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Wiesenklee
Klee ist eine 245 Arten umfassende Pflanzengattung. Sie wird zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler aus der Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchtler gezählt. In der Landwirtschaft werden 16 verschiedene Kleearten als Futterpflanzen verwendet. Auf dieser Seite wird als ein Verteter der Wiesenklee beschrieben. Der Wiesenklee, auch Rotklee genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Klee in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler.
Steckbrief
Heilwirkung: Durchfall, Husten, Leberbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Mundschleimhautentzündungen, Wunden, Zahnfleischentzündungen, blutreinigend
wissenschaftlicher Name: Trifolium pratense
Pflanzenfamilie: Hülsenfrüchtler = Fabaceae
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Sammelzeit: Mai bis September
Vorkommen: Die Stammform ist der in Europa und Asien beheimatete Wiesenrotklee. In Flandern, Spanien und Oberitalien, später auch im Rheimgebiet ist der Rotklee seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar. Erst von der Mitte des 18. Jahhunderts an hat J. Chr. Schubart den Wiesenklee in Mitteldeutschland verbreitet.
Verbreitungsschwerpunkt: Man findet den Wiesen-Klee in Fettwiesen, auf Feldern und in lichten Wäldern, auch als Kulturpflanze wird er angebaut. Er bevorzugt frische, nährstoffreiche, tiefgründige Ton- und Lehmböden und ist kalk- und sulfatliebend.
Wuchshöhe: ca. 15 cm bis 80 cm;
Typisch: Meist 2 unterschiedlich weit entwickelte Köpfchen, Blatt meist mit weißer Zeichnung, Blütenköpfchen von den obersten Blättern umhüllt;
Sammelgut/essbare Teile: Triebe, Blätter, Blüten, Samen;
Energiereiche Teile: Samen
Verwendung
Der Wiesenklee ist eine eiweißreiche Futterpflanze und wird in Deutschland seit dem 11. Jahrhundert angebaut, Kleekulturen waren aber erst nach 1750 verbreitet. Durch die Symbiose mit stickstoff-fixierenden Bakterien (Knöllchenbakterien) ist er als Bodenverbesserer und als Vorfrucht für andere Kulturpflanzen sehr gut geeignet; für die Imkerei wurden Sorten mit kürzerer Kronröhre herausgezüchtet. Gemischt mit anderen Kleesorten und Gräsern wird er als Kleegras zur Gründüngung und als Alternative zu Mais in Biogasanlagen verwendet.
Medizinische Nutzung
Aufgrund des Gehaltes an Isoflavonen sollen Zubereitungen aus den Blüten des Wiesenklees Wechseljahresbeschwerden der Frau mindern. Die Substanzen binden an Estrogenrezeptoren und können estrogenartige Wirkungen entfalten, weswegen sie als auch Phytoestrogene bezeichnet werden. Es wird eine Reihe von Präparaten (Nahrungsergänzungsmittel) auf dem Markt angeboten, eine Wirksamkeit wird nahezu vollständig aus epidemiologischen Befunden abgeleitet und ist nicht hinreichend durch Studien belegt.
Volksmedizinisch wird der Wiesen-Klee auch zur Förderung der Lebertätigkeit, der Verdauung und zur Gallensaftproduktion eingesetzt. Auch eine blutreinigende Wirkung wird dem Kraut zugesprochen.
Geschichtliches & Wissenswertes
Die hartschaligen Samen des Wiesen-Klee sind mindestens 14 Jahre (unter günstigen Bedingungen länger als 100 Jahre) lang keimfähig.
In der Landwirtschaft werden 16 verschiedene Kleearten als Futterpflanzen verwen-det. Kleeanbau ist sowohl in Europa als auch in Nordamerika von ökonomischer Bedeutung. In Europa wurde Wiesen-Klee (Trifolium pratense) schon ab dem 4. Jahrhundert nach Christus angebaut. Durch die Fähigkeit, in Symbiose mit Knöllchenbakterien (Rhizobiaceae) an den Wurzeln Stickstoff aus der Luft zu binden, ist Klee auch für die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit bedeutend.
Das Kleeblatt fand in die Symbolik vieler Kulturen Eingang. Es repräsentiert stets die Dreiheit, wie zum Beispiel im Christentum als Symbol der Dreifaltigkeit. Weiterhin steht Klee für den Sommer oder symbolisiert die Liebe. Das vierblättrige Kleeblatt gilt als Glücksbringer.
Beschreibung
Der Wiesenklee ist eine ein- bis zweijährige oder überwinternd grüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 80 Zentimeter erreicht. Der aufrechte oder aufsteigende Stängel ist kahl bis dicht angedrückt behaart. Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblättersind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 1,8 bis 8,6 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist dreiteilig gefiedert, auch gefingert genannt. Die beiderseits fein behaarten Blättchen sind bei einer Länge von 18 bis 60 Millimeter sowie einer Breite von 8 bis 35 Millimeter eiförmig bis elliptisch mit rundlichen Grund und im oberen Bereich länglich; sie weisen einen helleren Fleck in der Mitte auf. Der Rand der Blättchen ist glatt. Die eiförmigen bis lanzettlichen Nebenblätter sind mit dem Blattstiel verwachsen, der freie Teil ist grannenartig, viel kürzer als der verwachsene untere Teil und kahl oder behaart.
Die Blütezeit reicht von April/Mai bis Oktober. Es werden vielblütige, kugelige bis eiförmige ährigeBlütenstände gebildet, die eine Länge von 1 bis 2 Zentimetern und einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern aufweisen. Der Blütenstand ist meist von den obersten Stängelblättern umhüllt. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen. Die zehnnervige Kelchröhre ist nur wenig behaart. Die ungleichen Kelchzähne sind gewimpert. Einzelne der fünf roten Kronblätter sind verwachsen. Die Krone besitzt die typische Form einer Schmetterlingsblüte und ist 10 bis 18 Millimeter lang. Das einzelne Fruchtblatt ist oberständig. Die Hülsenfrucht ist 1,5 bis 4 Millimeter lang und bis zu 1 Millimeter breit und enthält ein bis zwei Samen.

Agave t
Die Agaven sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Agavengewächse innerhalb der Familie der Spargelgewächse. Der botanische Name Agave leitet sich vom griechischen Wort agavos für edel, prachtvoll oder erhaben ab. Agave, häufig Agaue geschrieben, ist der Name einer Tochter von Kadmos und Harmonia aus der griechischen Mythologie, die gelegentlich als namensgebend genannt wird. Agaven werden manchmal als Jahrhundertpflanze bezeichnet, da sie nur einmal blühen und bis zur Ausbildung eines Blütenstands mehrere Jahrzehnte vergehen können. Agaven sind Wüstenpflanzen mit dicken Blättern, die vorwiegend in Mexiko und Mittelamerika, aber auch auf den kanarischen Inseln vorkommen. Aus dem Pflanzensaft der Agave wird in Mexiko Schnaps gebrannt, der bekannte Mezcal. Auch ein diabetiker-geeigneter Zuckerersatz wird aus dem Dicksaft der Agave hergestellt.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Der Saft kann hautreizend wirken! antibakteriell, harntreibend, schweißtreibend, Verstopfung
wissenschaftlicher Name: Agave americana
Pflanzenfamilie: Agavengewächse = Agavaceae
englischer Name: Agave
volkstümliche Namen: Hundertjährige Agave
Inhaltsstoffe: Oxalsäure, Rhamnose, Saponine, Xylose

Anwendung
Achtung! Leicht   giftig. Agave nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch   oder äußerlich anwenden.
Nahrungs- und Genussmittel
Bereits die Ureinwohner Mexikos rösteten oder backten Blütenknospen und Agavenblätter, die sich durch ihren hohen Gehalt an Zucker auszeichnen. Agavendicksaft wird aus der Cabeza oder Piña, dem nach dem Abschlagen der Blätter zurückbleibenden Stamm, gewonnen. Pulque, das Nationalgetränk Mexikos, wird durch Vergärung des als Aguamiel bezeichneten Agavensaftes hergestellt. Große ökonomische Bedeutung für Mexiko hat der Tequila, der ausschließlich aus der Blauen Agave (Agave tequilana) gewonnen wird und für den strengere Qualitätsregeln gelten als für Mezcal, welcher aus verschiedenen Agavensorten hergestellt wird.

Pflanzenbeschreibung
Agaven sind xerophytische, ausdauernde oder hapaxanthe und meist blattsukkulente Rosettenpflanzen. Sie wachsen terrestrisch oder sehr selten epiphytisch. Die kleinen bis sehr großen Rosetten sind stammlos oder ihr Stamm ist sehr kurz. Der selten verlängerte Stamm ist dick, einzeln oder verzweigt und manchmal rhizomatös. Aus dem Rhizom entstehen mitunter Tochterpflanzen. Die meist langlebigen, mehr oder weniger dicken und faserigen Laubblätter sind vorwiegend sukkulent und xeromorph (in der Untergattung Manfreda etwas weich und einjährig). Die Blattspreite ist linealisch bis lanzettlich bis eiförmig. An der Blattspitze sitzt ein mehr oder weniger stark entwickelter Dorn (bei der Untergattung Manfreda ein weiches Spitzchen). Die ganzrandigen Blattränder sind winzig bis stark gezähnt oder fadentragend. Die kräftigen und faserigen, gelegentlich spindlig verdickten Wurzeln sind flach ausgebreitet.
Der Blütenstand kann bis zu 12 Meter hoch werden. Die Teilblütenstände sind zymös, haben entweder etwas kurz gestielte und meist wenige (selten nur paarige) Blüten oder lang gestielte, oft mehrfach zusammengesetzte, mit zahlreichen mehr oder weniger dicht gestellten Blüten (Untergattung Agave) oder fast ungestielte, paarige bis einzelne Blüten (Untergattung Manfreda). Der Blütenstand trägt manchmal Bulbillen. Das röhrig bis glockige Perigon ist meist gelb oder grünlich bis bräunlich, seltener auch rötlich. Die Tepalen sind an der Basis meist verwachsen und bilden eine Perigonröhre, deren Länge sehr variiert und die in unterschiedlich langen Perigonzipfeln endet.
Die Staubblätter ragen aus der Perigonröhre heraus und haben längliche, bewegliche Staubbeutel. Die fadendünnen Staubfädensind entweder in der Röhre, an der Röhrenmündung oder an der Tepalenbasis angeheftet. Der unterständige, dreifächrige Fruchtknoten ist dickwandig. Der verlängerte, fadendünne Griffel ist röhrig und bei der Blütenöffnung noch nicht voll entfaltet. Die warzendrüsige Narbe ist dreilappig.
Die Früchte sind dreikammerige, zur Spitze oft schmal verlängerte, lokulizide Kapseln, die die abgeflachten schwarzen Samenenthalten.

Bachblüten
Ich bin intolerant (Vine)
- Diese Menschen sind sehr intolerant
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie toleranter werden
Bachblüten
Man möchte endlich mit einer Veränderung innerlich ganz klarkommen (Walnut)
- Diese Menschen möchten endlich mit einer Veränderung innerlich ganz klar kommen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte müssen nicht immer eine Veränderung haben, dass sie innerlich klar machen
Toxische Schwermetalle
Wir unterscheiden folgende toxischen Schwermetalle
-    Cadmium
-    Blei
-     Quecksilber
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