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Bibernelle
Die Kleine Bibernelle, auch Gemeine Bibernelle, Stein-Bibernelle, Steinbrechwurz, Steinpetersilie, Bockwurz, Pfefferkraut oder Bumbernell, veraltet auch Bibenelle, genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Bibernellen.
Die Bibernellen, auch Pimpernellen oder Pimpinellen genannt, sind eine Pflanzen-Gattung aus der Familie der Doldenblütler mit rund 150 Arten. Die wirtschaftlich wichtigste Art der Gattung ist der Anis. Der Kleine Wiesenknopf wird zwar auch häufig Bibernelle genannt, ist jedoch eine Art aus der Familie der Rosengewächse.
Die Bibernelle ist ein Doldenblütler mit den typischen weißen Blüten in Doldenform. Ihre Blätter sind klein und gefiedert, sie ähneln stark den Blättern des Wiesenknopfes, was auch häufig zu Verwechslungen führt. Selbst die Namen werden teilweise doppelt benutzt, so heißt der kleine Wiesenknopf Pimpinelle, aber auch die Bibernelle wird häufig so genannt. Die Wurzel der Bibernelle wird als Tinktur gegen Husten und Asthma eingesetzt, sogar heutzutage von der Schulmedizin. Die Volksheilkunde benutzt Bibernell-Tee auch gegen Halsentzündungen, Grippe, Kinderkrankheiten. Auch zur Stärkung der Verdauung und der Harnorgane kann man Bibernelle versuchen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, Bronchitis, Husten, Asthma, Kehlkopfentzündungen, Rachenentzündung, Halsschmerzen, Heiserkeit, Erkältung, Grippe, Fieber, Herzbeschwerden, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Blähungen, Sodbrennen, Darmentzündung, Durchfall, Hämorrhoiden, Gicht, Rheuma, Nierensteine, Müdigkeit, Menstruationsfördernd, Ekzeme, Hautausschläge
wissenschaftlicher Name: Pimpinella saxifraga und Pimpinella major
Pflanzenfamilie: Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name: Burnet Saxifrage
volkstümliche Namen: Bockwurz, Pfefferwurz, Pimpernell, Steinpeterlein
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Gerbstoffe, Saponine, Polyacetylene, Cumarine, Furocumarin, Pimpinellin
Sammelzeit: September bis November
 
Medizinischer Nutzen
Die Samen und Wurzeln (Wurzelstock) der Kleinen Bibernelle (über mittelhochdeutsch bibenelle von althochdeutsch bibinell aus lateinisch pimpinella von piperinella und in Bezug auf den Geschmack bzw. Nachgeschmack möglicherweise als Pfefferkraut abgeleitet von piper, Pfeffer) werden gesammelt und als Droge Pimpinellae radix verwendet. Vor allem die Wurzel enthält 0,4% ätherisches Öl und verschiedene Cumarinderivate, darunter vor allem Pimpillin. Die Droge hat einen würzigen Geruch, einen würzigen Geschmack und einen scharfen, beißenden Nachgeschmack.
Als medizinische Wirkungen werden genannt: Die Bibernellenwurzel wirkt schleimlösend und ein Sud kann bei Erkrankungen des Rachens gegurgelt werden. Getrunken wirkt der Sud als Magenmittel, aber auch harntreibend und menstruationsfördernd. In der Likörindustrie wird die Wurzel auch zur Aromatisierung von Magenbittern eingesetzt.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Bibernellen sind ausdauernde, seltener einjährige krautige Pflanzen. Die Grundblätter sind ungeteilt oder einfach gefiedert. Die Fiederblättchen sind gezähnt und zuweilen tief eingeschnitten. Die Blüten der Bibernellen weisen einen undeutlichen Kelchrand, ausgerandete, verkehrt eirunde Kronblätter und einen Griffel mit nahezu kopfiger Narbe auf. Die Blüten sind weiß, rot und seltener gelb. Die Frucht ist eine eirunde, an der Seite zusammengezogene Spaltfrucht. Die auf der Berührungsfläche ziemlich flache Kernmasse ist höckerartig gewölbt, der freie Frucht-halter (Karpophor) ist zweispaltig.
Die Kleine Bibernelle ist eine ausdauernde krautige Pflanze und ein Hemikryptophyt, der Wuchshöhen zwischen selten 10 bis meist 40 und 60 Zentimetern erreicht. Der im Querschnitt runde, gerillte Stängel ist fast voll, kahl oder kurz anliegend be-haart und besitzt im oberen Bereich nur spreitenlose Blattscheiden. Die Wurzel verfärbt sich beim Anschneiden nicht.
Die Laubblätter sind grundständig und wechselständig am Stängel verteilt angeordnet. Die einfach gefiederten Grundblätter besitzen rundlich-eiförmige stumpfe Fiederabschnitte mit grob gesägtem Blattrand und kahler Blattoberseite sowie locker behaarter Blattunterseite. Die im Umriss länglichen und kahlen oder unterseits behaarten Stängelblätter sind sehr variabel. Zum Teil besitzen sie linealen, ganzrandige Fiederabschnitte, zum Teil sind die Stängelblätter zweifach fiedrig eingeschnitten.
Die Kleine Bibernelle blüht von Juni bis Oktober in großen, auffälligen, vielstrahligen (8- bis 15-strahligen) Doppeldoldigen Blütenständen. Charakteristisch für die Bibernellen ist das Fehlen von Hüllblättern, Hüllchenblättern und Kelchblättern. Die Blüten sind fünfzählig. Die weißen Kronblätter sind etwa 1 mm lang. Nach dem Abfallen der Kronblätter wird der Griffel gut sichtbar, er ist bis zu 1 mm lang und kürzer als Frucht- und Griffelpolster zusammen.
Die 2 bis 2,5 mm langen, mit undeutlichen Rippen versehenen, kahlen Früchte sind am Grund schwach herzförmig und schon nach dem Verblühen länger als der Griffel.

Aronia
Die Aronia ist eine kleine Beere, auch Apfelbeere genannt, die von ihrer Gestalt her an Heidelbeeren erinnert.
Die Apfelbeeren sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Rosengewächse. Die nur drei Arten stammen ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika und wachsen dort als Strauch von ein bis zwei Metern Höhe.
Aronia-Bäume stammen ursprünglich aus Amerika, sind aber schon lange in Europa heimisch. In Russland und Osteuropa wird die Aroniabeere schon seit Jahrzehnten als Heilpflanze angewendet. Erst in den letzten Jahren wurde auch in Mitteleuropa die Heilkraft der Aroniabeere erkannt. Seitdem wird sie gerne bei Herzkreislauferkrankungen und Entzündungen aller Art eingesetzt.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Bluthochdruck, Arteriosklerose, Entzündungen
Heilwirkung: blutdruckregulierend, durchblutungsfördernd, entkrampfend, entzündungshemmend, herzschützend, immunstimulierend
Anwendungsbereiche: Abwehrschwäche, Allergien, Arteriosklerose, Arthrose, Blasenentzündung, Darmentzündung, Diabetes, Gallenschwäche, Gallensteine, Gelenkschmerzen, Harnwegserkrankungen, Hautentzündungen, Infektanfälligkeit, Krebs (unterstützend bei Chemotherapie), Leberschwäche, Magenschleimhautentzündung, Rheuma, Scharlach, Schilddrüsen-Krankheiten, Thrombose-Neigung, Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name: Aronia melanocarpa
Pflanzenfamilie: Rosengewächse - Rosaceae
englischer Name: Chokeberry
volkstümlicher Name: Aroniabeere, Apfelbeere, Schwarze Apfelbeere, Schwar-ze Eberesche
Verwendete Pflanzenteile: Beeren (Früchte)
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Flavonoide, Polyphenole, Anthocyanfarbstoffe, Gerb-stoffe, Eisen, Jod, Folsäure, Magnesium
Sammelzeit: Herbst
 
Anwendung
Aronia-Sorten sind wenig anfällig für Pflanzenkrankheiten. Die hohe Flavonoid-Konzentration in der Schale macht sie unempfindlich gegen äußere Einflüsse wie Ultraviolettstrahlung oder Schädlinge. Die aufgrund ihrer Apfelfrüchte am häufigsten angebauten beiden Arten sind die Filzige Apfelbeere und die Schwarze Apfelbeere. Die obstbauliche Nutzung begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch den russischen Biologen und Obstzüchter Iwan Mitschurin, der die Aronia um 1910 mit anderen Obstsorten wie Ebereschen und Mispeln gekreuzt oder sie zumindest veredelt haben soll. In Deutschland wird die Apfelbeere vor allem in Sachsen, Brandenburg und Bayern angebaut. Hier wurden im Jahr 2016 rd. 86 % der gesamtdeutschen Erntemenge erzeugt. Im Jahre 2015 wurden rund 470 Tonnen geerntet. Laut statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2016 rd. 1.100 Tonnen auf knapp 560 Hektar geerntet. Dabei stieg die Anbaufläche um rd. 41% gegenüber dem Vorjahr 2015. In Österreich wurde die Apfelbeere zuerst 2001 von sechs Landwirten in der Südoststeiermark ausgepflanzt. Eine kontinuierlich steigende Anzahl von Betrieben haben sich inzwischen im Verein Aronia AUSTRIA mit Sitz in Feldbach zusammengeschlossen.
Die erbsengroßen, schwarzen, häufig wachsartig überzogenen Früchte, die ab Mitte August bis Oktober geerntet werden können, schmecken süß-säuerlich-herb und ähnlich der Heidelbeere. Die Beeren werden entweder getrocknet (wie Rosinen) verwendet, zu Konfitüre verarbeitet (beispielsweise zusammen mit Orangen), oder nach Dampfentsaften als Saft getrunken. Sie finden in gemahlener Form auch häufig Verwendung in selbstgemixten Frucht-Smoothies. Aufgrund des hohen Flavonoid-, Folsäure-, Pro- Vitamin-A-, Vitamin-B2-, Vitamin-K- und Vitamin-C-Gehalts zählt(e) die Aronia in Polen und Russland zu den Heilpflanzen. In vitro wurde nachgewiesen, dass Fruchtextrakt von Aronia melanocarpa den oxidativen Stress, hervorgerufen durch Operation oder in verschiedenen Phasen der Chemotherapie, bei Patienten mit invasivem Brustkrebs dank seiner antioxidativen Wirkung signifi-kant reduziert. Wegen ihrer kräftigen roten Farbe (Anthocyane) wird sie ferner als Ersatz für Lebensmittelfarben (vor allem Cochenillerot A) verwendet. Wie viele pflanzliche Lebensmittel enthalten auch Apfelbeeren cyanogene Glycoside, wobei der Blausäuregehalt frischer Früchte typischerweise etwa 0,6 bis 1,2 Milligramm pro 100 Gramm beträgt. Nach Einschätzung des Max Rubner-Instituts ist der Genuss kleiner Portionen unbedenklich. Durch Erhitzung reduziert sich der Blausäuregehalt, so dass entsprechend verarbeitete Früchte auch regelmäßig konsumiert werden können. Die Anwendung der Aroniabeere ist sehr vielfältig und ähnelt der Anwendung anderer Beeren. Aronia kann man als Saft, Mus, Marmelade, aber auch als Tee nutzen. Im Handel findet man Aroniabeeren auch als Fruchtriegel, Fruchtbällchen oder Kapseln.
Tee
Für einen Aronia-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel getrocknete Aronia-Beeren mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn 15 Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Aronia-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Aronia-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Saft
Eine besonders intensive Anwendung der Aroniabeere ist das Trinken des Aronia-Saftes. Im Aronia-Saft sind die Wirkstoffe der Aronia-Beere in hohen Konzentra-tionen enthalten. Der Aronia-Saft schmeckt säuerlich-herb. Täglich sollte man 50ml bis 100ml Aroniasaft trinken. Die Wirkung stellt sich erst nach einer Weile ein (min-destens eine Woche).
Achtung! Der Aroniasaft hat eine stark färbende Wirkung. Der starke natürliche Farbstoff, der in der Aroniabeere enthalten ist, ist der entscheidende, heilende Wirkstoff und daher aus gesundheitlicher Sicht erwünscht. Man sollte mit dem Saft jedoch nicht unnötig kleckern, weil Flecken nur schwer wieder entfernt werden können. Auch Zunge und Zähne können vom Aronia-Saft vorübergehend verfärbt werden. Um diese Verfärbung zu verhindern, kann man den Saft mit einem Strohhalm trinken. Den Aroniasaft kann man kur- trinken bei allen Arten von Herz-Kreislauferkrankungen und Durchblutungsstörungen. Er hilft gegeben Bluthochdruck, aber auch gegen niedrigen Blutdruck, weil der den Blutdruck reguliert. Die Durchblutung wird verbessert und die Gefahr für Herzinfarkt oder Schlaganfall wird verringert. Außerdem hilft Aroniasaft (oder Tee) gegen die unangenehmen Folgen einer Chemotherapie. Durch den Saft wird die Chemotherapie besser verkraftet und man fühlt sich gesünder als ohne ihn. Durch seine immunstimulierende Wirkung kann man mit Aroniasaft gegen Erkältungen vorbeugen. Ein überschießendes Immunsystem wird hingegen beruhigt, so-dass Aroniasaft auch gegen Allergien und Autoimmunkrankheiten wie Rheumatismus helfen kann.
Aronia-Saft selbermachen
Wenn man eigene Aronia-Bäume im Garten hat, kann man sich den Aronia-Saft auch selbst herstellen. Dazu gibt man die frisch geernteten, möglichst reifen Aroniabeeren in einen Topf und gießt eine kleine Menge Wasser hinzu. Dann bringt man die Beeren und das Wasser zum Kochen. Es sollte etwa 20 Minuten leicht köcheln. Anschließend gibt man Beeren und Wasser in ein sauberes Tuch, das über einer Schüssel hängt. Das Tuch bindet man oben zusammen und drückt es aus, sodass der Aronia-Saft unten in die Schüssel tropft. Man kann das zusammengebundende Tuch an der Decke oder einem, über die Schüssel gestellten, Hocker festbinden und den Saft über Nacht austropfen lassen. Im Kühlschrank hält der Saft einige Tage. Wenn man ihn einkocht, kann man ihn auch für mehrere Monate haltbar machen. Den Trester, also den Rest, der im Tuch übrigbleibt, kann man ausgebreitet im Backofen schonend trocknen (bei 50-70°C). Getrocknet kann man daraus Aronia-Tee kochen. Einfacher geht die Saftherstellung mit einem Saft-Kochtopf.
 
Geschichtliches
Ursprünglich stammt die Aronia aus Nordamerika. Dort wurde sie von den Ureinwohnern als Frucht genossen, vor allem als Wintervorrat. Um 1900 wurde die Aronia nach Russland eingeführt und angebaut. Erst im 20. Jahrhundert galt die Aronia offiziell als Obst und wurde anschließend nach und nach in ganz Osteuropa angebaut. Von dort aus gelangte die Aronia schließlich auch nach Deutschland, zunächst in den Osten. In den östlichen Bundesländern, vor allem Sachsen, wird sie heute verstärkt als gesunde Frucht angebaut und vermarktet. Die Heilkräfte der Aronia wurden in Russland vor etwa 50 Jahren entdeckt, wo die Aroniabeere auch schon seit Jahrzehnten als Heilpflanze genutzt wird. Erst seit wenigen Jahren wird die Aronia auch in Mitteleuropa als Heilpflanze erkannt und genutzt.
 
Pflanzenbeschreibung
Aronia-Arten sind sommergrüne Sträucher mit spitzen, auffallend weinroten Winterknospen. Die einfachen Laubblätter sind elliptisch bis verkehrt-eiförmig, 2 bis 8 Zentimeter lang, meist kurz zugespitzt, fein kerbig gesägt, oberseits auf der Mittelrippe mit schwarzroten Haaren mit leuchtend roter Herbstfärbung. In schirmrispigen Blütenständen stehen zehn bis zwanzig Blüten zusammen. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen, fünfzähligen Blüten weisen einen Durchmesser von etwa einem Zentimeter auf. Es sind fünf Kelchblätter vorhanden. Die fünf freien Kronblätter sind weiß oder blass rosa. Die meist zwanzig purpurnen, behaarten Staubblätter sind an ihrer Basis verwachsen. Die roten oder schwarzen, apfelförmigen Früchte weisen einen Durchmesser von 5 bis 12 Millimetern auf und besitzen ein Kerngehäuse. Aronia ist verwandt mit dem Apfelbaum, aber die Früchte sind sehr viel kleiner. Die Aronia ist ursprünglich in Nordamerika heimisch. Von dort gelangte sie zunächst nach Russland und von dort aus schließlich über Osteuropa auch nach Deutsch-land. Ab dem zweiten Jahr trägt der Aronia-Strauch Früchte und kann beerntet werden. Er lebt etwa 20 Jahre oder länger. Der Aroniastrauch hat graubraune Stämme mit relativ glatter Rinde. Im Winter kann man schon die weinroten Knospen-Spitzen sehen. Die elliptischen Blätter mit feiner Kerbung sprießen im Frühjahr und sind über den Sommer hinweg saftig grün. Im Herbst verfärben sie sich leuchtend rot. Zwischen Mai und Juli erscheinen die kleinen weißen Blüten. Sie ähneln allen Blüten der großen Familie der Rosengewächse. In ihrer Größe erinnern sie aber besonders den Blüten von Weißdorn oder Schlehdorn. Die Blüten bilden eine dichte Schirmrispe. Aus den Blüten entwickeln sich bis August oder Oktober die kleinen schwarz-blauen Früchte. Diese Früchte sehen nicht nur ähnlich aus wie Heidelbeeren, sie schmecken auch ähnlich, wenn sie erst einmal vollreif sind. Verwechslungsmöglichkeit besteht unter anderem mit der Felsenbirne. Die Felsenbirne ist auch ein kleiner Baum, der heidelbeerartige Früchte trägt. Diese Früchte sind aber schon im Hochsommer reif und bilden lockerere Trauben als die Beeren des Aronia-Strauches.
 
Anbautipps
In gut sortierten Baumschulen und bei einigen spezialisierten Versandhändlern kann man junge Aronia-Sträucher erhalten. Der bis zu 2 Meter hohe kleine Aronia-Strauch ist sehr robust und gedeiht auch in rauem Klima. Auch gegen Schädlinge und Pilzerkrankungen kann sich der Aroniastrauch meistens erfolgreich wehren. Aronia ist recht anspruchslos in Hinblick auf den Boden. Zu sandig oder zu lehmig sollte der Boden jedoch nicht sein. Sonnig sollte der Standort für den Aronia-Strauch sein, damit die Früchte gut heranreifen können. Am besten pflanzt man den jungen Aronia-Strauch im Herbst in den Garten. Es dauert dann etwa zwei Jahre, bis man die ersten Früchte ernten kann.
 
Sammeltipps
Zwischen August und Oktober kann man die Aronia-Beeren sammeln, sofern man über eigene Aronia-Sträucher verfügt. Die Beeren werden gepflückt und die Stängel entfernt. Je nachdem, was man mit den Beeren machen will, kann man sie trocknen, zu Saft oder Mus verarbeiten. Die Trocknung erfolgt schonend im Backofen, damit die saftigen Früchte schnell genug trocken werden. Unverarbeitet kann man die Aroniabeeren etwas zwei Wochen lang aufbewahren.

Bachblüten
Ich habe ständig die gleichen Schwierigkeiten (Chestnut Bud)
Diese Menschen haben immer wieder die gleichen Schwierigkeiten
Mit der Blüte können sie ständig gleichen Schwierigkeiten hinter sich lassen
Bachblüten
Ich kann sehr schlecht alleine sein (Chicory)
Diese können nur schlecht alleine sein
Mit der Bachblüte fällt es ihnen wieder leichter allein zu sein
Übersicht Wurstwaren
Kochwürste: die vorgegarte Wurstmasse – Innereien, Fleisch, Speck, Blut usw. – wird nach dem Abfüllen in Wursthüllen nochmals gebrüht oder gekocht und teilweise geräuchert. Bei kühler Lagerung kurz haltbar.
Leberwurst, Blutwurst, Pasteten, Presskopf, Streichwurst
Charakteristisch für Kochwürste ist, dass sie teilweise aus bereits vorgekochtem Ausgangsmaterial hergestellt werden. Die zerkleinerten Zutaten (Fleisch, Schwarten, Fettgewebe sowie – je nach Wurstsorte - Leber, Speckwürfel, Zunge, Herz, Blut, Salz, Gewürze, gegebenenfalls Zusatzstoffe) werden abgefüllt und nochmals erhitzt. Zu den Kochwürsten zählen Kochstreichwürste (z. B. Leberwurst), Blutwürste (z. B. roter Presssack, Zungenwurst) und Sülzwürste (z. B. weißer Presssack). Kochwürste sind ausschließlich in erkaltetem Zustand schnittfest.
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