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31.05.2020

tägliche News > Mai > 25.05.20 - 31.05.20
Jiaogulan
 
Als Pflanze der Unsterblichkeit ist die chinesische Heilpflanze Jiaogulan in den letzten Jahren in Europa sehr beliebt geworden. In China wird Jiaogulan min-destens seit dem 15. Jahrhundert als Heilpflanze verwendet. Auch in Japan und Thailand kennt man sie. Gynostemma pentaphyllum, dt. Kraut der Un-sterblichkeit/Unsterblichkeitskraut ist eine Pflanzenart der Familie der Kürbisgewächse. Teile der Pflanze werden als Gemüse, Salat oder Tee zubereitet.

 
 
Steckbrief
 
Botanischer Name: Gynostemma pentaphyllum
 
Pflanzenfamilie: Cucurbitaceae
 
Weitere Namen: Kraut der Unsterblichkeit, Amachazuru
 
Aussaatzeit / Pflanzzeit: April-Mai
 
Blütezeit: Juni-August
 
Erntezeit: ganzjährig
 
Standort: halbschattige bis sonnige Standorte mit feuchten und nährstoffreichen Böden
 
Verwendung als Heilkraut: Erkältungen, Entzündungen, Diabetes, Erschöpfung, Un-ruhe, Kreislaufleiden
 
Verwendung als Gewürzkraut: Smoothies, Süßwaren, Salate

 
 
Anwendung
 
In Thailand und China werden frische Blätter als Salat oder spinatähnlich ver-wendet. Sowohl aus den getrockneten als auch den frischen Blättern kann zudem Tee zubereitet werden. G. pentaphyllum wird in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet, um Hitze auszuleiten, Geist zu ergänzen, Gift aufzulösen, den Blutzuckerspiegel zu senken, und die Leberfunktion zu schützen. Eine häufige moderne Indikation ist in China die Hyperlipidämie. Die wissenschaftlichen Belege beschränken sich allerdings bisher auf Tierversuche und Kleinstserien. So könnte Gynostemma pentaphyllum etwa gegen nichtal-koholische Fettlebererkrankung wirken. Im Tierversuch an Ratten gab es keine toxische Wirkung. In Europa hat die Pflanze keine medizinische Zulassung. Sie wurde früher als Nahrungsergänzungsmittel vermarktet; seit die Europäische Union für Novel Foods eine Zulassung fordert, als sogenanntes "Duftkraut".
 
Jiaogulan kann man als Tee oder Blattgemüse anwenden. Die häufigste Art, Jiaogulan anzuwenden ist der Tee. Man verwendet dazu die Blätter bzw. das Kraut der Jiaogulapflanze.
 
Die Wirkung der Jiaogulanblätter wird als ähnlich wie die Ginsengwirkung beschrieben. Das ist insofern nicht erstaunlich, weil die Glykoside im Jiaogulankraut den Ginsengglykosiden entsprechen. Jiaogulan soll jedoch bis zu 4 mal so viel Glykosid enthalten wie der Ginseng und zudem deutlich preiswerter sein. Außerdem enthält die Jiaogulanpflanze zahlreiche Saponine, die eine zusätzliche Wirkung ausmachen. Die Wirkung von Jiaogulan wird in erster Linie als adaptogen beschrieben. Das heißt, sie wirkt regulierend. Wo zu wenig Energie ist, verstärkt sie und wo zu viel Energie ist, schwächt sie ab. So kann sie beispielsweise zu hohen Blutdruck senken und zu niedrigen steigern. Sie entspannt und regt an, macht müde und wach, ganz wie man es gerade braucht. Besonders populär ist die Anwendung der Jiaogulanpflanze bei Krebs. Dabei muss man jedoch berücksichtigen, dass es keine wissenschaftlichen Studien gibt, die eine krebshemmende Wirkung der Jiaogulanpflanze belegen. Man kann sie jedoch begleitend zu Chemotherapie oder Strahlentherapie einsetzen, um die belastenden Behandlungen besser zu verkraften. Auch zu Vorbeugung bei Krebs kann man Jiaogulantee trinken. Ebenso eignet sich Jiao-gulan zur Vorbeugung gegen Schlaganfall und Herzinfarkt. Die Durchblutung wird durch Jiaogulankraut verbessert und erkrankte Blutgefäße regenerieren sich. Durch die verbesserte Durchblutung wird auch die Gehirnleistung verbes-sert. Jiaogulanblätter senken erhöhte Blutfettwerte, sowohl die Triglyceride als auch das schädliche LDL-Cholesterin. Das gesunde HDL-Cholesterin wird hingegen erhöht. Das Nervensystem profitiert von der Jiaogulan, indem es einerseits angeregt und andererseits beruhigt wird. Man kann also sowohl bei Schlaflosigkeit als auch bei ständiger Müdigkeit Hilfe von der Jiaogulapflanze erhoffen. Insgesamt kann man sagen, dass Jiaogulan auf den gesamten Körper günstig wirken soll.
 
Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
 
In der chinesischen Medizin wird Jiagulan schon seit Jahrhunderten eingesetzt.
 
Sie wird dort genutzt um zu stärken, zu entgiften und den Stoffwechsel aus-zugleichen. Die Anwendungsgebiete sind ähnlich wie oben beschrieben. Zu-sätzlich wird sie auch bei Sepsis (Blutvergiftung) und Hepatitis angewendet.

 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Gynostemma pentaphyllum ist eine schlanke, kletternde, einjährige bis ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchslängen von vier bis acht Metern. Sie bildet Wurzelknollen als Überdauerungsorgan aus. Sie ist fein behaart bis verkahlend. Die Ranken sind gegabelt, selten einfach. Die häutigen bis papierartigen, annähernd symmetrischen, unpaarig gefiederten Laubblätter sind ei-fach bis fußförmig aus fünf bis neun Blättchen zusammengesetzt und von ei-förmiger über umgekehrt-eiförmiger bis lanzettlicher Form. Das endständige Blättchen ist 4 bis 14 cm lang und 2 bis 5 cm breit, alle weiteren kleiner. Die Blättchen sind spitz bis stumpf an der Spitze, am Ansatz stumpf bis keilförmig zugespitzt und am Rand unregelmäßig gesägt, wenn behaart, dann vor allem entlang der Nervatur. Gynostemma pentaphyllum ist zweihäusig getrenntge-schlechtig. Die Blütenstände sind bis zu 30 cm lang und herabhängend. Die Blüten sind mit kleinen Tragblättern versehen, die dreieckigen Kelchabschnit-te 5 bis 20 mm lang, die gelblich-grünen Kronlappen dreieckig-lanzettlich und 2 bis 3 mm lang. Die Früchte sind runde und glatte Beeren mit einem Durch-messer von 5 bis 8 mm, die dunkelgrün bis fast schwarz werden, wenn sie reif sind.
 
Die Jiaogulanpflanze ist in China, Thailand, Japan, Korea und Indien heimisch. Die rankende Pflanze wächst bevorzugt in Dickichten und fühlt sich sogar noch in Höhen von über 3.000 Metern wohl. Im Winter hält sie bis zu -18°C aus, man kann sie also als winterhart bezeichnen. Die einjährige bis mehrjährige Pflanze wird bis zu 8 Meter lang bzw. hoch. Normalerweise ist die Jiaogulanpflanze nur einjährig, aber wenn sie sich wohl fühlt, kann sie auch mehrere Jahre überdauern. Dazu bildet sie Wurzelknollen aus. Aus den Wurzeln wachsen Ranken, die sich normalerweise verzweigen. An den Ranken wachsen Blätter, die meistens aus fünf Einzelblättern bestehen. Daher hat die Pflanze auch den Beinamen Fünf-Blatt-Ginseng bekommen. Die kleinen, gelbgrünen Blüten sind zweihäu-sig (getrennte Geschlechter). Aus den Blüten entwickeln sich schwarz-grüne Beeren, die bis zu 8 mm groß werden, in der Heilkunde aber keine Rolle spielen.

Kampfer
 
Der Kampferbaum, auch Kampferlorbeer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lorbeergewächse.

 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: Husten, Muskelschmerzen, Muskelkater, Rheuma, Knieschmerzen, Schleimbeutelentzündung, Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen, Hexenschuss, Arthrose
 
wissenschaftlicher Name: Cinnamomum camphora
 
Pflanzenfamilie: Lorbeergewächse = Lauraceae
 
Verwendete Pflanzenteile: ätherisches Öl

 
 
Nutzung
 
Seine Heimat hat der Kampferbaum in Ostasien (Japan, Korea, Vietnam). Er wird auch in Sri Lanka und Ostafrika sowie in Brasilien in größerem Maße angebaut. Aus Pflanzenteilen des Kampferbaumes wird das ätherische Ravintsa-raöl gewonnen. Der Gehalt an Kampfer ist im Holz der unteren Stammabschnitte am größten.

 
 
Beschreibung
 
Der Kampferbaum wächst als immergrüner Baum, der Wuchshöhen bis zu 30 Meter und Brusthöhendurchmesser (BHD) von etwa 3 Meter erreicht. Alle Pflanzenteile riechen stark nach Campher und enthalten auch mehr oder weniger viel Kampfer. Die gelblich-braune Borke schält sich in unregelmäßigen und longitudinalen Stücken ab. Die Rinde der stielrunden Zweige ist bläulich und kahl. Die breit eiförmigen Endknospen besitzen breit ovale bis fast kreisförmige Schuppen. Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der kahle, schlanke Blatt-stiel ist 2 bis 3 cm lang. Die mit einer Länge von 6 bis 12 cm und einer Breite von 2,5 bis 5,5 cm eiförmig-elliptische Blattspreite ist fast ledrig. Die Blattober-seite ist grün bis gelb-grün gelb-grün und glänzend, die Blattunterseite ist oder gelb-grün und bereift. Beide Blattflächen sind kahl oder die Unterseite ist spär-lich flaumig behaart solange sie jung ist.
 
Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Seitenständig auf einem 2,5 bis 4,5 cm Blütenstandsschaft steht ein 3,5 bis 7 cm großer rispige Blütenstand. Blüten-standsschaft und Blütenstandsachse sind kahl oder grau bis gelb-braun flaumig behaart, besonders an den Knoten. Die kahlen Blütenstiele sind 1 bis 2 mm lang. Die zwittrigen Blüten sind etwa 3 mm groß. Die grün-weißen oder gelbli-chen Blütenhüllblätter sind kahl oder außen flaumig behaart und innen dicht flaumig behaart. Die Blütenhüllblätter sind etwa 1 mm langen, verkehrt-konisch Röhre verwachsen. Die freien Bereiche der Blütenhüllblätter sind mit ei-ner Länge von etwa 2 mm elliptisch. Es sind neun fertile, 2 mm lange Staub-blätter mit flaumig behaarten Staubfäden vorhanden. Der mit 1 mm Länge ei-förmige Fruchtknoten ist kahl. Der Griffel besitzt eine Länge von etwa 1 mm.
 
Die purpurfarbene bis fast schwarze, fleischige Frucht ist mit einem Durchmes-ser von 6 bis 8 mm eiförmig oder fast kugelig. Die haltbaren Blütenhüllblätter umhüllen die Frucht napfartig; dieser längs gerillte Napf besitzt eine Länge von etwa 5mm, an der Basis einen Durchmesser von etwa 1mm und im gestutzten oberen Bereich einen Durchmesser von etwa 4mm. Die Früchte reifen zwi-schen August und November.

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Prägung des Eßverhaltens
 
Eßverhalten ist etwas höchst individuelles – jeder Mensch ist anders.
 
Eßverhalten:
 
-        Kaufkraft
 
-        Wertwende
 
-        Gesundheitswissen
 
-        Gewohnheiten
 
-        Kochkenntnisse
 
-        Genetische Faktoren
 
-        Prioritäten
 
-        Bevölkerungsentwicklung
 
-        Mor exposive effect
 
-        Gefühle
 
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-        Erziehung
 
-        Kulturelle Faktoren
 
-        Geschichtliche Faktoren
 - Physiologischeh Faktoren
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