit anzubraten. Die Aromastoffe gelangen so einfach in die Butter und können dann an die anderen Zutaten harmonisch abgegeben werden. In Suppengerichten oder bei der Verwendung von Süßspeisen kann die Menge etwas erhöht werden.
 
Geschichtliches
Schon im Altertum wurde der Rosmarin im Mittelmeerraum hoch geschätzt. Er war der Göttin Aphrodite geweiht und symbolisierte die Liebe und die Schönheit.
Der Name "Rosmarin" ist lateinisch und bedeutet "Tau des Meeres".
Zweige des Rosmarins wurden kleinen Kindern in die Wiege gelegt, um sie zu schützen. Bräute wurden mit dem Rosmarin geschmückt und auch Gräbern diente er zum Schmuck. So stand der ganze Lebenslauf im Zeichen des Rosmarins.
Im ersten nachchristlichen Jahrhundert wurde der Rosmarin von Mönchen in Mitteleuropa eingeführt. In den damaligen Klöstern galt er als wichtige Heilpflanze.
In mittelalterlichen Kräuterbüchern spielte er eine wichtige Rolle. Er wurde nicht nur gegen allerlei Beschwerden empfohlen, sondern auch zur Stärkung der Potenz. In Ziegenmilch gekocht, sollte der Rosmarin gegen Tuberkulose helfen und äusserlich wurde die Milch gegen Hautkrebs verwendet.
Als Ungarischer Königinnengeist oder Ungarisches Wasser wurde ätherisches Rosmarin-Öl in Weingeist gelöst zu einem der ersten Parfums. Angeblich verhalf es der gelähmten 72-jährigen Königin von Ungarn zu so grosser Jugend und Schönheit, dass der König von Polen um ihre Hand anhielt.
In manchen Gegenden wird der Rosmarin heutzutage immer noch als Brautstrauss verwendet.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Rosmarin ist im Mittelmeerraum heimisch und wurde schon im ersten Jahrhundert nach Christus in Mitteleuropa eingeführt. Die mehrjährige Pflanze ist nicht ganz winterhart, ausser spezielle Sorten, sodass sie in Mitteleuropa meistens im Kübel gezogen wird. An günstigen Standorten werden RosmarinPflanzen bis zu zwei Meter hoch, normalerweise sind sie aber eher 50 cm gross.
Die schmalen, linearischen Blätter sind immergrün, sie fallen also auch im Winter nicht ab. Diese Blätter wachsen direkt an den Zweigen, sind ziemlich hart und duften stark balsamisch, ähnlich wie Kampfer. Wegen dieses Duftes wurde der Rosmarin manchmal auch als Weihrauch-Ersatz benutzt, was ihm den Namen "Weihrauchkraut" eingebracht hat. Zwischen März und Mai und manchmal auch im September blüht der Rosmarin mit hellblauen Lippenblüten. Die Blüten sitzen quirlförmig angeordnet in den Blattachseln.
 
Sammeltipps
Die Blätter sammelt man am besten kurz vor der Blüte, denn dann sind sie am gehaltvollsten. Man kann jedoch auch das blühende Kraut oder nur die Blüten sammeln. Die gesammelten Blätter oder Blüten sollten schnell aber schonend getrocknet werden. Die schonende Trocknung ist wichtig, damit die ätherischen Öle nicht verduften. Für den Einsatz in der Küche kann man ganzjährig die frischen Triebspitzen von Rosmarin abschneiden. Im Winter sollte man dabei jedoch bescheiden sein, weil die Pflanze erst im Frühling wieder nachwächst.
 
Anbautipps
Den Rosmarin erhält man als vorgezogene Pflanze oder als Samen. Die Kultur einer fertige Pflanze ist einfacher als die Aussaat, die nicht immer gelingt. Wenn man keine winterharte Rosmarin-Sorte hat, sollte man den Rosmarin in Töpfen oder Kübeln anpflanzen. Er liebt warme, sonnige Standorte. Im Winter sollte man die Rosmarin-Pflanze an einem kühlen, sonnigen und frostfreien Platz überwitern. Ein helles Treppenhaus oder ein Wintergarten sind dafür geeignet.

Bachblüten
Man bagatellisiert seine Probleme und spricht von selbst nicht darüber, man gesteht sie nicht einmal ein, wenn man darauf angesprochen wird (Agrimony)
Man spielt seine Probleme herunter und spricht nicht darüber und man gesteht sie nicht ein, wenn man darauf angesprochen wird
Agrimony hilft ihnen ihre Probleme richtig zu akzeptieren und können auch darüber sprechen, wenn angesprochen werden
Bachblüten
Man hat kein Verständnis, für die Unzulänglichkeiten anderer Menschen aufbringen (Beech)
Sie haben kein Verständnis für die Unzulänglichkeit ihrer Mitmenschen
Mit der Bachblüte bringen diese Menschen wieder das Verständnis auf
Körperliche Folgen von Übergewicht
Mit Übergewicht gehen meist charakteristische Stoffwechselstörungen und Krankheiten einher. An vielen Untersuchungen wurde eindeutig ein Zusammenhang von Übergewicht und Herz-Kreis-lauf-Erkrankungen, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus Typ 2 und Arthrose belegt.
Welche Folgen kann Adipositas haben?
Adipositas, auch Fettleibigkeit genannt, führt zu einer Vielzahl von Folgeerkrankungen. Nahezu alle Organe können betroffen sein. Zu den möglichen Folgeerkrankungen von Adipositas gehören:
Stoffwechselerkrankungen, zum Beispiel Diabetes mellitus Typ 2 oder Gicht
Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, zum Beispiel Vorhofflimmern, Bluthochdruck (Hy-pertonie), koronare Herzkrankheit, ischämischer Schlaganfall
Erkrankungen des Bewegungsapparates, beispielsweise Kniearthrose, Hüftarthrose
Erkrankungen von Organen, zum Beispiel der Niere, Leber, Gallenblase
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