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31.12.2019

tägliche News > Januar > 30.12.19 - 05.01.20
Ackerlauch
Der Ackerlauch ist der wilde Vorfahr von Lauch, Elefanten-Knoblauch und ägyptischen Lauch (Kurrat). Man findet ihn eher selten an sonnigen Stellen. Wenn der Ackerlauch im Juli und August blüht, dann trägt er wunderschöne violette Kugelblüten. Seine Heilwirkung ist ähnlich wie die von Knoblauch oder Gemüselauch. Der Ackerlauch, auch Ackerknoblauch oder Sommerknoblauch genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Lauch. Das natürliche Verbreitungsgebiet des Ackerlauchs erstreckt sich über Südeuropa, Nordafrika und den Nahen Osten. Weitere Vorkommen auf den britischen Inseln könnten ebenfalls zum natürlichen Verbreitungsgebiet gehören. Sie wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet. Zu dieser Art gehört auch die Perlzwiebel.
 
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Asthma, Fieber, Insektenstiche, Magenschwäche, Arteriosklerose, Scheidenentzündung
wissenschaftlicher Name: Allium ampeloprasum
Pflanzenfamilie: Liliengewächse = Liliaceae
englischer Name: Wild leek
volkstümliche Namen: Wilder Lauch
Verwendete Pflanzenteile: Knollen, Kraut
Inhaltsstoffe: Ascorbinsäure, Asparagin, Kalium, Linolensäure, Oxalsäure, Pektin, Polyphenole, Saponine, Schwefel, Umbelliferon, Zink
Sammelzeit: Knollen: Spätherbst bis Frühling
 
Anwendung
Wie andere Pflanzen der Gattung Lauch kann der Ackerlauch aufgrund seiner In-haltsstoffe als Gewürz- oder Heilpflanze genutzt werden, wobei ihm desinfizierende und verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Dabei ist der Geschmack bzw. die Reizwirkung beim Ackerlauch milder als bei Zwiebel und Knoblauch. Zwie-beln und Blätter werden roh oder gegart gegessen, die Blüten können roh verzehrt werden. Medizinisch wird diese Art wie Knoblauch eingesetzt. Der Pflanzensaft soll Insekten und Mäuse vertreiben. Die Anwendung der Ackerlauch-Knollen ist ähnlich wie die des Knoblauchs und die von Zwiebeln. Seine Wirkung ist jedoch milder als die Knoblauch-Wirkung. Am besten isst man den Ackerlauch regelmäßig, dann ist er der reinste Jungbrunnen.
Äusserlich gegen Insektenstiche
Man kann Ackerlauch-Knollen auch aufschneiden oder zu Brei zerstampfen und auf Insektensitche auftragen. Selbst Wespen- und Bienenstiche an Stellen, die zur Schwellung neigen, schwellen nicht oder deutlich weniger an und hören bald auf zu schmerzen.
Frischer Ackerlauch-Saft
Den Ackerlauch-Saft kann man äußerlich und innerlich anwenden. Dazu schneidet man die Ackerlauch-Knolle in kleine Würfel, zerhackt sie und presst sie durch ein Tuch.
Scheidenentzündung
Gegen Scheidenentzündung kann man die äußerliche Anwendung des frischen Ackerlauchsaftes versuchen.
Stoffwechselfördernd
Innerlich regelmäßig eingenommen, fördert Ackerlauch-Saft die Verdauung, regt den Stoffwechsel an und verhindert Arteriosklerose. Daher beugt Ackerlauch indirekt auch Herzinfarkt und Schlaganfällen vor.
Ackerlauch in der Küche
In erster Linie werden vom Ackerlauch die Knollen gegessen, die zwischen zwei und sechs Zentimeter groß werden. Ihr Aroma ist mild knoblauchähnlich. Man kann sie roh oder gekocht essen, ähnlich wie Zwiebeln oder Knoblauch. Auch die Blüten kann man essen. Sie sind jedoch eher trocken und eignen sich vorwiegend als sparsam eingesetztes Gewürz. Die Brutzwiebeln, wenn es denn welche gibt, schmecken zart nach Knoblauch und eignen sich als Gewürz von Salaten und gekochten Speisen. In jeder Form regt der Genuss des Ackerlauchs den Stoffwechsel an und hilft gegen Arteriosklerose.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Ackerlauch wächst als kräftige, ausdauernde, krautige Pflanze mit Wuchshöhen von bis zu 180cm. Am Grund weist die Pflanze eine geringe Knollenbildung auf, die bei der Zuchtform des Riesenknoblauchs stark vergrößert ist. Die zweizeilig angeordneten Laubblätter haben einen V-förmigen Querschnitt, werden bis zu 50cm lang und ihre Blattscheiden formen einen Pseudostamm um den eigentlichen Stängel. Die Blütezeit liegt im Juni bis August. Der kugelförmige, doldige Blütenstand weist einen Durchmesser von 4 bis 12 cm auf und trägt meist mehrere hundert Blüten. Es gibt Formen, die Brutzwiebelchen in den Blütenständen bilden, dann sind weniger Blüten vorhanden. Es ist ein großes Hochblatt vorhanden. Die zwittrige, radiärsymmetrische, dreizählige Blüte ist 4 bis 5,5 mm groß. Die zwei mal drei verschieden gestaltigen, aufrechten Blütenhüllblätter sind dunkelrot, purpurn oder weiß. Die drei äußeren und drei inneren Staubblätter sind verschieden gestaltet. Die Staubbeutel sind violett oder gelb. Die Narbe ist kopfig. Es werden eiförmige Kapselfrüchte gebildet, die einen Durchmesser von 2 bis 4 mm aufweisen. Die schwarzen Samen sind verkehrt eiförmig. Der wilde Lauch ist nur selten anzutreffen. Er ist anspruchslos in Bezug auf die Bodenqualität, aber er liebt volle Sonne. Sein Blütenstängel wird bis zu zwei Meter hoch. Im Herbst fängt der Ackerlauch an zu wachsen, hält der Win-terkälte stand, zieht sich im Sommer eher zurück. Also gerade umgekehrt wie die meisten anderen Pflanzen. Im Juli und August treibt der Ackerlauch einen langen Stängel, auf dem eine kugelförmige violette Blüte wächst. Der wilde Ackerlauch trägt vorwiegend diese Blüten, die dann Ende August Samen bilden. Einige Unterarten des Ackerlauchs tragen statt der Blüte Brutzwiebeln. Bei den kultivierten Perlz-wiebeln werden diese Brutzwiebeln so groß, dass es sich lohnt, sie in Essig einzulegen. Eine andere kultivierte Unterart des Ackerlauchs ist der Elefanten Knoblauch, dessen Knollen bis zu 500 g schwer werden. Sie haben ein feines Knoblauch-Aroma. Auch der Gemüse-Lauch (Porree), der ein wertvolles Wintergemüse in Mitteleuropa darstellt, soll aus dem Ackerlauch gezüchtet worden sein, ebenso der ägyptische Lauch, auch Kurrat genannt.

[image:image-0]Buche
Die Buche ist ein sehr verbreiteter Laubbaum in unseren Wäldern. Ihre recht glatte Rinde wird gerne benutzt, um Liebesschwüre hinein zu schnitzen, wenn sich die jungen Liebenden unter ihren schattenspendenden Ästen treffen. Als Kind haben viele im Wald die nussigen Bucheckern gefunden, die man aus ihrer zackigen, harten Schale pulen und dann naschen kann. In der Heilkunde wird die Buche nicht sehr viel eingesetzt, aber wenn keine anderen Heilpflanzen zur Hand sind, kann man auch mit der Buche Linderung bringen, beispielsweise mit der Rinde gegen Erkältung. Als Bachblüte werden die Buchenblüten unter dem Namen "Beech" eingesetzt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, schleimlösend, Fieber, Übersäuerung des Magens, Darmbeschwerden, Hustenstillend, Hauterkrankungen, Psoriasis, Rheuma, Gicht, Zahnschmerzen, Hauterkrankungen, Wunden, Geschwüre
wissenschaftlicher Name: Fagus silvatica
englischer Name: Beech
volkstümlicher Name: Rothbuche, Buche
Verwendete Pflanzenteile: Rinde, Holz, Teer, Blätter, Bucheckern (Samen, Früchte)
Inhaltsstoffe: Kreosot, Fettstoffe, Protein
Sammelzeit: Holz: Winter, Blätter: Mai, Früchte: Oktober
 
Anwendung
Während manche Arten wie Kerb-Buche oder Japanische Buche in der Forstwirtschaft eine untergeordnete Rolle spielen, ist die in Mitteleuropa heimische Rotbuche ein wichtiger Holzlieferant. Das Buchenholz ist in Deutschland mit einem Einschlag von jährlich etwa 7 Millionen Festmetern (ca. 1/6 des Gesamtholzeinschlages in Deutschland) eines der bedeutendsten Laubhölzer als Nutz- und Industrieholz. Buchenholz ist auch ein erstklassiges Brennholz, da es lange, hell, heiß und ruhig brennt; daher ist es teurer als die meisten anderen Brennhölzer. Einige Sorten werden in Parks, Alleen und Gärten als Ziergehölze verwendet. In Japan wird die Kerb-Buche als Bonsai gezogen.
Rinde
Die Rinde der Buche wirkt fiebersenkend, hustenstillend und auswurffördernd und eignet sich daher gegen Erkältungen.
Teer
Der Teer, der durch Destillation aus dem Holz hergestellt wird, wirkt innerlich eingenommen auswurffördernd, äußerlich angewandt hilft er bei verschiedene Hauterkrankungen. Dieser Teer wird auch Kreosot genannt. Er soll auch gegen Zahnschmerzen helfen. In letzter Zeit werden dem Teer krebserregende Wirkungen nachgesagt. Daher sollte er nur noch homöopathisch angewandt werden.
Asche
Die desinfizierende Asche der Buche kann man mit Johanniskrautöl vermischen, sodass es eine Paste ergibt. Diese Paste kann man auch Geschwüre und Wunden auftragen.
Blätter
Die frischen Blätter kann man bei Geschwüren auflegen. Auch bei Gerstenkorn kann man es mit einem aufgelegten frischen Buchenblatt versuchen. Junge Buchenblätter kann man auch als Salat oder Gemüse essen.
Bucheckern
Die Samen der Buche namens Bucheckern enthalten Blausäure, die man jedoch durch Wässern entfernen kann. Getrocknet und gemahlen kann man die Bucheckern wie Mehl verwenden. Man sollte sie jedoch nicht in großen Mengen essen. Da die Bucheckern viel Öl enthalten, kann daraus auch ein Speiseöl hergestellt werden.
Blüten
Die Blüten der Buche werden als Bachblüte Beech verwendet.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Buche ist ein verbreiteter Baum in Europa. Die meisten Laubwälder sind von der Buche geprägt. Sie wird bis zu 30 Meter hoch. Die Rinde der Buche ist silbrig und eher glatt. Sie hat langestreckte Äste, die sich zu vielen, feinen Zweigen verzweigen. An den Enden der Zweige stehen rehbraune Knospen, die sich im Früh-jahr strecken bis sich die Blätter aus der Knospenhülle schieben. Die Blätter sind eiförmig und mittelgroß. Sie wachsen so dicht, dass die Buche starken Schatten spendet. Im Mai blüht die Buche. Die weiblichen Blüten sind gelblich und stehen aufrecht, die männlichen Blüten sind wie mehrere verknäuelte Kätzchen. Aus den Blüten entwickeln sich die bekannten Bucheckern, die nicht nur von Wildschwei-nen gerne gegessen werden.

Bachblüten
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In einer Ernährungspyramide wird der Vitamin- und Mineral-stoffversorgung so erläutert
6 Portionen: alkoholfreie Getränke
  Täglich: 1 ½ l energiearmer Getränke
  Bevorzugt: Wasser, Mineralwasser, ungezuckerter Früchte- und Kräutertees oder verdünnte Obst- und Gemüsesäfte (1/3
  Saft, 2/3 Wasser)
5 Portionen: Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte
  Täglich 5 Portionen Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte
  Tipps
-        3 Portionen Gemüse (zum Teil roh) und/oder Hülsenfrüchte
-        2 Portionen Obst
   Bevorzugt: saisonales und regionales Angebot
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