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Stockrose
Die Stockrose ist eine leuchtende Blütenpracht in den meisten Bauerngärten. Über mannshoch reckt sie sich in den Himmel und trägt ganze Scharen von großen, roten Blüten. Wie ihre Verwandten aus der Malvenfamilie hilft die Stockrose gegen Husten und andere Erkrankungen der Atemwege. Auch bei Problemen der Haut kann sie hilfreich sein.
Die Gewöhnliche Stockrose, auch Stockmalve, Garten-Pappelrose, Bauernrose oder Garten-Stockrose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Stockrosen  innerhalb der Familie der Malvengewächse. Viele Sorten werden als Zierpflanzen verwendet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: entzündungswidrig, erweichend, harntreibend, krampflösend, Appetitlosigkeit, Mund-Entzündungen, Rachen-Entzündungen, Halsentzündung, Stimmbandentzündung, Erkältung, Bronchitis, Husten, Fieber, Magenentzündung, Darmentzündung, Durchfall, Menstruationsfördernd, Weißfluß, Ekzeme, Hautentzündungen, Wunden, Brandwunden (leichte), Geschwüre
wissenschaftlicher Name: Althea rosea
Pflanzenfamilie: Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name: Hollyhock
volkstümlicher Name: Bauerneibisch, Baummalve, Gartenmalve, Herbstrose, Pappelrose, Roseneibisch, Schwarze Malve, Stockmalve, Winterrose
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe: Schleim, Anthocyanin, Gerbsäure, Roter Farbstoff, ätherische Öle
Sammelzeit: Juli und August
 
Anwendung
Es gibt zahlreiche Sorten der Gewöhnlichen Stockrose mit einfachen und gefüllten Blüten in unterschiedlichen Farben. Sie wird verbreitet als Zierpflanze für Staudenbeete und Bauerngärten genutzt. Selten wird sie auch als Heil- und Färbepflanze angebaut. Für die Gewinnung von Farbstoffen werden nur schwarz-rote Varianten verwendet, da deren Kronblätter Anthocyan in großen Mengen enthalten. Früher wurden hiermit beispielsweise Wein, Likör, Süßspeisen, Lebensmittel und Textilien gefärbt, heute hat es keine Bedeutung mehr. Mit der Pflanze kann man violettblau bis grau färben. Aufgrund der in der Gewöhnlichen Stockrose enthaltenen Gerb- und Schleimstoffe ist sie in zahlreichen Hustentee-Mischungen enthalten.
In erster Linie werden die Blüten der Stockrose als Heilmittel eingesetzt. Aber auch Blätter, Wurzel und Samen haben Heilkräfte zu bieten. Als Verwandte des Eibischs, der Malve und des Hibiskus hat sie auch ähnliche Heilwirkungen wie diese. Als besonders wichtig wird ihr Schleim eingeschätzt, sie gilt also als einhüllende Schleimdroge. Das macht sie zu einer geschätzten Heilpflanze für Erkrankungen des Atemapparates. Aber auch Haut und Verdauungsorgane können von ihr profitieren.
Innere Anwendung
Blüten
Am besten bereitet man den Tee aus den Stockrosen-Blüten als Kaltauszug, um die zarten Blüten und die darin enthaltenen Schleimstoffe zu schonen. Wenn die Stockrosen-Blüten ein Bestandteil von Teemischun-gen sind, was oft aus optischen Gründen der Fall ist, dann kann man sie auch als Aufguss zubereiten. Der Stockrosen-Tee hilft gegen Husten und Halsentzündungen. Man kann ihn auch zum Gurgeln verwenden.
Wurzel
Die Wurzel der Stockrose wird ähnlich verwendet wie die Blüten, da auch sie Schleim und Gerbstoffe enthält. Man verwendet sie gegen Durchfall und andere Beschwerden des Verdauungstraktes. Der Tee der Stockrosen-Wurzel soll auch gegen Appetitlosigkeit helfen.
Samen
Die Samen kann man gegen Fieber einsetzen. Sie wirken außerdem harntreibend und einhüllend.
Äußerlich
Äußerlich kann man Stockrosen-Tee als Waschung oder Umschlag bei verschiedenen Hautproblemen einsetzen. Die Stockrose wirkt gleichzeitig erweichend und zusammenziehend. Dadurch kann sie Entzündungen lindern und die Wundheilung fördern. Als Sitzbad kann man die Stockrose gegen Weißfluss der Frauen verwenden.
 
Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich kommt die Stockrose aus Südosteuropa, aber sie ist schon längere Zeit in den meisten Bauern-gärten heimisch. Die zwei- bis mehrjährige Pflanze hat in Bodennähe große, gelappte Blätter, die an langen Stielen sitzen. Die Blätter sind leicht behaart. Ab dem zweiten Jahr wächst der Stockrose ein Blütenstängel, der über zwei Meter hoch werden kann. An diesem Stängel wachsen im Hochsommer die großen Blüten in den Blattachseln. Ursprünglich waren sie schwarzrot, doch es gibt inzwischen Züchtungen in fast allen Rottönen. Auch gefüllte Blüten kommen vor. Weil die Blütenpracht so schwer sein kann, brauchen die meisten Stockrosen einen Stock zur Stütze. Möglicherweise kommt daher auch der Name Stockrose. Oder weil die Blüten wie an einem Stock wachsen. Durch die attraktiven Blüten ist die Stockrose eine leuchtende Zierde im Garten, was wohl ein wichtiger Grund dafür ist, dass sie in so vielen Gärten heimisch ist.
Die Gewöhnliche Stockrose ist eine zweijährige bis kurzlebig ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1 bis 2, selten bis zu 3 Metern erreicht. Die oberirdischen Pflanzenteile besitzen meist Sternhaare. Der Stängel ist kräftig, aufrecht, kaum verzweigt und dicht rauhaarig. Die im ersten Jahr in einer grundständigen Blattrosette und im zweiten Jahr am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 5 bis 15 Zentimeter lang und besitzt Sternhaare. Die mit einem Durchmesser von 6 bis 16 Zentimetern fast kreisförmige Blattspreite ist filzig bis wollig behaart, schwach drei- bis siebenlappig, manchmal auch gekerbt. Der mittlere Blattlappen ist etwa 3 Zentimeter lang und 4 bis 6 Zentimeter breit. Die eiförmigen Nebenblätter sind etwa 8 Millimeter lang, eiförmig und dreilappig.
Die Blütezeit reicht je nach Standort von Februar bis Oktober. Die Blüten stehen einzeln oder zu mehreren in den oberen Blattachseln und in einem endständigen ährenähnlichen Blütenstand. Die Tragblätter ähneln den Laubblättern. Die behaarten Blütenstiele sind etwa 5 Millimeter lang und verlängern sich bis zur Fruchtreife auf 8 bis 10 Millimeter. Die auffälligen Blüten sind zwittrig und radiärsymmetrisch. Der becherförmige Außenkelch ist meist sechs- bis siebenlappig, 8 bis 10 Millimeter lang und ist dicht mit Sternhaaren bedeckt. Die fünf dicht filzig behaarten Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen, wobei der Kelch einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern aufweist und die Kelchzipfel 1,2 bis 1,5 Zentimeter lang sind. Die Blütenkrone weist einen Durchmesser von 6 bis 10 Zentimeter auf. Die fünf freien, 4 Zentimeter langen, genagelten Kronblätter sind rosa- bis purpurfarben oder schwärzlich rot, selten auch weiß oder gelb. Die Staubblattröhre ist kahl und etwa 2 Zentimeter lang und die freien Bereiche der Staubfäden sind nur etwa 2 Millimeter lang. Der vielästige Griffel ist flaumig behaart. Die flaumig behaarte Spaltfrucht ist mit einem Durchmesser von etwa 2 Zentimetern scheibenförmig. Die vielen (20 bis 40) fast kreisförmigen Teilfrüchte weisen einen Durchmesser von 7 bis 8 Millimetern auf und sind längsrippig.

Römische Kamille
Die Römische Kamille ist eine Pflanzenart der Korbblütler (Asteraceae). Sie wird ähnlich wie die Echte Kamille als Heilpflanze verwendet. Den Kamllentee dürfe jeder aus seiner Kindheit kennen. Je nach Land ist die enthaltene Kamille eine andere.
Es gibt zwei wichtige Kamille-Kräuter, einmal die Echte Kamille und zum anderen die römische Kamille. So ist in Deutschland eher die Echte Kamille, in Frankreich und England die Römische Kamille beliebter. Von der römischen Kamille gibt es zwei Varianten: Gefüllte Römische Kamille, ungefüllte Römische Kamille.
Das Mutterkraut wird auch als römische Kamille bezeichnet, ist aber eine andere Pflanze. Die römische Kamille ist ein bitteres Kraut mit einem hohen Anteil an ätherischen Ölen. Die Römische Kamille hat nahezu die gleiche Heilwirkung wie die Echte Kamille. In der Pflanzenheilkunde werden vor allem die Blütenköpfe der gefüllten römischen Kamille verwendet. Das ätherische Öl wird mit Wasserdampfdestillation aus den Blüten gewonnen. In der Homöopathie wird das blühende Kraut der ungefüllten römischen Kamille genutzt.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Blähungen, Krämpfe, Magenprobleme, Menstruationsprobleme
Heilwirkung: antibakteriell, antidepressiv, appetitanregend, beruhigend, blähungstreibend, blutbildend, desinfizierend, entwässernd, entzündungshemmend, fiebersenkend, galletreibend, harntreibend, krampflösend, menstruationsfördernd, menstruationseinleitend, nierenanregend, rheumalindernd, schlaffördernd, schmerzlindernd, schweißtreibend, stimmungsaufhellend, verdauungsfördernd, windtreibend, wurmabtötend
Anwendungsbereiche: Abwehrschwäche, Akne, Arthritis, Asthma, Blähungen, Blasenentzündung, Brechreiz, Bronchialstau, Darmparasiten, Dermatitis, Divertikulitis, Durchfall, Fieber, Furunkel, Fußpilz, Gelbsucht, Gelenkentzündung, Gelenkschmerzen, Hautentzündung, Hautunreinheiten, Herpes, Koliken, Kopfschmerzen, Leberleiden, Magenkrämpfe, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Morgenübelkeit, Muskelkater, Muskelschmerzen, Nervenschmerzen, Nervosität, Neuralgie, Ohrenschmerzen, Regelschmerzen, Pickel, Pilzinfektion, PMS, Psoriasis, Reisekrankheit, Schlaflosigkeit, Schuppenflechte, Seekrankheit, Stress, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Verstauchung, Verstopfung, Wechseljahresbeschwerden, Wunden, Würmer, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name: Anthemis nobilis L., Chamaemelum hortense, Chamaemelum nobile L.
Pflanzenfamilie: Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name: Roman Chamomile
volkstümlicher Name: Dickköpfe, Große Kamille, Hemdknöpf, Härmelchen, Kathreinenblume, Kuhmelle, Römische Kamille, Wälsche Öpfelblumli, Welsch Kamillen, Tüfelschrut
Verwendete Pflanzenteile: Kraut, Blüten
Inhaltsstoffe: Angelikasäure-Ester, Antheocotulid, Ätherische Öle, Azulen, Bitterstoffe, Chamazulen, Flavonglykoside, Harz, Isobuttersäure, Nobilin, Pinocarvon, Polyacetylene
Sammelzeit: Juli - Oktober
Nebenwirkungen: selten allergische Reaktionen, bei Dauergebrauch: Nervosität, Schwindel
Kontraindikation: Korbblütlerallergie, Schwangerschaft, Stillzeit
 
Anwendung
Tee
1-2TL (frische/getrocknete Blüten oder Kraut) mit 250ml kochendem Wasser übergießen, bedecken, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Etwa 2-3 Tassen lauwarmen Tees pro Tag. Hilft gegen Verdauungsprobleme, Schlaflosigkeit und Nervosität. Tee maximal 3 Wochen lang trinken.
Spülungen
Gurgeln mit dem Tee hilft bei Schleimhautentzündungen im Mund oder Rachen.
Umschlag
Ein Umschlag mit frischen Blätter oder Blüten oder einem Tee hilft bei der Wundheilung. Bei frischen Pflanzenteilen kann es aber zu unerwünschte Reaktionen der Haut kommen.
Gesichtsdampfbad
Gesichtsdampfbad mit dem Öl oder Tee dient der Hautpflege.
Einreibungen
Einreibungen mit dem Öl oder Tee helfen bei Magen-Darm-Problemen.
Sitzbäder
Sitzbäder mit Tee bei Magen-Darm-Problemen und Hautproblemen.
Salben/Cremes
Salben/Cremes helfen gegen Hautprobleme, Rezept unter Kamillen-Zink-Creme
Inhalation
Asthma und Bronchialstau
Haarpflege
Tee als Haarwasser zur Aufhellung von nachgedunkeltem blondem Haar.
Aromatherapie
Das ätherische Römische Kamille-Öl duftet fruchtig und wirkt ausgleichend, besänftigend - gegen Ärger, Missmut und Stress.
Homöopathie
Genutzt wird das blühende Kraut der Ungefüllten Römischen Kamille. Hilft bei Beschwerden durch nervöse Anspannung.
Medizin
Die Römische Kamille wird in Westeuropa, besonders in Frankreich, Belgien und Großbritannien, wie die Echte Kamille verwendet. Verwendet werden die Blütenköpfchen, die als Droge einen Mindestgehalt an ätherischen Ölen aufweisen müssen. Anwendungsgebiete sind - wiederum vor allem in Westeuropa – Menstruationsbeschwerden und als Karminativum bei Verdauungsproblemen. Weiters bei Nervosität, Hysterie und allgemeiner Schwäche. Äußerliche Anwendungen (Aufgüsse) erfolgen zur Wundspülung, bei Entzündungen etwa im Mundbereich. Mit warmen Aufgüssen kann blondes Haar aufgehellt werden.
 
Geschichtliches
Mit Rom oder den Römern hat die römische Kamille nur den Namen gemeinsam. Die alten Ägypter weihten die Römische Kamille dem Sonnengott Ra. In der europäischen Volksheilkunde war die Römische Kamille schon immer eine sehr wichtige Heilpflanze. Seit dem 16. Jahrhundert ist die Pflanze in Europa als Heilpflanze dokumentiert, vor allem im Großraum London, da war die römische Kamille ein verbreitetes Unkraut. Tee wurde bei Trotzanfällen bei Kindern eingesetzt. Die römischen Kamille soll andere Pflanzen heilen, daher hat man früher die römischen Kamille neben kranke Pflanze gesetzt.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Römische Kamille ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die intensiv aromatisch riecht. Sie erreicht Wuchshöhen von 15 bis 30 cm, ist zerstreut behaart und hat verzweigte Blütensprosse und kurze sterile Sprosse. Die Blätter sind sitzend, haben einen länglichen Umriss und sind zwei- bis dreifach fiederschnittig. Die einzelnen Abschnitte sind linealisch und spitz. Die Blütenköpfchen stehen einzeln endständig und sind lang gestielt. Ihr Durchmesser beträgt 18 bis 25 mm. Die Hülle der Körbchen ist 4 bis 6 mm lang und halbkugelig. Die Hüllblätter stehen in wenigen Reihen, sind länglich bis verkehrt-eiförmig, angedrückt behaart, grün, breit und mit einem durchscheinenden Hautrand. Der Boden der Köpfchen ist kegelförmig und markig. Die Spreublätter sind spatelförmig, stumpf und haben einen grünen Mittelstreifen und einen durchsichtigen Rand. Die Zungenblüten sind weiblich, rund 10mm lang und weiß. Recht häufig fehlen sie auch. Die Röhrenblüten haben eine gelbe Krone, die am Grund rundum eine schiefe Aussackung besitzt. Die Blütezeit ist Juli bis Oktober. Die Früchte sind rund 1 bis 1,3 mm lang, haben einen rundlichen Querschnitt und sind glatt und bräunlich.
Die römische Kamille kommt ursprünglich aus Nordafrika und ist in Westeuropa und rund ums Mittelmeer heimisch. Selten in der Nautur meist nur in Kulturen, Gärten oder um Siedlungen zu finden. Sie wächst bevorzugt auf Grasfluren und an Gebüschen. Die mehrjährige winterharte Staude wächst dichtbüschig und wird zwischen 10 und 35 Zentimeter hoch. Die Blätter sind doppelt fiederspaltig. Die weißen Blüten er-scheinen zwischen Juli und Oktober. Die Blüten sind weiß, haben ein gelbes Inneres. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 2 cm. Die gefüllte ist etwas kleiner als die ungefüllte Variante.
 
Anbautipps
Pflegeleicht.
Ungefüllte römische Kamille
Im Frühjahr in Reihen mit etwa 45 cm Abstand aussäen.
Gefüllte römische Kamille
Die wird vegetativ vermehrt, da steril. März oder September auspflanzen, im Abstand von etwa 30-40 cm. Der Standort sollte volle Sonne haben und der Boden nährstoffreich, locker und trocken sein. Ein guter Bodendecker und einfach in Balkonkästen zu kultivieren. Nach der ersten Blüte zurückschneiden. Wenig düngen, wenig gießen und Staunässe verhindern.
 
Sammeltipps
Blüten in der Vollblüte am frühen Morgen ernten. Geerntete Blüten weiter verarbeiten oder im Schatten trocknen, die Temperatur darf 40°C nicht überschreiten, damit die aromatischen Öle nicht verfliegen. Getrocknete Blüten innerhalb eines Jahres verbrauchen. Bei der Krauternte etwa 5 Zentimeter über dem Boden abschneiden, damit die restliche Pflanze nicht vertrocknet. Bei zu häufigem Kontakt mit der Pflanze ist eine Hautentzündung (Dermatits) möglich, daher am bestem mit Handschuhen ernten.

Bachblüten
Man fühlt sich apathisch, teilnahmslos, Resignation, innere Kapitulation (Wild Rose)
Diese Menschen fühlen sich teilnahmslos, resigniert und kapitulieren innerlich
Mit Wild Rose können sie dieses Gefühl der Teilnahmslosigkeit und der Resignation hinter sich lassen und kapitulieren auch nicht mehr
Bachblüten
Man ist verbittert, grollt und fühlt sich als Opfer des Schicksals (Willow)
Sie sind verbittert, grollt vor sich hin und fühlt sich als großes Opfer des Schicksals
Hier geht die Verbitterung zurück und fühlen sich nicht mehr als Opfer des Schicksals
Küchenkräuter nach Hildegard
Bertram (Hildegard zitiert: er ist gut, weil er die Fäulnis im gesunden Menschen mindert, das gute Blut vermehrt und einen klaren Verstand bereitet. Auch der schwer Kranke bringt er wieder zu Kräften)
Gewürznelken (bei Hildegard als Heilmittel für Ohrensausen und Kopfschmerzen, was heute mit Bluthochdruck gleichgesetzt wird)
Galgant (Hildegard empfahl bei Herzschwäche, aus heutiger Sicht auch bei Verdauungsstörungen und Blähungen angewandt)
Fenchel (Hildegard zitiert: wie immer er gegessen wird, macht er Menschen fröhlich, vermittelt ihm angenehme Wärme, guten Schweiß und gute Verdauung)
Lorbeerblätter (nur als Heilmittel)
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