Direkt zum Seiteninhalt
Trollblume t
Die Trollblume ist eine Pflanzenart aus der ca. 30 Arten umfassenden Gattung der Trollblumen. Diese gehören zur Familie der Hahnenfußgewächse. Die europäische Trollblume ist die einzige in Europa heimische Art der Trollblumen. Trivialnamen sind z. B. Goldköpfchen, Butterblume, Butterkugel, Budabinkerl, Butterrosen, Kugelranunkel oder Natter(n)knöpfe. Sie wurde zur Blume des Jahres 1995 gewählt.
Die selten gewordene Trollblume kann man schon von weitem an ihren charakteristischen Kugelblüten erkennen. Sie sehen aus wie große Hahnenfußblüten, die sich zu einer Kugel zusammenneigen. Man findet die Trollblume fast nur noch im Gebirge, in der Nähe von Gewässern oder an feuchten Stellen. Wegen ihrer Seltenheit ist die Trollblume geschützt. Heutzutage wird die Trollblume nicht mehr als Heilpflanze benutzt, obwohl sie ein paar Heilwirkungen aufweist.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Skorbut
Heilwirkung: hautreizend, abführend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche: Nur in der Volksheilkunde: Darmträgheit, Verstopfung, Vitamin C Mangel
wissenschaftlicher Name: Trollius europaeus
Pflanzenfamilie: Ranunculaceae - Hahnenfußgewächse
englischer Name: Globe-flower
volkstümlicher Name: Ankenbollen, Butterblume, Butterkugel, Budabinkerl, Butterrosn, Eierblom, Europäische Trollblume, Glatzer Rose, Goldknopf, Goldköpfchen, Kugelranunkel, Natternknöpfe, Pfingstrolle, Wasserrolle
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Protoanemonin, Saponine, Magnoflorin, Scharfstoffe, Vitamin C
Sammelzeit: die Pflanze ist geschützt
 
Anwendung
Die Trollblume wurde früher gegen Skorbut angewendet. Sie ist mit einigen Verwandten eine beliebte Gartenpflanze. Sie ist das Symbol der Grafschaft Glatz und wird daher auch Glatzer Rose genannt. Obwohl die Trollblume aufgrund ihrer besonderen Gestalt sehr heilwirksam aussieht, kann man sie jedoch nur bedingt als Heilpflanze bezeichnen. Sie wirkt gegen Verstopfung und Vitamin C Mangel. Doch gegen beide Erkrankungen gibt es weitaus bessere und mildere Heilpflanzen, zumal die Trollblume etwas giftig ist. Die Wirkung gegen Verstopfung ist vermutlich eine Reaktion des Körper auf die Giftstoffe in der Trollblume. Es ist also keine gesundheitsfördernde, sondern eine eher schädliche Wirkung.
 
Giftwirkung
Die Giftwirkung der Trollblume entspricht der Giftwirkung des Hahnenfußes, mit dem die Trollblume eng verwandt ist. Nur in großen Mengen ist eine Giftwirkung zu erwarten. Das Gift verliert sich auch bei der Trocknung, sodass die getrocknete Trollblume kaum noch eine Giftwirkung hat. Im frischen Zustand und in großen Mengen eingenommen verursachen die Scharfstoffe in der Trollblume Brennen im Mund, Erbrechen und Magenschmerzen. Auch zu Durchfällen und generellen Schmerzen kann es kommen. In schweren Fällen treten Schwindel, Atemnot und Krampfanfälle auf. Wenn es zu einer Vergiftung durch große Mengen Trollblume kommt, sollte man möglichst schnell einen Arzt oder eine Giftzentrale aufsuchen. Bis dahin kann man die Giftstoffe etwas verdünnen, indem man dünnen, warmen Tee zu trinken gibt. Auch Erbrechen-Lassen und Kohlentabletten können etwas helfen. Der Arzt oder das Krankenhaus werden in schweren Fällen eine Magenspülung durchführen. Äußerlich kann der frische Pflanzensaft die Haut reizen und zu Rötungen führen. In starken Fällen kann es auch zu Blasen und Schwellungen kommen. Im Extremfall entstehen Geschwüre und das Gewebe stirbt ab. Die Pollen der Trollblume können bei Allergikern allergische Reaktionen auf den Schleimhäuten hervorrufen, beispielsweise Schnupfen und Augenbrennen wie beim Heuschnupfen. Das Vieh, das auf den Bergwiesen weidet, meidet die Trollblume. Vermutlich wissen sie instinktiv um ihre Giftwirkung. Falls die Trollblume getrocknet ins Heu gelangt, hat das für die Vieh keine Giftwirkung, weil die giftigen Stoffe bei der Trocknung ihre Wirkung verlieren.
 
Geschichtliches
Früher kam die Trollblume relativ häufig an feuchten Stellen vor, auch in Tallagen. Wegen der runden Form der Blüte, erhielt sie den althochdeutschen Namensteil trol. Möglicherweise war es aber auch das lateinische Wort trullus für kugelige Gefäße, das zum Namen der Trollblume führte. Das Troll im Namen der Trollblume hat also nichts mit den Fabelwesen Troll zu tun, sondern mit der runden Form der Blüte. Heutzutage wird die Trollblume gerne in Gärten angepflanzt. Im Jahr 1995 war die Trollblume die Blume des Jahres.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Trollblume ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 60cm erreicht. Sie besitzt ein Rhizom als Speicherorgan, die Erneuerungsknospen liegen dicht an der Erdoberfläche. Ihr Habitus ist von mehreren kahlen und meist unverzweigten Stängeln geprägt. Die Grundblätter sind gestielt und tief handförmig geteilt. Sie haben fünf gesägte bis fiederschnittige Abschnitte und erinnern an Geranium-Blätter. An ihrer Oberseite sind die Grundblätter dunkelgrün. Die Blattunterseite ist etwas heller. Zur Blütezeit sterben die rosettenartigen Grundblätter ab. Die Stängelblätter sind dreizählig und sitzen direkt an den Stängeln. Die durch Karotinoide gelb gefärbte Blüte sitzt endständig am unverzweigten Stängel. Trollblumen weisen zwittrige Blüten mit einwärts konkaven, charakteristisch kugelig zusammenneigenden hellgelben Perigonblättern auf. Ihr Durchmesser beträgt etwa 2 bis 3 Zentimeter. Die Blütenhülle besteht aus 10 bis 15 Perigon- und vier bis zehn Nektarblättern. Auffallend sind die zahlreichen freien Fruchtblätter im Zentrum der Blüte. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juli. Die Früchtchen sind bis zu 15 Millimeter lang und geschnäbelt.
Die Trollblume ist in fast ganz Europa heimisch. Nur im Nordwesten fehlt sie ganz. Sie wächst bevorzugt an feuchten Stellen im Gebirge. Aber selbst dort ist die Trollblume inzwischen selten geworden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst handförmig geteilte Blätter aus. In Bodennähe wächst dann eine Blattrosette aus Grundblättern. Ab Mai wächst der Stängel. An ihm wachsen dreizählige Blätter, die direkt am Stängel sitzen. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Mai und Ende Juni. Die Blüte hat bis zu 15 Blütenblätter, die eine Kugel formen. Sie ist etwa drei Zentimeter groß. Weil die Kugel der Blüte relativ dicht geschlossen ist, können nur sehr kleine Insekten zur Befruchtung vordringen. Die kleinen Fliegen, denen die Bestäubung gelingt, legen ihre Eier im Innern der Blüte ab. Ihre Larven fressen sich dann an den jungen Samen der Trollblume. Normalerweise bleiben genug Samen übrig, damit sich die Trollblume vermehren kann. Manchmal werden aber auch zu viele Samen gefressen. Manche größeren Insekten wie Bien oder Hummel schaffen es auch, sich durch die Blütenblätter ins Innere der Trollblume zu zwängen, um sie zu befruchten. Wenn keine Insekten zur Bestäubung der Trollblume kommen, kann sich die Trollblume auch selbst bestäuben. Aus den Trollblume-Blüten entwickeln sich nach der Blütezeit die Früchte mit den Samen. Die Früchte sind Sammelbalgfrüchte, die schwarze Samen enthalten.
 
Anbautipps
In Gärten wird die Trollblume gerne als Zierpflanze angebaut. Sie braucht einen relativ feuchten Boden. Außerdem sollte der Boden nährstoffreich und humusreich sein. Der Standort ist am besten halbschattig, er kann aber auch sonnig sein. Gut geeignet ist die Trollblume zum Anpflanzen in der Nähe des Gartenteiches.
Man erhält die Trollblume als Staudenpflanze in Gartenmärkten. Keinesfalls sollte man die seltene Pflanze in der Natur ausgraben!

Schierling ttt
Der Gefleckte Schierling ist eine Pflanzenart aus der Familie der Doldenblütler. Er gehört mit dem Wasserschier-ling und der Hundspetersilie zu den giftigsten Arten der Doldengewächse. Mit einem Trank aus seinen Früchten oder Wurzeln wurden im Altertum Verurteilte hingerichtet, so zum Beispiel der griechische Philosoph Sokrates.
Der gefleckte Schierling ist vor allem bekannt wegen seiner Giftigkeit. Mit einem Trank aus dieser Giftpflanze wurde im Altertum der berühmte Philosoph Sokrates hingerichtet. Als weiß blühender Doldenblütler hat der Schierling zahlreiche Verwandte, die sehr ähnlich aussehen, beispielsweise der Wiesenkerbel oder auch der Kümmel. Das macht es schwierig, weiße Doldenblütler sicher zu unterscheiden, denn die Gefahr, aus Versehen einen Schierling zu erwischen, ist immer präsent. Als Heilpflanze wird der Schierling wegen seiner Giftigkeit nicht verwendet. Nur in der Homöopathie hat der Schierling unter seinem Namen Conium Macalatum eine gewisse Bedeutung.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Früher getrocknet als Beruhigungs- und Schmerzmittel, Tötete Sokrates, Homöopathisch ab D4: Lymphknotenschwellungen, Muskelschwäche, Schwindel Brustknoten, Gedächtnisschwäche, Geschwollene Brüste, Lichtempfindlichkeit, Mastopathie, Myom, Nachtschweiß, Prostatabeschwerden, Prostataschwellung, Schweißausbrüche
wissenschaftlicher Name: Conium macalatum
Pflanzenfamilie: Doldenblütler = Apiaceae
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Alkaloide: Coniin, Conhydrin, Pseudoconhydrin, Conicein, Methylconiin
 
Anwendung
Achtung! Stark giftig. Schierling nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Homöopathisch wird Conium Macalatum gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt, unter anderem gegen Probleme mit Schwellungen, beispielsweise der Lymphknoten, Brüste oder der Prostata. Besonders Frauenprobleme wie Myome oder Brustkrankheiten, aber auch Männerkrankheiten wie die der Prostata können durch Conium Macalatum gelindert werden. Häufige Potenzen, in denen Conium Macalatum verwendet wird, sind D6 bis D12. Menschen, zu denen Conium Macaltum passt, sind häufig traurig, teilnahmslos und schwach.
Heilkunde
Madaus zufolge meinen griechische und römische Quellen mit koneion bzw. cicuta wohl den Fleckenschierling. Hippokrates erwähnt ihn als Uterusmittel und bei Darmvorfall. Die Hippokratiker verwandten ihn u. a. bei Augen- und Brustkrankheiten. Antonius Störck empfahl ihn 1760/61 bei Krebs, was zahlreiche Ärzte aufgriffen. So verordneten Hufeland und seine Mitarbeiter das Kraut als Pulver oder den Saft bei Drüsengeschwulsten, Entzündungen und Brustkrebs. Heckers Praktische Arzneimittellehre von 1814 kennt ihn bei skrofulösen Krankheiten, Atrophie und Rachitis,  Tuberkulose, Krebs, Verhärtung in Uterus und Brustdrüsen. Demme und Johnstone injizierten Coniin bei Tetanus, Nega bei Lichtscheu und chronischen Bronchitiden, Murawjeff auch bei chronischen Hauterkrankungen. Schulz und Audhousy verwandten Coniinhydrobromid bei Tetanus, Epilepsie und Keuchhusten. Auch bei Tic douloureux, Migräne, Ikterus, Epilepsie, Chorea, Manie, Blepharospasmus und Asthma wurde Conium verwendet. Die Volksmedizin nutze es zum Abstillen. In der Homöopathie ist Conium maculatum ein häufiges Mittel bei langsamer Drüsenverhärtung, oft Prostata- und Brustkrebs nach Stoßtrauma, Schwindel und Sehstörung nach schwerer Verlusterfahrung, auch mit Zwängen und Verwirrtheitszuständen.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Gefleckte Schierling wächst als zweijährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 80cm bis zu 2 Metern. Die weißliche Wurzel ist spindelförmig. Ein gutes Erkennungsmerkmal ist ein intensiver Geruch nach Mäuse-Urin. Ihre runden, hohlen Stängel sind kahl, längs gerippt und – ähnlich wie reife Pflaumen – von einer Art blauem Reif überhaucht, im unteren Teil rot gefleckt. Die kahlen Laubblätter sind im Umriss breit dreieckig und zwei- bis vierfach gefiedert oder fiedrig eingeschnitten, sie sind denen des ungifti-gen Wiesen-Kerbel ähnlich. Der zusammengesetzte doldige Blütenstand weist 8 bis zu 20 etwas behaarte Doldenstrahlen auf mit fünf bis sechs hautrandigen Hüllblättern. Er besitzt an der Basis der Döldchen mehrere Hüllblättchen. Die weißen Blüten-Kronblätter sind verkehrt-herzförmig und schwach ausgerandet mit einem sehr kleinen, spitzen eingeschlagenen Läppchen. Die Spaltfrucht ist eiförmig und 2,5 bis 3,5 mm lang, es ist ein zweiteiliges Griffelpolster vorhanden, die Teilfrucht ist im Querschnitt rundlich-fünfeckig mit wellig-gekerbten Hauptrippen. Die Art blüht von Juni bis September. Der gefleckte Schierling ist eine zweijährige Pflanze, die bis zu 2 Meter hoch wird. Er hat eine weiße Wurzel in Form einer Spindel. Typisch ist sein Geruch nach Mäuseharn. Sein kräftiger Stängel ist hohl und rund. Er hat kleine rötliche Flecken, die ihm den Namen gefleckter Schierling gaben und ein deutliches Erkennungszeichen sind. Seine Blätter sind mehrfach gefiedert und ähneln denen des Wiesenkerbels. Die Blüten sind zusammengesetzte Dolden mit bis zu 20 Doldenstrahlen. Diese sind leicht behaart.

Bachblüten
Ich leide unter Versagensängste (Elm)
Diese Menschen leiden unter großen Versagensängste
Mit Elm können sie diese Versagensängste hinter einem lassen und schauen nach vorn
Bachblüten
Ich bin melancholisch (Gentian)
Diese Menschen sind melancholisch/zusammengedrückt
Hier kann man mit der Bachblüte diesen Menschen herausfischen
Allgemeine Tipps zur gesunde Ernährung bei Bluthochdruck
Angepasste Energiezufuhr
Normalgewicht anstreben
-     Leere Kalorien meiden, da dadurch Übergewicht begünstigt wird, z.B. zuckerhaltige Speisen (Getränke, Alkohol)
-     Ausreichend Bewegung
-     Weniger salz: hohe Kochsalzzufuhr begünstig in der Regel die Entstehung eines Blutdrucks
Ernährung bei Bluthochdruck
Falsche Ernährung kann den Blutdruck in die Höhe treiben. Umgekehrt gibt es auch zahlreiche Lebensmittel, die den Blutdruck senken können.
Was senkt den Blutdruck?
Möglichst unverarbeitete Lebensmittel-Öle mit ungesättigten Fettsäuren, z. B. Rapsöl
Frischer Fisch und wenig frisches Fleisch, mit wenig Salz gewürzt
Mineralwasser und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees
So oft wie möglich frisch kochen sowie würzen mit Kräutern statt Salz
Gemüse und Obst
Was erhöht den Blutdruck?
Besonders fett- und zuckerreiches Essen
Erhöhter Salzkonsum
Gepökeltes und geräuchertes Fleisch (genau wie Fisch)
Viel Wurst und Käse
Fast Food, Frittiertes und industriell hergestellte Süßigkeiten
Häufiger Alkoholkonsum

Zurück zum Seiteninhalt