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BOHNEN
Die Gartenbohne ist nicht nur ein beliebtes Gartengemüse und eine eiweißreiche Hülsenfrucht. Die getrockneten Hülsen der Bohnen kann man auch als Heilpflanze verwenden. Sie helfen gegen juckende Hautprobleme und erleichtern den Kampf gegen Diabetes. Als Bohne bezeichnet man sowohl die runden, teils länglichen oder nierenförmigen Samen als auch die sie umgebende Hülse mitsamt den eingeschlossenen Samen (grüne Bohnen, Prinzessbohnen) und ebenfalls die gesamte solche Samen bildende Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Es gibt zahlreiche Gattungen und Arten von Pflanzen mit unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Eigenschaften und Verwendungszwecken, die alle als Bohnen bezeichnet werden. Verschiedene Bohnen sind bedeutende Nutzpflanzen. Die wichtigsten Bohnen in Mitteleuropa sind die Samen der Gartenbohne. Manche Bohnen sind nur nach dem Garen genießbar; durch das Erhitzen werden die gesundheitsschädlichen Lektine zerstört.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Ausschläge, Blasenprobleme, Blutzucker senkend, Diabetes, Ekzeme, Hautjucken, Ischias, Nierengries, Nierenleiden, Nierensteine, Rheumatismus, Wassersucht, Ödeme, Bluthochdruck
wissenschaftlicher Name: Phaseolus vulgaris
Pflanzenfamilie: Schmetterlingsblütler = Faboideae
Verwendete Pflanzenteile: Hülsen der Samen, Samen
Sammelzeit: Herbst
 
Anwendung
Heilkräftige Pflanzenteile
Für Heilzwecke sammelt man die Schalen der reifen Hülsen, die beim Herausnehmen der Samen (Bohnen) abfallen. Da die Heil- und Wirkstoffe vor allen in der Hülsenwand sitzen, ist für Heilzwecke den fleischigen Sorten vor den großsamigen der Vorzug zu geben. Die Trocknung erfolgt im Schatten.
Heil- und Wirkstoffe
Enthalten die Früchte Inosit und Zucker sowie das Vitamin C. Ferner enthalten die Früchte als auch die Hülsen vor der Samenreife eine Reihe von stickstoffhaltigen Verbindungen, Asparagin, Arginen, Tyrosin, Leucin, Cholin, Trigonellin, Allantoin, Nucleinbasen und die so wertvolle lösliche Kieselsäure. Außerdem enthält die Bohnenhülse eine insulinartige Substanz, ein Glukokinin. Diese Glukokinin, auch unter anderem in den Heidelbeerblättern, im Kopfsalat und in den Brennnesseln enthalten, ist ein wertvoller Heilstoff für den zuckerkranken, da er den Blutzuckerspiegel zu senken und die Harnzuckerausscheidungen zu mindern vermag.
Heilwirkung
Die Heilwirkung der Bohnenschalen bezüglich der Senkung des Blutzuckerspiegels, war schon weiderholt verschiedentlich beurteilt worden. Wir sind der Meinung, dass bei geringeren oder kaum nennenswerten Heilerfolgen eine Reihe von Faktoren nicht nur beim Erkrankten selbst zu suchen sind, sondern auch bei der Pflanze, bzw. deren Ernte, Konservierung und Anwendung. Gerade bei den Bohnenschalen müssen die Vorschriften bezüglich Ernte- und Konservierungsmaßnahmen genauest beachtet werden, wobei wir nicht verkennen, dass ungünstige standörtliche Verhältnisse – z.B. zu nasser oder zu trockener Boden – aber auch die einzelnen Sorten sehr verschiedentliche Heilerfolge auslösen. Da es über 80 Bohnenvarietäten gibt, wäre es eine dringende Aufgabe, die heilkräftigsten zu ermitteln.
Nach sorgfältigen Untersuchungen (E. Otto) haben die unreifen grünen Bohnenschalen eine hohe Glukokininwirkung. Wir ergänzen die Erkenntnis mit dem Rat, somit möglichst die ganzen Sommermonate hindurch die frischen grünen und unreifen Bohnenschalen, die sogenannten Fisolen, anzuwenden. Durch Anbau von Boh-nen in zeitlichen Abständen erhalten wir von den ersten Sommerwochen bis tief in den Herbst hinein stets laufend die so wertvollen grünen Bohnenschalen (Fisolen), die wieder dann besonders reichlich Glukokinin enthalten, solange die Bildung der Bohnenfrüchte im Inneren der Schalen nicht zu weit gedieh. Zuckerkranke müssen diese Bohnen-Saison weitgehendst ausnützen, um sich durch reichliche Fisolenkost (4-7kg in der Woche) in Form vieler Gemüsezubereitungen auf biologischer Grundlage das Glukokinin einzuverleiben. Wir werden einen merklichen Erfolg feststellen: das Aceton im Blut und im Urin wird wesentlich gesenkt oder gar beseitigt, auch eine Senkung des Nüchternblutzuckers zwischen 20-40% werden wir erreichen. Das Glukokinin wird durch Kochen nicht zerstört. Bohnenschalen als Fisolengemüse kann die fürsorgliche Hausfrau für die Wintermoante gar nicht genug in Weck- oder Rexgläsern konservieren. Die getrockneten Bohnenschalen, die wir vorsorglich für die Wintermonate selbst bereiteten oder besorgten, enthalten zwar weniger Glukokinin, unterstützen aber noch immer sehr unsere Bemühungen zur Beseitung des Acetons bzw. Senkung des Nüchterblutzuckers.
Hier müssen wir uns aber klar werden, dass wir nicht bei der Anwendung der getrockneten Bohnenschalen allein verbleiben dürfen, sondern durch Abwechslung mit anderen Heilpflanzen neue Heilwirkung anzuregen uns bemühen müssen. Die Abwechslung geschieht durch Hinzufügen anderer Heilkräuter, wie Heidelbeerblätter, Schafgarbe, Löwenzahn und Wacholder u.a., also Herstellung eines Mischtees, oder das wir alle 8-10 Tage einen anderen Kräutertee einzeln anwenden, z.B. die bereits genannten Kräuter und ferner Mistel, Tausenguldenkraut, Wermut um nur einige zu nennen. Wir werden jene Kräuter bevorzugen, deren Wirkung wir individuell am besten verspüren, um dann wieder von vorne mit dem Bohnenschalentee fortzusetzen. Wir dürfen nicht müde werden, dies alles genauest zu befolgen, laufend den Arzt zu konsultieren und die Ernährungs- und sonstigen Anordnungen genauest einzuhalten. Je früher ein beginnendes Leiden erkannt und die beschriebenen Heilmethoden befolgt werden, desto sicherer ist die Heilung zu erwarten.
Der Bohnenschalentee ist aber nicht allein ein Heilmittel für den Zuckerkranken, er ist auch bei Wassersucht, chronischem Rheumatismus und bei Ischias mit Erfolg anzuwenden. Weitere Heilanzeigen sind bei Nieren- und Blasenleiden, Nierenentzündung nach Scharlach, Typhus, Diphterie, bei Eiweißausscheidungen in der Schwangerschaft, bei chronischer Erkrankung der Harnwege, bei Grieß- und Steinbildung in den Nieren. Der Bohnenschaltee unterbindet weitgehendst alle Harnsäurebildung, löst bereits vorhandene Harnsäureablagerungen wieder auf und wird die Harnsäure durch den Urin abgeleitet. Man trinke 2-3 Tassen Bohnenschalentee täglich bei den genannten Leiden.
Schließlich muss auch der heilenden Anwendung des Bohnenmehls gedacht werden, so bei nässenden Ekzemen, Hautjucke und Hausausschlägen. Auf alle diese erkrankten Hautstellen wird reines, ohne jeden Zusatz versetztes Bohnenmehl aufgetragen und die Stelle leicht verbunden. Alle 2-3 Stunden werden die erkrankten Hautstellen mit lauwarmem Kamillentee bedadet bzw. abgewaschen und neues Bohnenmehl aufgestreut.
BEREITUNG DES BOHNENSCHALENTEES: 1 Esslöffel voll getrocknete Bohnenschalen werden in ¼ l (1 Schale) kurz gekocht, abgeseiht und zuckerlos, schluckweise getrunken. Das stundenlange Kochen des Bohnenschalentees, wie es hie und da noch zu lesen ist, entspricht nicht mehr den neuen Erkenntnissen.
Zur Behandlung der Zuckerkrankheit wird neben der Teekur auch die sogenannte Bohnenschalensuppe bereitet. Es werden 2-3 Hände voll getrocknete Bohnenschalen in Wasser so lange gekocht, bis eine dicke Suppe von etwa einem halben Liter entsteht. Diese Tagesmenge an Suppe und 1-2 Tassen Tee genossen, entspricht etwa 3-5 Insulin-Einheiten. Bei schweren Erkrankungen, wo über ärztliche Anordnung Insulin-Injektionen erforderlich sind, wird sich die genannte Bohnenschalensuppe im Verein mit dem Bohnenschalentee als Kur regelmäßig angewendet, als Insulinsparend auswirken.
Anwendung in der Volksheilkunde
Statt der Buschbohne verwendet die Volksheilkunde auch die sich hochrankende Gartenbohne, bei der Schalen von weißblühenden Pflanzen verwendet werden sollen. Sie sind in der Heilwirkung etwas schwäche, die Volksheilkunde hält sie für gleichwertig.
Bohnenschalentee ist ein altes Volksheilmittel, nicht nur bei Zuckerkrankheit, sondern auch bei Wassersucht, Rheumatismus und Gicht.
Bohnenmehl mit Gerstenmehl und Kamillen vermischt und aufkochen lassen, durchpassieren, dass ein salbenartiger Brei entsteht. Diesen Brei warm auf Geschwülste, Hautausschläge und Ekzeme gestrichen, heilt die ganzen Hauterkrankungen.
Der Bohnenblütentee ist ein uraltes Volksheilmittel gegen Nierensteine, Nierenkolik und Gicht. Man trinke 2-3 Tassen im Aufguss, schluckweise und zuckerlos.
Anwendung in der Homöopathie
Aus der Buschbohne bereitet man nach dem Verblühen eine homöopathische Essenz, die gegen Zuckerkrankheit, Harnsäureansammlungen und gegen Wassersucht angewendet wird.
 
Beschreibung
Botanik
Die fast in jedem Hausgarten angebauten Bohnen sind wohl allgemein bekannt. Die Blätter sind formenreich, wie auch die Blüten je nach Varietät verschieden gefärbt. Alle Bohnenarten haben charakteristisch einen sich links windenden Stängel. Die Früchte können je nach Varietät 10-20cm lang werden und dickfleischige oder dünne, grüne oder gelbliche Hülsenwände besitzen.
Geruch und Geschmack
Der Geruch der Pflanze ist herb, eigentümlich, die Bohnen haben roh einen faden, mehligen Geschmack.  
Blütezeit
Von Juni an, den ganzen Sommer hindurch.
Fruchtreife
Ist je nach Varietät ab Juli bis in den Herbst hinein.
Standort
Die Bohnen lieben einen (im Herbst!) gut gedüngten frisch-feuchten, tiefgründigen Boden und ein sonniges Plätzchen im Garten. Reine Kalkböden sind nicht geeignet.
   
CITRONELLGRAS
Das Zitronengras, auch genauer Westindisches Zitronengras, Westindisches Lemongras oder Guatemaltekisches Lemongras oder Sereh genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Süßgräser. Diese Art und einige andere Cymbopogon-Arten werden als Gewürz- und Heilpflanze angebaut und verwendet. Nach Zitronengras muss der Hobbykoch in den herkömmlichen Geschäften etwas länger suchen. Dennoch, die Ausschau nach Zitronengras, das seinen frischen Zitronengeruch unverkennbar während des Kochens verströmt, lohnt sich. Gerade in der asiatischen Küche kommt es oft zum Einsatz. Hier werden die Bulben, wie der untere helle Teil des Zitronengrases genannt wird, feinwürfelig geschnitten, zerstoßen oder zermörsert vielen Wok-Gerichten oder indonesischen Reistafeln beigemischt. Zitronengras ist zudem ein Hauptbestandteil der thailändischen Currypaste. Auch vielen Fischgerichten, Gemüsesuppen, Salaten, Getränken und Tees verleiht das Zitronengras eine ganz besondere Note. Das strauchartige Schilfgewächs stammt vermutlich aus Malaysia. In Deutschland ist Zitronengras eher in Form einer Zimmerpflanze anzutreffen. Ziemlich mimosenhaft und stets recht durstig präsentiert sie sich hier. Der Geschmack junger Zitronengrasblätter ist vollmundig und zitronig. In getrocknetem Zustand büßt das Zitronengras einen großen Teil seines Aromas ein. Daher sollte es möglichst immer frisch verwendet werden. Der Kauf des pulverisierten Zitronengrases kommt für Feinschmecker nur selten infrage.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Rheuma, desinfizierend
wissenschaftlicher Name: Cymbopogon nardus
Verwendete Pflanzenteile: Gras, ätherisches Öl
 
Anwendung
Die schilfartigen grünen Pflanzenteile, insbesondere die saftigen Halme und die Basis der Blätter, werden vor allem frisch in der Küche als Gewürz verwendet. Getrocknetes Zitronengras ist in Stücken oder gemahlen im Handel erhältlich, weist aber nur ein schwaches Aroma auf. Die langen, frischen Blätter werden in vielen Ländern Asiens (zum Beispiel in Thailand) auch für die Zubereitung durstlöschender Teegetränke verwendet. Die Stiele werden weichgeklopft, bevor sie mit kochendem Wasser überbrüht werden, damit sich die ätherischen Öle besonders gut lösen. Zitronengras verleiht Kräuterteemischungen eine exotische Note. Lemongras wird auch in anderen nichtalkoholischen Getränken verwendet. Es wird in Backwaren und in Konfekt verarbeitet. Der Geschmack von Zitronengras ist frisch und zitronenartig mit einem Hauch von Rosenduft. Es verleiht damit zubereiteten Speisen ein besonders rundes Aroma. Typisch ist es für viele vietnamesische und indonesische Gerichte. Mittlerweile ist Zitronengras auch in Mitteleuropaeine übliche Zutat für verschiedene Speisen und Getränke. Die Bezeichnung der Droge lautet Herba Andropogonis, Cymbopogon-citratus-Blätter (Zitronengras) und Cymbopogon citrati aetheroleum (Lemongrasöl). Lemongras-Öl wird vielseitig als Duftstoff in Parfumen und Kosmetika wie Seifen und Cremes verwendet. Das aus dem Öl extrahierte Citral wird als Geschmacksstoff für Softgetränke, in Duftseifen und Detergentien, als Duftstoff in Parfum und Kosmetika sowie zum Maskieren unangenehmer Gerüche in verschiedenen industriellen Produkten verwendet. Sein ätherisches Öl hat einen zitronenähnlichen Geruch und Geschmack und enthält bis über 80% Citral und bis zu 20% Myrcen. Die ätherischen Öle von Zitronengras und anderen aromatisch duftenden Süßgräsern werden auch in abschreckenden Mitteln gegen stechende Insekten (Repellents) verwendet. An medizinischen Wirkungen wird Lemongras eine Minderung von Blähungen nachgesagt. Für Cymbopogon citratus eine antimikrobielle Aktivität berichtet. Das Öl von Cymbopogon citratus wirkt im Zentralnervensystem beruhigend. Das Öl hat möglicherweise auch eine gewisse pestizide und mutagene Wirkung. Es wird auch als Zierpflanze in Parks und Gärten verwendet.
 
Pflanzenbeschreibung
Das Westindische Zitronengras wächst als immergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1 bis zu 2 Meter erreicht. Sie bildet durch kurze Rhizome dichte Horste. Die robusten Halme besitzen einen Durchmesser von etwa 4 Millimeter und sind unterhalb der Knoten (Nodien) bemehlt. Ihre Laubblätter entwickeln einen aromatischen Duft. Die Laubblätter sind in Blattscheide und Blattspreite gegliedert. Die Blattscheide ist kahl und innen grünlich. Die einfache, derbe, bläulich-grüne Blattspreite ist 30 bis 90 Zentimeter lang sowie 0,5 bis 2 Zentimeter breit, verschmälert sich in Richtung Blattscheide, verschmälert sich allmählich zur Basis hin und besitzt ein lang zugespitztes oberes Ende. Die Blatthäutchen (Ligulae) sind etwa 1 Millimeter lang.
Der relativ große, zusammengesetzte, lockere, rispige Gesamtblütenstand ist 30 bis zu 60 Zentimeter lang und hängend. Die Verzweigungen sind dünn. Die rötlichen oder gelblich-braunen Tragblätter sind 1,5 bis 2 Zentimeter lang. Die in Paaren stehenden traubigen Teilblütenstände sind 1 bis 2,5 Zentimeter lang. Sowohl die Internodien der Blütenstandsachse (Rhachis) als auch die Stiele der Teilblütenstände sind locker 2 bis 3 mm lang zottig behaart. Die fast stielförmige Rhachis ist an den Verzweigungen zerbrechlich. Die sitzenden Ährchen sind bei einer Länge von 5 bis 6 Zentimeter und einer Breite von etwa 0,7 Millimeter im Umriss linealisch oder lanzettlich und am oberen Ende abgeflacht. Die in Paaren stehenden Ährchen sind 4 bis 5 Millimeter lang. Jeweils eines des Ährchenpaares ist fertil und sitzend und das andere steril und gestielt. Die fertilen Ährchen enthalten an ihrer Basis ein steriles Blütchen, dann folgt ein fertiles Blütchen, aber es ist keine Rhachisverlängerung vorhanden.  Die Blüten besitzen den typischen Aufbau der Poaceae-Blüten. Die untere Hüllspelze ist lanzettlich, flach oder etwas konkav zur Basis hin, mit zwei scharfen, nicht kantigen Kielen, zwischen denen keine Nerven erkennbar sind. Die obere Hüllspelze ist lanzettlich, schmal und einfach, ohne Granne oder etwas zweilappig mit einer etwa 0,2 Millimeter langen Stachelspitze. Die Deckspelze ist lanzettlich und durchscheinend mit glattem oder gezähntem oberen Ende. Die Vorspelze ist winzig oder fehlt. Es sind nur drei Staubblätter vorhanden. Die Griffel sind frei.

BACHBLÜTE AGRIMONY
Ich bin ein übersensibler Mensch                
Diese sind in allem zu übersensibel
Die Blüte Agrimony können sie das übersensible wieder ablegen
 

BACHBLÜTE ASPEN
Hast Angst vor der Zukunft                
Sie haben große Angst vor der Zukunft
Mit der Bachblüte können sie die Angst vor der Zukunft lindern

Hildegard – eine Ganzheitsmedizinern
Hildegard über die grünende Lebenskraft
Kein Baum grünt ohne diese Kraft, kein Stein entbehrt der grünenden Feuchtigkeit, kein Geschöpf ist ohne diese Eigenschaft.
Die lebende Ewigkeit selbst ist nicht ohne diese Kraft zum Grünen.
Energie ist die Kraft, die Lebenskraft, die uns stark sein lässt. Für Hildegard ist diese grünende Lebenskraft eine Kraft der göttlichen Liebe. Die grünende Lebenskraft (Veriditas) ist ein Thema, das bei Hildegard immer präsent ist. Es ist die Energie des Lebens, die es zu stärken gilt, damit sie wachsen, fließen und lebendig sein kann.
Die stärkste Heilkraft aber steckt in der Liebe. Sie stand am Anfang der Welt, weiß Hildegard. Die Liebe hält uns und trägt uns und lässt uns gesunden – wenn Gott es will. Die Kraft der Liebe, die wir einander geben, die wir fließen und werden lassen, stärkt uns in unserer Lebensenergie. Liebe kann man geben, empfangen, annehmen, aber man kann sie nicht erzwingen. Liebe ist ein Geschenk.
Hildegard über die Liebe
Aus dem Urgrund der wahren Liebe, in deren Wissen der Weltenlauf ruht, leuchtet ihre überaus feine Ordnung über alle Dinge hervor und kommt, alles haltend und alles hegend, immer wieder neu ans Licht.
Die Liebe durchflutet das All.

Stoffwechselkrankheiten
Magerkeit
Wie es Leute gibt, die eine besondere Anlage zur Korpulenz haben und selbst bei einfacher Kost aussehen, als ob sie in der Mast wären, so gibt es auch Leute, bei denen gerade das Gegenteil der Fall ist. Sie sind und bleiben mager, sie mögen essen und trinken, was sie wollen.
Kneipp unterscheidet die angeborene, die vererbte und die krankhafte Magerkeit. Über die vererbte Magerkeit schreibt er:
Solche Leute sind meist gesund, kräftig und ausdauernd und werden kaum von einem Korpulenten übertroffen. Sie haben gewöhnlich den allerbesten Appetit, einen recht guten Schlaf und selten hört man von ihnen eine Klage über Krankheiten.
Denjenigen, welchen die Magerkeit keine Beschwerden verursacht, die sich dabei gesund und kräftig fühlen, würde ich raten, ihren Körper gehörig abzuhärten, damit sowie sich dadurch vor manchen Krankheiten schützen und durch Kräftigung der bestmögliche Zustand lang erhalten bleibt.
Wenn ein solcher Magerer wöchentlich zwei Halbbäder nimmt und ein bis zwei Oberkörperwaschungen sowie von Zeit zu Zeit barfuß geht oder Wasser tritt oder auch einen Knieguß nimmt, so wird er sicher seinem Beruf leichter nachkommen und auch ein frischeres, gesündere Aussehen bekommen.

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