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30.12.2019

tägliche News > Januar > 30.12.19 - 05.01.20
Eibe ttt
 
Eiben sind immergrüne Nadelbäume, die sehr langsam wachsen und über 2.000 Jahre alt werden können. Da Eiben Schatten bevorzugen, sah man in ihnen eine Verbindung zum Jenseits und der Unterwelt. Im Herbst leuchten die roten Früchte von weitem, der süße Fruchtfleisch-Samenmantel ist der einzige Teil der Pflanze, der ungiftig ist. Wegen der starken Giftwirkung wird die Eibe heute in der Pflanzenheilkunde nicht mehr eingesetzt, in der Behandlung von Krebs werden die Wirkstoffe mit Erfolg in der Schulmedizin eingesetzt.
 

Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Krebs
 
Heilwirkung: Volksheilkunde: abführend, herzstärkend, menstruationsför-dernd, wurmtreibend, Pflanzenheilkunde: krebshemmend, zellteilungshemmend
 
Anwendungsbereiche: Volksheilkunde: Abführmittel, Blasenleiden, Husten, Insektenbekämpfungsmittel, Katarrh, Krätze, Skorbut, Würmer, Pflanzenheilkunde: Krebs, Mammakarzinom, Ovarialkarzinom, Homöopathie: Gicht, Hautausschläge, Herzkrankheiten, Leberkrankheiten, Rheuma
 
wissenschaftlicher Name: Taxus baccata L.
 
Pflanzenfamilie: Eibengewächse = Taxaceae
 
englischer Name: Common Yew, Yew
 
volkstümlicher Name: Bogenbaum, Eibe, Eibenbaum, Eife, Europäische Eibe, Ibenbaum, Ifenbaum, Iwenbaum, Kandelbaum, Roteibe, Taxe, Taxbaum, Taxen, Ybe, Ypenbaum
 
Verwendete Pflanzenteile: Alle Teile der Pflanze
 
Inhaltsstoffe: Baccatin III, Betulosid, Biflavonoide, Diterpene, Ginkgetin, Paclitaxel, Phenole, Taxacine, Taxin A, Taxin B, Taxication, Vitamin C Sammelzeit: Früchte: ab September, Nadeln: Winter  
 
 
Anwendung
 
Es gibt zahlreiche Kreuzungen. Die bekannteste Kreuzung ist die Hybrid-Eibe, eine 1900 in Massachusetts entstandene Kreuzung aus Taxus baccata und Taxus cuspidata. Ihre breit säulenförmig wachsende Zuchtform ‘Hicksii’ wird relativ häufig in Parks und Gärten gepflanzt. Bis auf den roten fleischigen Sa-menmantel sind alle Teile der Eibe sehr giftig. Kochen oder Trocknen zerstören nicht die Giftstoffe. Der Giftgehalt ist im Winter am größten.
 
Tinktur
 
Eine Tinktur aus den Nadeln hilft äußerlich gegen Hautparasiten.
 
Früchte
 
Der rote Samenmantel der reifen Früchte ist ungiftig, süß und roh essbar, auf keinen Fall darf man die sehr giftigen Samen verschlucken oder zerkauen. Hilft bei Skorbut. Kinder sollten die Früchte nicht essen, da oft die giftigen Samen verschluckt werden.
 
Innerlich
 
Die Eiben eignen sich nicht für die Selbstbehandlung (außer Homöopathie). Die Fertigmittel werden unter ärztlicher Aufsicht zur Tumorbehandlung eingesetzt.
Räuchermittel (Mittelalter)
 
Einatmen des Rauches von brennenden Eibenholz soll Schnupfen, Husten und Lungenerkrankungen lindern. Vorsicht, der Holzstaub kann zu Atemproblemen und Hautreizungen führen.
 
Homöopathie
 
Das Mittel wird aus frischen Eibenzweigen hergestellt und vor allem bei Haut-krankheiten und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.
 
 
Geschichtliches
 
Seit der Antike wird die Eibe für Morde eingesetzt. Das Holz ist wegen seiner Eigenschaften sehr beliebt und wurde für Bögen, Armbrüste, Pfeile und Lanzen genutzt. Ganze Landstriche wurden aus diesen Gründen eibenfrei. In der französichen Gartenkunst war die Eibe sehr beliebt, da sie sehr gut in Form geschnitten werden kann. Wegen der ungiftigen Alternativen wird die Eibe in der Pflanzenheilkunde nicht mehr eingesetzt. Die Inhaltsstoffe und die abgewandelten synthetischen Stoffe werden aber erfolgreich in der Krebstherapie ein-gesetzt. In Deutschland wegen des starken Rückganges mittlerweile geschützt. Die Eibe war 1994 der Baum des Jahres.  
 

 
Pflanzenbeschreibung
 
Die zweihäusige Eibe ist in den frostärmeren Teilen von Europa, Nordafrika und Westasien heimisch. Sie wächst bevorzugt auf feuchten, nährstoff- und kalkreichen Böden. Junge Pflanzen wachsen vorzugsweise im Schatten. Der langsamwüchsige mehrjährige Strauch/Baum wird zwischen 2 und 20 Meter hoch. Der dicke Stamm hat eine rotbraune Rinde. Die Blätter sind immergrüne Nadeln. Die Blüten erscheinen zwischen April und Mai. Aus den Blüten entwickeln sich ab August ein bis zwei grün-braune Samen in einem roten Fruchtkörper mit einer fleischigen Hülle. Der Samen wird durch Vögel verbreitet. Alle Teile der Pflanze sind giftig, nur der fleischige Mantel der Frucht ist ungiftig.

Fichte
Die Fichte ist ein weitverbreiteter Nadelbaum, der in vielen Gegenden als Holzlieferant gezüchtet wird. Seine zarten jungen Triebe, die deutlich an ihrer helleren Farbe zu erkennen sind, können als Heilmittel verwendet werden. Die Wirkung liegt vor allem im Bereich der Lungenerkrankungen, weil die ätherischen Öle beim Inhalieren oder als Tinktur eingenommen die Lunge desinfizieren und reinigen. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Durchblutungsstörungen, was auch am Beispiel des Fichtennadel-Franzbranntweins deutlich wird.
 
Steckbrief
Heilwirkung: anregend, antibakteriell, beruhigend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Bronchitis, Husten, Katarrh der oberen Luftwege, Keuchhusten, Asthma, Nasennebenhöhlenentzündungen, Rachenentzündung, Rheuma, Gicht, Durchblutungsstörungen, Muskelkater, Nervosität, Nervöse Herzbeschwerden, Neuralgien, Schlaflosigkeit
wissenschaftlicher Name: Picea abies
Pflanzenfamilie: Kieferngewächse = Pinaceae
englischer Name: Norway Spruce
volkstümliche Namen: Feichten, Gräne, Krestling, Pechtanne, Rothtanne, Rottanne, Schwarztanne
Verwendete Pflanzenteile: junge Triebe, Nadeln, Harz
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Terpentinöl, Harz, Glykosid Picein, Gerbstoff, Vitamin C
Sammelzeit: Triebe: Frühjahr, Nadeln: Juni bis August, Harz: Juni bis August
 
Anwendung
Fichten zählen auf der Nordhalbkugel zu den wichtigsten forstwirtschaftlich ge-nutzten Baumarten. Nur in Resten werden noch Naturwälder genutzt, meist sind es bewirtschaftete oder künstlich geschaffene Reinbestände. In Mitteleuropa ist die Gemeine Fichte der Brotbaum der Forstwirtschaft. Ausschlaggebend sind hier wie auch bei den anderen Arten der gerade Wuchs, das rasche Wachstum, die geringen Ansprüche an den Standort und die gute Verwendbarkeit des Holzes. Die Fichte liebt jedoch eher kühle Lagen, wie z. B. die Berg-regionen. Dadurch werden die Bestände im Mittelland mit der vermutlich zunehmenden Klimaerwärmung zurückgehen und müssen künftig durch andere Baumarten ersetzt werden.
Zum Anwendungsspektrum gehört vor allem die Verwendung zur Papier- und Zellstoffherstellung, als Bau- und Möbelholz für den Innenbereich sowie die Nutzung als Brennholz. Als Schnittholz wird Fichtenholz in der Regel gemeinsam mit Tannenholz als Mischsortiment Fichte/Tanne gehandelt und verwendet. Dabei wird Fichtenholz in Form von Rundholz, Schnittholz wie Brettern und Brettschichthölzern und als Furnierholz verarbeitet. Zugleich ist es das wichtigste Holz für die Herstellung von Holzwerkstoffen wie Sperrholz, Leimholz, Span- und Faserplatten. Als Spezialanwendung finden gleichmäßig gewachsene Stämme aus dem Hochgebirge Verwendung als Klangholz speziell für den Resonanzboden bei Tasteninstrumenten oder als Resonanzdecke bei Zupf- und Streichinstrumenten. Einige wichtige Schutzfunktion haben die Fichtenwälder in vielen Hochgebirgen und Steillagen, da sie als Schutzwälder die besiedelten Täler vor Lawinen und Steinschlägen schützen. Einige Arten werden auch als Ziergehölze in Parks und Gärten gepflanzt bzw. als Weihnachtsbäume verwendet. Das Hauptanwendungsgebiet der Fichte sind Erkrankungen der Atemwege, vor allem wenn sie bakterieller Natur sind und Schleim festsitzt.
Fichtennadel-Tee
Mit den jungen Triebspitzen und den ausgewachsenen Nadeln kann man einen Aufguss zubereiten und als Tee trinken. Solch ein Tee hilft gegen Husten, Asthma und manchmal sogar gegen Lungenentzündung. Diesem Tee kann man Honig hinzufügen, um Geschmack und Wirkung zu verbessern. Auch bei Influenza-Grippe kann man Fichtennadeltee trinken und die Beschwerden der Atmungsorgane zu lindern. Der Fichtennadel-Tee hilft aufgrund seines hohen Vi-tamin-C-Gehaltes auch gegen Frühjahrsmüdigkeit und andere Vitamin-C-Mangel-Erscheinungen.
Terpentinöl
Das Terpentinöl enthält das ätherische Öl und Harz von Fichten, Tannen und Kiefern. Es wirkt reizend auf die Haut, kann die Durchblutung steigern, in höherer Dosierung aber auch Blasen werfen und zu Entzündungen führen. Daher muss man mit dem Terpentinöl sehr vorsichtig sein, auch wenn es zahlreiche Heilwirkungen hat. Nach Einreibung der Haut mit einer fetthaltigen Salbe kann man von Rheuma betroffene Gelenke und Muskeln mit Terpentinöl einreiben. Auf die eingeriebenen Körperpartien sollte man jedoch ein Auge haben, um eine zu starke Reizung zu verhindern. Gegen Asthma und infektiöse Erkrankungen der Atmungsorgane kann man auch Inhalationen mit Terpentinöl durchführen. Als sparsam dosierter Zusatz in Bädern kann Terpentinöl die Durchblutung fördern und dadurch die Abheilung schlecht heilender Wunden fördern und rheumatische und gichtige Schmerzen lindern. Die innerliche An-wendung des Terpentinöls ist heikel, weil dadurch die Nieren sehr stark gereizt werden. Ansonsten wirkt es wurmtreibend und fördernd auf die Produktion der Verdauungssäfte. Man sollte es aber nur unter ärztlicher Aufsicht innerlich einnehmen.
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl der Fichte kann ähnlich angewendet werden wie das Ter-pentinöl. Auch das reine ätherische Öl ist hautreizend, sollte also verdünnt angewendet werden. Man kann es mit Pflanzenöl verdünnen und als Einreibung gegen Schmerzen und Verspannungen einsetzen.
Fichtennadel-Tinktur
Aus den Fichtennadeln kann man eine Tinktur ansetzen, besonders gut auch zusätzlich mit Wacholderbeeren. Diese Tinktur kann man äußerlich zu Einreibungen gegen Muskel- und Gelenkschmerzen verwenden und innerlich gegen Erkrankungen der Atemwege. Innerlich sollte man die Tinktur nicht überdosie-ren, um die Nieren nicht zu sehr zu reizen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Fichte ist in Europa heimisch. Sie wächst auch im Gebirge bis hinauf zur Waldgrenze. Sie ist ein besonders verbreiteter Nutzholzbaum und wird in man-chen Gegenden als Monokultur angebaut, was die Wälder sehr anfällig gegen Sturm und Schädlinge macht. Auch die flachen Wurzeln fördern das Umfallen bei Stürmen. Die Fichte wird besonders oft als Weihnachtsbaum eingesetzt, weil sie die erwünschte konische Form hat und schnell wächst. Der Baum, der bis zu 50 m hoch wird, ist ein Nadelbaum mit immergrünen Nadeln. Die Form der Fichte ist wie ein schmaler Kegel, nach oben hin spitz werdend. Die Nadeln der Fichte sind dunkelgrün und wachsen rund um den Zweig. Im Frühjahr trei-ben neue Nadeln aus, die zunächst hellgrün und weich sind. Im Mai blüht die Fichte. Männliche und weibliche Blüten wachsen am selben Baum. Aus den weiblichen Blüten entstehen später längliche, hängende Zapfen.
 
Sammeltipps
Die jungen Triebe der Fichten werden im Frühjahr gesammelt. Um die Bäume nicht zu schädigen, sollte man die Triebe jedoch nur im unteren Bereich entfernen und außerdem je Baum nur sparsam ernten. Im Sommer kann man die ausgewachsenen Nadeln und das Harz des Baumes sammeln. Die Bestand-teile der Fichte sollte man nur an trockenen Tagen ernten, damit sie nicht durch zu viel Feuchtigkeit vergammeln.
Achtung!
Wenn man keine eigenen Fichten im Garten hat, muss man den Waldbesitzer oder Förster um Erlaubnis fragen, ob man Fichtenspitzen ernten darf. Wenn man diese Frage versäumt, kann man massiven Ärger wegen Waldfrevel bekommen.

Bachblüten
Zwischen zwei Möglichkeiten kann ich mich schlecht entscheiden (28 Scleranthus)
-        - Diese Menschen können sich zwischen zwei Möglichkeiten sehr schlecht entscheiden
-        - Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie sich leichter wieder zu entscheiden
 

Bachblüten
Ich fühle mich blockiert (29 Star of Betlehem)
-        - Diese Menschen fühlen sich blockiert, egal von wem
-        - Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Gefühl abstellen
Vitamin- und  Mineralstoffreich ernähren – kein Problem
Es ist sehr wichtig, das unsere Kinder mit allen Vitaminen und Nährstoffen in der richtigen Menge versorgt werden, denn kein Nährstoff den anderen ersetzen – und kein einzelnes Lebensmittel enthält alle lebensnotwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge.
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