Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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31.07.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > August > 30.07.18-05.08.18


WIESENKNOPF  

Der große Wiesenknopf wächst bevorzugt auf feuchten Wiesen. Im Gegensatz zum kleinen Wiesenknopf, der auch Garten-Pimpinelle genannt wird, kommt der große Wiesenknopf vorwiegend wild vor. Seine Blütenkolben, die im Spätsommer erscheinen, sind leuchtend dunkelrot und sehen aus wie höckrige Knöpfe, was der Pflanze ihren Namen eingebracht hat. Früher wurde der große Wiesenknopf gerne als Hausmittel angewandt, doch heute ist er nahezu in Vergessenheit geraten. Dabei kann er gut bei Schleimhautentzündungen und Blutungen helfen. In alter Zeit wurde er sogar als Verhütungsmittel benutzt, doch diese Anwendung entbehrt jeder Grundlage.
Der Große Wiesenknopf, auch Groß-Wiesenknopf genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Wiesenknopf innerhalb der Familie der Rosengewächse. Sie ist in Eurasien weitverbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, blutstillend, entzündungswidrig, harntreibend, schmerzlindernd, tonisierend, Mundschleimhautentzündung, Rachenentzündung, Mandelentzündung, Fieber, Magenschleimhautentzündung, Darmschleimhautentzündung, Durchfall, Nierenschwäche, Blutungen, Zu starke Menstruation, Wunden, chronische Hautleiden, Furunkel
wissenschaftlicher Name: Sanguisorba officinalis
englischer Name:
Great Burnet
volkstümlicher Name:
Großer Wiesenkopf, Hergottsbart, Kölbelskraut, Welsche Bibernelle
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Kraut
Inhaltsstoffe:
Saponine, Gerbstoffe, Flavone, Tannine, Vitamin C
Sammelzeit:
Juli und August

Anwendung
Das Kraut enthält Flavonoide, Sterole, Triterpene sowie Gerbstoffe. Die Samen sind ölhaltig und enthalten Linol- und Linolensäure. In den Wurzeln sind Sanguisorbine enthalten. In der Volksheilkunde wurden Kraut und Wurzel aufgrund des Gerbstoffanteils zur Wundbehandlung sowie gegen Durchfall eingesetzt. Der botanische Gattungsname Sanguisorba weist auf eine blutstillende Wirkung hin. Auch die blutrote Farbe der Blütenköpfchen galt gemäß der Signaturenlehre als Zeichen für die blutstillenden Eigenschaften der auch Blutströpfchen genannten Pflanze. In vielen Gegenden ist der Große Wiesenknopf Bestandteil der  Kräuterweihe. Homöopathische Zubereitungen nutzt man heute noch bei Krampfaderleiden, bei Blutungen im Klimakterium und bei Durchfallerkrankungen. Die frischen jungen Blätter und Triebe verwendet man noch gelegentlich als Salatbeigabe oder als Gemüse. Vorgezogen werden hier aber in der Regel die würzig nussartig schmeckenden Blätter von  Sanguisorba minor.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Blatt
Der Große Wiesenknopf wächst als ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis zu 120 Zentimetern. Der aufrechte Stängel ist rund, gerillt und kahl, manchmal ist die Basis behaart. Die grundständig und wechselständig am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter sind gestielt und unpaarig gefiedert, mit drei bis sechs Fiederpaaren. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite blaugrün. Die grundständigen Nebenblätter sind braun und häutig. Am Stängel sind die Nebenblätter groß, krautig und spitz gesägt.
Blüten und Frucht
Die aufrechten  kopfigen Blütenstände weisen eine Länge von 1 bis 6 Zentimetern und einen Durchmesser von 0,5 bis 1 Zentimetern auf. Sie enthalten etwa 20 bis 40 Blüten, die von der Spitze her zur Basis hin aufblühen. Die Tragblätter sind lanzettlich und kürzer bis fast so lang wie die Kelchblätter. Es sind  Deckblätter vorhanden. Die zwittrigen Blüten sind reduziert. Die vier Kelchblätter sind dunkel rot-braun, purpur- bis rosafarben, rot oder weiß. Kronblätter fehlen bei dieser Art. Die vier Staubblätter besitzen dünne Staubfäden, die halb bis gleich lang sind wie die Kelchblätter. Die Frucht wird vom vierrippigen Blütenbecher umhüllt. Die Blütezeit und Fruchtreife liegt zwischen Juli und November.




APFEL

Der Apfel ist wohl die wichtigste mitteleuropäische Frucht, obwohl er ursprünglich aus Asien stammte. Doch schon im Mittelalter wurde er in unserer Gegend heimisch. Durch den Apfel ist es möglich, Vitamine mit in die kalte Jahreszeit zu nehmen. Manche Sorten kann man bis in den Spätwinter hinein lagern. Heutzutage bekommt man die Äpfel in den Läden sogar ganzjährig frisch. Als Vitaminspender und gesundes Obst ist der Apfel allen bekannt. Doch er ist auch ein wertvolles Heilmittel für das Verdauungssystem und den Stoffwechsel.
Die Äpfel bilden eine Pflanzengattung der Kernobstgewächse aus der Familie der Rosengewächse. Die Gattung umfasst etwa 42 bis 55  Arten laubwerfender Bäume und Sträucher aus Wäldern und Dickichten der nördlichen gemäßigten Zone in  Europa,  Asien und Nordamerika, aus denen auch eine große Anzahl an oft schwer unterscheidbaren Hybriden hervorgegangen ist. Die weltweit mit Abstand bekannteste und wirtschaftlich sehr bedeutende Art ist der Kulturapfel. Daneben werden manche aus Ostasien stammende Arten mit nur etwa kirschgroßen  Früchten, wie etwa der Japanische Apfel, der  Kirschapfel und Malus × zumi in gemäßigten Klimagebieten als  Ziersträucher und -bäume angepflanzt. Nicht zu verwechseln mit den Äpfeln sind die nicht näher verwandten  Granatäpfel.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, Durchfall, Heiserkeit, Skorbut, Verstopfung, Vitamin-Mangel,  Gicht, Rheuma,
Arteriosklerose, Fettsucht, Hämorrhoiden, Ekzeme, Nervosität, Heiserkeit
wissenschaftlicher Name:
Pirus malus
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Apple
volkstümliche Namen:
Affalter, Affolter, Appel, Eppel, Höltje, Surappel, Sürkel, Sürken
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Blätter
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Vitamin B, Vitamin A, Fruchtsäuren, Lävulose, Dextrose, Apfelsäure, Milchsäure, Oxalsäure, Gerbsäure, Salizylsäure, Pektin, Phosphor, Wachs
Sammelzeit:
Ende Juli bis Oktober

Anwendung
Auf nüchternen Magen ein roher Apfel gründlich gekaut und gegessen hilft sehr gut gegen Stuhlträgheit. Er-staunlicherweise hilft der gleiche Apfel, fein gerieben, auch gegen Durchfall, sogar bei ernsthaften Durch-fallerkrankungen. Ganz normal gegessen ist der Apfel ein sehr guter Vitaminspender. Wichtig ist es, dass man die Schale mit isst, denn sie enthält besonders viel Vitamin C. Vor dem Verzehr sollte man den Apfel gründlich waschen, um eventuelle Spritzmittelrückstände zu entfernen. Die Wirkstoffe des Apfels regen den Stoffwechsel an und reinigen das Blut. Daher hilft regelmäßiger Apfelgenuss bei Rheuma, Gicht, Arteriosklerose und anderen Stoffwechselerkrankungen. Gegen Heiserkeit kann man gebratene Äpfel mit Honig essen. Apfelschalentee hilft gegen Nervosität und geistige Erschöpfung. Eine Apfelkur, bei der man für drei Tage lang nur Äpfel isst (etwa 20 Stück) kann bei der Rauchentwöhnung helfen, weil man durch die vielen Äpfel eine Abneigung gegen das Rauchen bekommt. Auch für Nichtraucher ist so eine Apfelkur gesundheitsfördernd, weil sie den Stoffwechsel anregt und das Verdauungssystem auf Vordermann bringt. Auch ein Tee aus den Blättern fördert den Stoffwechsel.

Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich stammt der Apfelbaum aus Asien. Doch schon in der Antike wurde er in Europa eingeführt und im Mittelalter landete er in mitteleuropäischen Gärten. Inzwischen gibt es über 2000 Apfelsorten mit teilweise recht unterschiedlichen Eigenschaften. Der Apfelbaum wird mittelhoch und kommt auch als kleine Form oder Spalierobst vor, was die Ernte erleichtert. Die Blätter sind spitz eiförmig. Ende April bis Mai blühen die Apfelblüten weiß bis zartrosa. Wenn es warm genug ist, und die Insekten die Blüten befruchten, wachsen anschließend an ihrer Stelle die Äpfel, die im frühen bis späten Herbst reif werden.
Habitus und Belaubung
Die Arten der Gattung Äpfel sind sommergrüne  Bäume oder  Sträucher. Sie sind meist unbewehrt. Die wechselständig angeordneten  Laubblätter sind gestielt. Die einfache Blattspreite ist oval bis eiförmig oder elliptisch. Die Blattränder sind meist gesägt, selten glatt und manchmal gelappt. Einige Arten bzw. Sorten werden wegen ihres purpurnen Laubes im Herbst geschätzt. Nebenblätter sind vorhanden, verwelken aber oft früh.
Blütenstände und Blüten
Die gestielten  Blüten der Apfelbäume stehen einzeln oder in  doldigen  schirmrispigen Blütenständen. Die
fünfzähligen, zwittrigen,  radiärsymmetrischen Blüten sind meist flach becherförmig und weisen meist einen Durchmesser von 2 bis 5 cm auf. Häufig duften die Blüten. Die Blütenachse ist krugförmig. Die fünf grünen  Kelchblätter sind auch noch an den Früchten erhalten. Die fünf freien  Kronblätter sind weiß, rosa oder rot. In jeder Blüte sind viele (15 bis 50)  Staubblätter vorhanden, mit weißen Staubfäden und gelben Staubbeuteln. Aus drei bis fünf  Fruchtblättern besteht der unterständige  Fruchtknoten. Die drei bis fünf Griffel sind nur an ihrer Basis verwachsen. Bei einigen Züchtungen sind die Blüten, durch Umwandlung der Staubblätter in kronblattähnliche Blütenblätter, halbgefüllt oder gefüllt.
Früchte und Samen

Gemeinhin bekannt sind die mehr oder minder rundlichen, essbaren Früchte. Bei einigen Arten sind sie roh ungenießbar. Das fleischige Gewebe, das normalerweise als Frucht bezeichnet wird, entsteht nicht aus dem  Fruchtknoten, sondern aus der Blütenachse; der Biologe spricht daher von  Scheinfrüchten. Genauer ist die  Apfelfrucht eine Sonderform der  Sammelbalgfrucht. Ein  Balg besteht aus einem  Fruchtblatt, das mit sich selbst verwächst. Innerhalb des Fruchtfleisches entsteht aus dem balgähnlichen Fruchtblatt ein pergamentartiges Gehäuse. Im Fruchtfleisch selbst sind höchstens noch vereinzelt Steinzellennester enthalten. Die Samen sind braun oder schwarz; sie enthalten geringe Mengen an giftigen  Cyaniden.


BACHBLÜTEN
Man sagt, ich bin eingebildet (14 Heather)
- Bei diesen Menschen sagt man, dass sie eingebildet sind
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie das eingebildete Art und Weise ablegen


BACHBLÜTEN
Ich bin sehr zerstörerisch (15 Holly)
- Diese Menschen können sehr zerstörerisch in jeglicher Form sein
- Mit der dementsprechender Bachblüte wird die zerstörerische Form gemindert


ERNÄHRUNG
Funktionen der wichtigsten Mengen- und Spurenelementen
Kalzium
Kalzium ist mengenmäßig der wichtigste Mineralstoff des menschlichen Körpers. Es ist ein bedeutender Bau-stein der Knochen und Zähne, die 99% des gesamten Körperbestandes an Kalzium enthält. Neben seiner Stützfunktion im Skelett spielt Kalzium eine wichtige Rolle der Blutgerinnung und der Weiterleitung von Reizen im Nervensystem, sowie bei der Auslösung der Muskelkontraktionen.
Phosphat
Dient ebenfalls als Bauelement für Knochen und Zähnen.
Eisen
Eisen ist ein Bestandteil des Blutfarbstoff Hämoglobin.


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