Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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31.10.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Oktober > 29.10.18-04.11.18


POLEIMINZE
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Die scharf und würzig schmeckende Poleiminze mit ihren violetten Blüten sieht der normalen Pfefferminze sehr ähnlich, ist jedoch kleiner. Der Geruch ist angenehm, manchmal auch scharf minzig. ie Poleiminze enthält ein Gift, das Pulegon. Daher ist diese Minze nur mit Vorsicht für innerliche Zwecke einsetzbar. Die Poleiminze kommt zwar fast in ganz Europa vor, ist aber sehr selten geworden, daher ist sie in einigen Ländern geschützt und steht auf der roten Liste.
Die Polei-Minze, auch Polei oder Flohkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Minzen innerhalb der Familie der Lippenblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Menstruationsstörungen, Verdauungsbeschwerden
Heilwirkung: adstringierend, gebärmutteranregend, schweißbildend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche: Blähungen, Erkältungen, Fieber, Flatulenz, Galle, Insekten, Koliken, Leber, Leibschmerzen, Mäuse, Menstruationsstörungen, Neuralgien, Ratten, Schmerzen, Verdauungsbeschwerden wissenschaftlicher Name: Mentha gibraltaica, Mentha hirtiflora, Mentha pulegium
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae englischer Name: Penny royal
volkstümlicher Name: Flohkraut, Hirschminze, Polei, Poleiminze, Poleyminze
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Kraut
Inhaltsstoffe: ätherische Öl, Diosmin, Flavonglykoside, Gerbstoffe, Hesperidin, Isomenthon, Menthon, Neoisomenthylacetat, Piperiton, Pulegon
Kontraindikation: Kinder, Leberkrankheiten, Schwangerschaft, Stillzeit
Nebenwirkungen: Bei hoher Dosierung: Vergiftungen z.B. mit Erbrechen und Atemlähmung. Bei Dauergebrauch: Leberschäden

Anwendung
Die giftige Poleiminze sollte nur äußerlich eingesetzt werden. Minzöle dürfen bei Kleinkindern nicht im Bereich der Nase und Mund eingesetzt werden, da u.a. ein Atemstillstand ausgelöst werden kann.
Die Polei-Minze gilt in allen Pflanzenteilen als wenig giftig bis giftig. Hauptwirkstoffe sind das in ihr mit 1 bis 2% enthaltene ätherische Öl, das zu 80 bis 94% Pulegon enthält neben Piperiton, Limonen und anderen Bestandteilen. Vergiftungserscheinungen sind Würgen, Erbrechen, Blutdrucksteigerung, zentrale, narkoseartige Lähmung, nach größeren Dosen Tod durch Atemlähmung. Vergiftungen wurden nach dem Gebrauch der Droge als Abortivum bekannt. Für die Giftwirkung dürfte das Pulegon verantwortlich sein. Das ätherische Öl zeigt eine gewisse insektizide Wirkung und soll Flöhe vertreiben können. Als Abwehrmittel gegen Insekten, insbesondere gegen Flöhe, genießt die Polei-Minze einen besonderen Ruf. Das Artepitheton pulegium ist vom lateinischen Wort pulex für Floh abgeleitet. Heutzutage wird die Polei-Minze nur noch wenig in der Küche verwendet, weil sie einen sehr strengen Geschmack hat. Ein Tee, aus ihren Blättern zubereitet, soll verdauungsfördernd wirken. Auch als Mundwasser zum Gurgeln kann er verwendet werden. Die PoleiMinze enthält das Gift Pulegon, weshalb diese Minzen-Art nur mit Vorsicht für innerliche Zwecke einsetzbar ist.
Verwendung als Heilpflanze  
Als Droge dient das Poleiminzenkraut. Wirkstoffe sind: Das ätherische Öl mit 15 bis 90% Pulegon als Hauptbestandteil, neben Menthon und Piperiton Menthol, Lamiaceen-Gerbstoffe und Flavonoide. Anwendungen: Poleiminzenkraut wurde früher in der Volksheilkunde vor allem gegen Verdauungsbeschwerden mit Blähungen und Koliken, Leber- und Gallenbeschwerden und beim Ausbleiben der Monatsblutung verwendet. Da inzwischen leberschädigende Wirkungen aufgrund des Pulegongehalts bekannt wurden, wird heute von dem Gebrauch der Droge als Tee abgeraten (vor allem in der Schwangerschaft), lediglich die Anwendung als Gewürz ist vertretbar. Vergiftungserscheinungen mit tödlichem Ausgang wurden nach Anwendung des ätherischen Öls als Abtreibungsmittel wiederholt beschrieben. In der Antike wurde das Mittel als Methode zur Empfängnisverhütung und Abtreibung eingesetzt.
Tee
8 Teelöffel getrockneter Wasserminzen-Blätter mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, abdecken, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Für die äußerliche Anwendung kann man den Teeaufguß für Bäder, Waschungen und Kompressen verwenden. Schädlingsbekämpfung
Mit dem Öl und dem Kraut, kann man Insekten, Mäuse und Ratten vertreiben.
Homöopathie
Die ganze blühende Pflanze wird verarbeitet und als Mentha pulegium bei Beschwerden im Verdauungstrakt eingesetzt.  

Geschichtliches
Minzen gehören zu den ältesten Heil- und Ritualpflanzen der Menschen. Wird in Spanien und Marokko angebaut. Es wird Poleiöl (Poleiminzöl) aus dem frischen Kraut hergestellt.

Pflanzenbeschreibung
Die Poleiminze ist in Südeuropa heimisch. Sie ist von Westeuropa bis nach Vorderasien zu finden. Sie wächst bevorzugt auf feuchten und nährstoffreichen Böden, z.B. an Ufern von Flüssen, Teichen und Seen. Die mehrjährige eher kriechende Minze wird zwischen 5 und 40 Zentimeter hoch. Die schmalen Blätter sind eiförmig und bis zu 3 cm lang. Die violetten Blüten erscheinen an achselständigen Scheinquirlen zwischen Juli und September. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.
Erscheinungsbild und Blatt  
Die Polei-Minze ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 50 Zentimetern erreicht. Sie besitzt unter- und oberirdische Ausläufer, die kahl bis kurz verstreut behaart sind. Sie ist häufig rot überlaufen. Die Pflanzenteile riechen scharf aromatisch. Der niederliegende bis aufsteigende und verzweigte Stängel ist fast kahl. Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind kurz gestielt. Die einfache Blattspreite ist 0,8 bis 3 Zentimeter lang und 0,3 bis 1 Zentimeter breit, eiförmig bis schmal elliptisch und am Grund verschmälert. Die hellgrüne, einfache Blattspreite ist von einem oder zwei bis drei Paaren bogiger Fiedernerven durchzogen und an der Unterseite behaart. Der Blattrand ist undeutlich gezähnt bis annähernd ganzrandig.
Blütenstand, Blüte und Frucht  
Die Blütezeit reicht Mai bis September. Viele Blüten stehen in 5 bis 15 Scheinquirlen, die deutlich voneinander getrennt und 10 bis 15 Millimeter breit sind. Die Tragblätter der Scheinquirle sind den Stängelblättern ähnlich und knapp doppelt so lang wie die Blüten. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die 2,5 bis 3 Millimeter langen Kelchblätter sind röhrig verwachsen und schwach zweilippig (darin unterscheidet sich diese Art von allen anderen Mentha-Sippen, bei denen der Kelch in mehr oder weniger gleichen fünf Kelchzähnen endet) mit zehn Nerven. Außen ist der Kelch dicht und kurz behaart und zur Fruchtreife durch einen Haarkranz verschlossen. Die ungleichen Kelchzähne sind ein Drittel bis ein Fünftel so lang wie die Kelchröhre und mit Wimpern versehen. Der obere Zahn ist größer als die anderen. Die rosafarbene und selten weiße Krone ist 4,5 bis 7 Millimeter lang und endet in etwa gleich langen, verkehrt-eiförmigen Kronzipfeln. Die Kronröhre hat innen einen leichten Haarkranz. Die vier fertilen Staubbeutel sind 0,4 Millimeter lang. Die Klausen sind 0,7 bis 0,8 Millimeter lang, glatt und hellbraun.

Anbautipps
Vermehrung durch Wurzelteilung. Die Poleiminze mag feuchte Böden. Der Standort sollte halbschattig oder sonnig sein.

Sammeltipps
Frische Polei-Blätter können ständig geerntet werden. Zum Trocknen: Die Stängel mit den Blättern kurz vor der Blüte bei gutem sonnigen Wetter ernten. Zügig bei maximal 35°C trocknen, anschließend die getrockneten Blätter von den Stängeln abstreifen. Die Blätter in geschlossenen Behältern lagern.



SCHLAFMOHN
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Der Schlafmohn war früher eine der wichtigsten Heilpflanzen, weil er eine starke schmerzstillende Wirkung hat. Inzwischen ist diese hübsch anzusehende Heilpflanze jedoch in Verruf geraten, weil seine Heilwirkung mit starker Suchtgefahr verbunden ist und die Linderung der Schmerzen daher einen hohen Preis hat. Auch die Gefahr des Missbrauchs ist leider hoch und verbreitet. Wenn die Schmerzen jedoch unerträglich werden, z.B. im Endstadium von Krebserkrankungen, sind Präparate auf der Basis des Schlafmohns immer noch häufig im Einsatz, jedoch nur, wenn sie vom Arzt besonders sorgfältig verschrieben wurden.
Schlafmohn ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mohn in der Familie der Mohngewächse. Sie stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum. Der Samen kann als Nahrungsmittel sowie zur Ölgewinnung verwendet werden. Alle Teile des Schlafmohns enthalten Alkaloide, in hoher Konzentration vor allem der Milchsaft, der in einem dichten Netz von Milchröhren die ganze Pflanze und insbesondere das Perikarp der Kapselfrucht durchzieht. Dieser Saft kann geerntet werden und bildet in getrockneter Form das Betäubungsmittel Opium. Der Name Opium stammt aus der griechischen Sprache und bedeutet so viel wie „Säftchen“. Das Artepitheton somniferum leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet Schlaf bringend. Er verweist auf die Verwendung als Schlafmittel für Kinder in der griechischen Antike. Es existieren zahlreiche Zuchtsorten, die sich unter anderem durch Gehalt und Zusammensetzung der Alkaloide unterscheiden.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Achtung! Giftig! Schmerzen
Heilwirkung: beruhigend, hustenreizstillend, krampflösend, schlaffördernd, schmerzstillend
Anwendungsbereiche: Krebs-Schmerzen, Früher: Depressionen, Durchfall, Schlaflosigkeit, Unruhe wissenschaftlicher Name: Papaver somniferum Pflanzenfamilie: Mohngewächse / Papaveraceae englischer Name: Garden-poppy
andere Namen: echter Mohn, Gartenmohn, Lichtschuppen
Verwendete Pflanzenteile: Saft der Samenkapsel
Inhaltsstoffe: Opiumalkaloide, z.B. Morphin, Codein, Noscapin, Papaverin

Anwendung
Schlafmohn wird heutzutage gar nicht mehr in der Pflanzenheilkunde eingesetzt, weil die Suchtgefahr sehr groß ist, und weil das Betäubungsmittelgesetz es verbietet. Bei extrem starken Schmerzen werden jedoch sogenannte Opiate, das sind Präparate auf der Basis der Schlafmohn-Wirkstoffe, auch heute noch vielfach eingesetzt. Das geschieht jedoch nur mit speziellen Rezepten und einer genauen Überprüfung der Krankheitssituation. Der Schlafmohn gehört somit zu einer ganzen Gruppe von Heilpflanzen, die wegen ihrer Giftigkeit zwar nicht mehr als Heilpflanze angewendet werden, aber chemisch isoliert einen wichtigen Platz in der Schulmedizin haben. Ein anderes Beispiel dieser Art ist der Fingerhut, dessen Wirkstoff Digitalis ein wichtiges Herzmedikament ist.

Wirkung
Die Alkaloide im Schlafmohn wirken stark schmerzstillend und beruhigend. Außerdem wirken sie krampflösend und stillen den Hustenreiz, vor allem bei starkem Reizhusten ohne Auswurf.
Allergische Reaktionen
Manche Menschen reagieren allergisch auf Hautkontakt mit Schlafmohn-Pflanzen.

Geschichtliches
Der Schlafmohn wurde schon in der Jungsteinzeit als Heilpflanze angebaut und als Medikament genutzt. Somit gehört er zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Schon um 4.000 wurde die Nutzung der Schlafmohns in Keilschriften beschrieben. Im Mittelmeerraum und Kleinasien war die Nutzung des Opiums, das aus dem Schlafmohn gewonnen wurde, offenbar sehr beliebt, und es gab spezielle Behältnisse zu seiner Aufbewahrung. Spätestens im alten Rom wurde Opium nicht nur als Heilmittel sondern von den Wohlhabenden auch als Droge verwendet. Im Rahmen der Christianisierung wurde Opium vielerorts verboten, denn Schmerzen galten als Strafe Gottes, die man nicht lindern sondern durchleiden sollte. Auch im 9. Jahrhundert unter Karl dem Großen war der Mohn und seine Produkte verboten. Doch als sich die Medizin Arabiens nach Mitteleuropa ausbreitete gewann der Mohn wieder an Bedeutung.
Laudanum
Paracelsus (Theophrastus Bombastus von Hohenheim) machte Opium-Tinktur im 15. Jahrhundert unter dem Namen "Laudanum" bekannt. Laudanum wurde in den folgenden Jahrhunderten zu einer besonders beliebten Medizin in allen Bevölkerungsschichten. Es war preiswert und leicht erhältlich. Daher wurde es damals ähnlich verwendet wie heutzutage beispielsweise Aspirin. Sogar unruhigen Kindern wurde Laudanum zur Verbesserung des Schlafes gegeben. Manche Künstler nahmen Laudanum auch zur Steigerung ihrer Kreativität ein, was jedoch nur für eine Weile funktionierte, bis die Sucht sich eher negativ auf das künstlerische Schaffen auswirkte. Im 19. Jahrhundert begann man zu erkennen, dass Laudanum süchtig macht. Nach und nach wurde sein Gebrauch in den meisten Ländern verboten, in Deutschland beispielsweise im Jahr 1929.

Pflanzenbeschreibung
Schlafmohn ist in Zentralasien, Kleinasien und im Mittelmeergebiet heimisch. Die einjährige Pflanze wird zwischen 30 und 120 Zentimeter hoch. Der Stängel ist rund, meistens unverzweigt und hat häufig einige feine Haare. Die länglichen Blätter sind graugrün, gezähnt und buchtig. Ab Juni bis August erscheinen die auffallend großen Blüten. Sie sind weiß bis violett und haben einen violetten Fleck an ihrem Grunde, der in der Draufsicht wie ein rundliches Kreuz aussieht. Der Schlafmohn hat nur vier Blütenblätter, die wie zerknittert aussehen. Manche Zierformen des Schlafmohns haben auch rote Blütenblätter. Aus den Schlafmohn-Blüten entwickeln sich bis Juli oder September die runden Fruchtkapseln. In den Kapsel befinden sich zahlreiche blauschwarze, ungiftige Samen, die man zu Gebäck verarbeiten kann. Diese Samen sind der einzige Teil der Mohnpflanze, der ungiftig ist. Alle anderen Teile enthalten mehr oder weniger viel giftige Alkaloide. Besonders giftig ist der Milchsaft in der Samenkapsel, der einen hohen Gehalt an Opiumalkaloiden hat und zur Gewinnung von Opium verwendet wird. Zur Gewinnung des Milchsaftes wird die Kapsel an mehreren Stellen angeritzt. Der austretende Saft wird abgekratzt und weiter verarbeitet.
Vegetative Merkmale  
Der Schlafmohn ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 cm bis 1,5 m erreicht. Der  runde, überlaufende Stängel ist selten verzweigt. Die Laubblätter sind 5 bis 15 cm lang.
Generative Merkmale  
Die Blütezeit ist von Juni bis August. Der Blütenstiel ist schlank und behaart. Die relativ große Blütenknospe ist meist 15 bis 25 (10 bis 30) mm lang und steht auf. Beim Öffnen der Blütenknospe fallen die zwei Kelchblätter ab. Die geöffneten, zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 5 bis 10 cm radiärsymmetrisch. Die vier weißen bis violetten (selten roten) Blütenkronblätter sind etwa doppelt so groß wie die Kelchblätter und weisen am Grund einen dunklen Fleck auf. Die Staubblätter haben gelbe Staubfäden und 2 bis 4 mm lange Staubbeutel. Die Blüte ist meist schon nach wenigen Tagen komplett bestäubt und wirft dann auch ihre Blütenkronblätter ab. Die Blüten von Ziermohnrassen können andersfarbig sein und mehr als vier Blütenkronblätter besitzen. Die kugeligen Kapselfrüchte enthalten hunderte Samen. Die relativ kleinen Samen sind nierenförmig, hart, erhaben netzartig geadert und grubig vertieft. Stahlblaue Samen sind der Wildform am ähnlichsten, weißliche Samen enthalten weniger Öl und werden zur Mehlherstellung verwendet. Eine Sorte mit grauen Samen (Waldviertler Graumohn) ist in Österreich populär und dessen Herkunftsbezeichnung geschützt. Die Tausendkornmasse beträgt nur ca. 0,3 bis 0,7 Gramm.
Verwechslungsmöglichkeit: Borstiger Mohn
Dem Schlafmohn sehr ähnlich ist der borstige Mohn. Er ist in den Mittelmeerländern, auf Madeira, den Azoren und auf den kanarischen Inseln heimisch und wächst dort wild. Meistens sind die Blüten des borstigen Mohns etwas dunkler als die des echten Schlafmohns, und die Blätter sind grüner. Der Milchsaft des borstigen Mohns enthält auch Opiumalkaloide, jedoch deutlich weniger als der des echten Schlafmohns. Wegen der großen Ähnlichkeit zwischen Schlafmohn und borstigem Mohn wurde zeitweise überlegt, ob der bosrtige Mohn eine Unterart des Schlafmohns ist. Das ist jedoch nicht der Fall, wie genetische Untersuchungen bewiesen haben. Auch ist der borstige Mohn keine wilde Urform des Schlafmohn, wie manchmal vermutet wurde. Der Gegensatz des borstigen Mohns ist nämlich tetraploid (4 Chromosomensätze) und der des Schlafmohns ist diploid (2 Chromosomensätze). Wahrscheinlich haben borstiger Mohn und Schlafmohn aber gemeinsame Vorfahren.

Keine Anbautipps und Sammeltipps
Wegen der Giftigkeit des Schlafmohns, und weil seine Endprodukte dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, gibt es an dieser Stelle weder Anbau- noch Sammeltipps. Um den Schlafmohn im eigenen Garten anbauen zu dürfen, braucht man eine Ausnahmegenehmigung und selbst dann darf man maximal 10 qm anpflanzen.


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ERNÄHRUNG
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Fastendefinition: "freiwilliges Fasten umfasst den Verzicht auf Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit (fünf Tage bis zwei Wochen), reichliche Flüssigkeitszufuhr und regelmäßige Darmentleerung.  
Es dient der Entlastung des Stoffwechsels und der Entschlackung und Reinigung des Organismus. In der Zeit des Nahrungsverzichts kann der Körper sich erholen und krankmachende Stoffwechselprodukte abbauen.  


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