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PESTWURZ
Die Pestwurz zeigt im zeitigen Frühjahr bizarre Blüten, die in kolbenartigen Blütenständen in Traubenform in den Himmel ragen. Aus den zunächst kleinen Blättern wachsen nach der Blütezeit wahre Riesen heran, die in der Form an Huflattichblätter erinnern, aber viel grösser sind. Früher wurde die Pestwurz so sehr geschätzt, dass man ihr sogar eine Wirkung gegen Pest nachsagte. Dann wurde die Heilwirkung der Pestwurz nahezu vergessen, bis man entdeckte, dass die Pestwurz gegen Migräne helfen kann. Auch gegen Asthma und Heuschnupfen kann man sie verwenden, was sie bei der heutigen, verbreiteten Allergieneigung zu einer wichtigen Heilpflanze macht. Die Gewöhnliche Pestwurz, auch Bach-Pestwurz oder Rote Pestwurz genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Korbblütler.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Migräne, Asthma, Heuschnupfen
Heilwirkung: beruhigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, menstruationsfördernd, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche: Allergien, Blasenentzündung, Bronchitis, Darmkrämpfe, Gallenschwäche, Geschwüre, Gicht, Harnwegsinfekte, Hautleiden, Herzschwäche, Husten, Ischias, Kopfschmerzen, Leberleiden, Menstruationsbeschwerden, Nierenbeckenentzündung, Reizmagen, Rheuma, Wunden
wissenschaftlicher Name: Petasites hybridus
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Butterbur
volkstümliche Namen: Bach-Pestwurz, Echte Pestwurz, Gebräuchliche Pestwurz, Gemeine Pestwurz, Gemeiner Pestwurz, Gewöhnliche Pestwurz, Großer Huflattich, Rote Pestwurz
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Petasin, Schleim, Polyphenole, Alkaloide, Pyrrolizidinalkaloide, Beta-Sitosterol
Sammelzeit: Mai bis August
 
Anwendung
Am besten verwendet man die Pestwurz in Form von standartisierten Extrakten, bei denen die potentiell leberschädigenden Pyrrolizidinalkaloide entfernt wurden. Moderne Pestwurzzüchtungen enthalten gar keine oder kaum Pyrrolizidinalkaloide mehr, sodass man die Zubereitungen aus solchen Pflanzen bedenkenlos dauerhaft anwenden kann.
Anwendung gegen Migräne
Neuere Studien haben ergeben, dass die kurmäßige Anwendung der Pestwurz die Anzahl der Migräneanfälle bei Migränepatienten um etwa die Hälfte senken kann. Dazu wird die Pestwurz über einen längeren Zeitraum vorbeugend eingenommen und nicht erst beim akuten Migräneanfall. Die Pestwurzwirkung bei Migräne hängt mit der Entkrampfung der Blutgefäße im Gehirn zusammen, denn Migräne entsteht durch Gefäßverkrampfungen im Gehirn.
Heuschnupfen und Asthma
Pestwurz wirkt vergleichbar stark wie ein medizinisches Antihistaminikum bei Allergien. Daher kann man die Pestwurz beispielsweise gegen Heuschnupfen einsetzen. Außerdem kann man Pestwurz gegen Asthma verwenden. Bei dieser Anwendung kommt die entkrampfende Wirkung zur antiallergischen Wirkung hinzu.
Krämpfe im Verdauungssystem
So wie die Pestwurz Krämpfe in den Blutgefäßen lindern kann, entkrampft sie auch die Verdauungsorgane. Daher wirkt Pestwurz-Extrakt gegen Krämpfe und Koliken von Magen und Darm. Außerdem kann man die Pestwurz bei etliche andere Beschwerden verwenden, wie beispielsweise Herzschwäche, Periodenkrämpfe oder Gicht.
Äußerlich
Äußerlich kann man Zubereitungen aus den Pestwurzblättern oder dem Wurzelstock bei Wunden und Geschwüre anwenden.
Historische Verwendung
Griechen und Römer schätzten die Pestwurz im 1. Jahrhundert gegen bösartige Geschwüre ebenso wie die Menschen im Mittelalter, die sie bei die Pest einsetzten. In der Volksmedizin werden verschiedene Zubereitungen der Pflanze auch als schleimlösende Hustenmittel und als Kühlmittel bei Insektenstichen eingesetzt. Im 19. Jahrhundert wurde erstmals die spasmolytische und analgetische Wirkung erkannt und die Pflanze bzw. deren Zubereitungen wurden für die medizinische Anwendung neu entdeckt. In Japan werden zu Beginn der Frühlingszeit im April Pestwurzjungpflanzen gesammelt die gerade aus dem Erdreich stoßen. Sie werden als Tempura fritiert und verzehrt. Sie sind leicht bitter im Geschmack und heißen auf japanisch Fukino tou.
Moderne Verwendung
Vor Zubereitungen als Tee aus Pestwurzblättern oder -wurzeln wird gewarnt, denn im Naturzustand enthält die Pflanze Substanzen mit mutagener, krebserregender und möglicherweise toxischer Wirkung auf die Leber. Für standardisierte Fertigpräparate jedoch werden nur Pflanzen aus kontrolliertem Anbau einer pyrrolizidinalkaloidarmen Chemovarietät verwendet; darüber hinaus werden verbliebene Pyrrolizidinalkaloid-Restmengen durch spezielle Extraktionsverfahren weitgehend entfernt. Heute werden Pestwurzextrakte in verschiedenen Phytopharmaka eingesetzt, wobei die spasmolytische Wirkung auf die glatte Muskulatur im Vordergrund steht. Dazu werden bevorzugt Extrakte aus dem Rhizom verwendet. Indiziert sind sie z. B. bei Spasmen des Gastrointestinaltrakts und krampfartigen Beschwerden im Bereich der ableitenden Harnwege. Daneben werden Pestwurz-Zubereitungen z. B. bei der Migräneprophylaxe eingesetzt. Eine mögliche Wirksamkeit bei primärer Dysmenorrhoe oder eine verbesserte Ventilation bei Asthma bronchiale wurde ebenfalls festgestellt. Ein standardisierter CO2-Extrakt aus den Blättern wird als Antiallergikum eingesetzt; durch wissenschaftliche Studien wurde seine Wirksamkeit belegt. In Deutschland ist seit 2009 kein Pestwurz-Präparat mehr auf dem Markt, nachdem die Zulassung für das Präparat Petadolex erloschen ist. Seit den 60er Jahren ist bekannt, dass Petasites hybridus in zwei Chemovarietäten existiert. Die eine enthält sogenannte Furanoeremophilane und Eremophilan-lactone, die in den Pflanzen des anderen Typs nicht zu finden sind. Diese andere (Petasin-)Varietät enthält zum Beispiel Petasin, Neopetasin und Isopetasin. Letzteres entsteht möglicherweise erst bei der Lagerung. Auch scheint eine Mischvarietät zu existieren, die Petasine und Furanopetasine enthält. Die als Pyrrolizidinalkaloide bezeichneten Inhaltsstoffe sind Esteralkaloide, deren Grundgerüst das Necin darstellt. Als toxisch gelten Substanzen, wenn im Necingerüst zwischen Position 1 und 2 eine Doppelbindung vorliegt. In der Leber werden diese Substanzen zu Pyrrolen umgewandelt, die an DNA und RNA binden können und somit Proteinsynthese und Zellteilungbeeinträchtigen. Dadurch kommt es zu Stoffwechselstörungen und Lebergewebeschäden. Pyrrolizidinalkaloide werden aus Extrakten zur Herstellung von Phytopharmaka entfernt.
 
Geschichtliches
In der Antike wurde die Pestwurz in Griechenland und bei den Römern gegen Geschwüre und schlecht heilende Wunden eingesetzt. Im Mittelalter versuchte man mit der stark riechenden Pestwurz die Pest zu vertreiben. Auch bei Husten wurde die Pestwurz schon frühzeitig angewendet. Schon im 19. Jahrhundert wurde die schmerzstillende und krampflösende Wirkung der Pestwurz festgestellt. Doch obwohl sie gegen moderne Plagen wie Migräne und Heuschnupfen ausgesprochen wirksam ist, wird sie bislang noch nicht sehr häufig eingesetzt, aber immerhin wird sie heutzutage als wichtige Heilpflanze anerkannt. In vielen Kräuterbüchern sucht man die Pestwurz jedoch vergeblich.
 
Pflanzenbeschreibung
Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht zur Blütezeit Wuchshöhen zwischen 10 und 40 Zentimeter, zur Fruchtzeit bis 120 Zentimeter. Das Rhizom ist zirka 4cm dick, bräunlich und an den Gliedenden verdickt. Die rundlichen Laubblattspreiten können bis 60 cm im Durchmesser erreichen. Die Unterseite der Blätter ist grauwollig, später verkahlend. Die Blütenstände erscheinen zwischen März und Mai noch vor den Grundblättern. Der zusammengesetzte, traubige Blütenstand besitzt zahlreiche, dicht stehende rötlich-weiße bis rot-violette Blütenköpfe (Teilblütenstände). Die männlichen Blütenköpfe werden etwa 7 bis 12 mm lang und sind etwa doppelt so groß wie die weiblichen. Die Pestwurz ist in Mittel- und Nordeuropa heimisch. Sie wächst am liebsten an Flussufern oder an anderen feuchten Stellen. Der Wurzelstock ist mehrjährig und wird etwa vier Zentimeter dick. Im zeitigen Frühjahr zwischen März und Mai erscheinen die Blüten, die wie bizarre Kolben aussehen. Mehrere rötliche Blütenköpfe gruppieren sich traubig um einen Blütenstängel und bilden den typischen Pestwurz-Kolben. Während der Blütezeit sind die Blätter der Pestwurz noch relativ klein.
Erst nach dem Verblühen wachsen die riesigen Blätter, die zu den größten Blättern in Mitteleuropa gehören. Die Blätter werden bis zu 60 cm breit. Die Form der Blätter erinnert an Huflattich-Blätter, was nicht weiter verwunderlich ist, denn die beiden sind nahe verwandt. Anfänglich sind die Blätter auf der Unterseite wollig behaart. Diese Behaarung verliert sich aber im Laufe des Sommers.

ALPEN-HECKENROSE
Die Gebirgs-Rose, auch Alpen-Rose, Alpen-Heckenrose, Berg-Rose oder Hängefrucht-Rose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Rosen innerhalb der Familie der Rosengewächse. Sie ist in den Gebirgen Mittel-, Süd- und Südosteuropas verbreitet. Die Alpen-Rose darf aber nicht mit der Alpenrose verwechselt werden. Die in den Alpen heimische Wildrose ist ein bis zu 2 Meter hoher Strauch, der in den Bergen oft die Ränder von Mischwäldern ziert. Sie hat im Frühsommer leuchtend karminrosa Blüten, aus denen sich bis in den Herbst rote flaschenförmige Hagebutten entwickeln. Die wilde Alpen-Heckenrose wird in Gärten immer öfter als Zierpflanze gepflanzt. Die vitaminreichen Hagebutten dienen vielen Tiere als Nahrung, die Früchte lassen sich auch zu leckerer Marmelade oder Mus verarbeiten. In der Volksheilkunde werden die Blütenblätter und die Hagebutten ähnlich der Hundsrose vor allem als harntreibendes Mittel und in Teemischungen eingesetzt.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Erkältungen, Grippe, Harntreibemittel
Heilwirkung: antioxidativ, blutzuckersenkend, harntreibend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche: Akne, Diuretikum, Durchfall, Erkältungen, Gastritis, Grippe, Harntreibemittel, Harnwegsbeschwerden, Hautpflege, Magenschleimhautentzündung, Nervenschwäche, Rheuma, Skorbut, Stärkung, Steinleiden
wissenschaftlicher Name: Rosa pendulina L.
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Alpine Rose, Cinnamon rose
volkstümlicher Name: Alpen-Hagrose, Alpen-Heckenrose, Alpenrose, Berg-Rose, Gebirgs-Rose, Hängen-de Rose
Verwendete Pflanzenteile: Blütenblätter, Früchte
Inhaltsstoffe: Äpfelsäure, ätherische Öle, Carotinoide, fettes Öl, Flavonoide, Gerbstoffe, Linolensäure, Linolsäure, Pektine, Rubixanthin, Vitamin-C, Zitronensäure
Sammelzeit: Blütenblätter: Mai-Juli, Früchte: September-November
 
Anwendung
Die Hagebutten von Rosa pendulina finden in der Volksheilkunde ähnliche Verwendung wie die Scheinfrüchte von Hundsrose, Kartoffelrose und Weinrose. Sie enthalten Flavonoide, die Vitamine B1 und B2 sowie C, Gerbsäuren, Gerbstoffe, Pektin, Saccharose, Carotinoide, Geraniol, Saponine, bis zu 0,02% ätherisches Öl, Flavonolglykoside, Anthocyane, Vanillin und Chinasäure. Sie werden als Nahrungsergänzungsmittel bei Vitamin-C-Mangel oder bei erhöhtem Bedarf, z. B. bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die Kommission E hat aufgrund des schnell abnehmenden Vitamin-C-Anteils in der Droge eine negative Monographie veröffentlicht, das Europäische Arzneibuch fordert einen Mindestgehalt an Ascorbinsäure. Bei vorhandenen Nierensteinen sollten höhere Dosen vermieden werden.
Hagebuttentee
2 gehäufte Teelöffel getrockneter Hagebutten mit 250ml kaltem Wasser ansetzen, abgedeckt zum Kochen bringen, dann noch 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hilft gegen Erkältungen und wirkt leicht harntreibend.
Blütentee
Die getrockneten Blüten werden vor allem Mischtees zur Aromatisierung beigemischt. Hebt die Stimmung und stärkt die Nerven.
Hagebuttenmaske
Hagebutten von den Kernen befreien und mit einem Mixstab pürieren, dieses Mus auf die Haut auftragen und etwa 30-60 Minuten wirken lassen. Hilft gegen Hautunreinheiten und glättet die Haut.
Rosenblütenloghurt
Man braucht etwa die doppelte Volumenmenge an Blütenblätter wie Joghurt. Zunächst die Blütenblätter pürieren und anschließend sofort unter den Joghurt geben. Mit etwas Ahornsirup oder Honig süßen. Hebt die Stimmung, hilft gegen Stress, stärkt den Magen und das Herz.
 
Geschichtliches
Die vitaminreichen Hagebutten dienen seit der Steinzeit als Nahrungsmittel und werden auch heute noch zu Marmelade und Mus verarbeitet. Mittlerweile wird die Pflanze auch als Zierpflanze in Gärten und Parks gepflanzt.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Gebirgs-Rose wächst als sommergrüner, gedrungener Strauch mit locker verzweigten Ästen und erreicht Wuchshöhen von 0,5 bis 2 Metern. Die Zweige sind meist stachellos, nur im unteren Teil und an jungen Zweigen finden sich gerade, borstenartige Stacheln. Rosa pendulina ist winterhart bis −33 °C. Die 10 bis 12 Zentimeter langen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die unpaarig gefiederte Blattspreite besteht aus sieben bis elf dünnen, 2 bis 6 Zentimeter langen Blättchen. Zur Blattspitze hin nimmt die Größe der einzelnen Blättchen deutlich zu. Der Blattrand ist zweifach drüsig gesägt. Die Blattoberseite ist matt bläulich grün, die -unterseite heller und spärlich behaart. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Blüten stehen fast immer einzeln. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die einfachen Kelchblätter sind nach dem Blühen (Anthese) auffällig aufgerichtet und fallen nicht vor der Fruchtreife ab. Die fünf rosafarbenen bis leuchtend dunkel-purpurroten Kronblätter sind in der Mitte heller. Die hängende Frucht (Hagebutte) ist bei einer Länge von bis zu 2,5 Zentimeter eiförmig bis länglich-flaschenförmig, selten kugelförmig und sie reift rot-orangefarben ab. Die Fruchtreife tritt ab August ein. Die Hagebutten werden von Kolkraben, Krähen, Seidenschwänzen, Tannenhähern, Birkhühnern und Füchsen gefressen. Die Alpen-Heckenrose ist in den Gebirgen von Mittel- und Südost-Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt Hochstaudenfluren und Ränder von Mischwäldern. Der dauerhafte Strauch wird zwischen 50 und 200 Zentimeter hoch. Die Zweige können wenige bis keine Stacheln haben, die Stacheln sind gerade. Die Blätter sind etwa 9-13 cm lang und bestehen aus 9-11 Blättchen. Die Blättchen sind 2-6 cm lang. Die rosa bis dunkelroten Blüten erscheinen zwischen Juni und August. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 5cm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen in Hagebutten. Die Hagebutten sind flaschenförmig, orange bis rot und bis 2,5 cm lang, sie tragen am Ende noch die Kelchblätter.
 
Anbautipps
Alpen-Heckenrose ist nicht besonders anspruchsvoll, sie mag sonnige bis halbschattige Standorte. Sie eignet sich sehr gut als Hecke und zur Befestigung von Hängen. Die Pflanze gibt es preiswert in Baumschulen und Gärtnereien. Eigene Vermehrung ist über Stecklinge von Wildpflanzen möglich.
 
Sammeltipps
Die Blüten an luftiger Stelle im Schatten auf Papier ausgelegt trocknen oder direkt frisch verarbeiten. Die Hagebutten im ganzen trocknen oder aufschneiden und die Samen entfernen. Man kann die Trocknung der Hagebutten im Backofen o.ä. beschleunigen, sollte aber nicht über 40°C warm werden. Möchte man die Vitamine erhalten, so ist es besser die Früchte zu Marmelade oder Mus zu verarbeiten.

BACHBLÜTE CERATO
Du gerätst oft in Konflikt zwischen dem, was du willst und dem was du meinst, dass es von dir erwartet wird                   
Sie geraten in Konflikt, was sie wollen und dem was sie meinen und dass es von ihnen erwartet werden
Mit Cerato geraten sie nicht mehr in Konflikten
 

BACHBLÜTE CHERRY PLUM
Du neigst zu hysterischen Ausdrücken                 
Diese neigen sehr zu hysterischen Ausdrücken
Hier hilft diese Bachblüte um diese Ausdrücke zu minimieren

Hildegard – eine Ganzheitsmedizinern
Gesunder Schlaf gibt Kraft
Guter Schlaf und angenehme Träume stärken die grünende Lebenskraft, die Energie. Der Körper kann ausatmen, wieder tief Luft holen und Kraft schöpfen für den nächsten Tag. Hildegard von Bingen empfiehlt bei Schlaflosigkeit zuerst, nach den Gründen für diese Störung zu suchen. Oft sind es Sorgen und Unruhe, die den Menschen quälen, da hilft ein wenig „Stille“, ein „In-sich-Gehen“ am besten. Oder Bewegung, damit der Körper die negative Energie loswerden kann. Auch angestauter Ärger ist eine Quelle von Schlafstörungen. Zorn und Ärger, sagt Hildegard, „lassen die Galle überlaufen“.
Hildegard über den Schlaf
Wenn jemand von Sorgen bedrückt nicht schlafen kann nehme er Fenchelkraut und doppelt so viel Schafgarbe und koche das leicht in Wasser. Nach dem Auspressen des Wassers binde er die warmen Pflanzen mit einem Tuch um die Schläfen, Stirn und Kopf.
Auch nehme man grünen Salbei und besprenge ihn mit Wein und lege ihn auf das Herz und auf den Hals und man wird durch Schlaf Erleichterung finden.

Stoffwechselkrankheiten
Magerkeit
Ein Beispiel aus der Praxis:
Ein Bursche von 18 Jahren klagte über beständiges Magenleiden, über Drücken, Aufstoßen und mitunter auch Erbrechen. Dabei war er so mager, daß man ihm ansah, er könne nicht gesund sein.
Nachdem er 14 Tage lang jeden dritten Tag ein Halbbad, den einen Tag einen Schenkelguß, den anderen einen Rückenguß genommen und ferner jeden zweiten Tag eine Oberkörperwaschung gemacht hatte, waren alle seine Magenbeschwerden verschwunden, er bekam den besten Appetit und ein gesundes Aussehen – wieder ein Beweis, daß der Fehler nicht immer allein im Magen liegt, sondern daß die Natur überhaupt nicht in gehöriger Tätigkeit ist.
Meist sind auch Leute, die an Ausschlag gelitten haben oder von Zeit zu Zeit einen Ausschlag oder auch nur heftiges Jucken am Körper bekommen, sehr mager. Bei diesen findet sich ganz sicher kranker Stoff, der eine fortgesetzte Hitze unterdrückt, so daß die Verbrennung und der übermäßige Verbrauch der Stoffe eintritt, die zum Aufbau und zur Erhaltung der Natur dienen sollen.
Ob die Magerkeit nun vererbt oder krankhaft ist – in beiden Fällen empfiehlt Kneipp folgende Ernährung:
Wenn schon im allgemeinen eine gesunde, nahrhafte Kost eine Hauptbedingung guten Gedeihens ist, so müssen gerade magere Leute eine recht kräftige und einfache Kost gebrauchen, damit die Natur die gebotene Nahrung gehörig verdauen und verwerten kann. Der Fettsüchtige kommt vor allem durch eine trockene Kost wieder einen normalen Zustand, gerade so ist auch bei Magerkeit die trockene Kost das beste Mittel.

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