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Verbena
Die Verbenen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Eisenkrautgewächse. Die nur noch etwa 74 Arten sind fast weltweit verbreitet.
Die Zitronenverbena ist die südamerikanische Schwester des heimischen Eisenkrautes. Allerdings sieht die Verbena ziemlich anders aus und riecht auch stark zitronig, ganz anders als ihr Verwandter. Deshalb wird sie auch häufig "Zitronenverbene" genannt. Man kann die Verbene ähnlich einsetzen wie das Eisenkraut, sie eignet sich aber auch sehr gut als wohlschmeckender Haustee für den reinen Genuss. Im Sommer kann Verbenen-Tee wohltuend erfrischend sein.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Erkältung, Nervosität
Heilwirkung: aktivierend, antibakteriell, appetitanregend, ausgleichend, belebend, beruhigend, entspannend, erfrischend, harntreibend, konzentrationsfördernd, krampflösend, menstruationsfördernd, milchbildend, motivierend, stärkend, stoffwechselanregend, tonisierend, verdauungsfördernd, wehenfördernd
Anwendungsbereiche: Akne, Augenringe, Bindegewebsschwäche, Blähungen, Bronchitis, Depressionen, Fieber, Husten, Insektenstiche, Katarrhe der oberen Luft-wege, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Magenschwäche, Migräne, Muskelschmerzen, Nervöse Herzbeschwerden, Schlaflosigkeit, Schwindel, Übelkeit, Unruhe, Verdauungsschwäche, Verstopfung
wissenschaftlicher Name: Verbena triphylla, Lippia citriodora, Aloysia triphylla
Pflanzenfamilie: Eisenkrautgewächse = Verbenaceae
englischer Name: Verbena
andere Namen: Eisenkraut, Zitronen-Verbene, Citronelle, Punschkraut, Verbene, Verbenenkraut, Verveine, Vervaine, Zitronenduftstrauch, Zitronenkraut, Zitronen-strauch, Zitronenblatt, Zitronenverbena
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl: Citral, Neral, Geranial, Geraniol, Limonen, Linalool, Nerol; Flavonoide
Sammelzeit: Sommer
 
Anwendung
Sorten einiger Arten und Hybriden werden als Zierpflanzen verwendet. Zudem kön-nen sie als Geschmacksverstärker in Tee eingesetzt werden.
Die Verbene hört auf zahlreiche Namen, einige davon sehr unterschiedlich, wie beispielsweise Zitronenstrauch oder Eisenkraut. Mit all diesen Namen ist die gleiche Pflanze genannt. Eisenkraut und Verbena sind aber auch die Namen einer mittel-europäischen Heilpflanze, die der Zitronenverbene nur in wenigen Eigenschaften ähnelt. Das kann zunächst etwas verwirrend sein. Man kann die beiden Pflanzen aber leicht daran unterscheiden, das nur die Zitronenverbene aus Südamerika ein intensives Zitronenaroma hat. Die heimische Verbena schmeckt einfach bitter. Außerdem ist die heimische Verbene als Pflanze deutlich kleiner als die Zitronenverbena. Hier auf dieser Seite geht es um die südamerikanische Verbena mit Zitronenduft. Verbena kann man wahlweise als Tee oder als ätherisches Öl an-wenden. Auch in der Küche wird die Verbene eingesetzt. Die häufigste Art, Verbena anzuwenden ist der Kräutertee.
Tee
Für einen Verbenatee übergießt man ein bis zwei Teelöffel frische oder getrocknete Verbenablätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und den Verbenatee in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Verbenatee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Verbe-nawirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach. Verbene eignet sich auch sehr gut als Bestandteil in Mischtees. Sie verbessert den Ge-schmack der Teemischungen, sodass sie frisch und leicht zitronig schmecken.
Kaltauszug als Erfrischungsgetränk
Als reines Erfrischungsgetränk kann man die Verbene als Kaltauszug zubereiten. Am besten eignen sich dazu frische Verbeneblätter, man kann aber auch getrock-nete nehmen. Dazu gibt man zwei Teelöffel frische oder getrocknete Verbeneblätter zusammen mit einer Zitronenscheibe in eine Karaffe mit kaltem Wasser. Diese Mischung lässt man über Nacht im Kühlschrank ziehen. Am nächsten Tag erhält man ein erfrischendes Kaltgetränk. Je nach Wunsch kann man das Verbenegetränk süßen oder nicht.
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl der Verbene ist leider relativ teuer, was zunächst erstaunt, weil die Verbenebätter so intensiv duften, dass man denkt, man könnte jede Menge ätherisches Öl daraus gewinnen. Das ist aber offenbar nicht der Fall. Man kann das ätherische Öl in Duftlampen verdampfen, um die Raumluft zu erfrischen. Man kann es auch in Pflanzenöl träufeln als Körper- und Massageöl, z.B. 10 Tropfen auf 100 ml Pflanzenöl. Auch selbstgemachte Cremes und Salben kann das ätherische Verbene-Öl mit seinem Duft bereichern.
Badezusatz
In manchen Badezusätzen ist ätherisches Verbeneöl enthalten. Ein solches Bad entspannt und belebt zugleich. Man wird also ruhig, ohne müde zu werden und man wird belebt, aber bleibt gelassen.
Kräutersäckchen
Mit Verbeneblättern in ein Stoffsäckchen eingenäht kann man einen Raum, einen Kleiderschrank oder ein Bett für längere Zeit mit frischem Zitronenduft versorgen. Ein solches Duftsäckchen hat eine milde Wirkung gegen Insekten und wirkt sowohl belebend als auch entspannend, ähnlich wie die Duftlampe oder ein Verbene-Bad.
Verbena in der Küche
Die frischen Blätter der Verbene können sehr gut in der Küche verwendet werden. Obstsalate und andere fruchtige Süßspeisen erhalten dadurch eine ge-wisse Zitro-nenwürze. Auch in salzigen Salaten oder Gemüsegerichten machen sich Verbene-blätter sehr gut. Man kann die Verbene auch mit gebratenem Fleisch versuchen.
 
Wirkung
Die wichtigsten Wirkungen der Verbene scheinen zunächst widersprüchlich, denn sie aktiviert und beruhigt zugleich. Doch diese beiden Wirkungen ergänzen sich in der Praxis wunderbar. Wer gestresst ist, will zwar entspannen, aber nicht unbedingt müde werden. Wer sich schlapp fühlt, will belebt werden, aber nicht in Hektik ausbrechen. So sorgt die Verbene für ein angenehmes Wohlgefühl. Abends kann sie sogar beim Einschlafen helfen, weil sie nicht aufputscht, sondern nur sanft wirkt. Außerdem stärkt die Verbene den Stoffwechsel und hilft bei der Verdauung. Krankheitserreger werden bekämpft, Krämpfe gelindert, aber Wehen gestärkt.
Nebenwirkung
Zu viel oder zu intensiver Genuss der Zitronenverbene kann auf den Magen schlagen und Übelkeit verursachen. Das ätherische Öl kann die Lichtempfindlichkeit erhöhen. Wenn man helle Haut hat, sollte man sich im Sommer nicht mit einer verbenereichen Creme einreiben, wenn man in die Sonne geht.
Gegenanzeigen
Weil Verbena menstruationsfördernd und wehenfördernd wirkt, sollte man sie nicht in der Schwangerschaft anwenden, zumindest nicht in größeren Mengen. Nur zur Unterstützung der Geburt ist die Verbene dann wieder geeignet.
Achtung! Keine   Verbene in der Schwangerschaft!
 
Anwendungsgebiete
Verbene kann man für viele Krankheiten und Gesundheitsbeschwerden einsetzen.
Innerlich
Als Tee getrunken kann man Verbene bei Müdigkeit oder auch Nervosität einset-zen. Ein nervöses Herz wird beruhigt, bei Depressionen und Lustlosigkeit wird die Lebensenergie verstärkt. Auch Spannungskopfschmerzen und Migräne werden verringert. Ein gereizter Magen fühlt sich wieder wohler mit Verbenetee, außer wenn man zu viel davon trinkt. Auch Verstopfung lässt nach, weil die Verbena die Ver-dauung anregt. Bei Erkältung fühlt man sich gestärkt und gesundet schneller, wenn man Verbene-Tee trinkt. Man kann auch andere Erkältungskräuter mit der Verbene mischen, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Zusammen mit Hirtentäschelkraut kann man Verbene bei der Geburt trinken. Die Verbene verstärkt die Wehen, wirkt aber zugleich krampflösend, so-dass die Wehen leichter zu ertragen sind. Mit ihrem frischen Duft hilft Verbene außerdem, die mühsamen Stunden der Geburt besser durchzuhalten.
Äußerlich
Pflanzenöl vermischt mit ätherischem Verbenaöl kann man für Fußmassagen oder Sportmassagen benutzen. Die Muskeln werden besser durchblutet und entspannen sich. In eine leichte Tagescreme eingearbeitet, kann Verbeneöl bei Akne und fette Haut helfen. In einer Bodylotion hilft Verbenaöl die Bindege-webe zu stärken.
 
Magische Anwendung
Die Verbene soll gegen schlechte Träume schützen, wenn man ihren Saft trinkt oder sich einen Zweig um den Hals hängt. Auch als Liebesmittel soll sich die Verbena eignen, sowohl in Liebestränken als auch umgehängt, um potentielle Partner anzu-locken. Zusammen mit anderen magischen Pflanzen wirkt die Verbena verstärkend. Wenn man sie zur Räucherung verwendet oder in der Duftlampe, soll Verbene den Raum und die Atmosphäre reinigen - eine durchaus vernünftige Annahme, wenn man die Wirkung ihrer ätherischen Öle bedenkt.
 
Geschichtliches
Ursprünglich stammt die Verbene aus dem Süden Südamerikas, wo sie schon seit sehr langer Zeit als Heilpflanze und Teekraut verwendet wurde. Ende des 18. Jahr-hunderts wurde die Verbene in Europa eingeführt, und 1784 wurde die Zitronen-verbene erstmals wissenschaftlich als Art beschrieben. Kurz nach ihrer Einführung in Europa war die Verbene eine beliebte Zierpflanze in europäischen Gärten. In-zwischen sieht man sie jedoch nur noch selten in Gärten, und wenn, dann sind es Liebhaber ihres zitronigen Aromas, die sie kultivieren. Als erfrischende Pflanze für den Haustee ist die Verbene sehr beliebt und wird außerdem als Heilpflanze gern verwendet. Auch als Duftöl wird sie gerne benutzt.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Verbena ist in Südamerika in Argentien, Uruguay und Chile heimisch. Sie wird jedoch auch in Südeuropa angebaut, weil sie dort gut gedeiht. Sie wächst bevorzugt auch nährstoffreichem Sandboden und liebt volle Sonne und einen geschützten Standort. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 3 Meter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst zunächst neue Stängel aus, aber auch die verholzten Stängel vom Vorjahr wachsen weiter. An den Stängeln entspringen ab Mai die länglichen Blätter, die zu dritt quirlig wachsen, also immer drei auf gleicher Höhe rund um den Stängel. Die ausgewachsenen Blätter sind ein wenig rau und duften stark zitronig. Sie haben einen leicht gezackten Rand. Ab August erscheinen an der Spitze der Stängel die kleinen, weißen Blüten. Sie haben jeweils vier winzige Blütenblätter. Zahlreiche die-ser Blüten bilden zusammen eine lockere Ähre.
Verbenaarten sind meist einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen oder Halb-sträucher bis Sträucher. Die meisten Arten verströmen einen angenehm würzigen Duft. Die jungen Stängel sind vierkantig. Die kreuzgegenständig, selten wirtelig angeordneten Laubblätter sind einfach. Die Blattränder sind gezähnt. Nebenblätter fehlen.
Die einfachen oder zusammengesetzten, ährigen, rispigen oder zymösen Blüten-stände stehen meist end-, selten seitenständig und enthalten Hochblätter. Die zwittrigen Blüten sind vier- bis fünfzählig und zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Die vier bis fünf Kelchblätter sind röhrig verwachsen. Die vier- bis fünfrippige, gerade oder gebogene Kelchröhre endet in vier oder fünf ungleichen Kelchzähnen. Der Kelch ist bei Fruchtreife nicht vergrößert. Die fünf Kronblätter sind verwachsen. Die Oberlippe besteht aus zwei und die Unterlippe aus drei Kronblättern. Es ist nur ein Kreis mit vier Staubblättern vorhanden. Zwei Fruchtblätter sind verwachsen, sie sind durch eine falsche Scheidewand zu einem vierlappigen, vierkammerigen, ober-ständigen Fruchtknoten gegliedert mit einer Samenanlage je Kammer. Der Griffel endet in einer ungleich zweilappigen Narbe. Die Bestäubung erfolgt meist durch Insekten. Die Zerfallfrucht zerfällt in vier längliche, kantige Nüsschen.
 
Anbautipps
In Mitteleuropa kann man die Verbene am besten im Kübel anpflanzen, weil sie nur bedingt winterhart ist. Man kann sie entweder aus Samen anziehen, über Stecklinge vermehren oder fertige Pflanzen kaufen. Als dauerhaftes Gefäß braucht man einen sehr großen Kübel, weil die Verbena sehr stattlich (3m hoch) werden kann, wenn sie sich wohl fühlt. Die Pflanzen sollten ausreichend gegossen werden, vertragen aber keine Staunässe. Wenn man sie im Winter nicht in einen Wintergarten o.ä. stellen kann, dann schneidet man die Zweige zurück und deckt sie ab. Dann wird sie an einen möglichst geschützten Platz gestellt. So kann sie mit etwas Glück kurze Phasen mit bis zu -15°C über-stehen. Bei längeren Frostperioden kann man den Kübel vorübergehend in den Keller stellen.
 
Sammeltipps
Für Heilzwecke und Haustee werden vor allem die Blätter der Verbena ge-erntet. Man kann aber auch die Blüten verwenden. Die Blätter werden vor und während der Blütezeit geerntet. Dazu kann man entweder einzelne Blätter ab-pflücken, wenn man nur sehr wenig Pflanzenmaterial braucht. Oder man schneidet einen ganzen Trieb ab, bzw. dessen obere Hälfte. Wenn man direkt über einem Blattpaar ab-schneidet, verzweigt sich die nachwachsende Pflanze und sie wird buschiger und üppiger. Die Blätter und evtl. Blüten werden scho-nend und möglichst zügig im Halbschatten getrocknet.

Wald-Ruhrkraut
Das Wald-Ruhrkraut ist eine weit verbreitete Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler.
Das Wald-Ruhrkraut ist eine eher unscheinbare Pflanze mit kleinen braunweißen Röhrenblüten. Es gehört zur großen Familie der Ruhrkräuter und kommt in ganz Europa vor. Es mag kalkarmen und sandigen Boden, zeigt saure Böden an. Früher wurde Wald-Ruhrkraut bei Durchfälle und Ruhr eingesetzt, später mehr bei Atemwegsprobleme. Es spielt aber in der Pflanzenheilkunde kaum noch eine Rolle, dafür findet man es mehr in Steingärten als Zierpflanze.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Durchfall, Katarrh
Heilwirkung: adstringierend, antiseptisch
Anwendungsbereiche: Bronchitis, Durchfall, Eiterbeulen, Ekzeme, Gallenkrank-heiten, Gürtelrose, Katarrh, Ruhr, Warzen, Wunden, Wundentzündungen
wissenschaftlicher Name: Gnaphalium silvaticum L., Gnaphalium sylvaticum L., Omalotheca sylvatica L.
Pflanzenfamilie: Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name: Heath Cudweed
volkstümlicher Name: Wald-Ruhrkraut
Verwendete Pflanzenteile: oberirdisches Kraut
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe
Sammelzeit: April-September
 
Anwendung
Das Wald-Ruhrkraut wurde früher bei Durchfälle, Ruhr und Atemwegsprobleme eingesetzt. Heute findet es sich in Steingärten als Zierpflanze.
Tee
1 Teelöffel Kraut mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. 2-3 Tassen helfen gegen Durchfall und Katarrh.
Umschläge
Umschläge mit starkem Tee (2 Teelöffel) helfen bei Hautkrankheiten und entzün-dete Wunden.
 
Geschichtliches
Eine eher selten genutzte Heilpflanze, vor allem gegen Katarrh und entzündliche Wunden eingesetzt. Wurde zeitweise bei Durchfall und Ruhr eingesetzt. Heute fast nur noch Zierpflanze.
 
Pflanzenbeschreibung
Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 10 und 40 Zentimeter, ausnahmsweise bis 80 Zentimeter hoch. Sie bildet zahlreiche nichtblühende frischgrüne Rosetten-blätter. Der kräftige, aufrechte, meist unverzweigte Stängel ist weißfilzig. Die grund-ständigen Blätter sind lanzettlich und kurzstielig, die zahlreichen wechselständigen einnervigen Stängelblätter linealisch und sitzend. Sie haben eine Länge von zwei bis sechs Zentimetern und eine Breite von drei bis vier Millimetern. Ihre Unterseite ist filzig, die Oberseite verkahlend. Die Blütenköpfe bilden einen ährenförmigen Gesamtblütenstand, der ein Drittel bis fünf Sechstel der Stängellänge einnimmt. Sie haben einen Durchmesser von sechs bis neun Millimetern, eine bräunlich- bis gelblichweiße Farbe und enthalten jeweils etwa siebzig einzelne Blüten. Die fünf verwachsenen, meist zerschlitzten Hüllblätter sind überwiegend trockenhäutig und tragen in der Mehrzahl einen auffälligen dunklen Fleck. Der Same ist eine gelbbrau-ne, längliche Nuss, deren mit unverzweigten oder nur schwach verzweigten kurzen Härchen besetzter Pappus leicht bräunlich oder rötlich ist. Blütezeit ist von Juli bis September. Das Wald-Ruhrkraut ist in Europa heimisch. Es wächst bevorzugt an Waldwegen, Kahlschlägen und Magerrasen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 10 und 40 Zentimeter hoch. Die Blätter sind lanzettlich und 20 - 60 mm lang und 3-4 mm breit. Die Blätter sind auf der Unterseite filzig und auf der Oberseite kahl. Die kleinen Röhren-Blüten erscheinen zwischen Juli und September. Aus den bräunlich-weißen Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.
 
Anbautipps
Im Frühling direkt ins Freiland aussäen. Der Boden sollte sandig, kalkarm und eher sauer sein. Der Standort sollte halbschattig sein.
 
Sammeltipps
Das oberirdische Kraut ernten, bündeln und an einem luftigen schattigen Ort trock-nen. Man kann das blühende und nicht blühende Kraut ernten.

Bachblüten
Man spricht mit monotoner, matter Stimme (Wild Rose)
- Diese Menschen sprechen mit monotoner, matter Stimme
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie das monotone umdrehen
Bachblüten
Ich bin verzweifelt (Willow)
- Diese Menschen sind sehr verzweifelt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Verzweiflung allmählich abschütteln
Polysaccharide
VERWERTBARE POLYSACCARIDE
Glykogen
-     Besteht aus stark verzweigten Glycoseketten
-     Ist Reservekohlenhydrat des menschlichen und tierischen Organismus – „tierische Stärke“. Glykogen wird im Körper in Leber und Muskulatur gespeichert.
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