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31.03.2020

tägliche News > April > 30.03.20 - 05.04.20
Kalisaya tt
 
Der Kalisayabaum gehört zur Gattung der Chinarinden-Bäume. Er ist in Südamerika heimisch. Weil die Heilwirkung der Chinarinden-Baumarten sehr ähnlich ist, wird ein Großteil der handelsüblichen Chinarinde aus dem Kalisaya Baum gewonnen. Chinarinde ist ein traditionelles Heilmittel gegen Fieber, insbesondere gegen Malaria. Auch in der Homöopathie spielt die Chinarinde eine wichtige Rolle.

 
 
Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Fieber
 
Heilwirkung: betäubend, fiebersenkend, krampflösend, schmerzstillend, wehenfördernd
 
Anwendungsbereiche: Magenprobleme, Malaria, Muskelkrämpfe, Wadenkrämpfe
 
wissenschaftlicher Name: Cinchona calisaya
 
Pflanzenfamilie: Rötegewächse = Rubiaceae
 
englischer Name: Cinchona, Quina
 
andere Namen:  Chinarinde, Chinarindenbaum, Gelbe Königsrinde, Jesuiten-rinde, Kardinalspulver
 
Verwendete Pflanzenteile: Rinde
 
Inhaltsstoffe: Chinin, Chinidin, Alkaloide, Bitterstoffe, Harze

 
 
Anwendung
 
Aus Chinarinde (auch Cinchonae cortex oder Fieberrinde genannt) können bitter schmeckende Präparate hergestellt werden. Alexander von Humboldt nannte 1808 in seinen Ansichten der Natur neben Quina, als Bezeichnung für Chinarinde auch Cascarilla fina de Loxa und erwähnte die besondere Qualität der aus dem Städtchen Loxa stammenden Rinde der von ihm Cinchona Condaminea genannten Baumart.
 
Die Verarbeitung der Rinde
 
Der Chinarindenbaum stammt ursprünglich aus den Bergregionen des nördlichen Südamerikas und wird vor allem in Indien und im Kongobecken kultiviert. Die Rinde des Gelben Chinarindenbaumes wurde früher wegen des darin enthaltenen Chinins als Medikament gegen Malaria und Fieber genutzt. Der Wirkstoff wurde erstmals im Jahre 1820 durch Pierre Joseph Pelletier und Joseph Bienaimé Caventou isoliert. Neben Chinin, das industriell extrahiert wird, ist auch Chinidin und Cinchonidinenthalten. Nicht alle Arten der Gattung der Chinarindenbäume enthalten den Wirkstoff jedoch gleichermaßen. Niederländer versuchten auf Java Cinchona calisaya anzubauen, während die Engländer in Indien versuchten, Cinchona succiruba zu kultivieren. Bei beiden Arten erwies sich jedoch, dass ihre Rinde den Wirkstoff nicht in einem ausreichenden Maße enthält, um eine Extraktion wirtschaftlich zu rechtfertigen. Cinchona ledgeriana dagegen hat eine Rinde, die durchschnittlich 13 Prozent Chinin hat. Sie wurde nach dem fehl-geschlagenen Versuch mit Cinchona calisaya von den Niederländern auf Java in Plantagen angebaut. Das aus der Rinde gewonnene Chinin hatte bis nach dem Zweiten Weltkrieg große wirtschaftliche und medizinische Bedeutung. Das Kina-Büro wachte seit 1922 über die Kontrolle und Förderung der Chinarindenproduktion, der Verteilung der Kontingente auf die Mitgliedsstaaten sowie die Aufrechterhaltung der Preisstabilität. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden jährlich 1500 Tonnen Chinin produziert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Vernichtung von Chinarindenbaumplantagen zum Kriegsmittel. So fällte die japanische Armee zum Beispiel 20.000 Hektar der Chinarindenplantagen auf Java, sodass sich die Suche nach synthetisch hergestellten Ersatzstoffen verstärkte. Das ähnlich wirkende, aber mit schweren Nebenwirkungen einhergehende Atebrin war bereits 1928 durch die deutsche Firma I.G. Farben hergestellt worden. Chloroquin und Primaquin waren die ersten synthetisch erzeugten Wirkstoffe gegen die Malaria, die das natürlich erzeugte Chinin seit dem Zweiten Weltkrieg ablösten. Aus dem Roten Chinarindenbaum wird ein Arzneimittel bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen gewonnen. Außerdem kann der gewinnbare rote Farbstoff in seiner Wirkung ähnlich wie der Naturfarbstoff Henna verwendet werden. Früher war die Chinarinde des Kalisaya-Baums zusammen mit anderen Chinarindenbäumen ein wichtiges Fiebermittel, sogar das einzige, das zuverlässig gegen Malaria half. Heutzutage spielt die Chinarinde in der Pflanzenheilkunde jedoch praktisch keine Rolle mehr. Vereinzelt kann man die Rinde der Kalisaya noch in Magentee-Mischungen finden.
 
Homöopathie
 
In der Homöopathie spielt die Chinarinde jedoch eine wichtige Rolle, allerdings eher die Art China officinalis als der Kalisaya-Baum. Samuel Hahnemann entdeckte anhand der Wirkung der Chinarinde das Wirkprinzip der Homöopathie, weshalb die Chinarinde zum Verständnis der Homöopathie sehr wichtig ist. In niedrigen Potenzen (D3 bis D6) wird das Mittel China gegen Fieber verwendet.
 
Nebenwirkungen / Giftwirkung
 
In höheren Dosierungen wirkt die Kalisayarinde giftig. Es kommt zu Schwindel, Benommenheit, Schlafsucht, Übelkeit, Erbrechen, Zittern und Unruhe. Man spricht auch von einem Chininrausch. Manche Menschen reagieren schon bei kleinsten Chinin-Mengen mit diesen Rauschsymptomen. Es kann dann auch zu Nesselsucht (Hautausschlag), Ödemen und kleinen Hautblutungen kommen. Schwangere, stillende Mütter und Kinder sollten keine Chinarinden-Präparate zu sich nehmen, weil die Nebenwirkungen zu stark ausgeprägt sind.

 
 
Geschichtliches
 
Der Name der Gattung Cinchona (Chinarindenbäume) stammt vermutlich vom Wort "kina-kina", was in der Quechua-Sprache "Rinde der Rinden" bedeutet. Mit dem Land China hat der Name nichts zu tun. In ihrer Heimat Südamerika wurden die Chinarinden-Bäume schon seit langer Zeit als Heilmittel gegen Fieber verwendet. Die europäischen Einwanderer erfuhren von der Heilkraft der Chinarinde und verwendeten sie fortan auch gegen Fieber, vor allem bei Malaria. Alexander von Humboldt schreibt 1808 ausführlich über die Chinarinde und ihre Heilkraft. Wegen der guten Wirkung gegen Fieber und Malaria wurde die Chinarinde fortan auch in Zentralafrika, Indonesien und Indien angebaut. Im Jahr 1820 isolierte die Forscher Pelletier und Caventou den Wirkstoff der Chinarinde. Mehrere der Chinarindenbäume eignen sich zur Gewinnung der medizinischen Chinarinde. Der Kalisaya-Baum ist zwar nicht die offizielle Chinarinde, die auf den Namen Cinchona officinalis getauft wurde, aber seine Rinde wird häufig für das medizinische Produkt "Chinarinde" geerntet. Erst nach dem zweiten Weltkrieg verlor die Chinarinde an Bedeutung, weil dann auch andere Mittel bei Fieber und Malaria entwickelt wurden. In Getränken wie Bitter Lemon und Tonic Water sind geringe Mengen Chinin enthalten. Auch manche Magenbitter enthalten Chinin.

 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Kalisaya ist in Südamerika heimisch, vor allem in Ecuador, Bolivien und Peru. Der Kalisaya-Baum kann sehr hoch werden. Er wächst bevorzugt im Bergland, wo er an kargen Standorten auch manchmal ein Strauch bleibt. Seine Rinde ist borkig, im unteren Bereich gelblich bis hellbraun, an den Zweigen eher rötlich. Die Blätter sind länglich, auf der Oberseite dunkelgrün glänzend und im Licht bläulich schimmernd und auf der Unterseite hellgrün. Die rosafarbenen Blüten stehen in Rispen. Sie wachsen einzeln an kleinen Stielen und haben jeweils fünf Blütenblätter, die zusammengewachsen sind. Aus den Blüten entwickeln sich kleine Kapselfrüchte.

Laminaria
Laminaria ist eine Braunalgen-Gattung aus der Ordnung der Laminariales. Die Arten bilden ausgedehnte Tangwälder an den Küsten von Nord- und Südatlantik und Nordpazifik. Sie werden zur Gewinnung von Alginat wirtschaftlich genutzt. Die Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft hat im Jahre 2007 die Gattung Laminaria zur ersten Alge des Jahres gekürt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Quellstifte für chirurgische Zwecke (früher)
wissenschaftlicher Name: Laminaria clustoni
Verwendete Pflanzenteile: Stiele
 
Nutzung
Laminariaarten besitzen eine große wirtschaftliche Bedeutung als Lieferant von Alginat. In Europa werden dazu meist natürliche Bestände abgeerntet. Im Jahr 2005 wird für Norwegen eine Produktion von 154.000t angegeben und für Frankreich etwa 75.000t. Weitere Inhaltsstoffe aus Laminarien werden vielseitig verwendet, beispielsweise für Kosmetik, für Nahrungsergänzungsmittel, als Heilmittel, als Zusatz zum Tierfutter sowie als Dünger. Da Laminaria sehr saugfähig ist und sich beim Aufsaugen von Flüssigkeiten infolgedessen stark ausdehnt, wird sie in Stäbchenform in der Frauenheilkunde verwendet, um bei bestimmten Prozeduren, z. B. Kürettagen, die Cervix zu öffnen. Außerdem können Laminarien zur biologischen Sanierung bei Verschmutzung oder Eutrophierung eingesetzt werden, oder um die Erosion von Küsten zu verringern. Auch als Bioreaktor in der molekularen Biotechnologie oder als nachwachsender Rohstoff (Brennstoffersatz) können sie genutzt werden.
 
Beschreibung
Merkmale
Die Laminaria-Sporophyten sind über ein Meter große, mehrjährige Seetange, die ein Alter von zwei bis 18 Jahren erreichen können. Sie gliedern sich in ein Haftorgan, einen Stiel und eine blattartige Fläche. Das Haftorgan ist gewöhnlich verzweigt, seltener scheibenförmig oder rhizomartig. Der im Querschnitt runde oder abgeflachte Stiel kann innen mit Mark erfüllt oder hohl sein. Bei einigen Arten sind im Stiel Jahresringe zu erkennen. Das Phylloid ist entweder ganzrandig und ungelappt, oder es besitzt einen deutlichen zentralen Strang, oder ist unvollständig in fingerartige Segmente zerteilt. Die Blattfläche ist meist glatt, manchmal mit beulig-blasiger oder kräuseliger Oberfläche, und weist weder eine Mittelrippe noch Längsrippen auf.
Laubwechsel
Die Blattfläche wird in jedem Jahr von der Basis her erneuert. Bereits im Winter werden dazu die im alten Laub gespeicherten Reservestoffe in die Wachstumszone am Übergang zum Stiel verlagert. Mit zunehmendem Licht wächst dort im Frühling ein neues Phylloid heran, dem das vorjährige Blatt anfangs noch aufsitzt. Bei einigen Arten wird das alte Blatt als ganzes abgestoßen, bei anderen degeneriert es allmählich an den Enden.
Gewebetypen
Laminaria-Sporophyten besitzen verschiedene differenzierte Gewebe: ein zentrales Mark (fehlend im Haftorgan), eine parenchymatische Rinde und das äußere Meristoderm, das sowohl photosynthetischaktiv ist als auch die Funktion eines Bildungsgewebes hat. Im Mark verlaufen echte Leitungsbahnen, in denen die Photosyntheseprodukte transportiert werden. In der Rinde von Stiel und Phylloid kommen vernetzte Schleimkanäle vor, die bei einigen Arten in Sekretionszellen an der Oberfläche münden.

Bachblüten
 
In schwierigen Situationen geben ich nicht auf (22 Oak)
 
-        Diese Menschen geben in schwierigen Situationen nicht auf      
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte lassen sie auch einmal, dass sie aufgeben können        
Bachblüten
 
Ich bin gleichgültig, weil ich erschöpft bin (23 Olive)
 
-        Diese Menschen sind gleichgültig, da sie erschöpft sind
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das gleichgültige ablegen, weil sie nicht mehr erschöpft sind  
7 magische Regeln für Typ 2 Diabetiker  
 
1.     Übergewicht langsam, aber dauerhaft durch Kalorienreduktion abbauen
 
2.     Reichlich Bewegung
 
3.     Kohlenhydrat- und Ballaststoffreich, aber Zuckerarm essen
 
4.     Pflanzliche Fette bevorzugen
 
5.     Zucker durch Süßstoff bevorzugen
 
6.     Kost nach Kalorien und nicht nach Broteinheiten
 
7.     Wenig Alkohol zu den Mahlzeiten oder besser verzichtet man auf Alkohol
Ernährung, 4. Täglich Milch und -produkte, 1-2x Fisch, Fleisch, Wurstwaren, sowie Eier in Maßen
Gerade diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z.B. Calcium in der Milch, Jod, Selen und auch Omega-3-Fettsäuren in Seefischen. Das Fleisch ist der Lieferant von Mineralstoffe und Vitamine B1, B6 und B12. Mehr als 600g Fleisch bzw. Wurstwaren pro Woche sollten es nicht sein. Bevorzugen sie die fettarme Produktvarianten, vor allem bei Fleischerzeugnisse und den Milchprodukte.
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