Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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31.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 25.12.17-31.12.17


CHLORELLA

Chlorella ist eine grüne Mikroalge, sie ist so groß wie ein Blutkörperchen. Seit etwa 3,5 Milliarden Jahren gibt es Chlorella. Chlorella ist eine der chlorophyll-reichsten Pflanzen. Seit fast 40 Jahren wird Chlorella in den Industrienationen als Nahrungsergänzung genutzt, vor allem in Japan.
Chlorella ist eine Gattung von Süßwasser algen. Sie sind weit verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
entgiftend, ausleitend, Krebs vorbeugend, Immunsystem stär-kend, Stress
wissenschaftlicher Name:
Chlorella Pyrenoidosa
Verwendete Pflanzenteile:
Die gesamte Alge
Inhaltsstoffe:
Pflanzeneiweiß (alle 8 essentielle Aminosäuren), Mineralien (Calcium, Magnesium, Silizium, ...), Spurenelemente (Eisen, Chrom, Zink, ...), Vitamine (Vitamin B-Komplex, Vitamin E und D, Folsäure), Provitamin A (Beta Carotin), Vitamin B12 (sinnvoll für Veganer), ungesättigte Fettsäuren, Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren, Polycaccharide, sekundäre Pflanzenstoffe (Chloro-phyll)

Anwendung
Bei Chlorella erforschte  Melvin Calvin die Photosynthese, wofür er 1961 den Nobelpreis erhielt. Chlorella kann aber auch gezielt kultiviert werden. Hinsichtlich der Produktionstechnologie wird zwischen der Kultur in offenen und geschlossenen Systemen unterschieden. Chlorella wird verwendet für die Herstellung von  Lebensmitteln,  Nahrungsergänzungsmitteln und  Kosmetika. Seit dem Jahr 1999 existiert in Deutschland eine Produktionsanlage für Mikroalgen in Klötze/Altmark. In dieser wird die Alge in einem 500 km langen Glasröhrensystem kultiviert. Chlorella wird in der Alternativmedizin häufig als Mittel zur Schwermetallausleitung angewendet, vor allem während und nach  Amalgam-Entfernungen. Werbeaussagen mit dem Tenor „volles Nährstoffspektrum an Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweiß und Fettsäuren" werden von den Überwachungsbehörden in Deutschland als irreführend eingestuft, da Nahrungsergänzungsmittel aus Algen nur wenige Nährstoffe in relevanten Mengen enthalten. Ebenso die Aussagen, dass Chlorophyll für den Menschen ernährungsphysiologisch von Bedeutung sei.
Chlorella wird meistens durch Trockensprühverfahren getrocknet und in Tablettenform verkauft. Durch die Kombination in einem günstigen Verhältnis können die Inhaltsstoffen gut vom Körper aufgenommen werden. Im Gegensatz zu Meeresalgen ist der Jodanteil sehr gering und damit eine Überversorgung durch Jod nicht möglich. Clorella werden folgende Fähigkeiten nachgesagt: Schadstoffe schon im Darm zu binden, Schwermetalle auszuleiten (Ausleitung von Amalgam, Cadmium, ...), Den Körper im Kampf gegen Krebs zu stärken, Stärkung des Immunsystems, Stress zu mildern

Pflanzenbeschreibung
Chlorella-Arten bilden kugelförmige, einzeln vorliegende  Zellen und sind durch  Chlorophyll a und b grün. Die Zellen sind mit 2 bis 10 µm Durchmesser sehr klein. Die Zellwand dieser Algengattung besteht aus einem mehrschichtigen Cellulosegerüst, in das Schichten aus  polymeren  Kohlenwasserstoffketten eingelagert sind. Die Zellen enthalten einen einzelnen Chloroplasten und verstreut im Zytoplasma liegende  Mitochondrien. Die Vermehrung geschieht offenbar ausschließlich ungeschlechtlich, es wurde jedenfalls noch keine Gametenbildung beobachtet.
Die Mikroalge Chlorella ist grün, denn sie ist besonders chlorophylhaltig. Angebaut wird Chlorella in Aquakulturen. Die Anbaumethoden reichen von indutriellem Anbau mit synthetischem Dünger, Pestiziden u.a. bis hin zum streng überwachten ökologischem Anbau, entsprechend groß ist die Bandbreite der Produkte.




GEISSRAUTE


In Auwäldern und an Flussufern findet man die rosane Geißraute oft verwildert. In Gärten und auf Feldern wird sie heutzutage seltener angebaut als früher. Die Geißraute ist eine alte Heil- und Futterpflanze. Sie wurde früher häufig zur Steigerung der Milchproduktion bei stillenden Frauen eingesetzt. Heutzutage wird die Geißraute vorwiegend wegen ihrer blutzuckersenkenden Wirkung geschätzt, aber diese Wirkung ist bislang nicht gesichert und daher mit Vorsicht zu genießen.
Die Geißraute, auch Echte Geißraute, Bockskraut, Fleckenkraut, Geißklee, Pockenraute, Suchtkraut, Ziegenraute genannt, ist die einzige in Mitteleuropa heimische Pflanzenart der Gattung Galega und gehört zur  Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Fördert die Milchbildung
Heilwirkung:
antibiotisch, harntreibend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Fieber,  Blasenentzündung, Blutzucker senkend, Diabetes
wissenschaftlicher Name:
Galega officinalis, Accoromba tricolor, Callotropis tricolor, Galega bicolor
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:
Goats Rue
volkstümliche Namen:
Bockskraut, Fleckenkraut, Geissklee, Pockenraute, Suchtkraut, Ziegenraute
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Galegin, Galuteolin, Bitterstoffe, Phytosterole, Flavonoide, Gerbstoffe, Saponine, Allantoin, Kaempferol

Anwendung
Madaus nennt es eine ungelöste Streitfrage, ob antike Ärzte die Pflanze kannten, doch sei sie in Italien bis ins frühe Mittelalter, in Deutschland bis ins 15. Jahrhundert anscheinend unbekannt geblieben. H. Bock und L. Fuchs erwähnten sie noch gar nicht, Gesner und Camerarius hingegen schon, um 1600 sei sie schon in vielen deutschen Gärten zu Heilzwecken kultiviert worden. Sie wurde besonders als harn- und schweißtreibend, gegen Würmer, Verdauungs- und Stoffwechselstörungen, Hautkrankheiten, Epilepsie und Vergiftungen empfohlen. Späteren Untersuchungen zufolge wirke der Inhaltsstoff Galegin ähnlich wie Guanidin bei Diabetes mellitus, in geringerem Maße auch bei Diabetes insipidus. So empfehle Janson bei leichtkranken Diabetikern einen Tee aus Geißraute, Bohnenschoten und Dolden-Winterlieb.
Die  Droge heißt Galegae herba, Herba Galegae oder Herba Rutae capriariae; verwendet werden die getrockneten, während der Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile. Extrakte der Geißraute enthalten als wesentliche Inhaltsstoffe das Alkaloid Galegin, ein Guanidin-Derivat, und ferner das Glykosid Galuteolin, Gerbstoffe, Saponine und Bitterstoffe. Untersuchungen belegen die milchfördernde und blutzuckersenkende Wirkung von Galega officinalis. Verwendet wird der Wirkstoff in der Homöopathie bei ungenügendem Milchfluß bei Wöchnerinnen.
Die häufigste Art, Geissraute anzuwenden ist der Tee.
Tee
Für einen Geißrautet ee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Geißraute mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Geißrautetee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Geißrautewirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Milchbildungs-Tee
Die milchfördernde Wirkung der Geißraute ist schon seit langer Zeit bekannt und wurde auch in letzter Zeit durch medizinische Studien bestätigt. Sogar der Gattungsname der Geißraute deutet auf die Förderung der Milchbildung hin. Das griechische "gala" kommt von "Milch" und "agein" von "treiben". Die Erhöhung der Milchmenge macht sich vor allem in den ersten Tagen nach der Geburt bemerkbar. Die Geißraute hilft also in Fällen, in denen die Milchbildung nur schwer in Gang kommt.
Blutzucker Senkung
Die Blutzucker senkende Wirkung der Geißraute wird erst in letzter Zeit aufmerksamer wahrgenommen. Daher ist die Geißraute in manchen Tees für die begleitende Diabetikerbehandlung enthalten. Die senkende Wirkung auf den Blutzucker ist jedoch noch nicht medizinisch untersucht. Daher sollte man sich keinesfalls auf die blutzuckersenkende Wirkung der Geißraute verlassen. Bei der Diabetesbehandlung sollte man sowieso seinen Blutzuckerspiegel im Auge behalten und pflanzliche Mittel nur als Ergänzung verwenden. Zur Senkung des Insulinbedarfs oder des Bedarfs an blutzuckersenkenden Medikamente kann man Heilpflanzen jedoch einsetzen, vor allem auch in Kombination mit körperlicher Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung.
Futterpflanze
Früher wurde die Geißraute gerne als Futterpflanze für Weidetiere angebaut. Die Geißraute kann als Futter jedoch giftig wirken, im Extremfall sogar tödlich, sodass sie heutzutage nicht mehr als Futterpflanze verwendet wird.

Pflanzenbeschreibung
Die Geißraute ist in Europa und Asien heimisch. Früher wurde die Geißraute häufig als Heil-, Futter- und Zierpflanze angebaut. Aus den Gärten entkam die Geißraute oft und ist daher auch häufig verwildert zu finden. Die Geißraute wächst bevorzugt in Auwäldern, auf Wiesen und an den Ufern von Bächen und Flüssen. Sie liebt feuchten und lehmhaltigen Boden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu einen Meter hoch. Sie hat dicke Wurzeln, die einer Rübe ähneln. Aus dieser Wurzel treiben im Frühjahr Stängel mit Riefen aus. Die unpaarig gefiederten Blätter stehen wechselständig an den Stängeln. Die Einzelblätter sind schmal und zwei bis vier Zentimeter lang. Die rosa-weißen Blüten blühen im Sommer und stehen in kerzenartigen Trauben. Wie bei vielen Hülsenfrüchtlern sind die Blüten asymetrisch geformt. Aus den Blüten entwickeln sich schotenartige Hülsen, die bräunliche, bohnenförmige Samen enthalten.
Vegetative Merkmale
Die Geißraute ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Sie bildet rübenartigen Wurzeln. Die bis zu 1 Meter hohen Stängel sind hohl und gerieft. Die wechselständigen Laubblätter sind unpaarig gefiedert. Die 9 bis 17 Fieder blättchensind 3 bis 9 mm breit und streifennervig. Nebenblätter sind vorhanden.
Generative Merkmale
Die Blütezeit erstreckt sich in Europa von Sommer bis Herbst. Bis zu 50 Blüten stehen in einem dichten, gestielten traubigen Blütenstand. Die rosaroten, ins bläuliche tendierenden oder weißen, 9 bis 15 mm großen,  zygomorphen Blüten sind purpurfarben geädert. Die Blütenhülle besteht aus zwei kleinen Flügeln, einer Fahne und einem aus zwei verwachsenen  Kronblätternentstandenen Schiffchen. Die Blüte besitzt neun an den  Filamenten verwachsene  Staubblätter und ein freies Staubblatt. Das Fruchtblatt ist oberständig. Die bis zu 3 Zentimeter lange Hülsenfrüchte enthalten flache, braune Samen.



BACHBLÜTEN
Man will sich innerlich nicht festlegen, manövriert sich dadurch unbewusst immer wieder in unbefriedigende Situationen hinein (36 Wild Oat)
-
Diese Menschen wollen sich einfach nicht festlegen und manövrieren sich dadurch unbewusst immer wieder
 in Situationen hinein, wo sie unbefriedigt sind
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese Menschen sich dennoch festzulegen, dass man sich
 nicht in etwas hineinmanövriert


BACHBLÜTEN
Du fühlst dich vom Leben oder von den Menschen enttäuscht (38 Willow)
-
Diese Menschen fühlen sich vom Leben bzw. von ihren Mitmenschen enttäuscht

- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen das Gefühl des enttäuscht sein allmählich
 ablegen

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