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Moschus-Schafgarbe
Die Moschus-Schafgarbe gehört zur Gattung der Schafgarben in der Familie der Korbblütler.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Appetitlosigkeit, Menstruationsbeschwerden, Verdauungsbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Achillea moschata
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
 
Sonstiges
Drogen dieser Art werden in der Volksheilkunde bei Appetitlosigkeit, Erkrankungen von Magen, Darm und Leber, bei Nervenschwäche und äußerlich als Wundmittel verwendet. Iva, der romanische Volksname dieser Pflanzenart, leitet sich vom lat. abigere = abtreiben her und deutet auf eine Verwendung als Abortivum. In der Schweiz wird daraus seit mehr als 100 Jahren ein Alpen-Kräuterlikör, der sogenannte Iva-Bitter hergestellt. Weitere Volksnamen sind Jochkamille und Frauenraute.

Beschreibung
Die Moschus-Schafgarbe ist eine stark aromatisch duftende, mehrjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 5 bis 20 Zentimetern. Die grünen Blätter sind drüsig punktiert. Die unteren gestielt, die oberen sitzend. Ihre Form ist fiederteilig mit kammförmig angeordneten, linealischen Fieder, die ganzrandig oder zwei- oder dreispaltig sind. In lang gestielten dichten Doldentraube stehen die Blütenköpfchen, die bis zu 15mm breit sind. Die Hüllblätter sind gekielt, grün und dunkelbraun gerandet. Die Zungenblüten sind weiß und die Röhrenblüten sind blassgelb. Die Blütezeit ist Juli bis August.

Koriander
Der Echte Koriander ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler. Er wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet.
Der Koriander ist eine Mittelmeerpflanze, die verwandt mit Kümmel, Fenchel und Anis ist.
Mit seinen Verwandten teilt er auch die Wirkung, die in erster Linie die Verdauung stärkt.
Aus der indischen Küche und ihren Currys ist der Koriander nicht wegzudenken, und auch im nahen Osten wird Koriander gerne zum Kochen verwendet.
Das Aroma frischer Blätter und Samen ist jedoch nicht Jedermanns Sache. Getrocknet duftet und schmeckt der Koriander aber deutlich milder und für die meisten Menschen angenehmer.
Koriander ist sowohl Kraut als auch Gewürz. Denn Koriander ist eine der Petersilie ähnliche Pflanze und wird dementsprechend oft verwechselt. Als Gewürz in der Küche werden die Samen vom Koriander verwendet. Koriandersamen schmecken leicht nussig und einen eher gewöhnungsbedürftigen Geschmack.
Frisch zerstossener Koriander passend zu vielen Gerichten. Besonders zu gebratenen Fleischgerichten oder Kohlgemüsen und Hülsenfrüchten. Koriander kommt auch als Brotgewürz zur Verwendung. Koriander soll auch gesundheitlich positive Eigenschaften besitzen. Vor allem soll es den Magen- und Darmbereich entkrampfen und nervenberuhigend sein. Koriander in gemahlener Form, kommt auch in verschiedenen Gewürzmischungen vor, wie z.B. Garam Masala. Koriander sollte immer stets frisch zerstossen werden.
Nur an wenigen Kräutern scheiden sich die Geschmäcker so sehr wie an den frischen Blättern des Korianders: Die einen lieben das Aroma, andere hingegen empfinden es eher als aufdringlich bis beißend. Durchwegs positive Reaktionen gibt es aber bei Korianderfrüchten, die sich im blumigen Aroma deutlich von den Blättern unterscheiden. Korianderblätter haben ein sehr intensives Aroma, das neben wanzenartig auch als erfrischend zitronen- bis mandarinenartig beschrieben wird . . .
Der Koriander ist ein äußerst vielseitige Kräuterpflanze. Die Pflanze ist nicht nur ein hervorragendes Gewürz für zahlreiche Gerichte, sondern macht auch als Heilkraut eine gute Figur. Verwendung finden die Blätter als Blattkoriander sowie die Koriandersamen bzw. -früchte, die in der Küche sehr unterschiedlich eingesetzt werden. Doch nicht jeder mag den Geruch oder Geschmack des Krauts, das mitunter auch als Wanzenkraut bekannt ist.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Verdauungsschwäche, Völlegefühl
Heilwirkung: antibakteriell, appetitfördernd, carminativ, fungizid, krampflösend, milchbildend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche: Appetitlosigkeit, Blähungen, Durchfall, Husten, MagenDarm-Entzündung, Magenkrämpfe, Magenschwäche, Menstruationskrämpfe, Mundgeruch, Reizdarm, Reizmagen, Verstopfung, Völlegefühl
wissenschaftlicher Name: Coriandrum sativum
Pflanzenfamilie: Doldenblütler - Apiaceae
englischer Name: Coriander
andere Namen: Arabische Petersilie, Asiatische Petersilie, Chinesische Petersilie, Indische Petersilie, Echter Koriander, Gartenkoriander, Gewürzkoriander, Hochzeitskügelchen, Kaliander, Klanner, Krapfenkörner, Schwindelkorn, Schwindelkraut, Stinkdill, Wandläusekraut, Wanzendill, Wanzenkraut, Wanzenkümmel
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen (Früchte), ätherisches Öl
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl: Linalool, Geraniol, Pinen, Limonen, Terpinen, Borneol; Petroselinsäure, Palmitinsäure, Ölsäure, Gerbstoff, Flavonoide, Cumarine, Sitosterin, Kaffeesäurederivate
Inhaltsstoffe, Geruch und Geschmack: Korianderblätter haben ein sehr intensives Aroma, das neben wanzenartig auch als erfrischend zitronen- bis mandarinenartig beschrieben wird. Den Blättern wird auch eine Salbeinote nachgesagt. Viele Menschen empfinden sein Aroma jedoch als unangenehm und aufdringlich. Aromagebende Inhaltsstoffe sind vorrangig ungesättigte, langkettige Aldehyde wie etwa das Decenal oder das Tridecenal, die in erster Linie für den wanzenartigen Geruch verantwortlich sind.
Mit zunehmender Entwicklung der Pflanzenteile etwa bei der Reife der Früchte entsteht vermehrt das angenehm riechende Linalool. Reife, getrocknete Korianderfrüchte haben daher ein mildes warmes Aroma, das als nussig bis holzig, teils auch orangenartig beschrieben wird. Ihr ätherisches Öl besteht überwiegend aus Monoterpenen wie z.B. Linalool, Limonen, α- und β-Pinen. Die in vielen Speisen typische Aromatik entsteht durch den in der Küche häufig praktizierten Röstvorgang des Gewürzes, der zur Bildung von Pyrazinen führt. Diese verstärken die Intensität des Gewürzes. Das Wurzelaroma ähnelt jenem der Blätter, ist jedoch etwas schärfer.
 
Anwendung
Koriander kann man wahlweise als Tee, als Tinktur oder als Küchenkraut anwenden. Die häufigste Art, Koriander medizinisch anzuwenden ist der Tee.
Tee
Für einen Koriander-Tee kann man wahlweise getrocknete Blätter oder zerstoßende Samen verwenden. Die Wirkung der beiden Pflanzenteile ist vergleichbar.
Tee aus Koriander-Blättern
Für den Tee übergiesst man ein bis zwei Teelöffel getrocknete Koriander-Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und den Koriandertee in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tee aus Koriander-Samen
Für einen Tee aus Koriander-Samen zerstößt man zunächst die Samen, am besten in einem Mörser. Dann macht man eine sanfte Abkochung. Dazu setzt man ein bis zwei Teelöffel Samen mit einer großen Tasse Wasser auf den Herd und bringt das Wasser zum Kochen. Sobald das Wasser kocht, nimmt man den Topf vom Herd und lässt den Tee noch etwa 10 Minuten ziehen. Anschließend abseihen und den Koriandertee in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschliessend kann man wieder sechs Wochen lang Koriander-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Koriander-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Teemischung gegen Verdaungsschwäche und Blähungen
Der Koriander gehört zusammen mit seinen engen Verwandten zu den carminativen Heilpflanzen. Das heißt sie fördern die Verdauung und lindern Blähungen. Besonders gut wirken die carminativen Doldenblütler zusammen in einer Teemischung. Man kann die Teemischung folgendermaßen zusammenstellen:
25g Koriander-Samen (Früchte), 25g Kümmel-Samen, 25g Fenchel-Samen, 25g Anis-Samen
Von dieser Mischung nimmt man ein bis zwei Teelöffel für eine große Tasse Tee. Dann macht man damit eine sanfte Abkochung. In dieser Mischung ist der Koriander eine der schwächeren Heilpflanzen. Besonders stark wirkt der Kümmel. Für eine intensive Wirkung kann man den Anteil des Kümmels verdoppeln. Fenchel und Anis fördern den Wohlgeschmack der Teemischung.
Tinktur
Um eine Koriander-Tinktur selbst herzustellen, übergießt man zerstoßene Koriander-Samen oder Blätter in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen etwa eine Woche ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Man kann sie auch bei aktuem Bedarf, z.B. nach schweren Mahlzeiten einnehmen. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Medizinische Bedeutung
Koriander findet seit der Zeit des antiken Ägypten auch Verwendung in der Pflanzenheilkunde. Als Droge werden die getrockneten Früchte verwendet. Dem ätherischen Öl wird appetitanregende, verdauungsfördernde, krampflösende und lindernde Wirkung bei Magen- und Darmleiden zugeschrieben. Dementsprechend ist Koriander in manchen Zubereitungen gegen Magen- und Darmstörungen enthalten. Koriander wirkt jedoch schwächer als Kümmel oder Fenchel. Dazu müssen die Samen gequetscht oder zerrieben werden, weil sonst die Öle nicht mit Wasser herausgelöst werden können. Auch bei Tieren kann Koriander gegen Blähungen eingesetzt werden. Die Statistik in der Schweiz zeigt, dass 15 % aller Allergiker empfindlich auf Koriander reagieren. Diese Überempfindlichkeit zählt zum Sellerie-Beifuß-Syndrom. Bei empfindlichen Menschen kann der Pflanzensaft unter Einwirkung von Sonnenlicht auch photoallergische Hautreaktionen bewirken.
Kosmetik
Wegen seines warmen, aromatischen und würzigen Duftes wird es auch in der Parfumindustrie verwendet. Es dient hauptsächlich zum Abrunden und Harmonisieren der einzelnen Bestandteile. Die Blätter riechen etwas nach Wanzen, die Beeren nach Anis.
Wirkung
Die medizinische Wirkung des Korianders wurde wegen ihrer guten Nachweisbarkeit sogar von der Kommission E bestätigt. Diese staatliche Kommission empfiehlt den Koriander bei Appetitlosigkeit und Dyspepsie. Die Wirkung des Korianders beruht in erster Linie auf seinen ätherischen Ölen. Sie stärken den Appetit und die Verdauung. Außerdem werden Krämpfe gelindert. Darum eignet sich der Koriander für Verdauungsbeschwerden nahezu aller Art. Darmgase werden ausgeleitet und Krämpfe der Verdauungsorgane werden gelindert. Außerdem wird der Appetit gestärkt. Koriander hat auch eine antibiotische Wirkung, die sehr ausgeprägt ist.
Korianderkraut
Das kräftige, durch den hohen Aldehydgehalt bestimmte und als moschusartig, zitronenähnlich oder auch seifig empfundene Aroma gibt dem frischen Korianderkraut einen unverwechselbaren Charakter, der in Europa und Asien von vielen Menschen als gewöhnungsbedürftig empfunden wird, während Koriander in anderen Regionen wie Südostasien oder Chile zu den gewöhnlichen Gartenkräutern zählt und häufig Verwendung findet. Die fiedrigen Blätter von älteren Pflanzen können gehackt in Soßen oder Füllungen untergemischt werden und sind auch als Garnierung beliebt. Koriandergrün wird auch in Salaten verarbeitet oder zu Käse-, Fleisch- oder Fischgerichten gereicht. Frisches Korianderkraut ist ein Hauptbestandteil der von den Kanaren stammenden Mojo verde.
Koriandersamen
Die als Koriandersamen bezeichneten (getrockneten) Früchte sollten kurz angeröstet und nach Möglichkeit immer frisch gemahlen werden; sonst überwiegen die schwerflüchtigen Bitterstoffe schnell die leichtflüchtigen Aromastoffe, und die damit gewürzten Speisen werden bitter statt aromatisch. Gemahlene Samen werden zum Würzen von Brot, Kleingebäck, Kohlgerichten, Hülsenfrüchten und Kürbis verwendet. Koriander ist Bestandteil von Gewürzmischungen wie Currypulver, Currypaste und Lebkuchengewürz. Tatsächlich wird der größte Teil der Korianderproduktion in Currypulver verarbeitet. Häufig wird Koriander mit Kreuzkümmel (Cumin) kombiniert. Koriander wird auch für Likör verwendet. Neben salzigen Speisen wie Fleisch, Wurst, Soße, Gemüse und Marinaden kann Koriander auch für Kompott verwendet werden. Eine Biersorte, die in Sachsen-Anhalt und Sachsen beheimatete Gose, ist mit Koriander gewürzt. Die Samen können auch als Tee aufgebrüht werden.
Koriander ist ein Hauptgewürz in der georgischen Küche. Tkemali ist eine sehr beliebte georgische Mirabellen- bzw. Pflaumensoße, die abhängig von der Sorte mit ganzen oder gemahlenen Samen zubereitet wird. Auch in Nordafrika wird Koriander verwendet. In Thailand nutzt man die Wurzeln wie die der Petersilie.
Koriander als Heilkraut
Der Naturheilkunde ist Koriander als Heilkraut bekannt, auch wenn es heute nur noch recht selten verwendet wird. Der Grund liegt einfach darin, dass für die meisten Beschwerden meist bessere Heilpflanzen verfügbar sind, die eine Nutzung des Krauts somit in den Hintergrund fallen lassen.
In der Vergangenheit wurde Koriander durchaus häufig als Heilkraut genutzt. In mittelalterlichen Kräuterbuchern (z. B. P. A. Matthioli) wurde die Pflanze u.a. als Magenstärkungsmittel, für Wurmkuren, zur Steigerung der Fruchtbarkeit oder gegen Menstruationsstörungen empfohlen. Äußerlich wurde das Kraut u.a. zur Wundbehandlung oder bei Gliederschmerzen eingesetzt. Verwendung fand jedoch nie frisches Kraut oder Samen, sondern meist in Essig oder Wein gesottene Pflanzenteile.
Koriander in der Küche
Koriander zählt zu einem der vielseitigsten Küchenkräuter und ist eines der wichtigsten Gewürzkräuter der asiatischen Küche. Die Blätter des Krauts, die Früchte sowie vereinzelt die Wurzeln sind vor allem in der Küche Südasiens kaum noch wegzudenken und würzen dort zahlreiche Speisen. Korianderblätter findet man beispielsweise häufig in thailändischen oder vietnamischen Gerichten, wohingegen die Samen eher in der indischen Küche und teils in der Küche einiger arabischer Länder beliebt sind.
Der Geschmack von Koriander ist recht einzigartig und für einige europäische Gaumen recht gewöhnungsbedürftig. Dies trifft vor allem auf die Blätter des Gewürzkrauts zu. Am besten lässt sich der Geschmack als leicht bitteren, pikanten und süßlichem Nachgeschmack beschreiben. Einige Menschen empfinden das Aroma sogar als seifig und widerwärtig, was unter Umständen sogar auf genetische Faktoren zurückzuführen ist. Korianderfrüchte hingegen haben einen eher zitrusartigen Geruch und Geschmack und enthalten deutlich weniger des seifigen Geschmacks der Blätter.
Bei der Zubereitung von Speisen mit Koriander sollten einige Punkte beachtet werden. Die Blätter sollten immer erst zum Ende des jeweiligen Gerichts zugefügt werden, da sich die ätherischen Öle sonst zu sehr verflüchtigen und folglich nur noch wenig Aroma abgeben. Verwendet werden sollten ausschließlich frische Korianderblätter. Getrockneter Koriander ist nahezu wertlos und kommen in punkto Aroma nicht annähernd an die frischen heran.
Die Blätter eignen sich hervorragend für thailändische Suppen (z.B. Tom Yam Gun), Reisnudelgerichten (z.B. Phat Thai, Mi Krop), Geflügel- und Fischgerichten, Meeresfrüchte oder für Glasnudelsalate. Auch einige arabische Speisen, z.B. Gerichte mit Linsen, Kichererbsen oder Sesampaste können sehr gut mit Korianderblättern abgerundet werden. Beispielsweise wird das das Baba Ghanoush, einer arabischen Spezialität aus Auberginen und Sesampaste mit Koriander verfeinert. Auch arabische Kartoffelgerichte wie Batata Harras (libanesische Küche) sind gute Beispiele, wie vielseitig der Koriander ist. Viele Pasten oder Aufstriche werden zudem oft mit frischen Blättern zubereitet.
Koriandersamen bzw. Korianderfrüchte hingegen können mit dem jeweiligen Gericht mitgekocht oder mitgebraten werden. Wer auf Qualität wert legt, sollte ganze Samen nehmen und diese erst kurz vor dem Kochen in einer Pfeffermühle mahlen. Wird gemahlener Koriander gekauft, sollte darauf geachtet werden, dass dieser nicht schon längere Zeit gelagert wurde (siehe Mindesthaltbarkeitsdatum). Auch ganze Samen werden beispielsweise für die Zubereitung von Marinaden, Beizen oder eingelegtem Wurzelgemüse sowie für Gurken verwendet.
Die Samen harmonieren ausgezeichnet zu Hühnchen- und Wildgerichten, zu Rindfleisch, zu Reisgerichten, Bohnen- und Chiligerichten oder Currys und Fisch. Bekannte Gerichte, die mit Koriandersamen zubereitet werden sind u.a. das Massaman-Curry (thailändische Küche) oder Pho Ba Tai Nam (vietnamische Reisnudelsuppe mit Beef). Ansonsten eignen sich die gemahlenen Samen auch für die Zubereitung von Teigwaren wie Broten oder süßem Gebäck. Beispielsweise erhalten Brote, die mit gemahlenen Koriandersamen und Kümmel gebacken werden, eine angenehm orientalische Note.
Koriander-Honig
Einen Koriander-Honig kann man gegen Husten zubereiten. Dazu zerstößt man Koriander-Samen mit dem Mörser oder dem Mixer. Die zermahlenen KorianderSamen werden mit Honig vermischt. Diese Honigmischung kann man als Hustensirup verwenden.
 
Anwendungsgebiete
Aus den Wirkungen ergeben sich die Anwendungsgebiete des Korianders. Man kann Koriander als Tee oder Tinktur gegen Blähungen, Magenkrämpfe oder Darmkrämpfe einsetzen. Auch wenn man zu schwer gegessen hat, kann Koriander helfen. Daher wird der Koriander auch in der Küche gerne zum Würzen von schwerverdaulichen Speisen verwendet, wie beispielsweise Bohnen- oder Kohlgerichten. Eine schwache Verdauung oder Appetitlosigkeit können durch Koriander verbessert werden. Gegen Mundgeruch kann man die Koriandersamen kauen. Weil der Koriander krampflösend wirkt, hilft er auch in vielen Fällen von Reizmagen und Reizdarm. Wegen der keimtötenden Wirkung kann man Koriander auch bei bakteriellen Infektionen des Verdauungsapparates einsetzen, z.B. bei Salmonellen-Erkrankungen. Die krampflösende Wirkung lässt den Koriander auch bei Periodenkrämpfen helfen.
 
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sind beim Koriander nicht bekannt.
Es kann höchstens zu einer leichten Lichtempfindlichkeit kommen, wenn man Koriander-Pflanzensaft äußerlich anwendet.
Es gibt manche Menschen, die allergisch auf den Koriander reagieren. Vor allem Menschen, die auch unter anderen Allergien leiden, sind relativ häufig von einer Koriander-Allergie betroffen.
 
Pflanzenkunde
Der Koriander ist eine ursprünglich zweijährige Pflanze, die aus dem östlichen Mittelmeergebiet stammt und gemeinsam mit Petersilie, Liebstöckel, Dille u.a. zur Pflanzenfamilie der Doldenblütler gehört. Die Korianderpflanze wird blühend bis zu 70 Zentimeter hoch und hat Blätter, die der Petersilie ähneln. Die unteren Blätter sind dreilappig, die oberen fiederteilig. Die Doppeldolden blühen weiß, rosa oder rötlich und bilden bis zu fünf mm große ovale bis runde Spaltfrüchte, die fälschlicherweise häufig Samen genannt werden, im botanischen Sinne aber Nüsse sind.
In reifem Zustand werden die deutlich längs gerippten Früchte gelblich braun bis rötlich. Größenunterschiede der Früchte ergeben sich bei fein- bzw. großkörnigen Unterarten (ssp. micro- und ssp. macrocarpum). Im Gegensatz zu etlichen anderen Gewürzpflanzen der Doldenblütler zerfallen die Früchte des Korianders nicht in ihre einzelnen Teilfrüchte wie z.B. beim Kümmel.
Als Kräuter und Gewürz werden vom Koriander verwendet: Blätter und -stiele, Früchte, Wurzel
Der Name Koriander leitet sich vom griechischen koris ab. Das bedeutet Wanze und bezieht sich höchstwahrscheinlich auf den wanzenähnlichen, aufdringlichen Geruch frischer Pflanzenteile wie Blätter und unreife Früchte. Auch die wenig schmeichelhaften deutschen Bezeichnungen Wanzendill, Wanzenkraut oder Wanzenkümmel nehmen darauf Bezug. Die optische Ähnlichkeit von Koriander und Petersilie führte überdies zu Bezeichnungen wie indische bzw. chinesische Petersilie. Hierzulande begegnet man mitunter auch dem spanischen Namen „cilantro“.
Koriander kann auch unter hiesigen klimatischen Bedingungen kultiviert werden. Er gedeiht auf feuchten humosen Böden und mag es sonnig bis halbschattig sowie windgeschützt. Die Blätter werden nach Bedarf geerntet. Mitte Juli bis Ende August verfärben sich die Doldenblüten braun. Dann können diese geschnitten und über Kopf getrocknet werden. Dabei empfiehlt sich das Überstülpen eines Papierbeutels zum Sammeln der Früchte.
Tipp: Koriander eignet sich sehr gut für eine Mischkultur mit anderen Pflanzen, insbesondere mit Kohlgewächsen: Sein intensiver Geruch vertreibt Schädlinge wie Läuse oder Kohlweißlinge und lockt Nützlinge wie Bienen an.
 
Magische Anwendung
Der Koriander ist eine beliebte Pflanze für Liebeszauber und Liebsbeutel. Für einen Liebestrank werden reife Koriandersamen zerstoßen und dem Wein beigegeben. In einen Liebesbeutel füllt man mehrere Kräuter, u.a. Koriander, und legt ihn beispielsweise unter das Kopfkissen. Auch in Beuteln werden die Koriandersamen am Körper getragen, um Kopfschmerzen zu lindern. Bei dieser magischen Anwendung kommt vermutlich die Wirkung der ätherischen Öle zum Zuge. In China wird der Koriander als Symbol der Unsterblichkeit betrachtet.
 
Geschichtliches
Erste Nachweise des Korianders gibt es schon von 23.000 in einer Höhle in Israel. Danach findet man ihn wieder vor etwa 8.000 Jahren. Anscheinend wurde er auch damals schon als Kultur- und Heilpflanze verwendet und wuchs nicht wild.
Auch heute findet man den Koriander nicht als Wildpflanze, höchstens in verwilderter Form.
Sowohl im alten Indien, im Römischen Reich, als auch im klassischen Ägypten und Babylon wird der Koriander schon als Heilpflanze verwendet. Sogar aus dem alten China findet man Hinweise auf die medizinische Nutzung des Korianders.
Im Mittelalter wurde der Koriander dann allmählich auch in Mitteleuropa eingeführt. Dazu trugen natürlich die zahlreichen Klöster und ihre Klöstergärten bei.
Seit Karl dem Großen (747 bis 814) findet man schriftliche Hinweise auf die Verwendung des Korianders. Er wurde in der Liste der Heilpflanzen in der Schrift Capitulare de villis vel curtis imperii aufgeführt. Diese Pflanzenliste war Teil einer Verordnung, die vorschrieb, wie die königlichen Landgüter bestellt werden sollten. Die Heilpflanzenliste mit 73 Pflanzen zeigen deutlich, welche Heilkräuter damals als besonders wichtig betrachtet wurden.
Auch nach Nordamerika wurde der Koriander eingeführt, nachdem es entdeckt wurde.
Als Herkunftsgebiet wird der Mittelmeerraum vermutet. Koriander ist verwildert, aber nicht wild bekannt. Nach R. Hand hat er ursprüngliche Vorkommen in Algerien, im Sinai, in Israel, im Libanon, in Jordanien, Bulgarien, Kroatien und Slowenien. In Serbien, Georgien und im Kaukasusraum ist seine Ursprünglichkeit zweifelhaft.
Der Echte Koriander ist als Heil- und Gewürzpflanze in Kultur und weltweit verbreitet.
Verwendet wird die Pflanze schon seit 5000 v. Chr. Der Samen fand sich auch in der Nahal-Hemar-Höhle in Israel. Eine jetzt im Britischen Museum befindliche Tontafel listet Koriander unter den Pflanzen im Palastgarten des babylonischen Königs Marduk-apla-iddina II. Die Samen nutzte man vermutlich auch im alten Ägypten; denn sie wurden bei Ausgrabungen gefunden, so im Grab von Tutenchamun. Auch zur Römerzeit war Koriander bekannt und wurde von Plinius erwähnt. In China wurde er schon 400 n. Chr. und in Großbritannien 1066 erwähnt. Im 15. Jahrhundert erfuhr er seine allmähliche Ausbreitung über Nordeuropa durch den Menschen, wo im 17. Jahrhundert Koriander für Parfüm verwendet und als eines der ersten Kräuter 1670 von Einwanderern nach Nordamerika eingeführt wurde. Bis 1956 waren noch keine selektierten Sorten von Koriander bekannt. Heute wird die Pflanze in Zentral-, Süd- und Nordamerika und dort besonders in Mexiko kultiviert, ebenso in Afrika (Ägypten, Marokko) und Europa (Frankreich, Türkei, Ungarn, Deutschland, Italien, Österreich, Georgien) und Asien (China, Indien, Iran, Thailand).

Pflanzenbeschreibung
Der Koriander ist im Mittelmeerraum und im nahen Osten heimisch. Die einjährige Pflanze wird bis zu 80 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst die jungen Blätter aus. Sie sind dreigeteilt, breit und am Rande gezackt. Sie erinnern ein wenig an Blatt-Petersilie. Sobald die Pflanze höher wächst verändern sich die Blätter drastisch. Sie sind fein gefiedert und sehr dünn. Zwischen Juni und Juli erscheinen die Blüten. Sie wachsen in einer Doppeldolde, sind also innen fein unterteilt und außen etwas gröber. Die Blüten sind weiß mit einem Hauch von Rosa.
Aus den Koriander-Blüten entwickeln sich zwischen Juli und September die fast kugelrunden Samen. Die Samen sind gelb-braun. in frischem Zustand riechen sie unangenehm nach Wanzen. Dieser Geruch verliert sich aber, wenn die Samen getrocknet werden.
Der Echte Koriander wächst als einjährige krautige Pflanze. Die Wuchshöhe liegt je nach Standort, Sorte und Verwendung zwischen 30 und 90 cm. Der Geruch der Pflanzenteile ähnelt stark dem Geruch der Ausdünstungen diverser Wanzenar-ten. Es wird ein schlanker Wurzelstock gebildet. Der längs geriefte Stängel ist im Querschnitt rund. Alle oberirdischen Pflanzenteile sind kahl. Die jüngeren Blätter unterscheiden sich in der Form deutlich von älteren. Die jungen Blätter sind eher rundlich, breit und dreigeteilt eingeschnitten, während die älteren Blätter doppelt gefiedert und fein zerteilt sind.
Die Blütezeit ist von Juni bis Juli und dauert etwa vier Wochen. Der auf einem langen Blütenstandsschaft stehende, doppeldoldige Blütenstand ist flach aufgebaut und drei- bis fünfstrahlig. Die Doldenhülle fehlt und besteht lediglich aus wenigen Blättchen, die fadenförmig sind. Die Döldchen haben nur an ihrer Außenseite Hüllchen. Koriander blüht weiß. Während der Blütezeit wird Koriander stark von Bienen beflogen.
Die Früchte sind fast kugelrund und zweiteilig. Sie bleiben nach der Abreife meist zusammen. Die Samen sind an der Außenseite gelb bis braun, manchmal zur Spitze hin violett und die Innenseite ist hell. Die Samen sind außen vertikal gerieft und innen hohl. Zur Samenreife hin nimmt der wanzenartige Geruch der Pflanze und der Samen ab. Je nach Herkunft sind die Samen 2,5 bis 5 mm groß. Die Tausendkornmasse liegt zwischen 2 und 10 Gramm. Das Saatgut ist etwa 3 Jahre haltbar, bleibt bei konstanter Temperatur unter 10°C und einer Saatgutfeuchte von weniger als 10% aufbewahrt aber länger keimfähig, maximal bis zu 6 Jahren. Manche Züchter erzielen jedoch auch nach 8 Jahren trockener Saatgutaufbewahrung bei Raumtemperatur noch Keimerfolge von über 80 Prozent.
 
Anbautipps
Der Koriander ist eine einjährige Pflanze. Daher kann man ihn am besten aus Samen anziehen. In mitteleuropäischen Gärten gedeiht der Koriander recht gut, die Samen schaffen es aber nur in besonders warmen Gebieten auszureifen. Im heimischen Garten kann man also vorwiegend die Blätter und das Kraut des Korianders anziehen, weniger die Samen. Als Boden eignet sich am besten leichter, durchlässiger Boden. Am liebsten wächst der Koriander in der vollen Sonne oder im Halbschatten. Im Frühjahr sät man Koriander-Samen in Reihen mit etwa 25cm Abstand. Nach der Keimung dünnt man die Reihen so aus, dass nur etwa alle 15cm eine Pflanze stehenbleibt. In der Wachstumsphase muss der Koriander ausreichend gegossen werden.
Aussaat und Pflege von Koriander
Koriander ist ein sehr beliebtes Würz- und Heilkraut, das mittlerweile von vielen Gärtnern bzw. Kräuterliebhabern angepflanzt wird. Wenn man alle Pflegehinweise und Eigenarten des Krauts beachtet, ist die Kultivierung nicht sonderlich schwer. Koriander gilt als sehr robuste und verhältnismäßig tolerante Pflanze.
Standort
Grundsätzlich kann der Koriander an vielen Standorten angepflanzt werden. Optimal sind sonnige und windgeschützte Lagen. Koriander wächst jedoch auch an halbschattigen Standorten verhältnismäßig gut, auch wenn dann die Pflanze meist nicht ganz so viele Geschmacksaromen entwickelt. Die Pflanze bevorzugt einen nährstoffreichen, eher lockeren Boden mit guter Speicherfähigkeit. Sehr sandige Böden sind daher eher von Nachteil, da einerseits nur wenig Feuchtigkeit gehalten werden kann und die Bodentemperaturen meist zu gering sind. In solchen Fällen sollte der Boden mit ordentlich Kompost und Bentonit (Tonmehl) sowie etwas feinkörnigem Vermiculit durchmischt werden. Für Topfkulturen kann eine gute Kräutererde verwendet werden, die je nach Hersteller eventuell noch etwas gekalkt werden sollte (pH-Wert sollte über 6 sein). Auch leichte Gaben Sand (am besten Bimssand oder Lavasand) sind förderlich.
Aussaat
Der Zeitpunkt der Aussaat hängt vom Zweck ab. Wird eher Blattkoriander gewünscht, so kann die Pflanze zwischen Mitte April und Mitte Juni ausgesät werden. Möchte man die Samen der Pflanze als Gewürz verwenden, so empfiehlt sich der Zeitraum Ende März bis Ende April. Werden die Koriandersamen zu spät ausgesät, können die Samen sich nicht oder nicht mehr vollständig ausreifen.
Die Samen können direkt im Freiland in einem Abstand von mindestens 25cm zueinander verteilt werden. Auch eine Kultur in Töpfen zur Kultivierung ist problemlos möglich, so dass der Koriander auch auf dem Balkon wachsen kann. Die Samen gelten als Dunkelkeimer! Daher die Samen mindestens 1,5 cm in den Boden drücken und mit Erde bedecken. Die Keimdauer ist recht lange und kann bis zu drei Wochen dauern.
Düngung
Wer im Garten Kompost zur Verfügung hat, kann etwa zwei bis drei Monate später kleine Gaben Kompost unter die Erde mischen. Möglich und empfehlenswert sind auch pelletierte organische Dünger, die eine langsame aber stetige Nährstoffabgabe ermöglichen, wobei auch hier ungefähr ein Teelöffel pro Pflanze in der Regel vollkommen ausreicht. Auf sehr nährstoffreiche mineralische Dünger sollte verzichtet werden, da hier die Gefahr der Überdüngung besteht. Erhält die Korianderpflanze nämlich zu viel Nährstoffe, so werden weniger geschmackstragende ätherische Öle produziert. Topfkulturen können mit einem guten Kräuterdünger versorgt werden. Will man die Samen gewinnen, sollte jedoch ein phosphorbetonter Dünger verwendet werden, da sonst das Kraut nur ungenügend Blüten entwickelt.
Gießen
Koriander ist sehr genügsam in punkto Wasserversorgung. Pflanzen, die schon relativ groß sind oder kurz vor der Ernte stehen, sollten nur noch dann gegossen werden, wenn längere Zeit große Hitze eingetreten ist. Jüngere Pflanzen können hingegen ruhig etwas öfter gegossen werden, so dass die Erde immer leicht feucht ist. Topfkulturen hingegen müssen etwas öfter gegossen werden, da sich die Wurzeln nicht ordentlich in die Tiefe entwickeln können. Die Erde sollte in Fingertiefe immer leicht feucht sein, wobei kurzfristige Trockenperioden (2 bis 3 Tage) in der Regel kein Problem darstellen. Zu häufiges Gießen und zu hohe Feuchtigkeit im Boden sollte grundsätzlich vermieden werden, da dies die Qualität der Pflanze einschränkt und Krankheiten fördert.
Pflege
Wächst der Koriander im Gartenbeet, so sollte die Erde immer mal wieder aufgelockert bzw. gejätet werden. Im Kräutergarten sollte Koriander nicht neben anderen Doldenblütlern (z. B. Petersilie oder Kerbel) angebaut werden.
Koriander einfrieren
Koriander bzw. v.a. Blattkoriander hält sich am besten frisch, wenn er nach der Ernte eingefroren wird. Zum Einfrieren sind folgende Schritte notwendig:
Abschneiden der frischen Korianderstängel mit den Blättern
Waschen der Kräuter sowie Entfernen von braunen Stellen
Trockentupfen des Korianders mit einem Küchentuch
Zerkleinern der Pflanzenteile mit einer Kräuterhacke
Einfüllen der zerkleinerten Blattkorianders in ein geeignetes Gefäß (z.B. Eiswürfelbehälter, Plastikdose
Auffüllen des Gefäßes mit Wasser
Im Anschluss sofort in das Gefrierfach legen
Die Haltbarkeit von gefrorenem Koriander beträgt mehrere Monate bis zu einem halbem Jahr.
Überwinterung
Da Koriander eine einjährige Pflanze ist, brauchen keine Vorkehrungen getroffen werden.

Sammeltipps
Wenn man den Koriander im eigenen Garten kultiviert, kann man ihn ernten. Die jungen, breiten Blätter kann man ernten, sobald sie sprießen. Dazu schneidet oder pflückt man sie ab. Das blühende Kraut kann man zur Zeit der Blüte abschneiden. Für den Einsatz in der Küche verwendet man Blätter oder Kraut am besten frisch. Als Tee ist es besser, wenn man den Koriander vorher trocknet, weil der Geruch dann angenehmer ist. Das Wanzenaroma verliert sich bei der Trocknung. Die Trocknung sollte zügig aber schonend erfolgen, am besten im Halbschatten. Zur Samenreife gelangt der Koriander in Mitteleuropa nur in ausgesprochen warmen Gegenden. Wenn man reife Samen hat, schneidet man am besten das ganze Kraut ab und stellt es trocken in Gefäße, wie in eine Vase. Das ist besser als die Samenernte im Freiland, weil dort zu viele Samen auf den Boden fallen. Nach ein paar Tagen lösen sich die Samen von selber von den Pflanzen und man kann sie abschütteln. Die Samen werden schonend aber zügig getrocknet, damit man sie aufbewahren kann.
Ernte
Blattkoriander kann meist noch bin den September geerntet werden, insofern die Aussaat relativ spät (ab Ende April) erfolgte. Ansonsten sollte die Ernte davor erfol-gen, da die Blätter nach der Blüte an Aroma verlieren und sämtlich Kraft für die Blten- und Früchtebildung aufwänden. Die Ernte der Samen erfolgt meist zwischen Ende August und Anfang September. Erntereif sind die Früchte dann, wenn sie eine rotbraune Schimmerung aufweisen. Die Samen sollten einige Tage anschließend an einem wind- und sonnengeschützten Platz getrocknet werden.

Bachblüten
Ich bin bösartig (Holly)
Diese können und sind bösartiger Art
Holly hilft die bösartige Art hinter sich zu lassen
Bachblüten
Ich bin gleichgültig, weil ich ständig an die Vergangenheit denke (Honeysuckle)
Diese Menschen sind gleichgültig, da sie ständig an die Vergangenheit denken müssen
Hier hilft die Blüte und denken kaum mehr an die Vergangenheit und sind auch nicht mehr gleichgültig
Allgemeine Ernährungsregeln bei Fettstoffwechselstörungen
Fettstoffwechselerkrankungen lassen sich gut ernährungsmedizinisch behandeln. Eine Hauptzutat ist dabei Gemüse - aber auch gute Fette gehören auf den Teller. Positiv wirken nämlich ungesättigte Fettsäuren aus Nüssen, fettem Seefisch (Lachs oder Makrele), Oliven-, Raps- und Leinöl. Allein auf cholesterinhaltige Nahrungsmittel - zum Beispiel Eier - zu verzichten, würde den Cholesterinwert kaum ändern. Denn der Körper produziert das Cholesterin großteils selbst und pegelt die Menge anhand verschiedener Faktoren ein.
Mit einer ausgewogenen Ernährung lassen sich der Blutfettspiegel und zugleich andere Gesundheitsrisiken wie hoher Blutdruck, Übergewicht und Diabetes Typ 2 günstig beeinflusst.
-     Angepasste Energiezufuhr!
-     Reichlich Faserstoffe
-     „nimm 5 am Tag“ heißt die Devise! Bedeutet 5 Portion Obst, Salat bzw. Gemüse pro Tag
Auch Kartoffeln und Hülsenfrüchte gehören dazu.

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