Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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31.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 30.10.17-05.11.17


WEINRAUTE

In den Klöstern des Mittelalters durfte die Weinraute nicht fehlen, weil sie als unentbehrliche Heilpflanze galt. Doch inzwischen wird sie fast nur noch von Liebhabern alter Pflanzensorten kultiviert und kommt selten verwildert auf Weinbergen vor. Dabei ist sie eine wertvolle Heilpflanze vor allem gegen Verkrampfungen. Auch in den  Wechseljahren kann sie wertvolle Dienste zur Linderung der typischen Beschwerden leisten.
Die Weinraute ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Rauten innerhalb der Familie der Rautengewächse. Sie zählt zu den Gewürzpflanzen sowie zu den mittelalterlichen pflanzlichen Heilmitteln und wird manchmal als  Zierpflanze angebaut.

Steckbrief
Heilwirkung:
krampflösend, Durchblutungsfördernd, Blähungen, Verdauungsschwäche, Magenkrämpfe, Reizmagen, Reizdarm, Kreislaufstörungen, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Menstruationsfördernd, Wechseljahresbeschwerden, Hitzewallungen, Rheuma, Gicht
wissenschaftlicher Name:
Ruta graveolens
Pflanzenfamilie:
Rautengewächse = Rutaceae
englischer Name:
Rue
volkstümlicher Name:
Raute
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Rutin, Cumaringlycosid, Glykoside, Gummi, Harz, Stärke, Bitterstoffe, Apfelsäure
Sammelzeit:
Mai und Juni

Anwendung
Die Blätter der Weinraute kann man als Tee trinken, von dem man täglich maximal drei Tassen trinken sollte (nicht mehr). Dieser Tee hilft bei Verdauungsbeschwerden, die durch Verkrampfungen oder mangelnde Durchblutung hervorgerufen werden. Auch bei Menstruationsbeschwerden, vor allem bei zu schwacher oder zu später Periode kann die Weinraute helfen. In den Wechseljahren wirkt sie bei Hitzewallungen und Blutandrang im Kopf.
Achtung! Die Raute sollte nicht in der Schwangerschaft verwendet werden, da die Gefahr einer Fehlgeburt besteht!
Weinraute als Duftpflanze
Aufgrund der ätherischen Öle findet die Weinraute in der Parfümindustrie Verwendung. Hält man die Laubblätter gegen das Licht, erkennt man durchscheinende, nadelstichartige „Löcher" (da ist kein Loch, es ist nur durchscheinend) – die mit ätherischem Öl gefüllten Drüsen. Weinraute, in Küche oder Speisekammer aufgehängt, soll  Ameisen fernhalten.
Weinraute als Gewürzpflanze
Die Laubblätter der Weinraute finden in der Herstellung von  Grappa und ähnlichen Schnäpsen Verwendung, außerdem ist die Weinraute Hauptbestandteil des sogenannten Vierräuberessigs. Die Blätter der Weinraute kann man als Charaktergewürz der antiken römischen Küche ansehen. Für ein überliefertes Rezept siehe  Moretum (Kräuterkäse). Die Blätter haben einen intensiven Geschmack, weswegen man sparsam damit umgehen muss. Die Würze wird zu verschiedenen Fleischgerichten (Wild, Hammel), zu Eiern, Fisch und Streichkäse, Salat, Soße, Gebäck und Kräuterbutter empfohlen. In Äthiopien werden auch die Weinrautenfrüchte getrocknet und als Gewürz verwendet. Wegen der abortiven Wirkung der Weinraute sollten Schwangere das Gewürz meiden.
Weinraute in der Medizin und Volksmedizin
In der heutigen Pflanzenheilkunde außerhalb der Volksheilkunde findet die Weinraute keine Verwendung mehr. Die Pflanze ist phototoxisch, das heißt, sie kann Hautreizungen bei gleichzeitiger Berührung und Sonneneinstrahlung hervorrufen (vergleiche Herkulesstaude). Sie sollte außerdem nicht von schwangeren Frauen verwendet werden, da sie zu Fehlgeburten führen kann. Die Weinraute war jedoch sowohl im  Altertum als auch im  Mittelalter eine hochgeschätzte Heilpflanze, deren Bedeutung in der wissenschaftlichen und populär-wissenschaftlichen Medizinliteratur mehrfach belegbar ist. Sie sollte bei Augenleiden helfen, ebenso bei Ohrenschmerzen und bei Wurmbefall. Sie stand außerdem in dem Ruf, ein wirksames Gegenmittel gegen Gift zu sein. Ihren Ruf als hervorragendes Heilmittel erlangte die Raute im  17. Jahrhundert zur Zeit der großen Pestepidemien. Sie war in dem berühmten Essig der vier Räuber enthalten, mit dem sich vier französische Diebe eingerieben hatten, bevor sie in Toulouse die Häuser von Pestkranken ausraubten, ohne sich anzustecken. Dieser Essig enthielt auch Salbei, Thymian, Lavendel, Rosmarin und Knoblauch – die Wirkung beruhte daher wohl nicht auf dem starken Rautengeruch, wie man damals annahm, sondern auf der  keimtötenden Wirkung der anderen Pflanzenarten. Bekannt ist die Weinraute auch wegen ihrer  abortiven Wirkung. In einigen Regionen Frankreichs trägt sie deshalb auch den Namen „herbe à la belle fille" – Kraut der schönen Mädchen. Angeblich mussten im Botanischen Garten von Paris vor Jahrzehnten die Rautenpflanzen mit einem Gitter umgeben werden, weil junge Frauen die Bestände plünderten.

Pflanzenbeschreibung
Die Weinraute wächst verwildert auf Weinbergen, kommt aber nur selten vor. Früher war sie in den Klostergärten sehr verbreitet, weil sie als wichtige Heilpflanze galt. Die mehrjährige Pflanze hat rundliche, kleine Blätter, die oben breiter sind als am Ansatz. Ab Ende Juni blüht sie mit unscheinbaren, gelben Blüten.
Vegetative Merkmale
Die Weinraute ist ein Halbstrauch mit am Grunde schwach verholzenden unteren  Zweigen, der Wuchshöhen von bis zu 1 Meter erreicht. Die fein geteilten Laubblätter fallen durch ihre spatelförmigen Blättchen und ihre blaugrüne Farbe auf, die auf „Bereifung" mit einer Wachsschicht beruht.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis August oder November. Der reichblütige, trugdoldige Blütenstand ist ein rispiges  Pleiochasium. Die fast geruchlosen  Blüten sind zwittrig. Die seitlichen Blüten sind vierzählig und die endständigen fünfzählig. Die Blütenkrone ist mattgelb bis gelb. Die bei einem Durchmesser von etwa 1 Zentimeter kugelförmigen Kapselfrüchte sind vier- bis fünffächrig.



KHELLA


Das Bischofskraut, auch Zahnstocher-Knorpelmöhre genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der  Doldenblütler. Sie ist in Eurasien und Nordafrikaweit verbreitet. Sie wird als Heilpflanze verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Angina pectoris, Asthma, harntreibend, krampflösend, spastische Bronchitis
wissenschaftlicher Name:
Ammi visnaga
volkstümliche Namen:
Bischofskraut
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte

Verwendung und weitere Trivialnamen
Ammi visnaga wird in vielen Gebieten der Welt angebaut. Sie wird auch Khella oder Khellakraut genannt; die ebenfalls verbreiteten Trivialnamen Zahnstocherkraut oder Zahnstocherammei (auch nur Ammei) stammen daher, dass die Art in orientalischen Ländern zur Herstellung von  Zahnstochern verwendet wird. Ihr würziger Geschmack ist dabei willkommen.
Medizinische Bedeutung
Ammi visnaga wurde bereits von den alten Ägyptern als Heilpflanze eingesetzt, später geriet sie in Vergessenheit. Die Früchte von Ammi visnaga enthalten pharmakologisch aktive Inhaltsstoffe wie  phototoxische Furanocumarine (Khellin), das herzwirksame Glykosid Khellinin, Flavonoide und Pyranocumarine (Visnadin). Durch eine Erweiterung der  Herzkranzgefäße und einer daraus resultierenden besseren Durchblutung des Herzmuskels verleiht das Visnadin den Pflanzenextrakten eine positive Wirkung. Es stellt sich eine positiv inotrope sowie krampflösende Wirkung ein. Daher eignet sich Ammi visnaga zur Behandlung der Angina pectoris und von  Koliken.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Das Bischofskraut wächst als ein- bis zweijährige  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu einem Meter. Die unteren Blätter sind einfach gefiedert, die anderen sind zwei- bis dreifach gefiedert. Die Blattzipfel letzter Ordnung sind linealisch oder fadenförmig.
Generative Merkmale
Im doppeldoldigen Blütenstand stehen bis zu 150 Doldenstrahlen mit vielen Blüten zusammen. Die Doldenstrahlen sind zur  lt Anthese abstehend, später richten sie sich auf, verdicken und festigen sich. Die ein- bis zweifach fiederschnittigen Hüllblätter sind mindestens so lang wie die Doldenstrahlen. Die Hüllchenblätter sind fadenförmig. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kelchzähne sind winzig. Die fünf Kronblätter sind weiß. Der Griffel ist 0,6 bis 1 Millimeter lang.
Die Früchte sind 2 bis 2,5 Millimeter lang.



BACHBLÜTEN
Ich werde ungeduldig, wenn andere nicht auf mich eingehen (32 Vine)
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Diese Menschen werden sehr schnell ungeduldig, wenn ihre Mitmenschen nicht auf sie eingehen
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BACHBLÜTEN
Man versagt sich vieles, weil man glaubt, dass es sich  mit seinem Lebensprinzip nicht vereinbaren lässt, dabei geht Lebensfreude verloren (27 Rock Water)
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Diese Menschen versagen sich sehr, sehr viel, da sie glauben, dass es sich mit deren Lebensprinzip sich
 nicht vereinbaren lässt, dabei geht ihnen sehr viel Lebensfreude verloren

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