Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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31.07.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 31.07.17-06.08.17


BOCKSHORNKLEE  

Ursprünglich kommt der Bockshornklee aus Indien, wo er schon im Altertum hoch geschätzt wurde. Die Benediktinermönche haben ihn bei uns eingeführt und in ihren Klostergärten angebaut. Die Samen des Bockshornklee helfen bei der Stärkung von Menschen in der Rekonvaleszenz oder mit Untergewicht. Äußerlich kann man ihn bei Entzündungen und Eiterungen der Haut verwenden, beispielsweise bei Furunkeln oder offenen Beinen.
Der Bockshornklee gehört zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler inner-halb der Familie der Hülsenfrüchtler. Er ist eng verwandt mit der Schabzigerklee.


Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, blutbildend, entzündungswidrig, schleimlösend, Anregung der Milchsekretion, Husten, Bronchitis, Halsschmerzen, Blasenentzündung, Allgemeinschwäche, Magerkeit, Rekonvaleszenz, Verdauungsstörungen, Bluthochdruck, Furunkel, Abszesse, aufgesprungene Hände und Lippen, Offene Beine, Geschwüre, Lymphdrüsenschwellungen,  Östrogen-Dominanz
wissenschaftlicher
Name: Trigonella foenum-graecum
Pflanzenfamilie:
Schmetterlingsblütler = Faboideae
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Inhaltsstoffe:
Schleimstoffe, Saponin, Flavonglykosid, Bitterstoff, Eisen, Phosphor, ätherisches Öl
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Vom Bockshornklee wird vor allem der Samen verwendet. Man kann ihn als Tee kochen und trinken. Dann stärkt er den Appetit und das Allgemeinbefinden und wirkt Untergewicht entgegen. Auch bei Erkrankungen der Atmungswege oder des Verdauungsappartes setzt er seine entzündungswidrigen und schleimlösenden Fähigkeiten ein. Äußerlich kann man den Tee als Kompresse oder die gekochten und zerstampften Samen als Breiumschlag auf die erkrankten Stellen legen. Der Bockshornklee fördert das Reifwerden von Furunkeln und die Abheilung verschiedener Hauterkrankungen. Vor allem in der kühlen Jahreszeit wird Bockshornklee auch gerne in Form von Keimsprossen gegessen. Er ist dann eine angenehm frische Würze und wirkt kräftigend und blutreinigend.
Küche
Im Nahen Osten, in Nordafrika und in Spanien wird Bockshornklee als  Nahrungsmittel oder Futterpflanze angebaut und geröstet, gekocht oder frisch verzehrt. Darüber hinaus wird er als Gewürz verwendet, beispielsweise werden die Samen – wie auch Schabzigerklee – in Südtirol als Brot- oder Käsegewürz verwendet. In der  indischen Küche finden sowohl die Samen, mitunter als Bestandteil von Currypulver, als auch die frischen oder getrockneten Blätter Verwendung in zahlreichen Zubereitungen. Bockshornklee ist Bestandteil der türkischen Gewürzpaste  Çemen, die u. a. die Trockenfleischspezialität  Pas
tırma ummantelt. Die Keimlinge werden als würzende Zutat Salaten beigemischt oder als Sprossengemüse verzehrt.
Neuzeitliche Medizin
In einer Doppelblindstudie mit 50 Parkinsonpatienten konnte unter der Behandlung mit einem Bockshornkleeextrakt ein signifikanter Rückgang einzelner Symptome festgestellt werden. Die beteiligten Wissenschaftler vermuten, dass Bockshornklee möglicherweise die Schädigung dopaminerger Nervenzellen verzögern kann.
Bockshornklee enthält die Aminosäure Histidin, die angeblich Leberschädigungen entgegenwirken soll. Als Aufguss ist er vor allem in China, Indien und Tibet bekannt. Er wird dort als Hustenmittel und zur Reinigung der Atemwege eingesetzt. Weiterhin enthält er Diosgenin, ein Wirkstoff der möglicherweise bei  Dickdarmkrebs eingesetzt werden kann. In Indien wird der Bockshornkleesamen als Aromatikum,  Carminativum, Tonikum und  Aphrodisiakum und ein Aufguss bei  Pocken zur Kühlung eingesetzt.
Bockshornkleesamen werden in der Pflanzenheilkunde bei leichterem oder als Begleitmedikation auch bei schwererem Diabetes mellitus eingesetzt. Bockshornkleesamen sind als Teebeutel, als Pulver oder als fertige Auflagen erhältlich. Des Weiteren gibt es Nahrungsergänzungsmittel mit Bockshornsamenpulver oder Bockshornsamenkonzentrat im Handel.

Beschreibung
Der Bockshornklee wächst als einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis zu 80 Zentimeter erreicht. Sie bildet eine lange  lt Pfahlwurzel und faserige Seitenwurzeln aus. Die aufrechten, runden Stängel sind verzweigt. Die kleeartigen Laubblätter sind in Blattstiel und geteilter Blattspreite gegliedert. Die Blattstiele sind 6 bis 15mm lang. Die drei gleichen, länglich-verkehrt-eiförmig, eiförmigen bis länglich-elliptischen Blättchen weisen eine Län-ge von 1,5 bis 4 cm und eine Breite von 0,4 bis 1,5 cm auf. Die Ränder der Blättchen sind von der Hälfte an bis zu den Enden gesägt. Die einfachen, häutigen  Nebenblätter sind mit der Basis des Blattstieles verwachsen.
Die Blütezeit reicht von April bis Juli. Die Blüten stehen einzeln oder in Paaren an kurzen Stielen in den Blattachseln. Die  zygomorphen Blüten sind klein mit doppelten Perianth. Der behaarte Kelch ist 7 bis 8 mm lang. Die 13 bis 18 mm langen Blüten kronblätter sind cremefarben bis hell gelblich-weiß und am Grunde hellviolett. Das behaarte Fruchtblatt enthält viele  Samenanlagen.
Der Bockshornklee bildet lange, schmale,  hornförmige  Hülsenfrüchte, die eine Länge von 7 bis 12 cm und eine Breite von 0,4 bis 0,5 cm aufweisen. Sie gaben der Pflanze den Namen. In ihnen befinden sich 10 bis 20 Samen. Die harten, länglich-eiförmigen Samen sind von einer zähen Haut umgeben und in der Farbe ockergelb bis hellbraun, manchmal auch mit leicht rötlichen oder grünlichen Schattierungen und weisen eine Länge von 3 bis 5 mm und einen Durchmesser von 2 bis 3 mm auf. Beim Zerreiben der Samen verströmen diese einen intensiven Geruch. Die Früchte reifen von Juli bis September.
Die gesamte Pflanze hat einen starken Geruch. Der Bockshornklee bevorzugt Standorte mit viel  Sonnenlicht und eher  lehmigem Boden. Er toleriert auch eine hohe  Bodenversalzung und Trockenheit.




HAFER


Hafer
ist eine Pflanzengattung in der Familie der  Süßgräser. Eine Art, der Saat-Hafer, wird als Getreide angebaut und umgangssprachlich ebenfalls „Hafer" genannt. Die etwa 25 Arten sind von Makaroniesien über Nordwestafrika und Spanien durch den Mittelmeerraum bis Vorderasien und im nordöstlichen Afrika verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Ekzeme, Nierenschwäche, Blasenschwäche, Neuralgien, Rheuma, Schlafstörungen
wissenschaftlicher Name:
Avena sativa
Pflanzenfamilie:
Süßgräser = Poaceae
englischer Name:
Oats
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, Haferkraut
Sammelzeit:
August bis September

Nutzung
Saat-Hafer wird vor allem als Tierfutter sowie als Nahrungsmittel in Form von  Haferflocken verwendet. Für die Verwendung in der Medizin werden verschiedene Extrakte aus Hafer gewonnen. Wilde Hafersorten wurden schon vor 32.000 Jahren zu Mehl verarbeitet.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Hafer-Arten sind einjährige  krautige Pflanzen. Der  Halm ist hohl und rundlich. Im Gegensatz zu anderen Nutzgetreidearten fehlen dem Hafer die Blattöhrchen. Die  Blatthäutchen sind schmal bis mittelgroß, fransig und gezähnt.
Generative Merkmale
Die Hafer-Arten sind Rispengräser. Hafer unterscheidet sich von anderen Getreidearten in der Form des Fruchtstandes, der als Rispe und nicht als Ähre ausgebildet ist, was zeigt, dass er in der Systematik weit entfernt von anderen Getreidearten steht. Das Tausendkorngewicht liegt bei 27-48 Gramm.



BACHBLÜTEN
Ich werde ungeduldig, wenn es nicht schnell genug geht (18 Impatiens)
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Diese Menschen werden recht schnell ungeduldig, wenn es in ihrer Umgebung nicht schnell genug geht
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Ungeduld in den Griff bekommen


BACHBLÜTEN
Man fürchtet, hintergangen zu werden (15 Holly)
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Diese Menschen fürchten sich davor hintergangen zu sein und sind deshalb sehr auf der Hut  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Furcht ablegen, dass sie hintergangen
 werden  


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