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Wohlriechender Gänsefuß
Der Mexikanische Drüsengänsefuß, auch Epazote, Wohlriechender Gänsefuß, Mexiko-Drüsengänsefuß, Mexikanischer Traubentee oder Jesuitentee genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Fuchsschwanzgewächse. Diese intensiv riechende Pflanze dient als Heilpflanze und Gewürz.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Blähungen, Magenschwäche, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Würmer
wissenschaftlicher Name: Chenopodium ambrosioides
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Sammelzeit: Juli bis Oktober
 
Anwendung
Gewürz- und Teepflanze
In der mexikanischen Küche werden frische oder getrocknete Epazoteblätter besonders als blähungsminderndes Gewürz für Bohnengerichte verwendet. Epazote ist vor allem in Südmexiko gebräuchlich. Die Blätter werden als Mexikanischer Tee zubereitet. Rohe Blätter sollten nur in geringen Mengen verzehrt werden, da das ätherische Öl giftig wirkt. Die Pflanze kann Dermatitis und andere allergische Reaktionen hervorrufen. Auch die Samen sind gekocht essbar. Um die Saponine zu entfernen, sollten sie vor dem Kochen über Nacht in Wasser eingeweicht und gut abgespült werden.
Heilpflanze
Der Mexikanische Drüsengänsefuß ist eine vielseitig genutzte Heilpflanze. Wegen der desinfizierenden Wir-kung des Ascaridols vermindert die Zugabe von Epazoteblättern zu gekochten Bohnen die sonst leicht auftretenden Blähungen. Ein Aufguss der Blätter wird bei Verdauungsproblemen, Kolik oder Magenschmerzen angewendet. Er wirkt auch gegen Husten. Äußerlich als Umschlag wird er bei Hämorrhoiden, Insektenstichen oder Schlangenbissen und zur Wundheilung eingesetzt. Er wirkt schmerzlindernd und gegen Pilzerkrankungen. Der früher zu dieser Art gezählte Wurmsamen-Drüsengänsefuß oder Wurmkraut ist besonders ascaridolreich. Seine Samen oder das daraus gewonnene ätherische Öl waren in der Volksmedizin seit Jahrhunderten als Wurmmittel gebräuchlich und auch gegen Ruhr-Amöben wirksam. Wegen der Giftigkeit sollte diese Behandlung unter ärztlicher Überwachung und nicht bei Schwangeren erfolgen.
Weitere Nutzungen
Das ätherische Öl aus der Pflanze findet auch in Kosmetikprodukten Verwendung. Die Pflanze wirkt insek-tizid und wird als Repellent gegen Moskitos, als Zusatz im Dünger gegen Insektenlarven sowie gegen Läuse und Bettwanzen eingesetzt. Sie dient auch als Färbepflanze, wobei gold-grüne Farbtöne erzielt werden.
 
Pflanzenbeschreibung
Dysphania ambrosioides ist eine einjährige, manchmal auch wenige Jahre überdauernde krautige Pflanze, die mit einreihig mehrzelligen Haaren und Drüsenhaaren bedeckt ist und einen intensiven aromatischen Geruch (nach Zitronen, Bohnenkraut oder Minze) verströmt. Die aufrechten oder aufsteigenden, gestreiften Stängel sind bei Wuchshöhen von 0,3 bis 1 (selten bis zu 1,5) Meter stark verzweigt mit zarten Ästen. Die aromatischen Laubblätter sind meist bis zu 18 mm lang gestielt, die obersten sind oft ungestielt. Die Blattspreite weist eine Länge von meist 2 bis 8 (bis zu 15) cm und eine Breite von meist 0,5 bis 4 (bis zu 5,5) cm auf. Die Spreitenform ist eilänglich-lanzettlich bis lanzettlich mit keilförmiger Basis. Der Blattrand ist unregelmäßig gezähnt oder grob gesägt, bei den oberen Blättern oft ganzrandig.
Die 3 bis 7 cm langen, ährigen Blütenstände setzen sich aus sitzenden kugeligen knäueligen Teilblütenständen mit einem Durchmesser von 1,5 bis 2,3 mm zusammen; diese bestehen jeweils aus drei bis fünf Blüten in der Achsel eines laubblattähnlichen Tragblatts mit einer Länge von 0,3 bis 2,5 cm. Die kleinen, gelben zwittrigen (gelegentlich weiblichen) Blüten weisen eine Blütenhülle aus (selten drei) vier bis fünf auf etwa der Hälfte ihrer Länge miteinander verwachsenen Tepalen auf. Bei einer Länge von 0,7 bis 1 mm sind sie eiförmig mit stumpfer Spitze, auf dem Rücken gerundet und drüsenhaarig. Es sind vier bis fünf Staubblätter und drei herausragende Narben vorhanden. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Die Bestäubung erfolgt in der Regel durch den Wind, ist aber auch durch Selbstbestäubung möglich.
Zur Fruchtzeit umgibt die Blütenhülle die Frucht. Die runzelige bis glatte Fruchtwand liegt dem Samen nicht an. Der rötlich-braune bis rötlich-schwarze, horizontale oder vertikale Same ist bei einer Höhe von 0,6 bis 1 mm und einem Durchmesser 0,4 bis 0,5 mm eiförmig mit undeutlichem Rand. Die Samenschale ist glatt oder runzelig.

Vogelknöterich
Der Vogelknöterich ist eine Pflanzenart aus der Familie der Knöterichgewächse. Er ist eine Sammelart mit mehreren Kleinarten.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Blutungen, zu starke Menstruation, Darmentzündungen, Husten, Lungenleiden, blutreinigend, Mundschleimhautentzündung, Hautunreinheiten, Heiserkeit, Rheuma, Gicht, Blasenschwäche, Nierenschwäche, Hämorrhoiden,  offene Beine,  schlecht heilende Wunden
wissenschaftlicher Name: Polygonum aviculare
Pflanzenfamilie: Knöterichgewächse = Polygonaceae
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Sammelzeit: Juli bis September
 
Nutzung
Der Vogelknöterich ist eine alte Vogelfutterpflanze. Junge Stängel und Blätter werden seit langem als Gemüse verwendet.
Pharmakologie
Als Droge dienen die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile. Wirkstoffe sind: Kieselsäure (zum Teil auch wasserlöslich), Gerbstoffe (Gallotannine und Catechingerbstoffe) Flavonoide, insbesondere Avicularin, Phenolcarbonsäuren und Schleimstoffe. Heute wird die Heilpflanze noch gelegentlich als Tee bei Katarrhen der oberen Atemwege wegen ihrer (allerdings nur geringen) Auswurf fördernden Wirkung verwendet und ist in Teemischungen oder als Extrakt in entsprechenden Fertigpräparaten enthalten. Die auf den Gerbstoffgehalt zurückzuführenden adstringierenden Eigenschaften werden zum Spülen und Gurgeln bei leichteren Entzündungen im Mund- und Rachenraum, auch als äußerliche Anwendungen gegen Hautunreinheiten und zur Wundbehandlung genutzt. Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) bestätigt in seiner Monographie Polygonum aviculare die traditionelle Anwendung bei den Indikationen Erkältung (Teeaufguss), leichte Entzündungen in Mund und Rachen (Tee zum Gurgeln) und zur Durchspülungsbehandlung bei leichten Harnblasen-Beschwerden (Abkochung).
 
Beschreibung
Der Vogelknöterich ist eine einjährige, krautige Pflanze. Die Wurzeln reichen in 25 bis 80 Zentimeter Tiefe. Die meist niederliegenden, seltener aufrechten Stängel sind 5 bis 60 Zentimeter lang. Die Laubblätter sind elliptisch-lanzettlich und gras- bis blaugrün. Die zerschlitzte Ochrea ist kürzer als die Internodien, silbrig-durchscheinend, gegen den Grund oft bräunlich und besitzt höchstens sechs unverzweigte Blattadern. Die Blütezeit reicht meist von Mai bis Oktober (April bis November). Die Blütenäste sind bis zur Spitze beblättert. Die Blüten sitzen einzeln oder zu zwei bis sechs in kleinen, blattachselständigen Gruppen. Die Blüten-hülle aus meist fünf Blütenhüllblättern ist grünlich mit weißem, rosafarbenem oder rötlichem Rand. Die drei Griffel sind sehr kurz. Die Blüten sind geruchlos, bilden keinen Nektar und werden daher kaum von Insekten besucht. Der Vogelknöterich ist hauptsächlich autogam. Die matt oder glänzenden, gerieften oder glatten Nussfrüchte sind meist 2 bis 3 Millimeter lang und meist kaum länger als die Blütenhülle.

Bachblüten
Bestimmte Gedanken kreisen unaufhörlich im Kopf, man wird sie nicht wieder los, innerlich Selbstgespräche und Dialoge (White Chestnut)
Bei ihnen kreisen bestimmte Gedanken unaufhörlich im Kopf und sie werden sie nicht mehr los, sie führen innerlich Selbstgespräche und Dialoge
Mit White Chestnut können sie diese Gedanken abschütteln und führen innerlich keine Selbstgespräche und Dialoge mehr
Bachblüten
Man ist unklar in seiner Zielvorstellung, innerlich unzufrieden, weil man seine Lebensaufgabe nicht findet (Wild Oat)
Diese sind unklar in ihren Zielvorstellungen, sind innerlich unzufrieden, da sie ihre Lebensaufgabe einfach nicht finden
Mit der Bachblüte können sie ihre Zielvorstellungen klar definieren, sind nicht mehr unzufrieden und finden ihre Lebensaufgabe wieder
Nahrungsmittel nur für Gesunde
Obst: Birnen (gekocht oder gebraten), Äpfel, Johannisbeere (Kombi mit anderen Früchten)
Fleisch: Rindfleisch eignet sich nach Hildegard nur für hitzige Menschen, da es kalt ist. Demzufolge sollten es von kreislaufschwachen gemieden werden.
Sonstiges: Milch (eher im Winter), Käse, Honig
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