Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

31.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 08.10.19-03.11.19


ALRAUNE
ttt

Die Alraune ist die klassische Zauberpflanze des Altertums und des Mittelalters. Ihre Wurzel war heißbegehrt und galt als zauberkräftig, weil ihre Form der Gestalt von Menschen ähnelt. Die Alraune ist stark giftig und führt zu gefährlichen Rauschzuständen, die potentiell tödlich sind. Medizinisch wird sie heutzutage nur noch in homöopathischer Dosis angewendet.
Die Gemeine Alraune, auch Alraunwurzel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Alraunen in der Familie der Nachtschattengewächse. Sie wurde seit der Antike als Zauberpflanze geschätzt, ihre Verwendung hat daher eine lange kulturgeschichtliche Tradition.

Steckbrief
Hauptanwendung: Magische Zwecke
Heilwirkungen: schlaffördernd, schmerzstillend, menstruationsfördernd
Anwendungsgebiete: Asthma, Bronchitis, Depressionen, Gelenkentzündung, Ischias, Koliken, Kopfschmerzen, Leberschwäche, Magenschwäche, Schlangenbisse
wissenschaftlicher Name: Mandragora officinalis, Atropa mandragora, Mandragora circaea
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name: Mandrake
volkstümliche Namen: Alraunmännchen, Drachenpuppen, Erdmännchen, Galgenmännchen, Hexenkraut, Mandragora, Springwurz, Unhold-Wurzel, Zauberwurzel
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin

Anwendung
Die Alraune – auch „der Alraun“ – enthält in Teilen die parasympatholytisch wirkenden Alkaloide Hyoscyamin und Scopolamin. Sie wurde früher als Aphrodisiakum, Narkotikum und schmerzstillendes Mittel, teilweise als halluzinogene Droge genutzt, diente aber auch als Zauberwurzel. Eine Vergiftung führt zu einem anticholinergen Syndrom, die Symptome umfassen Hautrötung, trockenen Mund, Unruhe, Schläfrigkeit und/oder Halluzinationen, Verwirrtheit, Pupillenerweiterung, Herzrhythmusstörungen sowie komatöse Zustände und Bewusstlosigkeit bis hin zu Tod durch Atemlähmung.
Da die Alraune sehr giftig ist, wird sie heutzutage nicht mehr in der Heilpflanzenkunde angewendet. In der Homöopathie wird sie hingegen gerne verwendet, weil sie in hochverdünnter (potenzierter) Form ungefährlich ist. Ab der Potenz D4 kann man das homöopathische Mittel Mandragora rezeptfrei in Apotheken erhalten. In niedrigen Potenzen, bis einschließlich D6, wendet man es ähnlich an, wie früher einmal die Heilpflanze Alraune. Das homöopathische Mittel wird gegen Schlaflosigkeit, Asthma, Depressionen und Gelenkschmerzen eingesetzt. Auch gegen verschiedene Frauenkrankheiten wird Mandragora eingesetzt, beispielsweise gegen Unfruchtbarkeit. Sie soll auch die Gebärmutter reinigen und die Menstruation fördern.

Geschichtliches
Die Alraune hat eine jahrtausendelange Geschichte als Heil- und Zauberpflanze.  Schon im alten Babylon wurde die Alraune etwa 2000 v. Chr. als Heilmittel gegen Zahnschmerzen in Keilschrifttafeln erwähnt. Gegen Schmerzen wurde die Alraune auch im alten Ägypten verwendet. Im Papyrus Ebers findet man sie unter dem Namen dja-dja. Die Mandragora soll auch ein Geschenk des griechisch-ägyptischen Gottes Hermes Trismegistos sein. Sie sei für alchemistische Praktiken und Geisterbeschwörungen geeignet. Bei den goldenen Äpfel der Aphrodite handelt es sich wahrscheinlich um die Früchte der Alraune. Möglicherweise ist die Alraune auch die berühmte Moly der Kirke. Daher trägt sie auch den Namen Mandragora Circaea, der ihr von Plinius verliehen wurde. Es gibt jedoch auch zahlreiche andere Pflanzen, die als die sagenumwobene Moly interpretiert werden. Manche vermuten auch, dass die Alraune mit der biblischen, aphrodisischen Pflanze Dudaim identisch ist (1. Mose 30). Bei der Dudaim handelt es sich um Liebesäpfel, die Rachel dazu verholfen haben sollen, mit Joseph schwanger zu werden. Plinius berichtete schon im 1. Jahrhundert n. Chr. über die medizinische und psychoaktive Wirkung der Alraune.
Hildegard von Bingen beschreibt die Alraune als menschenähnlich und mutmaßt, dass sie aus der Erde stammt, aus der auch Adam erschaffen wurde. Doch die heilige Hildegard hält nicht viel von der Alraune, denn sie befürchtet teuflische Einflüsterungen durch sie. Um die teufliches Einflüsse der Pflanze zu entfernen, sollte man sie vor der Anwendung in einer Quelle reinigen.
Merkwürdigerweise empfiehlt Hildegard die Mandragora gegen zu starken Geschlechtstrieb. Männer sollten eine weibliche Pflanze und Frauen eine männliche Pflanze anwenden. Das erstaunt umso mehr als die Alraune sonst eher als aphrodisierendes Mittel angepriesen wurde. Im Mittelalter, aber vermutlich auch schon früher, wurde die Alraune als Betäubungsmittel bei Operationen eingesetzt. Dazu setzte man einen Tee aus Alraunenwurzel, Maulbeersaft, Mohnextrakt, Bildsenkraut und Schierling an und träufelte ihn auf einen Schwamm. Dieser Schwamm wurde dem Patienten vor die Nase gehalten, bis er einschlief. Nach der Ope-ration wurde der Patient mit Fenchelöl-Düften wieder aufgeweckt. Früchte durch Essen oder Duft einatmen Schlaf und Betäubung bewirken. Eingedickter Saft aus Rinde und Wurzel wurde als Medikament aufbewahrt. Getrocknete Wurzeln wendete man früher gegen Augenentzündungen, entzündete Wunden, Verhärtungen, Schlangenbiss und Gelenkschmerzen an. Die Alraune galt auch als Fruchtbarkeitsfördernd. Alraunen-Wein trank man gegen Schlaflosigkeit, wobei hier immer die Gefahr bestand, dass man aus dem so gewonnenen Schlaf nicht mehr aufwacht. Paracelsus schimpft viel über den Schindluder, der mit der Alraune getrieben wird. Viele Händler würden ihre Kundern mit Alraunen-Fälschungen betrügen. Zudem würde der Alraune viel zu viel magische Heilkraft zugesprochen.

Magie
Eine Alraunenwurzel auf den Kaminsims gelegt, soll dem Haus Wohlstand, Fruchtbarkeit und Schutz bringen. Sogar Dämonen soll man mit ihr austreiben können. Man legt die Wurzel auch neben sich ins Bett oder ans Kopfende des Bettes, um den Schläfer zu schützen und vor Schwermut zu bewahren. Als Amulett am Körper getragen, soll die Alraunenwurzel als Liebesmittel wirken und außerdem vor Krankheiten schützen. Wenn man Geld neben eine Alraunenwurzel legt, soll es sich angeblich verdoppeln. Eine getrocknete Alraunenwurzel wird manchmal zunächst aktiviert, um ihre vermeintlich schlummernden Kräfte zu wecken. Dazu legt man die Wurzel drei Tage lang an eine wichtige Stelle des Hauses. Anschließend legt man sie in warmes Wasser und belässt sie dort über Nacht. Dann erst kann die nun aktivierte Alraunenwurzel für magische Zwecke eingesetzt werden. Das Einlegewasser kann man auf Gegenstände oder Personen spritzen, um sie zu schützen.  

Pflanzenbeschreibung
Die Alraune ist heimisch im Mittelmeerraum. Da sie frostempfindlich ist, findet man sie nur in frostfreien Gegenden.  Die dicke Wurzel der mehrjährigen Pflanze kann bis zu 60 cm lang werden. Häufig ist die Wurzel längs gespalten, oft auch mehrmals, sodass die Form als Männlein mit Beinen und Armen gedeutet werden kann. Aus der Wurzel wächst eine bodennahe Rosette mit länglichen, eiförmigen Blättern. Die Blätter sind noppig gewellt und am Rand gezähnt. Die violetten Blüten erscheinen im Frühjahr und wachsen zu mehreren direkt aus der Rosette. Sie sind glockenförmig und haben einen langen Kelch. Ihre Form erinnert ein wenig an die Blüten des blauen Enzians, mit dem sie jedoch in keiner Weise verwandt sind. Aus den Blüten entwickeln sich goldene Beeren-Früchte. Die Früchte erinnern an kleine Äpfel. Das Laub der Alraune hat sich zum Zeitpunkt der Fruchtreife vollständig zurückgezogen. Wenn man nicht weiß, dass an dieser Stelle eine Alraune wächst, könnte man die Früchte auf den ersten Blick auch für kleine Falläpfel halten. Sie sind jedoch am Boden festgewachsen, mit einem Stängel der aus dem Zentrum der Alraune-Pflanze kommt. Im reifen Zustand sind die Früchte ungiftig, sodass man sie theoretisch essen kann. Ihr Geschmack soll an Tomaten erinnern. Wegen der Gefahr, eventuell unreife, giftige Früchte zu erwischen, sollte man vom Ge-nuss der Alraune-Früchte Abstand nehmen.  
Erscheinungsbild und Laubblatt  
Die Gemeine Alraune ist eine mehr oder weniger stängellose, ausdauernde krautige Pflanze. Die fleischige, kräftige, oft in zwei bis drei Teile gespaltene Pfahlwurzel wächst reich verzweigt. Sie wurzelt bis zu 40 Zentimeter tief. Die in einer grundständigen Blattrosette zusammenstehenden Laubblätter sind gestielt. Die unbehaarten bis behaarten Blattspreiten sind von sehr variabler Größe und Form, meist aber elliptisch bis verkehrt-eiförmig und höchstens 45 Zentimeter lang. Das Verhältnis von Länge zu Breite beträgt zwischen 1 : 1,5 und 1 : 10. Der gewellte Blattrand liegt oft dem Boden auf. Die Blätter sind dunkelgrün gefärbt und von runzlig-nerviger Struktur.
Blüte  
Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln, an Blütenstielen, die in ihrer Länge stark schwanken, aber höchstens 15 Zentimeter lang sind. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf 6 bis 28 Millimeter langen Kelchblättersind auf einem Drittel bis der Hälfte ihrer Länge verwachsen. Die bis zur Fruchtreife nur mehr wenig wachsenden Kelchzipfel sind 3 bis 15 Millimeter lang und spitz zulaufend. Die fünf weißlich-grünen bis hellblauen oder violetten und 12 bis 65 Millimeter langen Kronblätter sind nur an ihrem Grund oder bis zur Hälfte ihrer Länge glockenförmig verwachsen. Die Kronzipfel sind zwischen 6 und 60 Millimeter lang. Die fünf Staubblätter sind mit der unteren Hälfte der Krone verwachsen, die Staubfäden sind 7 bis 15 Millimeter lang und die gelben bis braunen, selten hellblauen Staubbeutel sind 2,5 bis 4,0 Millimeter lang. Der Griffel ist 8 bis 20 Millimeter lang und überragt die Staubblätter. Der Fruchtknoten ist an seiner Basis von einem drüsigen Diskus umgeben und endet in einer kopfigen Narbe.
Frucht und Samen  
Die einkammerigen Beeren sind kugelig bis ellipsoidisch mit einem Durchmesser von 5 bis 40 Millimeter. Bei Reife färben sich die Beeren gelb bis gelb-orangefarben und sind saftig sowie essbar.  Die Samen sind 2,5 bis 6 Millimeter lang, nierenförmig und gelb bis hellbraun.
Herbst-Alraune
Die Schwester der Alraune blüht im Herbst. Sie gilt als weibliche Variante der Alraune im Gegensatz zu der früh blühenden Mandragora officinalis, die als männliche Alraune gilt. Bis auf die unterschiedlichen Blühzeiten sind sich beide Alraunen-Arten sehr ähnlich.  

Anwendung
Achtung! Stark giftig.
Alraune nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.



BITTERHOLZ

Picrasma, umgangssprachlich auch Bitterholz, ist eine Gattung sommergrüner Bäume der Tropen und Sub-tropen Amerikas und Asiens. Bekannt ist die Art Picrasma quassioides, die wie die Gattung als Bitterholz be-zeichnet wird, für seine bemerkenswerte Herbstfärbung.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Nicht für Schwangere und Patienten mit Magengeschwür!, Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name:
Picrasma exelsa
Verwendete Pflanzenteile:
Holz

Beschreibung

Die Gattung Picrasma umfasst sommergrüne Bäume mit hell bis dunkel rotbraunen, kahlen Zweigen, die dicht mit länglichen grauen Korkporen bedeckt sind und eine deutliche  Markzone aufweisen. Die Knospen sind seidig glänzend, silbrig braun behaart. Die Endknospen sind 5 Millimeter lang. Die Borke hat einen bitteren Geschmack.
Blätter
Die Blätter sind wechselständig angeordnet und stehen gehäuft an den Zweigenden. Sie sind unpaarig gefiedert, die Basis der Blattstiele und der Stiele der Blättchen sind häufig als Pulvinus ausgebildet. Die Blättchen sind ganzrandig oder gesägt. Die Nebenblätter werden früh abgeworfen oder bleiben erhalten.
Blüten und Früchte
Die Blüten sind eingeschlechtig oder polygam. Sie sind in lockeren, achselständigen  Rispen angeordnet. Das der Einzelblüte gegenüber liegende Tragblatt ist klein oder wird früh abgeworfen. Die Einzelblüten sind vier- oder fünfzählig und haben einen in der unteren Hälfte gegliederten Blütenstiel. Die Kelchblätter sind klein, stehen frei oder sind teilweise verwachsen. Die Kronblätter überlappen sich kaum bis gar nicht. Sie sind zugespitzt, länger als die Kelchblätter und bleiben bei weiblichen Blüten erhalten. Die vier bis fünf Staubblätter sind an der Basis des vier- bis fünflappigen Diskuseingefügt. Die zwei bis fünf  Fruchtblätter stehen frei und haben jeweils eine  Samenanlage. Sie sind bei männlichen Blüten zurückgebildet. Der  Griffel ist an der Basis verwachsen, die  Narbe steht frei.
Die Früchte stehen in bis zu 10 Zentimeter langen und bis zu 25 Zentimeter breiten Rispen. Die 6 bis 7 Millimeter großen, eiförmig-kugeligen Steinfrüchtchen sind ringförmig angeordnet. Das dünne, saftig-fleischige  Mesokarp färbt sich zur Reife rot.



BACHBLÜTEN
Man macht sich Selbstvorwürfe, hat Schuldgefühle, Mutlosigkeit (24 Pine)
- Diese Menschen machen sich sehr große Selbstvorwürfe und haben große Schuldgefühle und sind oftmals mutlos
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie die Selbstvorwürfe und Schuldgefühle herunterkurbeln und die Mutlosigkeit verringert sich zusehens

BACHBLÜTEN
Man macht sich mehr Sorgen um das Wohlergehen anderer Menschen als um das eigene (25 Red Chesnut)
- Diese Menschen machen sich zu große Sorgen um das Wohlergehen ihrer Mitmenschen, als das von sich selbst
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Sorgen um ihre Mitmenschen überwinden und nehmen das Wohlbefinden von sich selbst um so mehr wahr


ERNÄHRUNG
Praxistipps für Vorschulkinder
Allgemeine Empfehlungen
- Dem Kind eine Auswahl nährstoffreicher Nahrungsmittel anbieten und ihm gestatten, in einem vernünftigem Rahmen auszuwählen
- Wachstum und Essgewohnheiten des Kindes im Blick behalten regelmäßige Untersuchungen beim Kinderarzt wahrnehmen, um eventuell Mangelerscheinungen aufzudecken
- Zusammenstellung der Mahlzeiten mit viel Phantasie
- Das Kind mithelfen lassen
- Sich gemeinsam mit dem Kind Rezepte für Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten einfallen lassen
- Phantasievolle Aufmachungen der Speisen (Pizzagesichter, Obstspießchen)
- Jeden Tag Obst und Gemüse anbieten


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü