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Vogelmiere
Die Gewöhnliche Vogelmiere, auch Vogel-Sternmiere, Hühnerdarm (wohl in Bezug auf den kriechenden, runden und gewundenen Stängel), Hühnerscherbe oder Hustdarm genannt, ist eine Pflanzenart der Familie der Nelkengewächse. Die Gewöhnliche Vogelmiere ist als Kosmopolit weltweit verbreitet. Ihre Anpassungsfähigkeit resultiert aus dem gewöhnlich polyploiden Chromosomensatz und zeigt sich auch im Formenreichtum der Sippe. Das weit verbreitete Unkraut kann als Wildgemüse und Heilpflanze verwendet werden.
Die meisten Gartenbesitzer kennen die Vogelmiere mit ihren kleinen Sternblüten als lästiges Unkraut, dabei ist sie nicht nur ein Wildgemüse, das sie selbst anbaut, sondern auch ein wertvoller Schutz und Mulchersatz für den nackten Boden. Fast das ganze Jahr über kann man die Vogelmiere ernten, um daraus Salate, Suppen und Kräuterquark zu bereiten. Diese Speisen regen den Stoffwechsel und die Verdauung an. Auch gegen allerlei Hautprobleme hilft die Vogelmiere. Sogar Schuppenflechte und juckende Ekzeme kann sie lindern.
Die Vogelmiere ist eines der häufigsten Wildkräuter in unseren Breiten. Das kleine krautige Nelkengewächs ist eine beliebte Futterpflanze für Vögel und Kleinnager. Aufgrund der hohen Gehalte an Vitaminen und Mineralstoffen wird das Kraut auch als Salatpflanze gern gegessen. Doch auch als Heilpflanze gegen hartnäckigen Husten oder unterstützend bei Rheuma kann die Vogelmiere gute Dienste leisten.
 
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, blutreinigend, blutstillend, harntreibend, kühlend, schleimlösend, Husten, Bronchitis, Lungenleiden, Frühjahrsmüdigkeit, Blähungen, Verstopfung, Hämorrhoiden, Gelenkentzündungen, Rheuma, Gicht, Nierenschwäche, Menstruationsfördernd, Milchbildungsfördernd, Augenentzündung, Gerstenkorn, Hautprobleme, Ekzeme, Schuppenflechte (Psoriasis), Juckreizlindernd, Geschwüre, Unterschenkelgeschwür, schlecht heilende Wunden, Quetschungen, Schnittwunden, Furunkel, Pickel
wissenschaftlicher Name: Stellaria media
Pflanzenfamilie: Nelkengewächse = Caryophyllaceae
englischer Name: Chickweed
andere Namen: Sternenkraut, Hühnerabbiss, Hühnerdarm, Kanarienvögelkraut, Mäusedarm, Meier, Vögelichrut, Vogel-Sternmiere
falsche Schreibweisen: Vogelmire
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Vitamine, Saponine, Flavonoide, Cumarine, Mineralien, Oxalsäure, Schleim, Zink, ätherische Öle
Sammelzeit: Ganzjährig, besonders Frühjahr und Sommer
 
Anwendung
Der Vogelmiere werden schmerzlindernde Heilpflanzenqualitäten zugeschrieben. Neben den möglichen Heilwirkungen verfügt diese Pflanze auch über einen Wert als Nahrungs- beziehungsweise Genussmittel. Ihr Geschmack erinnert an jungen rohen Mais. Bereits 50 Gramm Vogelmierensalat entsprechen in etwa dem täglichen Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen. Aufgrund des Saponingehalts sollten jedoch nicht zu große Mengen verspeist werden. Als Inhaltsstoffe sind Vitamine, Saponine, Flavonoide, Cumarine, Mineralien, Oxalsäure, Zink und ätherische Öle bekannt. In der Naturheilkunde findet es vielfältige Anwendung. So wird ein Extrakt der frischen Pflanze zur Behandlung von Rheumatismus und Gelenkschmerzen verwendet. Als Tee ist es zur äußeren und inneren Anwendung im Gebrauch. Man kann sie auch als Frischfutterzusatz für Ziervögel und Nagetiere benutzen. Auf Grund der starken Vermehrung und der frühzeitigen Samenbildung wird sie jedoch häufig als besonders lästiges Unkraut betrachtet.
Wildgemüse
Die Vogelmiere bietet sich in erster Linie als nahezu ganzjähriges Wildgemüse an, denn man kann aus dem frischen Kraut Salat, Kräuterquark und Suppe zubereiten. Dank ihrer Vitamine, Mineralien und der Saponine gibt sie neue Lebenskraft und hilft bei vielerlei Mangelerscheinungen, z.B. Frühjahrsmüdigkeit. Sie wirkt harntreibend und regt den Stoffwechsel an, sodass man sie auch bei Schlankheitskuren und bei Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise Rheuma und Gicht essen kann. Auch die Verdauung wird durch den Genuss der Vogelmiere angeregt.
Tee - innerlich
Als Tee (Aufguss) kann man die Vogelmiere, getrocknet oder frisch, zur Anregung des Stoffwechsels trinken, um rheumatische Beschwerden zu lindern und Frühjahrskuren zu unterstützen. Auch gegen Erkrankungen der Atemwege kann man Vogelmierentee trinken. Er wirkt schleimlösend und hilft daher bei Husten und Bronchitis.
Tee - äußerlich
Äußerlich als Waschung, Umschlag oder Bad eingesetzt, kann man Vogelmieren-tee bei viele Arten von Hautproblemen einsetzen. Er hilft gegen Juckreiz und Ekzeme. Sogar gegen Schuppenflechte kann man die Vogelmiere versuchen. Auch schlecht heilende Wunden, Geschwüre und Abszesse können mit VogelmierenUmschlägen behandelt werden. Hierzu bieten sich auch Breiumschläge mit dem zerquetschten frischen Kraut an. Umschläge mit Vogelmieren-Tee kann man auch gegen Leberbeschwerden äußerlich auflegen. Gerstenkörner kann man durch Baden (Augenbadewanne) oder Umschläge mit Vogelmierentee behandeln.
Vogelmiere als Heilkraut
In der Naturheilkunde spielt die Vogelmiere meist nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch besitzt das Nelkengewächs einige wertvolle Inhaltsstoffe, die vor allem bei Erkältungsbeschwerden sowie einigen äußeren Beschwerden Verwendung finden.
In der Heilkunde des Mittelalters war die Vogelmiere als Hühnerdarm oder Hühnerbiss bekannt. Im Kräuterbuch von Mattioli wurden die Blätter der Pflanze vor allem bei offenen oder schmerzhaften Wunden empfohlen. Angewendet wurde das Kraut vor allem als Auflage bzw. Umschlag, wobei vorher aus den Vogelmierenblättern ein Aufguss zubereitet wurde. In der Kräuterlehre Sebastian Kneipps wurde Vogelmiere bei Hämorrhoiden, Ausschlägen oder bei Bluthusten angewendet. Meist wurden Auszüge der Pflanze zusammen mit Ackerschachtelhalm und Spitzwegerich zubereitet.
Heute wird Vogelmiere fast ausschließlich bei Erkältungsbeschwerden sowie gelegentlich bei äußeren, nicht offenen Wunden verwendet. Die Pflanze enthält vor allem Saponine, einige Gerbstoffe, Flavonoide, Phenolsäuren sowie ein hohes Vorkommen an Kalium.
Salben
Traditionell wurde schon im Mittelalter eine Salbe aus der Vogelmiere und Schmalz zubereitet. Solche eine Salbe kann man gegen oben genannte Hauterkrankungen einsetzen.
Blütenessenz
Aus den Blüten der Vogelmiere kann man auch eine Blütenessenz herstellen, die für Durchhaltevermögen, Hartnäckigkeit und Selbstvertrauen steht.
Vogelmiere in der Küche
Mit ihrem milden, leicht maisartigen und teils erbsenartigen Geschmack gilt die Vogelmiere als beliebtes Wildkraut. Die saftigen kleinen Blätter eignen sich hervorragend für die Verarbeitung in Wildkräutersalaten, Kräuterquarks oder Kräuterbutter. Eine köstliche und einfache Möglichkeit ist, die Vogelmiere auf ein frisches, leicht gesalzenes Butterbrot zu verteilen.
Die Blätter der Vogelmiere können außerdem zu einem Kräuterpesto verarbeitet werden. Besonders lecker ist eine Kombination von Giersch, Brennnessel und Vogelmiere. Die Kräuter werden zusammen mit Walnüssen oder Sonnenblumenkernen in einem Mörser zerkleinert und mit einem hochwertigen Speiseöl sowie Salz, Limettensaft und Pfeffer vermischt. Ein guter Hartkäse kann dem Pesto noch dem letzten Pfiff geben. Dazu passen beispielsweise Nudeln oder frisches Brot.
Vogelmiereblätter sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie Eisen und Kalium. Sie sind eine gesunde und schmackhafte Bereicherung für die Küche.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Gewöhnliche Vogelmiere ist eine einjährige krautige Pflanze. Ihre niederliegenden 3 bis 40 cm langen Stängel bilden oft kleinere Rasenteppiche aus. Der Querschnitt des einreihig behaarten Stängels ist rund. Die Laubblätter sind eiförmig und spitz. Die im unteren Stängelbereich wachsenden Blätter sind gewöhnlich kurz gestielt, die oberen Blätter sitzen dem Stängel direkt an. Die Blüten stehen in wenig blütigen, doldenartigen Dichasien. Sie haben sowohl fünf Kelchblätter als auch fünf Kronblätter, besitzen also ein doppeltes Perianth. Die Kronblätter überragen die Kelchblätter kaum. Die fast bis zum Grund tief zwei-geteilten weißen Kronblätter sind etwa 3 bis 5 mm lang und breit lanzettlich zu-geschnitten. Manchmal fehlen sie auch ganz. Im Blütenzentrum stehen drei Griffel, die von etwa drei bis zehn Staubblättern mit violetten Staubbeuteln umgeben werden. Bei milder Witterung oder an geschützten Stellen bleibt die Blühfähigkeit der Pflanze das ganze Jahr über erhalten. Die fünf- oder sechsklappige Kapselfrucht ist etwa 3 bis 5 mm lang und hängt abwärts gekrümmt am Fruchtstiel. Die rötlich braunen Samen haben einen Durchmesser von 0,9 bis 1,3 mm und flache stumpfe Höcker.
Die Vogelmiere ist in Mittel- und Nordeuropa heimisch und in Nordamerika eingeschleppt. Auch in Nordasien und in anderen Gegenden der Welt kann sie vorkommen. Sie gehört zur Familie der Nelken, obwohl sie optisch nicht so aussieht. Das besondere an der Vogelmiere ist, dass sie sich selbst von Frosttemperaturen nicht abschrecken lässt. Bei geringen Minusgraden keimt und treibt sie sogar unter Schnee und bedeckt dann frisch umgegrabene Beete und Felder, wenn der Schnee weggetaut ist. Daher kann man die Vogelmiere teil-weise auch im Winter frisch ernten. Die einjährige Pflanze gilt als Unkraut, weil sie besonders üppig auf bearbeiteten Flächen wächst und sie nach kurzer Zeit wie ein Teppich bedeckt. Dabei ist sie eigentlich eine Labsal für den aufgerissenen, nackten Boden und verhindert die Erosion der Erde. Man kann sie als lebendige Mulchschicht betrachten. Da die Vogelmiere stickstoffhaltigen Boden mit guter Bewässerung besonders liebt, kann man an ihrer Verbreitung erkennen, ob ein Boden gut gedüngt bzw. fruchtbar ist. Die Stängel der Vogelmiere werden bis zu 40cm lang und liegen weitgehend auf dem Boden. Dort, wo sie die Erde berühren, bilden sie kleine Zusatzwurzeln. Die zahlreichen Blätter der Vogelmiere sind klein und eiförmig mit Spitze. Die Vogelmiere blüht von März bis Oktober mit weißen Blüten, die wie winzige Sterne aussehen. Die fünf weißen Kronblätter sind zweigeteilt, sodass sie auf den ersten Blick wie jeweils zwei Blütenblätter aussehen. Sie entfalten sich bei trockenem Wetter morgens um neun und blühen bis zum Abend. Bei feuchtem Wetter bleiben sie zusammengezogen. Aus den Blüten bilden sich Kapseln, in denen zahlreiche Samen heranwachsen. Eine Vogelmierenpflanze bildet pro Jahr bis zu 10.000 Samen. Diese Samen werden gerne von Vögeln gegessen, wie auch das Kraut, das Geflügel sehr gut mundet.
 
Taubenkropf-Leimkraut
Das Taubenkropf-Leimkraut wächst auf Magerrasen und Böschungen und hat einige Unterarten. Auffallend sind die aufgeblasenen kugeligen weißen Blüten, die man schon von weitem erkennen kann. Aus den Wurzeln wurde früher eine Seifenlauge gekocht und die stoffwechselanregenden jungen Triebe wie Gemüse gegessen. Als Heilpflanze ist das Taubenkropf-Leimkraut heute von geringer Bedeutung, aber es ist eine wertvolle Pflanze für den Wildpflanzengarten und Futterquelle für die Nachtfalter.
Das Taubenkropf-Leimkraut auch Gewöhnliches Leimkraut, Aufgeblasenes Leimkraut, Klatschnelke, Blasen-Leimkraut oder Knirrkohl genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Nelkengewächse. Obwohl diese Wiesenpflanze zur Gattung der Leimkräuter zählt, ist sie nicht klebrig. Vom Namen Taubenkropf-Leimkraut her kann diese Art leicht mit dem Taubenkropf oder Hühnerbiss verwechselt werden, der auch eine ähnliche Blütenform aufweist.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: erweichende und pflegende Seifenlauge
Heilwirkung: erweichend, stoffwechselanregend
Anwendungsbereiche: Augenentzündung, Hautkrankheiten, Stoffwechsel
wissenschaftlicher Name: Silene vulgaris, Silene cucubalus
Pflanzenfamilie: Nelkengewächse = Caryophyllaceae
englischer Name: Bladder Campion
volkstümlicher Name: Aufgeblasenes Leimkraut, Knirrkohl, Taubenkropf-Leimkraut
Verwendete Pflanzenteile: frische Triebe, Kraut, Wurzel
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Mineralstoffe, Saponine, Vitamine
Sammelzeit: Wurzel: jederzeit, junge Triebe: Frühling
 
Anwendung
Taubenkropf-Leimkraut als tiefwurzelnde, anspruchslose Staude ist eine ideale Pflanze für Stein- und Wildgärten. Da sie den ganzen Sommer blüht, kann sie an geeigneter Stelle als Blickfang dienen. Sie gedeiht dabei am besten in trocknen, sonnigen, kalkhaltigen Bereichen. Dort benötigt die weitgehend winterharte Pflanze weder Dünger noch muss sie bewässert werden. Als langblühende Pflanze in Wildgärten ist sie eine wertvolle Futterquelle für Nachtfalter. Früher wurde aus den Wurzeln Seifenlauge gekocht. Junge Triebe kann man vor der Blüte pflücken und wie Gemüse verwenden oder roh zu einem Salat geben sowie als frisches Wildkraut für einen interessanten süßlichen Ge-schmack nach Lakritze und Erbsen in den letzten 5 Minuten Garzeit einem Gericht hinzufügen. Als Heilpflanze ist das TaubenkropfLeimkraut heute ohne Bedeutung. Es galt jedoch als anregend für den Stoffwechsel. In einer Untersuchung über lokale Ernährungsgewohnheiten im Mittelmeerraum wurde Auszügen aus den Blättern aber eine positive Wirkung bei Diabetes Typ 2 zugesprochen.
Frühjahrskur
Junge Triebe als Gemüse oder Suppeneinlage regen den Stoffwechsel an.
Waschung
Die Wurzelabkochung kann zu Waschungen oder Bäder von spröder, trockener und leicht entzündeter Haut eingesetzt werden.
Frischsaft
Der frische Saft der Pflanze diente früher als Augentropfen bei Bindehautentzündung. (Nicht anwenden!)
 
Geschichtliches
Die Abkochung der Wurzel diente als Seife und Waschlauge. Die jungen Triebe dienten als Gemüse. Heute im Wildpflanzengarten eine wichtige Futterquelle für die Nachtfalter.
 
Pflanzenbeschreibung
Das Taubenkropf-Leimkraut ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt auf Magerrasen und Böschungen. Die mehrjährige Pflanze wird 20 und 60 Zentimeter hoch. Die blaugrünen Blätter sind eiförmig bis lanzettlich. Die aufgeblasenen kugeligen Blüten erscheinen zwischen Mai und September. Die Kronblätter sind 2teilig und weiß, selten rosa. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen Juli und Oktober die hellbraunen 2 mm großen Samen.
Taubenkropf-Leimkraut ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 20 bis 50 (15 bis 60) Zentimetern erreicht. Die Wurzeln können bis in eine Tiefe von 1 Meter eindringen. Jedes Pflanzenexemplar besitzt einige wenige oder nur einen einzelnen aufsteigend oder aufrechten Stängel, der im oberen Bereich verzweigt ist. Die oberirdischen Pflanzenteile sind kahl und nicht klebrig drüsig. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind glatt, bläulich grün und eiförmig bis lanzettlich und am oberen Ende zugespitzt. Die Grundblätter sind bis zu 4 Zentimeter lang und 1,2 Zentimeter breit. Die Stängelblätter sind etwa 7 Zentimeter lang sowie 2,5 Zentimeter breit. Die Blütenstände sprießen zusammen mit zwei gegenständigen Blättern aus einem Knoten am Stängel.
Die Blütezeit reicht von Mai bis Mitte September. Der endständige, gabelige Blütenstand enthält mehrere (3 bis 20) aufrechten bis leicht nickende Blüten. Auffälligerweise blicken alle Blüten eines Wuchsortes meist in eine Richtung. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die fünf Kelchblätter bilden eine charakteristische weiße oder hellrosafarbene, stark vernetzte 20-nervige Kelchröhre. Die Kelchröhre ist 1 bis 2 Zentimeter lang und nicht zylindrisch wie bei anderen Leimkraut-Arten, sondern aufgeblasen, daher der Trivialname Taubenkropf. Die fünf 15 bis 25 Millimeter langen etwa zu einem Drittel eingeschnittenen Kronblätter haben bei offener Blüte einen Durchmesser von etwa 1,5 Zentimetern. Sie erscheinen wachsartig und sind feinpulvrig beschichtet. Es ist keine Nebenkrone vorhanden. Die Blüten können weiblich, männlich oder zwittrig sein. Jede weiblich veranlagte Blüte trägt am Fruchtkno-ten drei lange Griffel. Die zehn Staubblätter und die Griffel ragen aus der Blüte heraus. Die kugelige Kapselfrucht öffnet sich oben mit in der Regel sechs zuerst aufrechten, dann nach außen gebogenen Zähnen und entlässt die Samen. Die grauen Samen sind bei einer Länge von etwa 1,5 Millimetern nierenförmig und fein stachelig.
 
Anbautipps
Die Samen im frühen Frühling direkt an den gewünschten Standort aussäen. Die Pflanze ist ein Wärmekeimer (20°C) und braucht zum Keimen eine feuchte Erde. Der Standort sollte trocken und sonnig sein. Der Boden sollte kalkig und lehmig sein.
 
Sammeltipps
Für das Frühjahrsgemüse werden die jungen Triebe geerntet, solang diese kleiner als 5cm sind. Für die Seifenlauge wird die Wurzel ausgegraben, gereinigt und an einem warmen, luftigen Ort getrocknet. Dicke Wurzeln sollten in Stücke geschnitten werden.

Bachblüten
Man zweifelt nicht eine Sekunde an seine Überlegenheit und zwingt anderen darum seinen Willen auf (Vine)
Diese zweifeln keine Sekunde an ihrer Überlegenheit und zwingen anderen darum ihren Willen auf
Hier hilft Vine ihr Überlegenheitsgefühl herunterzufahren und zwingen keinen mehr ihren Willen mehr auf
Bachblüten
Man fühlt sich für seine Lage nicht selbst verantwortlich, Schuld sind die Umstände oder andere (Willow)
Diese Menschen fühlen sich für ihre Lage nicht selbst verantwortlich, Schuld sind die Umstände oder andere
Mit der Bachblüte können sie dieses Gefühl ablegen und machen keinen für ihre Lage verantwortlich
Körperliche Aktivität
Neben zu hoher Energieaufnahme ist Bewegungsmangel Hauptgrund für eine positive Energiebilanz. Die stark zurückgehende körperliche Arbeit im Beruf wird meist nicht durch eine entsprechende Zunahme der Freizeitaktivität ausgeglichen.
Körperliche Bewegung zur Prävention und Behandlung der Adipositas
Bewegungsmangel ist heute die Hauptursache für die weitere Zunahme der Adipositas. Dementsprechend sollte die Steigerung der körperlichen Aktivität eine essenzielle Komponente jedes Präventions- und Gewichtsreduktionsprogramms sein. Obwohl der gewichtssenkende Effekt begrenzt ist, werden damit das Risikofaktorenprofil und das langfristige kardiovaskuläre Risiko günstig beeinflusst. Bereits eine niedrige Belastungsintensität scheint für diese Wirkungen auszureichen. Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass eine gezielte Steigerung der körperlichen Aktivität im Alltagsleben genauso wirksam ist wie strukturierte Sport- und Bewegungsprogramme.
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