Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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31.03.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > März > 27.03.17-02-04-17


Zimbelkraut      

Das Zimbelkraut , auch Zymbelkraut, Mauer-Zimbelkraut oder Eustett genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Wegerichgewächse. Das Zimbelkraut ist ein schön bunt violett blühender Mauerbewohner aus dem Mittelmeerraum. Die pflegeleichte Pflanze bildet an guten Standorten einen Teppich und blüht über mehrere Monate, daher wurde das Zimbelkraut in ganz Europa zum verschönern von langweiligen Mauern verbreitet. Das Vitamin-C-reiche Zimbelkraut diente als stärkender Salat in Frühjahrskuren und als wundheilender Umschlag.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Wundheilmittel
Heilwirkung:
entzündungshemmend, wundheilend
Anwendungsbereiche:
Skorbut, Wundheilmittel
wissenschaftlicher Name:
Cymbalaria muralis, Linaria cymbalaria
Pflanzenfamilie:
Wegerichgewächse = Plantaginaceae
englischer  Name:
Kenilworth Ivy
volkstümlicher Name:
Mauer-Zimbelkraut, Zimbelkraut, Zymbalkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, Iridoid, Muraliosid, Vitamin C
Sammelzeit:
März-September

Anwendung

Das Mauer-Zimbelkraut findet als Zierpflanze in Parks und Gärten an Mauern und in Steingärten Verwendung.
Salat

Die Blätter mit leichter Schärfe kann man als Beilage im Salat oder in Suppen essen.
Der Geschmack der Blätter ähnelt der Kresse.
Umschläge

Ein Umschlag aus dem Brei frischer Blätter wirkt wundheilend.

Geschichtliches

Die erste Erwähnung findet diese Pflanzenart in den Kräuterbüchern von Lonicer (1582) und Matthiolus (1586), wo sie auch als Heilpflanze beschrieben wird. Die Bezeichnung 'Zymbalkraut' wird erstmals von Zwinger (1696) verwendet. Die therapeutischen Anwendungsgebiete für diese Pflanzenart waren sehr unterschiedlich, doch scheinen die Hauptindikationen Wunden, Entzündungen verschiedener Art und Frauenleiden gewesen zu sein. Hauptinhaltsstoffe sind Iridoide. Der Schriftsteller Heinrich Seidel beschreibt in der Skizze „Linaria cymbalaria“, wie er ab 1890 diese Pflanzenart in Berlin „ansalbte“. Die Gattung Cymbalaria wurde früher zu den Braunwurzgewächsen (Scorphulariaceae) gestellt. Die Zuordnung zu den Wegerichgewächsen (Plantaginaceae) erfolgte auf Grund molekulargenetischer Untersuchungen. Das Zimbelkraut wurde im späten Mittelalter als Zierpflanze aus Italien und dem Balkan in die anderen Teile von Europa gebracht. Das Zimbelkraut wurde als Heilpflanze und Färbemittel eingesetzt. Als Heilpflanze hat das Zimbelkraut keine besondere Bedeutung mehr, aber als dankbare Zierpflanze wird es immer beliebter.

Pflanzenbeschreibung

Vegetative Merkmale

Das Zimbelkraut ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Die fadenförmigen, kletternden oder hängenden Stängel sind bis zu 60 Zentimeter lang. Die herzförmigen Laubblätter sind unterseits meist rötlich gefärbt.
Generative Merkmale

Die relativ kleinen, zwittrigen Blüten sind zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Die Blütenkronen sind gespornt und meist hellviolett. Die Blütezeit reicht von Juni bis September, die Fruchtreife von August bis September.
Das Zimbelkraut ist in Europa heimisch und kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Es wächst bevorzugt in schattigen und feuchten Mauerritzen oder Felsspalten. Die mehrjährige kriechende Pflanze wird zwischen 30 und 60 cm lang und 20cm hoch. Die rundlichen Blätter sind herzförmig. Der Stängel ist rötlich. Die hellvioletten Blüten erscheinen zwischen Mai und September. Aus den etwa 1 cm großen Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen in Samenkapseln. Mit zunehmender Samen-Reife wendet sich der Pflanzenteil von der Sonne ab, sodass die Samen näher am Boden sind.

Anbautipps

Der Standort sollte feucht und schattig bis halbschattig sein, ideal sind feuchte humose Mauerritze oder feuchte schattige Stellen eines Steingartens. Das Zimbelkraut eignet sich auch zum Anbau in Töpfen. Die Samen im Frühling direkt in den feuchten Boden aussäen und feucht halten. Wenn der Standort den Bedürfnissen des Zimbelkrauts entspricht, vermehrt sich die Pflanze zu einem Teppich.

Sammeltipps

Die Blätter können immer wieder geerntet werden, immer ein paar Blätter an den Trieben stehen lassen. Diese Blätter werden frisch eingesetzt.




Berufkraut, einjähriges  

Der einjährige Beifuß ist eine asiatische Pflanze, die vor allem in China und Vietnam heimisch ist. Dort wird der einjährige Beifuß schon seit langer Zeit bei fieberhafte Erkrankungen eingesetzt. Erst vor relativ kurzer Zeit haben Wissenschaftler entdeckt, dass der einjährige Beifuß sehr gut gegen Malaria wirkt, selbst in Fällen, in denen die chemischen Medikamente wegen Resistenzen nicht mehr wirken. Diese Tatsache hat weltweit großes Interesse auf den einjährigen Beifuß gelenkt.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Malaria
Heilwirkung:
antibakteriell, blutstillend, fiebersenkend, fungizid
Anwendungsbereiche:
Fieber, Erkältungen, Blähungen, Verdauungsschwäche, Durchfall, Nachtschweiß, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Artemisia annua, Artemisia chamomilla
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Chinese wormwood, Annual Mugwort
volkstümlicher Name:
Qing-Guo
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen
Inhaltsstoffe:
Artemisinin, ätherische Öle, Flavonoide, Cumarin, Menthol, Thymol, Beta-Sitosterol
Sammelzeit:
Juni bis September

Anwendung

Einjährigen Beifuß kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden.
Die häufigste Art, den einjährigen Beifuß anzuwenden ist als Tee.
Tee

Für einen Einjähriger-Beifußtee übergießt man ein bis 2TL einjährigen Beifuß mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Einjähriger Beifußtee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Einjähriger Beifußwirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tinktur

Um eine Tinktur aus einjährigem Beifuß selbst herzustellen, übergießt man die Blätter des einjährigen Beifuß in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich gegen Malaria und Fieber

Einjähriger Beifuß kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Malaria einsetzen. Außerdem hilft Einjähriger Beifuß auch bei normale Erkältungen und Fieber. Man kann ihn auch gegen Bähungen und Menstruationsbeschwerden anwenden.
Samen für die Verdauung

Die Samen des einjährigen Beifußes stärken als Tee getrunken die Verdauung.
Sie lindern Blähungen, Magen- und Darmkrämpfe. Auch bei Nachtschweiß kann man die Samen anwenden.
Achtung!

Der Hautkontakt mit dem einjährigen Beifuß kann bei empfindlichen Men-schen Allergien hervorrufen. Auch die Pollen des einjährigen Beifußes wirken potentiell allergen.

Geschichtliches

Schon seit Menschengedenken wurde der einjährige Beifuß in China gegen fieberhafte Erkrankungen angewendet. Er kam jedoch aus der Mode und wurde erst 1970 wieder beliebt, als ein uraltes chinesisches Handbuch über medizinische Pflanzen entdeckt wurde, das 340 vor Chr. geschrieben wurde.
Schon 1971 entdeckten Wissenschaftler, dass der einjährige Beifuß gegen Malaria wirkt. 1972 wurde die wirksame Substanz Artemisinin entdeckt, isoliert und beschrieben. Heutzutage wird darüber debattiert, ob die Malaria-Behandlung besser durch die gesamte Pflanze des einjährigen Beifußes oder durch das isolierte Artemisinin erfolgen sollte.

Pflanzenbeschreibung

Der einjährige Beifuß ist in China und Vietnam heimisch. Aufgrund seiner ausgezeichneten Wirkung gegen Malaria wird er jedoch zunehmend weltweit angebaut. Nur in den Tropen macht sein Anbau keinen Sinn, weil er als Kurztagspflanze schon in sehr jungem Alter blüht, lange bevor er seine typische Höhe erreicht hat. Der einjährige Beifuß gedeiht besonders gut auf kargen Böden. Er braucht auch nicht viel Wasser. Die einjährige Pflanze wird bis zu zwei Meter hoch. Die Blätter des einjährigen Beifußes erinnern an Farnblätter, denn sie sind groß und vielfach gefiedert. Er duftet stark balsamisch nach Kampfer, Thymian oder Minze. Ab September blüht der einjährige Beifuß mit kleinen, unscheinbaren Blüten, wie sie für die Artemisia-Gattung typisch sind. Aus den Blüten entwickeln sich bis Oktober winzige Samen.

Anbautipps

Der Anbau des einjährigen Beifußes ist relativ einfach. Im zeitigen Frühjahr werden die Samen im Haus vorkultiviert und im späten Frühjahr ausgepflanzt.
Oder man sät im späten Frühjahr direkt ins Freiland. Die bis zu 2 m hoch wachsende Pflanze ist anspruchslos. Ihre Wirkstoffe sind am stärksten, wenn sie in nahrungsarmen, trockenem Boden steht.

Sammeltipps

Die Blätter des einjährigen Beifußes werden gesammelt oder geerntet, bevor die Pflanze blüht. Dann werden sie zügig getrocknet. Die Samen werden im Oktober geerntet, sobald sie reif sind.



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