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Harnkraut
Das Kahle Bruchkraut ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nelkengewächse. Diese Art wird auch als Christenschweiß, Dürrkraut, Glattes Tausendkraut, Harnkraut, Jungfernkraut, Kuckucksseife, Nierenkraut, Tausendkorn oder Passionsblümchen bezeichnet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Albuminurie, Blasenentzündung, Blasenprobleme, Bronchitis, Harndrang, Harnsteine, Lungenleiden, Lungenverschleimung, Nierenprobleme, Nierensteine, Wassersucht, Wunden, chronischer Husten, schleimlösend, Ödeme
wissenschaftlicher Name: Herniaria glabra
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Sammelzeit: Juni bis September
 
Anwendung
Pharmakologie
Als wirksame Bestandteile enthält das Kraut bis zu 10% Saponine, ferner Flavonoide und Cumarine. Verwendet werden die getrockneten oberirdischen Teile. Bei Laborratten wurde eine Senkung des überhöhten Blutdruck und Förderung der Filtrationsrate ihrer Nieren beobachtet; Bruchkrauttee wird volksmedizinisch als Diuretikum zur Durchspülungstherapie bei Harnsteinen, Nierengrieß und Krämpfen verwendet. Eine schwach spasmolytische Wirkung der Droge gilt als akzeptiert, die Wirksamkeit in den volksmedizinischen Anwendungsbereichen jedoch noch nicht hinreichend nachgewiesen. Gemeinsam mit der Preiselbeere wies das Bruchkraut innerhalb einer Reihe von getesteten Substanzen die stärkste antimikrobielle Wirkung gegenüber uropathogenen Escherichia coli-Bakterien auf und ist daher wirksam bei Blasen und Harnleitererkrankungen.
 
Pflanzenbeschreibung
Das Kahle Bruchkraut ist eine ein-, zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze. Manchmal verholzt es an der Basis schwach. Die ganze Pflanze ist frisch grün bis gelblich grün. Das Kahle Bruchkraut zeigt alle typischen Merkmale der Gattung Bruchkräuter. Der Stängel ist typischerweise 5 bis 15 cm lang, kann aber bis zu 30 cm lang werden. Die Blätter und der Stängel sind vollkommen kahl oder höchstens sehr kurz bewimpert. Die dreieckigen Nebenblätter sind etwa 0,5 bis 1,5 mm lang.
Die ungestielten, zwittrigen Blüten sind fünfzählig. Die Kelchblätter sind grün, elliptisch und stumpf bespitzt. Die weißen Kronblätter sind viel kleiner als die Kelchblätter und oft fehlen sie auch ganz. Es sind fünf fertile Staubblätter und fünf kronblattartige Staminodien vorhanden.

Indischer Lotos
Der Lotus ist ein Seerosengewächs aus Asien mit sehr schöner und gut duftender Blüte. Die selbstreinigende Eigenschaft von Blättern und Blüten hat sie zu einer wichtigen religiösen Pflanze in mehreren Kulturen gemacht. Alle Teile der Pflanze werden in der asiatischen Heilkunde genutzt und helfen z.B. bei Blutungen unterschiedlicher Art.
Die Indische Lotosblume ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Lotosblumen in der Familie der Lotosgewächse.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Blutungen
Heilwirkung: adstringierend, beruhigend, blutdrucksenkend, blutgefäßerweiternd, blutstillend, fiebersenkend, herzstärkend, kühlend, magenstärkend, tonisierend
Anwendungsbereiche: Bluthochdruck, Blutungen, Fieber, Herzschwäche, Krebs, Magenschwäche, Menstruationsbeschwerden, Milz, Nierenschwäche, Schlaflosigkeit, Tonikum, Verdauungsschwäche, Aromatherapie: Erkenntnis, Frieden, Mediation
wissenschaftlicher Name: Nelumbo nucifera
Pflanzenfamilie: Lotosgewächse = Nelumbonaceae
englischer Name: Indian lotus
volkstümlicher Name: Indische Lotosblume, Indischer Lotos, Lotus, Lotos
Verwendete Pflanzenteile: ganze Pflanze
Inhaltsstoffe: Armepavin, Fettsäuren, Gerbsäure, Linolensäure, Linolsäure, Nornuciferin, Nuciferin, Pronuciferin, Roemerin
Sammelzeit: Wurzeln: Herbst, Winter, Blätter: Sommer
 
Anwendung
Die Wurzelknollen werden getrocknet und zu Mehl verarbeitet oder gekocht und mit Essig und Sojasauce als Beilage serviert. Junge Blätter und Blattstiele werden als Gemüse gekocht. Die Samen werden frisch, kandiert oder geröstet als Knabberzeug verzehrt bzw. als Suppenbeilage gekocht. Bisher nur in Myanmar wird aus den Pflanzenfasern auch Lotusseide hergestellt.
Keimwurzel
Die Wurzel eines gerade keimenden Samenkorns hilft bei Bluthochdruck und Schlaflosigkeit.
Samen
Der Samen hilft bei Blutungen, Herzklopfen und Verdauungsproblemen.
Wurzeln
Rhizome als Salat oder in Sojasoße eingelegt hilft bei Blutungen und Menstruationsproblemen.
Aromatherapie
Der Duft hilft bei Meditationen und wirkt positiv auf das Bewusstsein. Er ermöglicht Frieden, Einsicht und Erkenntnis, hilft bei der Selbstfindung.
 
Geschichtliches
Von China bis Ägypten seit tausenden von Jahren für religiöse und spirituelle Zwecke genutzt. Ebenso lange auch als Heilpflanze gegen Blutungen und als Gemüse genutzt. Der Samen diente zeitweise als Schutz bei Liebeszauber. Der Samen wird als Kaffeeersatz genutzt. Heute eine beliebte Zierpflanze für Teiche in wärmeren Regionen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Indische Lotosblume ist eine Ausläufer bildende, ausdauernde krautige Wasserpflanze. Die gestielten Laubblätter sind peltat. Die Blattstiele sind 2 m oder mehr lang. Die runde Blattspreite weist einen Durchmesser von 60 cm oder mehr auf. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Die vielen 1 bis 13cm langen Blütenhüllblätter sind rosa, rosa getönt oder weiß (bei manchen Sorten auch gelb) und hinfällig. Die Staubbeutel sind 1 bis 2 cm lang. Es sind viele freie Fruchtblätter vorhanden. Die Bestäubung erfolgt durch Käfer. Die Blütenachse verjüngt sich zur Fruchtzeit gleichmäßig gegen den Grund und ist über dem Blütenstielabsatz oft schwach abgerundet. Die eiförmige Frucht be-sitzt eine Größe von 10 bis 20 × 7 bis 13 mm. Die Nussfrüchtchen sind eiförmig oder ellipsoid, messen 10 bis 20 × 7 bis 13 mm und sind mehr als 1,5 mal so lang wie breit und in die Blütenachse eingesenkt.
Der Lotus ist in Asien heimisch. Er wächst bevorzugt in Seen und Teichen. Die mehrjährige Pflanze wächst in 60 cm bis 250 cm tiefen Wasser. Die Wurzeln sitzen im Seeboden. Die runden Blätter schwimmen auf dem Wasser und haben einen Durchmesser von bis zu 1 Meter. Die rosa Blüten mit gelben Inneren erscheinen das ganze Jahr über und haben einen Durchmesser bis 35 cm. An Blüten und Blättern perlen Verunreinigungen ab. Aus den Lotus-Blüten entwic-keln sich bis die Samen.
 
Anbautipps
Vermehrung durch Aussaat im Frühling in kleinen Töpfchen die mit Wasser bedeckt sind oder durch Wurzelteilung. Der Teich muss mindestens 60 cm tief und sonnig sein. Der Teichboden sollte kompostartig und nährstoffreich sein.
Der Lotus verträgt keinen Frost.
 
Sammeltipps
Die grünen Pflanzenteile im Sommer ernten. Die Wurzeln im Herbst oder Winter ernten. Wenn man die Keimwurzeln trocknen will, diese vor dem Trocknen vom Samen trennen.

Bachblüten
Phasen großer Leistungsfähigkeit und extremer Erschöpfung, wechseln immer wieder im Leben ab (Olive)
- Diese Menschen haben Phasen großer Leistungsfähigkeit und extremer Erschöpfung wechseln immer wieder im Leben ab
- Mit der dementsprechenden Bachblüte wechseln diese Phasen nicht mehr ab
Bachblüten
Man bekommt sehr leicht ein schlechtes Gewissen (Pine)
- Diese Menschen bekommen sehr leicht ein sehr schlechtes Gewissen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte bekommen sie nicht mehr so leicht ein schlechtes Gewissen
Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel (Regel 5)
Fett liefert lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren und fetthaltige Lebensmittel enthalten auch fettlösliche Vitamine. Fett ist besonders energiereich, daher kann zu viel Nahrungsfett Übergewicht fördern. Zu viele gesättigte Fettsäuren erhöhen das Risiko für Fettstoffwechselstörungen mit der möglichen Folge von Herz-Kreislauf-Krankheiten.
Bevorzugen sie pflanzliche Öle und Fette (z.B. Raps- und Sojaöl und daraus hergestellte Streichfette). Achten sie auf unsichtbares Fett, das in Fleischerzeugnissen sind, Milchproprodukten. Gebäck und Süßwaren sowie in Fast Food und Fertigprodukten meist enthalten ist. Insgesamt 60-80g Fett pro Tag reicht aus.
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