Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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30.11.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 27.11.17-03.12.17


SCHLAFMOHN ttt  

Der Schlafmohn war früher eine der wichtigsten Heilpflanzen, weil er eine starke schmerzstillende Wirkung hat. Inzwischen ist diese hübsch anzusehende Heilpflanze jedoch in Verruf geraten, weil seine Heilwirkung mit starker Suchtgefahr verbunden ist und die Linderung der Schmerzen daher einen hohen Preis hat. Auch die Gefahr des Missbrauchs ist leider hoch und verbreitet. Wenn die Schmerzen jedoch unerträglich werden, z.B. im Endstadium von Krebserkrankungen, sind Präparate auf der Basis des Schlafmohns immer noch häufig im Einsatz, jedoch nur, wenn sie vom Arzt besonders sorgfältig verschrieben wurden.
Schlafmohn ist eine Pflanzenart aus der Familie der Mohngewächse, die aus dem östlichen Mittelmeerraum stammt. Der Samen kann als Nahrungsmittelsowie zur Ölgewinnung verwendet werden. Alle Teile des Schlafmohns enthalten Alkaloide, in hoher Konzentration vor allem der Milchsaft, der in einem dichten Netz von Milchröhren die ganze Pflanze und insbesondere das Perikarp der Fruchtkapsel durchzieht. Dieser Saft kann geerntet werden und bildet in getrockneter Form das Betäubungsmittel Opium. Der Name Opium stammt aus den Griechischen und bedeutet soviel wie ,,Säftchen''. Der botanische Name leitet sich aus dem Lateinischen ab: somniferum = Schlaf bringend. Er verweist auf die Verwendung als Schlafmittel für Kinder in der griechischen Antike. Es existieren zahlreiche Zuchtsorten, die sich unter anderem durch Gehalt und Zusammensetzung der  Alkaloide unterscheiden.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Achtung! Giftig!
Schmerzen
Heilwirkung:
beruhigend, hustenreizstillend, krampflösend, schlaffördernd, schmerzstillend
Anwendungsbereiche:
Krebs-Schmerzen,  Früher: Depressionen, Durchfall, Schlaflosigkeit, Unruhe
wissenschaftlicher Name:
Papaver somniferum
Pflanzenfamilie:
Mohngewächse = Papaveraceae
englischer Name:
Garden-poppy
andere Namen:
echter Mohn, Gartenmohn, Lichtschuppen
Verwendete Pflanzenteile:
Saft der Samenkapsel
Inhaltsstoffe:
Opiumalkaloide, z.B. Morphin, Codein, Noscapin, Papaverin

Anwendung
Schlafmohn wird heutzutage gar nicht mehr in der Pflanzenheilkunde eingesetzt, weil die Suchtgefahr sehr groß ist, und weil das Betäubungsmittelgesetz es verbietet. Bei extrem starken Schmerzen werden jedoch sogenannte Opiate, das sind Präparate auf der Basis der Schlafmohnwirkstoffe, auch heute noch vielfach eingesetzt. Das geschieht jedoch nur mit speziellen Rezepten und einer genauen Überprüfung der Krankheitssituation. Der Schlafmohn gehört somit zu einer ganzen Gruppe von Heilpflanzen, die wegen ihrer Giftigkeit zwar nicht mehr als Heilpflanze angewendet werden, aber chemisch isoliert einen wichtigen Platz in der Schulmedizin haben. Ein anderes Beispiel dieser Art ist der Fingerhut, dessen Wirkstoff Digitalis ein wichtiges Herzmedikament ist.
Wirkung
Die Alkaloide im Schlafmohn wirken stark schmerzstillend und beruhigend. Außerdem wirken sie krampflösend und stillen den Hustenreiz, vor allem bei starkem Reizhusten ohne Auswurf.
Allergische Reaktionen
Manche Menschen reagieren allergisch auf Hautkontakt mit Schlafmohnpflanzen.

Geschichtliches
Der Schlafmohn wurde schon in der Jungsteinzeit als Heilpflanze angebaut und als Medikament genutzt. Somit gehört er zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Schon um 4.000 wurde die Nutzung der Schlafmohns in Keilschriften beschrieben. Im Mittelmeerraum und Kleinasien war die Nutzung des Opiums, das aus dem Schlafmohn gewonnen wurde, offenbar sehr beliebt, und es gab spezielle Behältnisse zu seiner Aufbewahrung. Spätestens im alten Rom wurde Opium nicht nur als Heilmittel sondern von den Wohlhabenden auch als Droge verwendet. Im Rahmen der Christianisierung wurde Opium vielerorts verboten, denn Schmerzen galten als Strafe Gottes, die man nicht lindern sondern durchleiden sollte. Auch im 9. Jahrhundert unter Karl dem Großen war der Mohn und seine Produkte verboten. Doch als sich die Medizin Arabiens nach Mitteleuropa ausbreitete gewann der Mohn wieder an Bedeutung.
Laudanum
Paracelsus (Theophrastus Bombastus von Hohenheim) machte Opiumtinktur im 15. Jahrhundert unter dem Namen "Laudanum" bekannt. Laudanum wurde in den folgenden Jahrhunderten zu einer besonders beliebten Medizin in allen Bevölkerungsschichten. Es war preiswert und leicht erhältlich. Daher wurde es damals ähnlich verwendet wie heutzutage beispielsweise Aspirin. Sogar unruhigen Kindern wurde Laudanum zur Verbesserung des Schlafes gegeben. Manche Künstler nahmen Laudanum auch zur Steigerung ihrer Kreativität ein, was jedoch nur für eine Weile funktionierte, bis die Sucht sich eher negativ auf das künstlerische Schaffen auswirkte. Im 19. Jahrhundert begann man zu erkennen, dass Laudanum süchtig macht. Nach und nach wurde sein Gebrauch in den meisten Ländern verboten, in Deutschland beispielsweise im Jahr 1929.

Pflanzenbeschreibung
Schlafmohn ist in Zentralasien, Kleinasien und im Mittelmeergebiet heimisch.
Die einjährige Pflanze wird zwischen 30 und 120 Zentimeter hoch. Der Stängel ist rund, meistens unverzweigt und hat häufig einige feine Haare. Die länglichen Blätter sind graugrün, gezähnt und buchtig. Ab Juni bis August erscheinen die auffallend großen Blüten. Sie sind weiß bis violett und haben einen violetten Fleck an ihrem Grunde, der in der Draufsicht wie ein rundliches Kreuz aussieht. Der Schlafmohn hat nur vier Blütenblätter, die wie zerknittert aussehen. Manche Zierformen des Schlafmohns haben auch rote Blütenblätter. Aus den Schlafmohnblüten entwickeln sich bis Juli oder September die runden Fruchtkapseln. In den Kapsel befinden sich zahlreiche blauschwarze, ungiftige Samen, die man zu Gebäck verarbeiten kann. Diese Samen sind der einzige Teil der Mohnpflanze, der ungiftig ist. Alle anderen Teile enthalten mehr oder weniger viel giftige Alkaloide. Besonders giftig ist der Milchsaft in der Samenkapsel, der einen hohen Gehalt an Opiumalkaloiden hat und zur Gewinnung von Opium verwendet wird. Zur Gewinnung des Milchsaftes wird die Kapsel an mehreren Stellen angeritzt. Der austretende Saft wird abgekratzt und weiter verarbeitet.
Der Schlafmohn ist eine einjährige  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30cm bis 1,5m erreicht. Der runde, überlaufende Stängel ist selten verzweigt. Die  Laubblätter sind 5–15cm lang. Die Pflanze, ausgenommen der Samen, ist giftig. Die relativ große Blütenknospe ist meist 15–25 (10–30) mm lang und steht auf schlanken, haarigen Blütenstielen. Beim Öffnen der Blütenknospe fallen die zwei Kelchblätter ab. Die geöffneten,  radiärsymmetrischen, zwittrigen Blüten haben einen Durchmesser von 5–10 cm. Die vier weißen bis violetten (selten roten) Blüten kronblätter sind etwa doppelt so groß wie die Kelchblätter und weisen am Grund einen dunklen Fleck auf. Blütezeit ist von Juni bis August. Die  Staubblätter haben gelbe  Staubfäden und 2–4 mm lange Staubbeutel. Die Blüte ist meist schon nach wenigen Tagen komplett bestäubt und wirft dann auch ihre Blütenkronblätter ab. Die Blüten von Ziermohnrassen können anders-farbig sein und mehr als vier Blütenkronblätter besitzen. Die kugeligen Kapselfrüchte enthalten hunderte, nierenförmige, harte, erhaben netzartig geadert und grubig vertiefte, sehr kleine Samen. Stahlblaue Samen sind der Wildform am ähnlichsten, weißliche Samen enthalten weniger Öl und werden zur Mehlherstellung verwendet. Eine Sorte mit grauen Samen ist in Österreich populär und dessen Herkunftsbezeichnung geschützt. Die Tausendkornmassebeträgt nur ca. 0,3–0,7 Gramm.
Verwechslungsmöglichkeit: Borstiger Mohn
Dem Schlafmohn sehr ähnlich ist der borstige Mohn. Er ist in den Mittelmeerländern, auf Madeira, den Azoren und auf den kanarischen Inseln heimisch und wächst dort wild. Meistens sind die Blüten des borstigen Mohns etwas dunkler als die des echten Schlafmohns, und die Blätter sind grüner. Der Milchsaft des borstigen Mohns enthält auch Opiumalkaloide, jedoch deutlich weniger als der des echten Schlafmohns. Wegen der großen Ähnlichkeit zwischen Schlafmohn und borstigem Mohn wurde zeitweise überlegt, ob der bosrtige Mohn eine Unterart des Schlafmohns ist. Das ist jedoch nicht der Fall, wie genetische Untersuchungen bewiesen haben. Auch ist der borstige Mohn keine wilde Urform des Schlafmohn, wie manchmal vermutet wurde. Der Gensatz des borstigen Mohns ist nämlich tetraploid (4 Chromosomensätze) und der des Schlafmohns ist diploid (2 Chromosomensätze). Wahrscheinlich haben borstiger Mohn und Schlafmohn aber gemeinsame Vorfahren.

Keine Anbautipps und Sammeltipps
Wegen der Giftigkeit des Schlafmohns, und weil seine Endprodukte dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, gibt es an dieser Stelle weder Anbau- noch Sammeltipps. Um den Schlafmohn im eigenen Garten anbauen zu dürfen, braucht man eine Ausnahmegenehmigung und selbst dann darf man maximal 10qm anpflanzen.





AMERIKANISCHER SCHNEEBALL  

Der amerikanische Schneeball ist in Nordamerika heimisch und wird in europäischen Gärten und Parks angebaut. Der bis zu acht Meter hohe Strauch blüht im Mai mit schirmartigen, weißen Blüten, die wie Schneebälle aussehen. Im Herbst trägt er glänzend, rote Beere. In erster Linie ist der Schneeball eine Frauenheilpflanze. Er hilft bei Menstruationsschmerzen und Wechseljahresbeschwerden. Auch die Geburt soll der Schneeball erleichtern. In der Schwangerschaft sollte man ihn jedoch nicht anwenden.
Der Amerikanische Schneeball, auch Cranberry-Strauch oder Highbush Cranberry genannt, ist eine Unterart aus der Pflanzengattung Schneeball innerhalb der Familie der Moschuskrautgewächse. Sie ist in  Nordamerika weit verbreitet und kann als  Wildobst verwendet werden.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Frauenbeschwerden
Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, krampflösend (spasmolytisch),
schmerzstillend, Asthma, Arthritis, Bluthochdruck, Nervenschwäche, Menstruationsbeschwerden, Menstruationsfördernd, Regelschmerzen (Dysmenorrhoe), Wechseljahresbeschwerden, Muskelverspannungen
wissenschaftlicher Name:
Viburnum prunifolium
englischer Name:
Blackhaw, Nannybush
volkstümliche Namen:
Frauenball, Gartenschneeball, Kirschblättriger Schneeball
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, Wurzel(-Rinde)
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Arbutin, Beta-Sitosterol, Cumarine, Flavone, Gerbsäure, Harz, Isovalerinsäure, Cumarine (Aeskuletin, Skopoletin), Biflavonoide (Amentoflavone), Triterpene (Oleanolsäure, Ursolsäure und deren Acetate), Salizylsäure, Umbelliferon
Sammelzeit:
Das ganze Jahr, Schwerpunkt Frühjahr
Gegenanzeige:
Schwangerschaft, Aspirin/Salizylsäure-Allergie

Anwendung
Die Strauchrinde wird als  Abkochung oder Tinktur innerlich bei Koliken eingesetzt, die Tinktur wirkt stärker. Aus der Tinktur kann man eine Creme oder Lotion für die äußerliche Anwendung bei Muskelverspannungen und Muskelkrämpfen herstellen. Die Wurzelrinde wird als Abkochung oder Tinktur innerlich bei Frauenbeschwerden eingesetzt. Im dritten Trimester senkt der Amerikanische Schnellball das Risiko für Fehlgeburten und Frühgeburten, da aber einige Wirkstoffe im Verdacht stehen Fehlbildungen zu verursachen, muss vollständig auf dem Einsatz in den ersten beiden Trimestern der Schwangerschaft verzichtet werden. Menschen die allergisch auf Aspirin/Salizylsäure reagieren, müssen den Amerikanischen Schneeball auch meiden.
Nutzung
Die Früchte werden als „Highbush Cranberry" bezeichnet, sie ist aber keine Cranberry also  Kranbeere, sondern gehört zu einer anderen Pflanzenfamilie. Aussehen und Geschmack sowie Reifezeit sind ähnlich wie bei der Kranbeere. Die sauren Früchte enthalten viel Vitamin C und können roh oder gekocht gegessen werden. Aus den Früchten kann Marmelade bzw. Konfitüre hergestellt werden. Diese eignet sich wie jene aus den Früchten des  Gewöhnlichen Schneeballs als Beilage zu Wildgerichten, eine Alternative zu  Preiselbeeren.
Im nördlichen Ontario werden die saftigen und säuerlichen, essbaren Früchte meist zur Herstellung von Marmelade verwendet. Die reifen Früchte besitzen einen starken moschusartigen Geruch der während des Kochens erhalten bleibt, aber er ist nicht mehr in der fertigen Marmelade oder dem Gelee vorhanden. In Kanada wird der Amerikanische Schneeball in Gärten wegen der Früchte als  Nutzpflanze kultiviert. Kanadier französischer Herkunft nennen die Früchte „Pembina", Kanadier ukrainischer und russischer Herkunft „Kalyna".

Geschichtliches
Die Indianer Nordamerikas setzen die Rinden traditionell gegen Fehlgeburten, Frühgeburten, Frauenbeschwerden und Krämpfen ein. Der Amerikanische Schneeball wurde nach Europa gebracht und ebenfalls medizinisch genutzt. Nach der Entdeckung von Aspirin und Ibuprofen wurde die Pflanze primär zur Zierde angepflanzt.

Pflanzenbeschreibung
Der Amerikanische Schnellball ist ein Strauch, der zwischen 2 und 8 Meter groß wird. Seine Heimat ist Nordamerika. Da er eine Zierde für Garten und Parks ist, findet man ihn mittlerweile auch in Europa an vielen Orten. Die Blüten sind etwa 9mm groß und zu einer etwa 10 cm großen Kugel angeordnet. Im Herbst trägt der Strauch bis in den Winter etwa 1 cm große blau-schwarze Früchte mit einem Kern, die bei Vögeln sehr bleibt sind. Nach dem Frost sind die Beeren auch für Menschen essbar.
Erscheinungsbild und Blatt
Der Amerikanische Schneeball wächst als relativ großer, laubabwerfender Strauch und kann Wuchshöhen von bis zu 4 Meter erreichen. Die Rinde der Zweige ist glatt und kahl. Es sind keine Endknospen vorhanden und die zwei Seitenknospen besitzen sich berührende (valvate) Knospenschuppen. Die grünen, gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert; sie erinnern an Ahornblätter. Der gefurchte, bis zu 12cm lange Blattstiel besitzt zwei längliche Drüsen. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 5 bis 11 cm mehr oder weniger breit eiförmig im Umriss und dreilappig Die Nervatur ist handförmig. Das endständige Blattpaar besitzt lang zugespitzte Blattlappen, einen keilförmigen bis fast gerundeten Spreitengrund und einen glatten bis leicht stumpf gezähnten Blattrand. Die darunterliegenden Blätter sind breiter, mit gerundetem bis gestutztem Spreitengrund, kürzeren Blattlappen und grob-gezähntem Blattrand. Das Herbstlaub ist rot bis purpurfarben. Die  Nebenblätter sind dünn.
Blütenstand und Blüte
Die Blütezeit liegt in der Mitte des Sommers. Viele  Blüten stehen in endständigen, Bei einem Durchmesser von 4 bis 15 cm relativ großen, trugdoldigen Blütenständen, oben abgeflacht sind, zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf  Kronblättersind weiß. Die äußeren bis 2,5cm großen Blüten sind steril; ihre Blütenkrone ist abgeflacht. Die inneren Blüten sind deutlich kleiner und fruchtbar, ihr Blütenkelch ist klein sowie unscheinbar und die Blütenkrone weist einen Durchmesser von bis 5 mm auf. In den fertilen Blüten sind fünf fertile  Staubblätter, die mit der Blütenkrone verwachsen sind und diese überragen, und ein unterständiger Fruchtknoten vorhanden. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten und Vögel.
Die bei Reife rötlich-orangefarbene bis rote  beerenähnliche  Steinfruchtist bei einer Länge von 6 bis 12 mm ellipsoid bis kugelig enthält nur einen flachen, weißen Samen im Steinkern. Die Früchte reifen in Nordamerika im späten Sommer und sie verbleiben den Winter über auf dem Strauch. Erst ab einem Alter von etwa fünf Jahren tragen aus Samen entstandene Pflanze Früchte.

Anbautipps
Der Amerikanische Schneeball wächst in europäischen Gärten ohne Probleme. Er braucht Sonne/Halbschatten und mag leicht feuchten Boden ohne Staunässe, er verträgt eine kurze Trockenzeit.

Sammeltipps
Geerntet wird die Rinde Frühling vor der Blüte von 2-3 Jahren alten Seitenzweigen. In diesem Alter ist der Gehalt an gewünschten Wirkstoffen am größten. Über dieses Alter hinaus nimmt der Wirkstoffgehalt ab. Wurzelstücke werden von der Erde befreit. Zur Ernte führt man mit dem Messer an zwei Stellen runde Schnitte durch, dann einen Längsschnitt, dann die Rinde abschälen. Diese Rinde wird an einem sonnigen, warmen und luftigen Ort gut getrocknet In Papierbeutel oder Glasbehälter aufbewahren und gut lesbar mit dem Datum der Ernte beschriften.


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich verkrampft (32 Vine)
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Diese Menschen fühlen sich seelisch und körperlich verkrampft
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Verkrampfung größtenteils lösen  


BACHBLÜTEN
Man setzt sich rücksichtlos über die Meinung anderer hinweg (32 Vine)
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Diese Menschen setzen sich rücksichtslos über die Meinungen ihrer Mitmenschen hinweg

- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese Menschen die Meinungen ihrer Mitmenschen zu
 respektieren

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