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31.07.2020

tägliche News > Juli > 27.07.20 - 02.08.20
Drachenblutbaum
Daemonorops ist eine in Asien heimische, artenreiche, häufig kletternde Palmen-gattung. Etliche Arten liefern Rattan, einige ein Drachenblut genanntes Harz.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Durchfall, Mundschleimhautentzündung
wissenschaftlicher Name: Daemonorops draco
Verwendete Pflanzenteile: Harz aus den Früchten
 
Nutzung
Die Stämme vieler Arten werden als Rattan lokal genutzt und im Handel vertrieben. Die Sprossspitzen etlicher Arten werden als Nahrung verwendet. Vor allem in der Vergangenheit wurde das rote Harz der Früchte einiger Arten, vor allem von Daemonorops draco, Daemonorops rubra und nahe verwandter Arten als Drachenblut für medizinische Zwecke und zum Färben verwendet. Der Handel damit umfasste Borneo, Sumatra, die Malaiische Halbinsel und China.
 
Merkmale
Die Vertreter sind einzel- oder mehrstämmige, bewehrte Palmen. Der Stamm ist fehlend, aufrecht oder die Palmen sind hoch kletternd. Sie sind vorwiegend mehr-mals blühend, selten hapaxanth und stets diözisch. Der Stamm besitzt kurze oder lange Internodien und ist im unteren Bereich aus achselständigen oder gegenüber den Blättern stehenden Knospen verzweigt.
Blätter
Die Blätter sind gefiedert, sehr selten zweiteilig und besitzen gewöhnlich eine end-ständige Ranke. Diese fehlt nur bei einigen stammlosen Arten sowie jungen Exem-plaren. Bei stammlosen Arten ist die Blattscheide gespalten, bei den anderen Arten ist die nach außen weisende Seite dicht mit Stacheln bewehrt. Eine Ochrea wird selten gebildet. Der Blattstiel ist meist gut entwickelt. Er ist wie Rhachis und Ranke bewehrt. Die Fiederblättchen sind einfach gefaltet, ganzrandig und linealisch bis breit-lanzettlich.
Blütenstände
Die Blütenstände stehen axillär, sind aber mit dem Internodium und der Blattscheide des folgenden Blattes verwachsen. Sehr selten werden mehrere Blütenstände gleichzeitig in den Achseln der distalsten Blätter gebildet, der Stamm ist dann hapaxanth. Der Blütenstand besteht aus zwei oder drei Ordnungen von Achsen, männliche und weibliche Blütenstände ähneln einander, die männlichen sind aber einmal öfter verzweigt. Der Blütenstandsstiel ist vorhanden oder fehlt, manchmal ist er sehr lang, aufrecht oder hängend und ist verschieden bewehrt. Das Vorblatt ist auffällig, zweikielig, verholzt, ledrig, häutig oder papieren. Es ist verschieden stark bewehrt, am Beginn röhrig, später zerrissen. Hochblätter am Blütenstandsstiel fehlen meist. Die Hochblätter an der Blütenstandsachse stehen annähernd zweizeilig, ähneln dem Vorblatt, zerreißen ebenfalls in ganzer Länge. Ihre Spitzen bleiben manchmal innerhalb der Spitze des Vorblattes und bilden einen Schnabel, derart die Blüten zur Blüte einschließend. Die Spitzen können auch frei sein. Die Hochblätter mit Ausnahme des Vorblattes fallen üblicherweise zur Blüte ab, derart die Blüten freigebend, sehr selten bleiben sie erhalten. Das Vorblatt ist manchmal leer, manchmal trägt es einen Seitenzweig erster Ordnung. Die Seitenachse erster Ordnung sind meist dicht flockig behaart und tragen sehr kleine, distich stehende Hochblätter. Jedes dieser Hochblätter trägt eine Achse zweiter Ordnung. Diese tragen in weiblichen Blüten-ständen Blütendyaden, in männlichen tragen sie weitere Seitenachsen. Die weiblichen Blütenstände ähneln den männlichen, haben aber robustere Rachillae. Die weiblichen Blüten stehen in Dyaden mit einer sterilen männlichen Blüte. Das Vorblatt der Dyade ist meist auffällig kann-tig und stielartig. Das Vorblatt der weiblichen Blüte ist unauffällig oder becherförmig. Die sterile männliche Blüte ähnelt der ferti-len, hat aber leere Antheren, und fällt früh ab.
Blüten
Die männlichen Blüten tragen ein kurzes, röhriges, zweikieliges Vorblatt, das manchmal stielartig ausgebildet ist, häufig aber sehr unauffällig ist. Der Kelch ist becherförmig und flach dreilappig. Die Krone ragt über den Kelch, ist meist doppelt so lang wie dieser und ist fast bis zur Basis in drei schmale, dreieckige Blütenblätter zerteilt. Die sechs Staubblätter stehen an der Mündung der Kronröhre. Sie sind meist gleichartig. Die Staubfäden sind schlank bis eher breit, fleischig. Die Antheren sind schmal bis breit und stehen intrors. Der Pollen ist ellipsoidisch und bisymme-trisch. Ihre längste Achse misst 16 bis 55 Mikrometer. Die weiblichen Blüten sind nur etwas größer als die männlichen. Der Kelch ist becherförmig und flach dreilappig. Die Krone ist etwa doppelt so lang wie der Kelch und etwa bis zur Hälfte in drei dreieckig Lappen geteilt. Die sechs Staminodien stehen an der Mündung der Kron-röhre und haben leere Antheren. Das Gynoeceum ist unvollständig dreifächrig mit drei Samenanlagen. Es ist fleischig, die Oberfläche schuppig, die Samenanlagen stehen basal und sind anatrop.
Früchte und Samen
Die Früchte sind verschieden geformt: rundlich, verkehrt birnenförmig oder zylin-drisch. Das Exokarp ist mit senkrechten Reihen rückwärts gerichteter, manchmal harziger Schuppen besetzt. Das Mesokarp ist dünn, das Endokarp ist nicht ausgebildet. Pro Frucht reift meist nur ein Samen aus. Er ist eckig oder rundlich und mit einer dicken, süß oder sauer und bitter schmeckenden Sarcotesta versehen. Das Endosperm ist tief gefurcht. Der Embryo steht basal.

Elemi
Elemi bezeichnet das Baumharz verschiedener Baumarten, welches in Medizin und Technik genutzt wird. Teilweise wird der Begriff auch als Bezeichnung der Bäume selbst verwendet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Geschwüre
wissenschaftlicher Name: Canarium luzonicum
Verwendete Pflanzenteile: Harz
 
Nutzung
Canarium luzonicum sondert nach Einschneiden der Baumrinde einen hell-gelben, angenehm riechenden Balsam ab, welcher im Kontakt mit der Luft aushärtet. Das Harz wird einerseits direkt verräuchert Räucherwerk, andererseits wird daraus durch Dampfdestillation auch das Elemi-Öl gewonnen. Dieses enthält vor allem: Terpineol, Elemicin, Elemol, Dipenten, Phellandren und Limonen. Der Duft ist durch den Limonengehalt waldig-zitronig, hat aber auch eine Fenchel-Note. Elemi-Öl wurde im Altertum in Ägypten zur Einbalsamierung verwendet. In Europa wurde es seit dem 16. Jahrhundert häufig als Wundheil- und Räuchermittel und zur Bereitung von Salben benutzt. Heutzutage wird es bei der Herstellung von Öllac-ken, Seifen und Lacken eingesetzt sowie als Ersatz von Aquarellfarben benutzt. In der Parfümerie wird Elemi häufig in Fougère- und Koniferen-Kompositionen eingesetzt. Früher diente das Elemi-Harz in der römisch-katholischen Kirche häufig als Ersatz für Olibanum im Kirchenweihrauch.  
 
Begriff
Die Herkunft des Begriffes wird unterschiedlich angegeben, einerseits von arabisch al-lāmi (das Glänzende), andererseits von griechisch ἐναίμον en-haimon (blutstillend). Letzteres bezieht sich auf die Nutzung des Harzes von Boswellia frere-anaWeihrauch (Baum), als blutstillendes Medikament in der Antike, welches bei Plinius dem Älteren erwähnt wird, dieser führt ein Medikament dieses Namens an, das die Tränen des arabischen Olivenbaumes enthalten soll. Ebenfalls wird die bei Theophrast erwähnte Elemi-Pflanze dieser Spezies zugeordnet. Nachdem der Begriff im Mittelalter kaum auftaucht, wird er ab dem 16. und 17. Jahrhundert zunehmend für Harze aus Mittel- und Südamerika genutzt (Brasilianisches Elemi), aber auch Harze aus dem pazifischen Raum, die in dieser Zeit nach Europa importiert wurden, wurden mit diesem Begriff bezeichnet. Heute wird er fast ausschließlich für sogenannten „Ma-nila-Elemi“ verwendet.

Bachblüte
Ich neige zu Perfektionismus (Beech)
- Diese Menschen neigen zu große Perfektionismus
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Perfektionismus herunterschrauben
Bachblüte
Ich kann anderen keine Bitte abschlagen (Centaury)
- Diese Menschen können keinen eine Bitte abschlagen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie auch mal Nein sagen
Lebensmittelgruppe Getreide, Getreideerzeugnisse, Kartoffel
Getreide zählt zu den ältesten Nahrungsmittel der Menschheit.
Ernährungsphysiologisch sind Getreide und -erzeugnisse wichtige Kohlenhydratlieferant.
Der Nährstoffgehalt verschiedener einheimischer Getreide beträgt beim Ganzen Korn 60-70% Kohlenhydrate. Der Eiweißanteil liegt bei 11-13%, der Fettanteil bei 2-4%. Ausnahme Hafer mit 7% Fett). An Mineralstoffen sind Kalzium, Phosphor, Kalium, Natrium und Eisen enthalten. Getreide liefert die Vitamine B1, B2, Niacin und E.
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