Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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30.11.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > November > 26.11.18-02.12.18


JAMBUL

Syzygium cumini, gelegentlich Jambulbaum, Jambolanapflaume, Rosenapfel oder Wachsjambuse genannt, ist eine Laubbaumart aus der Familie der Myrtengewächse. Er wird aufgrund der essbaren Früchte sowie für medizinische Anwendungen in den Tropen kultiviert.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blutzucker senkend (leicht - nur Samen), Durchfall
wissenschaftlicher Name:
Syzygium cumini
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, Samen

Anwendung
Das Fruchtfleisch hat einen sauren bis süßen Geschmack und wirkt zusammenziehend (Adstringenz). Geeignete Sorten können roh als Obst verzehrt oder verarbeitet werden. Aus den Früchten werden Saft, Wein, Spirituosen und Essig produziert. Das Holz ist etwas schwierig zu trocknen und zu bearbeiten, ist dann aber dauerhaft und wird als Konstruktionsholz verwendet. Aus den Blättern wird ein ätherisches Öl zur Parfümherstellung gewonnen. Die Rinde wird aufgrund des Tanningehalts von 8 bis 19% zum Gerben verwendet. Sie liefert außerdem einen braunen Farbstoff. Syzygium cumini ist im asiatisch-pazifischen Raum eine der meistgenutzten Pflanzen zur Vorbeugung und Behandlung des  Diabetes mellitus in der traditionellen Medizin. Medizinische Verwendung finden neben Blättern und der Rinde vor allem die Früchte und Samen. In Europa war Syzygium schon Anfang des 20. Jahrhunderts Bestandteil antidiabetisch wirksamer Arzneien und fand sich bereits um die Jahrhundertwende in medizinisch-pharmazeutischen Nachschlagewerken. In Deutschland ist die Pflanze vor allem unter ihrem volkstümlichen Namen „Jambulbaum" in der homöopathischen Anwendung bekannt. Die Zubereitungen aus den Samen finden Anwendung zur adjuvanten Therapie des Diabetes. Tierexperimentelle Studien wurden mit den Extrakten durchgeführt, es fehlen allerdings noch klinische Studien nach modernen Kriterien.  

Pflanzenbeschreibung
Syzygium cumini ist ein immergrüner Laubbaum, der Wuchshöhen von etwa 6 bis 20, gelegentlich bis 25 m erreicht. Als recht schnell wachsender Baum ist er nach etwa 40 Jahren bei seiner Endhöhe angelangt. Die Krone wird bis zu 11 m breit, der Stamme erreicht einen Durchmesser von 60 bis 90 cm und verzweigt sich oft schon kurz über dem Boden in mehrere Hauptäste. Das Holz ist rötlich bis graubraun mit feiner Maserung. Die  Borke ist an jüngeren Ästen grau und glatt, später wird sie bräunlich, rau und löst sich in Schuppen. Darunter befindet sich eine zweite, dicke und faserige Rindenschicht. Syzygium cumini hat breit bis schmal ovale  Blätter, die 3,5 bis 7 cm breit und 6 bis 12 (-17) cm lang werden, hinzu kommt der 1 bis 2 cm lange Blattstiel. Der Blattgrund läuft keilförmig zu, selten ist er abgerundet, die Blattspitze ist rund oder stumpf, mit einer kurzen, aufgesetzten Spitze. Die Blätter verströmen einen terpentinartigen Geruch. Ihre Textur ist ledrig, im Austrieb sind sie rötlich, später oberseits dunkelgrün, unterseits heller gefärbt. Die Blütezeit reich von Februar bis Mai. Die zymösen, bis 11 cm großen Blütenstände sind seitenständig, selten endständig. Die Blüten bestehen aus einem 4 bis 8 mm großen  Blütenbecher, die freien Kelchblattspitzen sind sehr klein. Die vier  Kronblätter sind weiß oder rosa, oval bis rundlich, etwa 2,5 mm groß. Die Früchte färben sich zur Reifezeit, die von Juni bis September reicht, rot bis schwarz. Sie sind 1 bis 2 cm groß. Die Früchte enthalten meist nur einen, selten bis zu fünf Samen. Das Fruchtfleisch kann weißlich bis rot gefärbt sein.


KALISAYA

Der Kalisaya-Baum gehört zur Gattung der Chinarinden-Bäume. Er ist in Südamerika heimisch. Weil die Heilwirkung der Chinarinden-Baumarten sehr ähnlich ist, wird ein Großteil der handelsüblichen Chinarinde aus dem Kalisya Baum gewonnen. Chinarinde ist ein traditionelles Heilmittel gegen Fieber, insbesondere gegen Malaria. Auch in der Homöopathie spielt die Chinarinde eine wichtige Rolle.
Die Pflanzengattung Chinarindenbäume gehört zur Familie der Rötegewächse. Die etwa 23 Arten sind ursprünglich in Zentralamerika (Costa Rica, Panama) und im westlichen  Südamerika (Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru, Venezuela, Brasilien) verbreitet. Sie gedeihen in den Bergregionen. Einige Arten und  Hybriden werden in tropischen Gebieten zur Gewinnung des vor allem als Malariamittel bekannten Chininsweltweit angebaut.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Fieber,
Heilwirkung:
betäubend, fiebersenkend, krampflösend, schmerzstillend, wehenfördernd
Anwendungsbereiche:
Magenprobleme, Malaria, Muskelkrämpfe, Wadenkrämpfe
wissenschaftlicher Name:
Cinchona calisaya
Pflanzenfamilie:
Rötegewächse = Rubiaceae
englischer Name:
Cinchona, Quina
andere Namen:
Chinarinde, Chinarindenbaum, Gelbe Königsrinde, Jesuitenrinde, Kardinalspulver
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde
Inhaltsstoffe:
Chinin, Chinidin, Alkaloide, Bitterstoffe, Harze

Anwendung
Aus Chinarinde (auch Cinchonae cortex oder Fieberrinde genannt) können  bitter schmeckende Präparate hergestellt werden. Alexander von Humboldt nannte 1808 in seinen Ansichten der Natur neben Quina, als Bezeichnung für Chinarinde auch Cascarilla fina de Loxa und erwähnte die besondere Qualität der aus dem Städtchen  Loxa stammenden Rinde der von ihm Cinchona Condaminea genannten Baumart.
Die Verarbeitung der Rinde
Der Chinarindenbaum stammt ursprünglich aus den Bergregionen des nördlichen Südamerikas und wird vor allem in  Indien und im Kongobecken kultiviert. Die Rinde des Gelben Chinarindenbaumes wurde früher wegen des darin enthaltenen Chinins als Medikament gegen Malaria und Fieber genutzt. Der Wirkstoff wurde erstmals im Jahre 1820 durch Pierre Joseph Pelletier und Joseph Bienaimé Caventou isoliert. Neben Chinin, das industriell extrahiert wird, ist auch Chinidin und Cinchonidin enthalten. Nicht alle Arten der Gattung der Chinarindenbäume enthalten den Wirkstoff jedoch gleichermaßen. Niederländer versuchten auf Java Cinchona calisaya anzubauen, während die Engländer in  Indien versuchten, Cinchona succiruba zu kultivieren. Bei beiden Arten erwies sich jedoch, dass ihre Rinde den Wirkstoff nicht in einem ausreichenden Maße enthält, um eine Extraktion wirtschaftlich zu rechtfertigen. Cinchona ledgeriana dagegen hat eine Rinde, die durchschnittlich 13 Prozent Chinin hat. Sie wurde nach dem fehlgeschlagenen Versuch mit Cinchona calisaya von den Niederländern auf Java in Plantagen angebaut. Das aus der Rinde gewonnene Chinin hatte bis nach dem  Zweiten Weltkrieg große wirtschaftliche und medizinische Bedeutung. Das  Kina-Büro wachte seit 1922 über die Kontrolle und Förderung der Chinarindenproduktion, der Verteilung der Kontingente auf die Mitgliedsstaaten sowie die Aufrechterhaltung der Preisstabilität. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden jährlich 1500 Tonnen Chinin produziert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Vernichtung von Chinarindenbaumplantagen zum Kriegsmittel. So fällte die  japanische Armee zum Beispiel 20.000 Hektar der Chinarindenplantagen auf Java, sodass sich die Suche nach synthetisch hergestellten Ersatzstoffen verstärkte. Das ähnlich wirkende, aber mit schweren Nebenwirkungen einhergehende  Atebrin war bereits 1928 durch die deutsche Firma  I.G. Farben hergestellt worden. Chloroquin und Primaquin waren die ersten synthetisch erzeugten Wirkstoffe gegen die Malaria, die das natürlich erzeugte Chinin seit dem Zweiten Weltkrieg ablösten. Aus dem Roten Chinarindenbaum wird ein Arzneimittel gegen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen gewonnen. Außerdem kann der gewinnbare rote Farbstoff in seiner Wirkung ähnlich wie der Naturfarbstoff Henna verwendet werden. Früher war die Chinarinde des Kalisaya-Baums zusammen mit anderen Chinarindenbäumen ein wichtiges Fiebermittel, sogar das einzige, das zuverlässig gegen Malaria half. Heutzutage spielt die Chinarinde in der Pflanzenheilkunde jedoch praktisch keine Rolle mehr. Vereinzelt kann man die Rinde der Kalisaya noch in Magentee-Mischungen finden.
Homöopathie
In der Homöopathie spielt die Chinarinde jedoch eine wichtige Rolle, allerdings eher die Art China officinalis als der Kalisaya-Baum. Samuel Hahnemann entdeckte anhand der Wirkung der Chinarinde das Wirkprinzip der Homöopathie, weshalb die Chinarinde zum Verständnis der Homöopathie sehr wichtig ist. In niedrigen Potenzen (D3 bis D6) wird das Mittel China gegen Fieber verwendet.
Nebenwirkungen / Giftwirkung
In höheren Dosierungen wirkt die Kalisayarinde giftig. Es kommt zu Schwindel, Benommenheit, Schlafsucht, Übelkeit, Erbrechen, Zittern und Unruhe. Man spricht auch von einem Chininrausch. Manche Menschen reagieren schon bei kleinsten Chinin-Mengen mit diesen Rauschsymptomen. Es kann dann auch zu Nesselsucht (Hautausschlag), Ödemen und kleinen Hautblutungen kommen. Schwangere, stillende Mütter und Kinder sollten keine Chinarinden-Präparate zu sich nehmen, weil die Nebenwirkungen zu stark ausgeprägt sind.

Geschichtliches
Der Name der Gattung Cinchona (Chinarindenbäume) stammt vermutlich vom Wort "kina-kina", was in der Quechua-Sprache "Rinde der Rinden" bedeutet. Mit dem Land China hat der Name nichts zu tun. In ihrer Heimat Südamerika wurden die Chinarinden-Bäume schon seit langer Zeit als Heilmittel gegen Fieber verwendet. Die europäischen Einwanderer erfuhren von der Heilkraft der Chinarinde und verwendeten sie fortan auch gegen Fieber, vor allem bei Malaria. Alexander von Humboldt schreibt 1808 ausführlich über die Chinarinde und ihre Heilkraft. Wegen der guten Wirkung gegen Fieber und Malaria wurde die Chinarinde fortan auch in Zentralafrika, Indonesien und Indien angebaut. Im Jahr 1820 isolierte die Forscher Pelletier und Caventou den Wirkstoff der Chinarinde. Mehrere der Chinarindenbäume eignen sich zur Gewinnung der medizinischen Chinarinde. Der Kalisaya-Baum ist zwar nicht die offizielle Chinarinde, die auf den Namen  Cinchona officinalis getauft wurde, aber seine Rinde wird häufig für das medizinische Produkt "Chinarinde" geerntet. Erst nach dem zweiten Weltkrieg verlor die Chinarinde an Bedeutung, weil dann auch andere Mittel gegen Fieber und Malaria entwickelt wurden. In Getränken wie Bitter Lemon und Tonic Water sind geringe Mengen Chinin enthalten. Auch manche Magenbitter enthalten Chinin.

Pflanzenbeschreibung
Kalisaya ist in Südamerika heimisch, vor allem in Ecuador, Bolivien und Peru. Der Kalisaya-Baum kann sehr hoch werden. Er wächst bevorzugt im Bergland, wo er an kargen Standorten auch manchmal ein Strauch bleibt. Seine Rinde ist borkig, im unteren Bereich gelblich bis hellbraun, an den Zweigen eher rötlich. Die Blätter sind länglich, auf der Oberseite dunkelgrün glänzend und im Licht bläulich schimmernd und auf der Unterseite hellgrün. Die rosafarbenen Blüten stehen in Rispen. Sie wachsen einzeln an kleinen Stielen und haben jeweils fünf Blütenblätter, die zusammengewachsen sind. Aus den Blüten entwickeln sich kleine Kapselfrüchte.
Erscheinungsbild und Blätter
Cinchona-Arten wachsen selten als Sträucher, meist als  Bäume. Die  Borke ist meist deutlich bitter. Bei den abgeflachten Knospen sind die Nebenblätter aufrecht und aneinander gedrückt. Die kreuzgegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter ind gestielt. Die Blattspreite ist einfach. Es sind meist gut entwickelte  Domatienan den Laubblättern vorhanden. Die interpetiolaren oder nur kurz um den Zweig verwachsenen  Nebenblätter sind zungenförmig bis verkehrt-eiförmig und ganzrandig; sie fallen ab.
Blütenstände und Blüten
Endständig und oft auch in den Blattachseln der obersten Laubblätter stehen über einem Blütenstandsschaft die zymösen oder rispenförmigen Blütenstände in denen viele Blüten und Tragblätter enthalten sind. Die gestielten, duftenden  Blüten sind zwittrig, radiärsymmetrisch, fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf  Kelchblätter sind verwachsen. Die fünf gelben, rosa-, purpurfarben bis roten oder manchmal weißen  Kronblätter sind stielteller- oder trichterförmig verwachsen. Der Kronschl und ist innen kahl oder flaumig behaart und die Kronröhre ist außen oft deutlich fünfrippig. Die fünf Kronlappen besitzen dicht bewimperte bis zottig behaarte Ränder. Es ist ein Kreis mit fünf fertilen  Staubblättern vorhanden; sie sind in der Kronröhre inseriert und überragen die Kronröhre nicht oder höchstens etwas. Die kurzen bis gut ausgebildeten Staubfäden sind kahl. Zwei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, zweikammerigen Fruchtknoten verwachsen. In jeder Fruchtknotenkammer befinden sich viele Samenanlagen in zentralwinkelständiger Plazentation. Der Griffel endet in zwei Griffelästen mit jeweils einer kopfigen bis linealen Narbe.
Früchte und Samen
Die eiförmigen bis zylindrischen oder ellipsoiden Kapselfrüchte sind meist septicidal und öffnen sich mit zwei Klappen von ihrer Basis aus; manchmal sind die Kapselfrüchte durch ein Septum loculicidal und dann öffnen sie sich vom oberen Ende ausgehend. Die steif papierartigen bis holzigen Kapselfrüchte besitzen oft  Lentizellen, sind vom haltbaren Kelch umgeben und enthalten viele Samen. Die mittelgroßen Samen sind ellipsoid bis spindelförmig und etwa abgeflacht. Die Samen besitzen am Rand einen häutigen Flügel. Die Samen enthalten ein fleischiges Endosperm und die zwei Keimblätter (Kotyledonen) sind eiförmig.



BACHBLÜTEN
Man kann sich bei eigenen Lebensentscheidungen schwer dem Einfluss einer faszinierend starken Persönlichkeit entziehen: Vorbild, Partner, Lehrer usw. (33 Walnut)
- Diese Menschen können sich bei eigenen Lebensentscheidungen, schwer dem Einfluss einer faszinierenden starken Persönlichkeit entziehen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie sich bei diesen Entscheidungen leichter von Ihnen entziehen


BACHBLÜTEN
Du empfindest andere Menschen oft als aufdringlich (34 Water Violet)
- Diese Menschen empfinden ihre Mitmenschen oft für aufdringlich
- Mit der dementsprechender Bachblüte empfinden sie ihre Mitmenschen nicht mehr als aufdringlich


ERNÄHRUNG
Wann und wie oft esse ich richtig?
Der Spät-Abend-Snack
Nachdem viele Menschen tagsüber sehr wenig essen, wird der Energiebedarf meist erst abends gedeckt. Diese geschieht oft in mehreren kleinen Mahlzeiten und häufig auch noch zu sehr später Stunde.
Es ist ein Mythos, dass sich Kalorien vor dem Schlafengehen besser "anlegen". Die Kalorien-Wochenbilanz entscheidet über zu- oder abnehmen.
Trotzdem wird von zu spätem Essen abgeraten!
Unser Körper ist dann nämlich gezwungen, die tatsächlichen anstrengende Verdauungsarbeit im Schlaf zu erledigen. Damit ist die Schlafqualität nicht optimal. Außerdem werden nur im Ruhe-Zustand (das bezieht sich auch auf die Verdauung) Wachstumshormone gebildet - so regenerieren wir uns optimal.


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