Direkt zum Seiteninhalt
ACKERLAUCH
Der Ackerlauch ist der wilde Vorfahr von Lauch, Elefanten-Knoblauch und ägyptischen Lauch (Kurrat). Der Ackerlauch, auch Ackerknoblauch oder Sommerknoblauch genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Lauch. Man findet ihn eher selten an sonnigen Stellen. Wenn der Ackerlauch im Juli und August blüht, dann trägt er wunderschöne violette Kugelblüten. Seine Heilwirkung ist ähnlich wie die von Knoblauch oder Gemüselauch. Sie wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet. Zu dieser Art gehört auch die Perlzwiebel. Das natürliche Verbreitungsgebiet des Ackerlauchs erstreckt sich über Südeuropa, Nordafrika und den Nahen Osten. Weitere Vorkommen auf den britischen Inseln könnten ebenfalls zum natürlichen Verbreitungsgebiet gehören.
 
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Asthma, Fieber, Insektenstiche, Magenschwäche, Arteriosklerose, Scheidenentzündung
wissenschaftlicher Name: Allium ampeloprasum
Pflanzenfamilie: Liliengewächse = Liliaceae
englischer Name: Wild leek
volkstümliche Namen: Wilder Lauch
Verwendete Pflanzenteile: Knollen, Kraut
Inhaltsstoffe: Ascorbinsäure, Asparagin, Kalium, Linolensäure, Oxalsäure, Pektin, Polyphenole, Saponine, Schwefel, Umbelliferon, Zink
Sammelzeit: Knollen: Spätherbst bis Frühling
 
Anwendung
Wie andere Pflanzen der Gattung Lauch kann der Ackerlauch aufgrund seiner Inhaltsstoffe als Gewürz- oder Heilpflanze genutzt werden, wobei ihm desinfizierende und verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Dabei ist der Geschmack bzw. die Reizwirkung beim Ackerlauch milder als bei Zwiebel und Knoblauch. Zwiebeln und Blätter werden roh oder gegart gegessen, die Blüten können roh verzehrt werden. Medizinisch wird diese Art wie Knoblauch eingesetzt. Der Pflanzensaft soll Insekten und Mäuse vertreiben.
Die Anwendung der Ackerlauch-Knollen ist ähnlich wie die des Knoblauchs und die von Zwiebeln. Seine Wirkung ist jedoch milder als die Knoblauchwirkung. Am besten isst man den Ackerlauch regelmäßig, dann ist er der reinste Jungbrunnen.
Äußerlich gegen Insektenstiche
Man kann Ackerlauchknollen auch aufschneiden oder zu Brei zerstampfen und auf Insektenstiche auftragen. Selbst Wespen- und Bienenstiche an Stellen, die zur Schwellung neigen, schwellen nicht oder deutlich weniger an und hören bald auf zu schmerzen.
Frischer Ackerlauchsaft
Den Ackerlauchsaft kann man äußerlich und innerlich anwenden. Dazu schneidet man die Ackerlauchknolle in kleine Würfel, zerhackt sie und presst sie durch ein Tuch.
Scheidenentzündung
Gegen Scheidenentzündung kann man die äußerliche Anwendung des frischen Ackerlauchsaftes versuchen.
Stoffwechselfördernd
Innerlich regelmäßig eingenommen, fördert Ackerlauchsaft die Verdauung, regt den Stoffwechsel an und verhindert Arteriosklerose. Daher beugt Ackerlauch indirekt auch Herzinfarkt und Schlaganfällen vor.
Ackerlauch in der Küche
In erster Linie werden vom Ackerlauch die Knollen gegessen, die zwischen zwei und sechs Zentimeter groß werden. Ihr Aroma ist mild knoblauchähnlich. Man kann sie roh oder gekocht essen, ähnlich wie Zwiebeln oder Knoblauch. Auch die Blüten kann man essen. Sie sind jedoch eher trocken und eignen sich vorwiegend als sparsam eingesetztes Gewürz. Die Brutzwiebeln, wenn es denn welche gibt, schmecken zart nach Knoblauch und eignen sich als Gewürz von Salaten und gekochten Speisen. In jeder Form regt der Genuss des Ackerlauchs den Stoffwechsel an und hilft gegen Arteriosklerose.
 
Botanische Geschichte
Margaret Mezzabotta nimmt an, dass der Ackerlauch den Römern unter dem Namen Ulpicum bekannt war. Er diente als Nahrungsmittel und zu medizinischen Zwecken.
Der Ackerlauch wurde von Linné 1753 unter dem Namen Allium ampeloprasum beschrieben, gleichzeitig nannte er den Lauch Allium porrum. Jean-Baptiste de Lamarck führte 1779 beide Arten unter dem Namen Allium porrum zusammen, so dass dieser Name auch für den Ackerlauch gültig war. In den folgenden Jahren wurde eine Vielzahl von Unterarten und Varietäten beschrieben, die Datenbank der Kew Gardens listet derer 40. Diese gehen sämtlich auf kultivierte Pflanzen zurück, die eine große Formenvielfalt zeigen. Weil der Name Allium ampeloprasum weiter häufig in Gebrauch blieb, wurde er von Hanelt 1996 als nomen conservandum vorgeschlagen, also als gültig, obwohl Lamarck Allium porrum als Bezeichnung gewählt hatte. In der Literatur finden sich beide Namen.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Ackerlauch wächst als kräftige, ausdauernde, krautige Pflanze mit Wuchshöhen von bis zu 180cm. Am Grund weist die Pflanze eine geringe Knollenbildung auf, die bei der Zuchtform des Riesenknoblauchs stark vergrößert ist. Die zweizeilig angeordneten Laubblätter haben einen V-förmigen Querschnitt, werden bis zu 50cm lang und ihre Blattscheiden formen einen Pseudostamm um den eigentlichen Stängel. Die Blütezeit liegt im Juni bis August. Der kugelförmige, doldige Blütenstand weist einen Durchmesser von 4 bis 12 cm auf und trägt meist mehrere hundert Blüten. Es gibt Formen, die Brutzwiebelchen in den Blütenständen bilden, dann sind weniger Blüten vorhanden. Es ist ein großes Hochblatt vorhanden. Die zwittrige, radiärsymmetrische, dreizählige Blüte ist 4 bis 5,5 mm groß. Die zwei mal drei verschieden gestaltigen, aufrechten Blütenhüllblätter sind dunkelrot, purpurn oder weiß. Die drei äußeren und drei inneren Staubblätter sind verschieden gestaltet. Die Staubbeutel sind violett oder gelb. Die Narbe ist kopfig. Es werden eiförmige Kapselfrüchte gebildet, die einen Durchmesser von 2 bis 4 mm aufweisen. Die schwarzen Samen sind verkehrt eiförmig.
Der wilde Lauch ist nur selten anzutreffen. Er ist anspruchslos in Bezug auf die Bodenqualität, aber er liebt volle Sonne. Sein Blütenstängel wird bis zu zwei Meter hoch. Im Herbst fängt der Ackerlauch an zu wachsen, hält der Winterkälte stand, zieht sich im Sommer eher zurück. Also gerade umgekehrt wie die meisten anderen Pflanzen. Im Juli und August treibt der Ackerlauch einen langen Stängel, auf dem eine kugelförmige violette Blüte wächst. Der wilde Ackerlauch trägt vorwiegend diese Blüten, die dann Ende August Samen bilden. Einige Unterarten des Ackerlauchs tragen statt der Blüte Brutzwiebeln. Bei den kultivierten Perlzwiebeln werden diese Brutzwiebeln so groß, dass es sich lohnt, sie in Essig einzulegen. Eine andere kulitivierte Unterart des Ackerlauchs ist der Elefanten Knoblauch, dessen Knollen bis zu 500g schwer werden. Sie haben ein feines Knoblauch-Aroma. Auch der Gemüse Lauch (Porree), der ein wertvolles Wintergemüse in Mitteleuropa darstellt, soll aus dem Ackerlauch gezüchtet worden sein, ebenso der ägyptische Lauch, auch Kurrat genannt.

BUCHE
Die Buche ist ein sehr verbreiteter Laubbaum in unseren Wäldern. Ihre recht glatte Rinde wird gerne benutzt, um Liebesschwüre hinein zu schnitzen, wenn sich die jungen Liebenden unter ihren schattenspendenden Ästen treffen. Als Kind haben viele im Wald die nussigen Bucheckern gefunden, die man aus ihrer zackigen, harten Schale pulen und dann naschen kann. In der Heilkunde wird die Buche nicht sehr viel eingesetzt, aber wenn keine anderen Heilpflanzen zur Hand sind, kann man auch mit der Buche Linderung bringen, beispielsweise mit der Rinde gegen Erkältung. Als Bachblüte werden die Buchenblüten unter dem Namen Beech eingesetzt.
Die Buchen sind die einzige Pflanzengattung der Unterfamilie der Fagoideae innerhalb der Familie der Buchengewächse. Die etwa elf Arten besitzen eine weite Verbreitung in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel in Nordamerika und Eurasien.
 
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, schleimlösend, Fieber, Übersäuerung des Magens, Darmbeschwerden, Hustenstillend, Hauterkrankungen, Psoriasis, Rheuma, Gicht, Zahnschmerzen, Hauterkrankungen, Wunden, Geschwüre
wissenschaftlicher Name: Fagus silvatica
englischer Name: Beech
volkstümlicher Name: Rothbuche, Buche
Verwendete Pflanzenteile: Rinde, Holz, Teer, Blätter, Bucheckern (Samen, Früchte)
Inhaltsstoffe: Kreosot, Fettstoffe, Protein
Sammelzeit: Holz: Winter, Blätter: Mai, Früchte: Oktober
 
Anwendung
Während manche Arten wie Kerb-Buche oder Japanische Buche in der Forstwirtschaft eine untergeordnete Rolle spielen, ist die in Mitteleuropa heimische Rotbuche ein wichtiger Holzlieferant. Das Buchenholz ist in Deutschland mit einem Einschlag von jährlich etwa 7 Millionen Festmetern (ca. 1/6 des Gesamtholzeinschlages in Deutschland) eines der bedeutendsten Laubhölzer als Nutz- und Industrieholz. Buchenholz ist auch ein erstklassiges Brennholz, da es lange, hell, heiß und ruhig brennt; daher ist es teurer als die meisten anderen Brennhölzer. Einige Sorten werden in Parks, Alleen und Gärten als Ziergehölze verwendet. In Japan wird die Kerb-Buche als Bonsai gezogen.
Rinde
Die Rinde der Buche wirkt fiebersenkend, hustenstillend und auswurffördernd und eignet sich daher gegen Erkältungen.
Teer
Der Teer, der durch Destillation aus dem Holz hergestellt wird, wirkt innerlich eingenommen auswurffördernd, äußerlich angewandt hilft er bei verschiedene Hauterkrankungen. Dieser Teer wird auch Kreosot genannt. Er soll auch gegen Zahnschmerzen helfen. In letzter Zeit werden dem Teer krebserregende Wirkungen nachgesagt. Daher sollte er nur noch homöopathisch angewandt werden.
Asche
Die desinfizierende Asche der Buche kann man mit Johanniskrautöl vermischen, sodass es eine Paste ergibt. Diese Paste kann man auch Geschwüre und Wunden auftragen.
Blätter
Die frischen Blätter kann man bei Geschwüren auflegen. Auch bei Gerstenkorn kann man es mit einem aufgelegten frischen Buchenblatt versuchen. Junge Buchenblätter kann man auch als Salat oder Gemüse essen.
Bucheckern
Die Samen der Buche namens Bucheckern enthalten Blausäure, die man jedoch durch Wässern entfernen kann. Getrocknet und gemahlen kann man die Bucheckern wie Mehl verwenden. Man sollte sie jedoch nicht in großen Mengen essen. Da die Bucheckern viel Öl enthalten, kann daraus auch ein Speiseöl hergestellt werden.
Blüten
Die Blüten der Buche werden als Bachblüte Beech verwendet.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Buche ist ein verbreiteter Baum in Europa. Die meisten Laubwälder sind von der Buche geprägt. Sie wird bis zu 30 Meter hoch. Die Rinde der Buche ist silbrig und eher glatt. Sie hat langestreckte Äste, die sich zu vielen, feinen Zweigen verzweigen. An den Enden der Zweige stehen rehbraune Knospen, die sich im Frühjahr strecken bis sich die Blätter aus der Knospenhülle schieben. Die Blätter sind eiförmig und mittelgroß. Sie wachsen so dicht, dass die Buche starken Schatten spendet. Im Mai blüht die Buche. Die weiblichen Blüten sind gelblich und stehen aufrecht, die männlichen Blüten sind wie mehrere verknäuelte Kätzchen. Aus den Blüten entwickeln sich die bekannten Bucheckern, die nicht nur von Wildschweinen gerne gegessen werden.
Buchenarten sind sommergrüne Bäume, die Wuchshöhen von bis zu 40 Metern erreichen. Ihre Rinde ist grau und glatt und zeigt nur selten im Alter eine geringe Borkenbildung, sie gehört daher zu den Peridermbäumen. Die dünn und hin- und hergebogenen Zweige besitzen eine braune Rinde. Die 1 bis 3 Zentimeter langen Knospen sind lang spindelförmig, oft spreizend, von brauner Farbe, mit zahlreichen Knospenschuppen bedeckt und silbrig behaart. Die Laubblätter stehen wechselständig, an aufrechten Zweigen schraubig, an abstehenden sind sie mehr oder weniger zweizeilig angeordnet. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist glänzend grün, ganzrandig, leicht buchtig gezähnt, wellig gebuchtet oder fein gezähnt. Die Nebenblätter sind schmal und hinfällig.
Buchenarten sind einhäusig getrenntgeschlechtig. Die Blüten stehen an jungen Zweigen und erscheinen gleichzeitig mit den Laubblättern. Die männlichen Blüten stehen in dichten, lang gestielten, hängenden Büscheln. Die männliche Einzelblüte besitzt eine vier- bis siebenspaltige Blütenhülle und acht bis sechzehn Staubblätter. Die Pollen sind mehr oder weniger kugelig, etwa 20 bis 45 Mikrometer groß und zeigen drei von Pol zu Pol verlaufende Porenfalten. Die weiblichen Blüten stehen zu zweit oder dritt in aufrechten Blütenständen, sie bilden ein Dichasium. Die weibliche Einzelblüte besitzt eine behaarte, vier- bis sechsspaltige Blütenhülle und einen dreikammerigen Fruchtknoten auf dem drei Narben sitzen.
Als Früchte werden dreikantige, 1 bis 1,5 Zentimeter lange, glänzend kastanienbraune Nussfrüchte, die Bucheckern, gebildet. Sie sitzen zu zweien, selten zu dreien, in einem stark verholzten, außen weichstacheligen, vierklappigen Fruchtbecher. Die Bucheckern reifen im Herbst.

BACHBLÜTE OLIVE
Ich fühle mich ständig müde                                  
Sie fühlen sich immer müde
Mit der Blüte können sie das Gefühl der Müdigkeit entgegenwirken
BACHBLÜTE PINE
Ich kann meine Schuldgefühle nicht loslassen      
Diese Menschen können ihre Schuldgefühle einfach nicht loslassen
Mit der Pine können sie diese Schuldgefühle immer wieder gehen lassen
Gesunde Ernährung nach Hildegard
Essen und Trinken im Mittelalter
Die Haltbarmachung von Lebensmitteln stellte überhaupt ein Problem dar: Neben dem Trocknen von Obst und Gemüse bediente man sich Methoden wie Einsäuern, Räuchern und Einsalzen, um vor allem Fleisch und Fisch zu konservieren. Trotz dieser Techniken war die Ernährung im Mittelalter stark saisonabhängig und damit krisenanfällig, da die Vorräte meist nur einige Monate ausreichten.
Aus schriftlichen Überlieferungen ist zu schließen, dass die mittelalterlichen Speisen nach unserem heutigen Geschmack sehr salzig und scharf gewürzt waren. Doch wenn auch Gewürz wie Pfeffer, Zimt, Ingwer, Muskat und Safran importierte Luxusgüter waren, die sich nur die Reichen leisten konnten, war die einheimische Küche keineswegs fade.
Man verwendete örtlich vorkommende Kräuter wie Petersilie, Minze, Salbei, Dill, Kümmel und Schalotten. Mediterrane Gewürze wie Majoran, Rosmarin, Thymian und Basilikum wurden erst ab dem 15. und 16. Jahrhundert häufiger benutzt. Die Heilkraft von Gewürzen spielte in der volksmedizinischen Anwendung ebenfalls eine wichtige Rolle. Gesüßt wurde bis weit ins Spätmittelalter hinein ausschließlich mit Honig, da Rohrzucker aus Italien zu den importierten Luxuswaren zählte. Die Zuckergewinnung aus Runkelrüben wurde erst Mitte des 18. Jahrhunderts möglich.

Das kalte Vollbad (Temperatur bis zu 18°C)
ACHTUNG
Das kalte Vollbad ist eine der härtesten Behandlung in der Kneippkur und wird eher selten angewendet. Ohne ärztlichen Rat soll es nie genommen werden!
Der Vollständigkeit halber soll hier dennoch Kneipps Originaltext erwähnt sein.
Die kürzeste Dauer eines solchen Vollbades ist ½ Minute, die längste, welche nicht überschritten werden soll, drei Minuten. Je kürzer das Bad, desto die Wirkung.
Das kalte Vollbad für Gesunde
Die kalten Vollbäder empfehle ich vorerst allen Gesunden zu jeder Jahreszeit, sommers und winters und behaupte, dass gerade diese Bäder zur Erhaltung und Kräftigung der Gesundheit wesentlich beitragen, die reinigen die haut, befördern die Hauttätigkeit, erfrischen, beleben und stärken den ganzen Organismus. Im Winter sollen die Bäder in der Woche die Zahl 2 nicht leicht überschreiten, eines genügt alle 8, unter Umständen alle 14 Tage.
In welchem Zustand muss der gesunde Körper sein, dass er solche kalten Vollbäder mit gutem Erfolge gebraucht?
Wer durch den Aufenthalt im warmem Zimmer, wer durch Arbeiten oder durch Gehen vollständig durchwärmt ist, befindet sich in der richtigen Verfassung. Wem kalt ist, wer an kalten Füßen leidet, wen fröstelt, der soll bei solchen Kältezustände nie ein kaltes Vollbad nehmen.  Umgekehrt, wer schwitzt, wer erhitzt (ich rede von gesunden Menschen), im größten Schweiße wie gebadet ist, nehme ruhig unser Vollbad. Bei Unzähligen, die früher geglaubt hatten, es müsse sie bei solcher „Roßkur“ sofort der Schlag treffen, war nach einem einzigen Versuch alle Furcht, alle Angst, alles Vorurteil geschwunden.

Zurück zum Seiteninhalt