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Sanddorn
Sanddorn, auch Fasan(en)beer(e), Haffdorn, Seedorn, genannt, ist eine Pflanzen-art aus der Gattung der Sanddorne innerhalb der Familie der Ölweidengewächse. Der botanische Gattungsname Hippophae enthält die beiden griechischen Wörter hippos (Pferd) und phaes (leuchtend). Das Artepitheton rhamnoides geht auf das Wort rhamnus zurück, was Dorn bedeutet und auf die Bewehrung des Sanddorns Bezug nimmt. Die Früchte des Sanddorns sind für ihren hohen Vitamin-C-Gehalt bekannt und werden insbesondere in Nahrungsmitteln und Getränken sowie in Hautpflegeprodukten verarbeitet.
Der Sanddorn gehört zu den wenigen Pflanzen, die auf Dünen gedeihen. Man findet ihn aber auch im Gebirge an Bachufern und natürlich in Gärten. Mit seinen schmalen, silbrigen Blättern und den leuchtend orangenen Früchten sieht der Sanddorn sehr attraktiv aus. Seine Früchte sind aber auch wahre Vitaminbomben und helfen gegen Vitaminmangelzustände und dessen Folgen. So kann man den Sanddorn gegen Erkältungsneigung und nach langen Krankheiten einsetzen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, tonisierend, Erkältung, Appetitlosigkeit, Durchfall, Darmentzündung, Vitamin-C-Mangel, Frühjahrsmüdigkeit, Immunsystem steigernd, Gicht, Herzschwäche, Müdigkeit, Hautprobleme, Akne, Dekubitus, Strahlenschäden, Leichte Verbrennungen
wissenschaftlicher Name: Hippophae rhamnoides
Pflanzenfamilie: Ölweidengewächse = Elaeagnaceae
englischer Name: Sea Buckthorn
andere Namen: Amritscherl, Audorn, Dünendorn, Fasanbeere, Haffdorn, Korallen-beere, Sandbeere, Rote Schlehen, Seedorn, Weidendorn, Weisseldorn
falsche Schreibweisen: Sandorn
Verwendete Pflanzenteile: Beeren, Samen
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Vitamin B12, Vitamin E, Beta-Carotin, Öl, Gerbstoffe, Gerbsäure, Beta-Sitosterol, Flavone
Sammelzeit: August bis Dezember
 
Anwendung
Sanddorn wird heute in einer breiten Produktpalette angeboten. Aufgrund schwieriger Erntebedingungen und einer langen Anlaufphase von etwa sechs bis acht Jahren bis zur ersten Ernte ist Sanddorn ein relativ teurer Rohstoff.
Nutzung in der Medizin
Volksheilkundlich werden die frischen reifen Sanddornfrüchte und das Sanddornkernöl genutzt. Sanddornfrüchte wendet man in Form von Säften und Extrakten an. Aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitamin C verwendet man sie bei Anfälligkeit auf Erkältungskrankheiten, bei fieberhaften Infekten sowie in der Rekonvaleszenz. Das fette Öl fördert die Wundheilung, diese Eigenschaft wird in Osteuropa schon lange zur Heilung von Strahlenschäden z. B. durch Röntgenstrahlen oder bei Sonnen-brand genutzt. Der versuchsweise Einsatz bei Neurodermitis war dagegen nicht überzeugend. In Mitteleuropa ist Sanddornkernöl neuerdings in zahlreichen Kosme-tikprodukten enthalten.
Verwendung als Nahrungsmittel
Für den Frischverzehr hat Sanddorn eher eine geringe Bedeutung. Ansonsten existieren ähnliche Verwen-dungsmöglichkeiten wie bei anderen Beerenfrüchten, wobei die Verwendung als Fruchtmus, Fruchtsaft und, in getrockneter Form, als Gewürz herausragt. Als Getränk wird Sanddorn als orangefarbener dicker Fruchtsaft, Nektar und als Bestandteil von Mixgetränken und Cocktails angeboten. Die Beeren werden auch zu alkoholischen Getränken wie Obstwein und Likör (Fasanenbrau-se) verarbeitet. Sanddornfrüchte werden traditionell auch als aromatische Zutat in Kräuter- und Früchtetees verwendet. In den letzten Jahren sind Kräuter- und Früchteteemischungen mit Sanddornbeeren beliebter geworden. Der säuerliche Geschmack verleiht zum Beispiel Rooibos eine besondere Note. Auch Konfitü-re oder Fruchtaufstrich kann aus Sanddorn hergestellt werden. Die Kerne werden gleichermaßen zur Gewinnung von hochwertigem Pflanzenöl für Hautpflegepro-dukte und Nahrungsergänzungsmittel verwendet, wie auch das aus Herstellersicht wertvollere Fruchtfleischöl. Nebenwirkungen bei der Einnahme von Sanddornöl oder Saft, auch über lange Zeiträume, sind nach einer Studie der Universitäten Dresden und Sofia nicht bekannt.
Innerlich
Das Haupteinsatzgebiet des Sanddorns sind Vitaminmangel-Zustände und allgemeine Schwäche beispiels-weise in der Rekonvaleszenz. Er wird auch gerne gegen Erkältungen und vor allem gegen Erkältungsneigung angewendet.
Frischsäfte und Marmeladen
Hierzu kann man die Sanddorn-Beeren in Form von Frisch-Säften oder anderen Zubereitungen der frischen Früchte zu sich nehmen. Aufpassen sollte man jedoch, dass man keine Sanddornprodukte kauft, bei denen der Sanddorn nur eine Alibi-Funktion hat und nur in geringer Menge enthalten ist. Sanddornsäfte und Brotaufstriche kann man zur allgemeinen Stärkung und bei erhöhtem Vitaminbedarf zu sich nehmen.
Tee
Aus den Sanddornfrüchten kann man auch einen Tee zubereiten. So ein Sand-dorntee ist vor allem in Indien beliebt und gilt auch als festlicher Genusstee.
Vitamin C
Der Sanddorn beugt vor allem gesundheitlichen Problemen vor, die durch einen Mangel an Vitamin C entstehen können, denn der Vitamin-C-Gehalt des Sanddorns ist deutlich höher als in Zitrusfrüchten. Nur Hagebutten können es in Puncto Vita-min-C mit dem Sanddorn aufnehmen.
Vitamin B12
Eine Besonderheit des Sanddorn ist jedoch sein Gehalt an Vitamin B12. Dadurch gehört es zu den wenigen pflanzlichen Nahrungsmitteln, die dieses Vitamin entha-ten. Sanddorn wird dadurch zur wichtigen Vitamin-B12-Quelle für Veganer, die vollständig auf tierische Nahrungsmittel verzichten.
Äußerlich
Auch das Öl aus den Sanddorn-Samen und aus dem ölhaltigen Fruchtfleisch ist sehr wertvoll. Man kann daraus Hautcremes herstellen, die die Haut jung halten. Das Öl hilft auch bei der Heilung von Verbrennungen und Geschwüren durch Wundliegen.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Sanddorn kommt ursprünglich aus Nepal, ist aber schon seit Jahrtausenden fast weltweit heimisch. Er wächst besonders gerne auf Dünen am Meer, aber er kommt auch in Gebirgen vor, beispielsweise in den Alpen und im Schwarzwald, wo er an Uferböschungen wächst. Aufgrund seiner wertvollen Früchte wird der Sand-dorn auch angebaut und weil er hübsch aussieht, wird er auch in Gärten als Zierpflanze kultiviert. Der winterharte Strauch kann bis zu fünf Meter hoch werden, aber da er langsam wächst, dauert es lange, bis er so groß ist. Mit seinen langen Wurzeln kann der Sanddorn auch an trockenen, sandigen Standorten Fuß fassen, wo kaum andere Pflanzen gedeihen. Die rotbraunen Äste des Sanddorn tragen Dornen, was dem Sanddorn, zusammen mit seiner Vorliebe für sandige Standorte, seinen Namen eingebracht hat. Die graugrünen Blätter des Sanddorn sind sehr schmal und linealisch. Auf der Unterseite glänzen sie weißlich. Im April blüht der Sanddorn mit kleinen, gelben Blüten, die sehr unscheinbar aussehen. Zwischen August und Dezember reifen die orangefarbenen, eiförmigen Beeren heran, die der hauptsächlich genutzte Teil des Sanddorns sind. Die Beeren wachsen traubig direkt an den Zwei-gen. Die Beeren schmecken sauer und haben im Innern einen kleinen Samen.
Der Sanddorn wächst als sommergrüner Strauch und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 6 Metern. Die Zweige des Sanddorns bilden verdornte Kurztriebe aus und er-scheinen ähnlich wie die Knospen durch zahlreiche kleine anliegende Schuppen bronzefarben bis silbergrau. Er verfügt über ein tief- und weitreichendes Wurzelsys-tem, das sich 1,5 bis 3 Meter in die Tiefe und in waagrechter, bzw. schräger Richtung bis zu 12 Meter nach allen Seiten erstreckt. Die am Wurzelhals ent-springenden Bereicherungs- oder Langwurzeln kriechen dicht unter der Erdober-fläche. Sie bilden reichlich Wurzelbrut und sorgen auch auf flachgründigen Böden, wie sie beispielsweise an Küstengebieten mit weitausgedehnten Steilufern vorkom-men, für eine feste Verankerung.
Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind weidenähnlich und kurz gestielt. Sie besitzen je nach Unterart eine Länge zwischen 40 und 80 Millimetern und eine Breite von etwa 3 bis 8 Millimetern. Die einfa-che Blattspreite ist linealisch-lanzettlich mit keilförmigen Spreitengrund und spitz bis stumpfer Blattspitze. Der glatte Blattrand rollt sich leicht nach oben. Die Blattoberseite ist anfangs mit sternförmigen Haaren besetzt, verkahlt in der Folge und zeigt dann eine graugrüne Färbung. Die Blattunterseite ist dicht mit Schild-haaren bedeckt und weist deswegen eine weiß-filzige Behaarung auf.
Der Sanddorn ist zweihäusig (diözisch) und blüht vor dem Laubaustrieb. Die kleinen gelblichen, eingeschlechtigen Blütenwerden in Mitteleuropa ab März sichtbar und die Blütezeit erstreckt sich von März bis Mai. Sie bilden sich an der Basis vorjähriger Triebe. Die männlichen Blüten stehen an sehr kurzen Stielen in einem kugeligen Blütenstand. Kronblätter werden nicht ausgebildet. Die vier Staubblätter werden von einer tief zweiblättrigen Kelchröhre bogenförmig bedeckt, deren Zipfel länger als die Kelchröhre sind. Der Pollen wird in den Kelchblättern gespeichert und erst wenn er getrocknet ist über den Wind ausgebreitet. Die 5 Millimeter großen, weib-lichen gelbgrünen, röhrigen Blüten sind etwas länger gestielt. Sie stehen in einem kurzen ährenförmigen Blütenstand. Sie besitzen eine längere Kelchröhre als die männlichen Blüten, die mit zwei kurzen Kelchzipfeln ausgestattet ist. Der oberständige Fruchtknoten besteht aus einem Fruchtblatt, welches eine Samenanlage ent-hält. Er geht in einen langen Griffel über.
Von Anfang August bis Anfang Dezember bringt die Pflanze die kennzeichnenden 6 bis 8 Millimeter langen, ovalen, orangeroten bis gelben Früchte hervor, die bota-nisch als Schein-Steinfrüchte bezeichnet werden. Sie entwickeln sich zahlreich an den Zweigen der weiblichen Sträucher und bilden sich unter Beteiligung der bei Reife fleischig werdenden Kelchröhre, die den einzigen Samen pro Frucht umgibt. Das Fruchtfleisch weist eine dünn-breiige Konsistenz auf und enthält ätherische Öle. Die Fruchthaut erscheint durch platte, schildförmige Schuppenhaare getüpfelt. Die steinartigen, außen braun gefärbten Samen sind länglich-rund geformt und be-sitzen einen weißen Kern. Sie sind 2,8 bis 5,3 Millimeter lang und ihre Breite variiert von 1,4 bis 2,7 Millimeter. Sie benötigen Licht und Kälte zur Keimung.

Teebaum
Der Australische Teebaum ist eine Pflanzenart aus der Gattung Myrtenheiden  in der Familie der Myrtengewächse. Einige Arten der Gattung Melaleuca, aber auch aus den Gattungen Baeckea, Kunzea und Leptospermum werden Teebaum ge-nannt. Für die Destillation von Teebaumöl werden hauptsächlich die Blätter und Zweigspitzen von Melaleuca alternifolia genutzt.
Das ätherische Öl vom Teebaum, häufig auch Tea-Tree genannt, ist ein wahrer Tausendsassa unter den ätherischen Ölen. Dank seiner keimtötenden Wirkung und einfacher Anwendung hat sich das Teebaum-Öl, das ursprünglich aus Aus-tralien stammt, einen festen Platz in den meisten Hausapotheken gesichert. Der Name Teebaum (Tea Tree) entstand, als Captain Cook bei seiner Erfor-schung von Australien im 18. Jahrhundert die Blätter des Teebaums als Kraut für seinen Tee benutzte. Der Tee schmeckte erfrischend und würzig. Auch Bier wurde aus den Teebaumblättern gebraut, doch das fand bei der Namensgebung keine Berück-sichtigung.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Desinfektions-Mittel
Heilwirkung: antibakteriell, antiseptisch, virostatisch, antiviral, pilztötend, anti-mykotisch, fungizid, parasitizid, desinfizierend, entzündungshemmend, wundheilend, immunstimulierend, schmerzlindernd, juckreizlindernd, schleimlösend
Anwendungsbereiche: Abwehrschwäche, Halsschmerzen, Nebenhöhlenentzündung, Bronchitis, Wunden, Schnittverletzungen, Splitter, Juckreiz, Hautentzündun-gen, Herpes, Lippenbläschen, Fußpilz, Hautpilze, Muskelkater, Akne, Pickel, Mit-esser, Furunkel, Abszess, Mundschleimhautgeschwür, Zahnfleischentzündung, Mundfäule, Insektenstiche, Leichte Verbrennungen, Brandwunden
wissenschaftlicher Name: Melaleuca alternifolia
Pflanzenfamilie: Myrtengewächse = Myrtaceae
Verwendete Pflanzenteile: Ätherisches Öl, Blätter
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Terpine, Cineol
 
Anwendung
Möglicherweise nutzten die Aborigines traditionell die Blätter kleinblättriger Tee-baumarten wie Melaleuca alternifolia als Wundauflage. Eine kommerzielle Nutzung des Australischen Teebaums für die Ölproduktion begann, nachdem A. R. Penfold in den 1920er Jahren im Rahmen einer größeren Untersuchung der ätherischen Pflanzenöle Australiens medizinische Eigenschaften beschrieb. Anfänglich wurde das Teebaumöl noch aus Wildbeständen gewonnen. Das Pflanzenmaterial wurde von Hand geschnitten und vor Ort in behelfsmäßigen, mobilen, holzbefeuerten Busch-Unterständen destilliert. Auf diese Weise produ-zierte die Industrie über mehrere Jahrzehnte Teebaumöl. Melaleuca alternifolia ist die wirtschaftlich wich-tigste Art unter den Teebaumarten. Für (alter-nativ-)medizinische Zwecke wird Teebaumöl hauptsächlich aus der Teebaumart Melaleuca alternifolia gewonnen.
Teebaum wird in erster Linie als ätherisches Öl eingesetzt.
Unverdünnt
Das unverdünnte Öl kann man tropfenweise gegen Schnitte, leichte Verbrennun-gen, Herpes, Insektenstiche oder Fußpilz anwenden. Besonders empfindliche Haut kann gereizt auf die unverdünntes Teebaum-Öl reagieren.
Verdünnt in Wasser
Fünf bis zehn Tropfen Teebaumöl auf ein Glas Wasser eignen sich zum Gurgeln und Mundspülen. Diese Anwendungsform hilft bei Halsschmerzen, Mundgeschwü-re, Mundgeruch und Zahnfleischinfektionen.
Als Badezusatz
Etwa zehn Tropfen Teebaumöl auf eine Wanne voll Badewasser ergibt ein Teebaumbad.
Als Kompresse
Tauche ein sauberes Stück Stoff oder Watte in heißes Wasser und tropfe etwa fünf Tropfen Teebaumöl darauf. Lege diese Kompresse auf die zu behandelnde Stelle, beispielsweise einen Abszess, einen Splitter, einen Furunkel.
Als Dampfbad
Fülle eine Schüssel mit heißem (kochendem) Wasser und füge etwa 5 Tropfen Tee-baumöl hinzu. Beuge dich über die Schüssel und lege ein großes Handtuch über deinen Kopf und die Schüssel. Atme dann den heißen Teebaum-Dampf ein. Diese Behandlung erleichtert die Atmung, hilft beim Abhusten, bei Schnupfen und Nasen-nebenhöhlen-Entzündung. Auch bei Hautunreinheiten ist so ein Dampfbad sehr hilfreich.
Als Massageöl
Mit 100 ml fettem Öl (z.B. Mandelöl) und etwa 50 Tropfen Teebaumöl kann man ein Massageöl mischen. Dieses Öl kann man verwenden, um größere Körperbereiche damit einzureiben. Es hilft bei Juckreiz, entzündete Haut, Muskelschmerzen und Sonnenbrand.
In Cremes und Salben
Einige Tropfen Teebaumöl kann man in Cremes und Salben einarbeiten. Die Wir-kung entspricht der sonstigen Wirkung des Teebaumöls. Als Creme eignet es sich beispielsweise besonders zur unterstützenden Behandlung von Akne.
Anwendung der Blätter
Falls man die Blätter des Teebaum erhalten kann, kann man aus diesen einen Tee kochen und trinken. Dieser Tee steigert unter anderem das Immunsystem.
Zerstoßen kann man die Blätter äußerlich als Brei anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Der Teebaum wächst in sumpfigen Gegenden von Australien. Er ist ein dürrer Baum bzw. Busch aus der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) von bis zu 7m Höhe. Seine Blätter sind schmalblättrig, weich und hellgrün und seine Rinde ähnelt Papier. Das ätherische Öl sitzt in drüsenartigen Knoten in den Blättern. Die Blüten des Teebaums sind sehr klein und gelb oder cremefarben.
Melaleuca alternifolia ist ein immergrüner Strauchoder kleiner Baum, der Wuchshö-hen von 2,5 bis 14 Metern erreicht. Er weist eine rotbraune, papier-ähnlich ab-schuppende Borke auf. Die Rindejunger Zweige ist seidig behaart; die Rinde älterer Zweige ist kahl. Die Laubblätter sind wechselständig, selten gegenständig oder an den Triebspitzen zu dreien wirtelig angeordnet, die wechselständige Blattstellung unterscheidet ihn vom sehr ähnlichen Melaleuca linariifolia, mit dem er Hybride bil-den kann (alternifolia bedeutet wechselblättrig). Der Blattstiel ist nur etwa 1 mm lang. Die einfache Blattspreite erreicht eine Länge von 10 bis 32 Millimetern bei einer Breite von nur 0,4 bis 1 Millimeter, sie sind an der Basis verschmälert und an der Blattspitze zugespitzt, im Querschnitt halbmondförmig oder flach elliptisch. Die Blätter tragen zahlreiche, dicht sitzende Öldrüsen.
Die vielblütigen, 3 bis 5 Zentimeter langen, seidig behaarten, ährigen Blütenstän-de wirken durch die vielen weißen Staubblätter der dicht stehenden Blüten wie weißlicher Flaum. Sie sitzen beinahe endständig an jungen Zweigen. Die zwittri-gen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Fünf kleine Kelchblätter sind röhrig verwachsen mit einer 3 bis 4 Millimeter langen Kelchröhre, die in kurzen Kelchzipfeln endet. Die hinfälligen freien, weißen Kronblätter sind 2 bis fast 4 Millimeter lang. Je 30 bis 60 weiße Staubblätter stehen in fünf Bündeln zusammen; sie sind etwa 2 Zentimeter lang und die kurzen Staub-beutel sind klauenförmig. Der dicke Griffel weist eine Länge von 3 bis 4 Millimetern auf und endet in einer kopfigen Narbe. Die Blütezeit reicht von Juni bis Februar. Die harte Kapselfrucht ist bei einem Durchmesser von 2 bis 4 Millimetern zylindrisch. Bei der Fruchtreife bleibt der Blütenbecher an der Kapsel anhaftend.

Bachblüten
Du setzt Verstand vor Gefühl (Vine)
- Diese Menschen setzen den Verstand vor dem Gefühl
- Mit der dementsprechenden Bachblüte setzen sie dies genau umgekehrt
Bachblüten
Man weiß manchmal nicht, wie weit man in einer Situation gehen soll, holt sich im Zweifelsfalle zurück (Water Violet)
- Diese Menschen weiß manchmal nicht, wie weit man in einer Situation gehen soll, hält sich im Zweifelsfall zurück
- Mit der dementsprechenden Bachblüte weiß man, wie weit man gehen kann, halten sich nicht mehr zurück
Polysaccharide
VERWERTBARE POLYSACCARIDE
Dextrine
-     Aus kurzen Glucoseketten, schmeckt deshalb schon leicht süß
-     Abbauprodukt von Glucose und Glykogen
-     Entsteht bei der enzymatischen Spaltung oder trockenen Erhitzung von Stärke wie rösten oder Backen à süßlicher Geschmack von Zwieback, Toast, …
-     Ist leicht verdaulich und deshalb für die Diätküche von Bedeutung
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