Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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30.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 30.10.17-05.11.17


TROLLBLUME t   

Die selten gewordene Trollblume kann man schon von weitem an ihren charakteristischen Kugelblüten erkennen. Sie sehen aus wie große Hahnenfußblüten, die sich zu einer Kugel zusammenneigen. Man findet die Trollblume fast nur noch im Gebirge, in der Nähe von Gewässern oder an feuchten Stellen. Wegen ihrer Seltenheit ist die Trollblume geschützt. Heutzutage wird die Trollblume nicht mehr als Heilpflanze benutzt, obwohl sie ein paar Heilwirkungen aufweist.
Die Trollblume ist eine Pflanzenart aus der ca. 30 Arten umfassenden Gattung der Trollblumen. Diese gehören zur Familie der Hahnenfußgewächse. Die europäische Trollblume ist die einzige in Europa heimische Art der Trollblumen. Trivialnamen sind z.B. Goldköpfchen, Butterblume, Butterkugel (Ankenbollen), Budabinkerl, Butterrosen, Kugelranunkel oder Natter(n)knöpfe. Sie wurde zur Blume des Jahres 1995 gewählt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Skorbut
Heilwirkung:
hautreizend, abführend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche:
Nur in der Volksheilkunde: Darmträgheit, Versto-pfung, Vitamin C Mangel
wissenschaftlicher Name:
Trollius europaeus
Pflanzenfamilie:
Ranunculaceae - Hahnenfußgewächse
englischer Name:
Globe-flower
volkstümlicher Name:
Ankenbollen, Butterblume, Butterkugel, Budabinkerl, Butterrosn, Eierblom, Europäische Trollblume, Glatzer Rose, Goldknopf, Goldköpfchen, Kugelranunkel, Natternknöpfe, Pfingstrolle, Wasserrolle
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Protoanemonin, Saponine, Magnoflorin, Scharfstoffe, Vitamin C
Sammelzeit: die Pflanze ist geschützt

Anwendung
Die Trollblume wurde früher bei Skorbut angewendet. Sie ist mit einigen Verwandten eine beliebte Gartenpflanze. Sie ist das Symbol der Grafschaft Glatz und wird daher auch Glatzer Rose genannt.
Obwohl die Trollblume aufgrund ihrer besonderen Gestalt sehr heilwirksam aussieht, kann man sie jedoch nur bedingt als Heilpflanze bezeichnen. Sie wirkt gegen Verstopfung und Vitamin C Mangel. Doch gegen beide Erkrankungen gibt es weitaus bessere und mildere Heilpflanzen, zumal die Trollblume etwas giftig ist. Die Wirkung gegen Verstopfung ist vermutlich eine Reaktion des Körper auf die Giftstoffe in der Trollblume. Es ist also keine gesundheitsfördernde, sondern eine eher schädliche Wirkung.

Giftwirkung
Die Giftwirkung der Trollblume entspricht der Giftwirkung des Hahnenfußes, mit dem die Trollblume eng verwandt ist. Nur in großen Mengen ist eine Giftwirkung zu erwarten. Das Gift verliert sich auch bei der Trocknung, sodass die getrocknete Trollblume kaum noch eine Giftwirkung hat. Im frischen Zustand und in großen Mengen eingenommen verursachen die Scharfstoffe in der Trollblume Brennen im Mund, Erbrechen und Magenschmerzen. Auch zu Durchfällen und generellen Schmerzen kann es kommen. In schweren Fällen treten Schwindel, Atemnot und Krampfanfälle auf. Wenn es zu einer Vergiftung durch große Mengen Trollblume kommt, sollte man möglichst schnell einen Arzt oder eine Giftzentrale aufsuchen. Bis dahin kann man die Giftstoffe etwas verdünnen, indem man dünnen, warmen Tee zu trinken gibt. Auch Erbrechen-Lassen und Kohlentabletten können etwas helfen. Der Arzt oder das Krankenhaus werden in schweren Fällen eine Magenspülung durchführen. Äußerlich kann der frische Pflanzensaft die Haut reizen und zu Rötungen führen. In starken Fällen kann es auch zu Blasen und Schwellungen kommen. Im Extremfall entstehen Geschwüre und das Gewebe stirbt ab. Die Pollen der Trollblume können bei Allergikern allergische Reaktionen auf den Schleimhäuten hervorrufen, beispielsweise Schnupfen und Augenbrennen wie beim Heuschnupfen. Das Vieh, das auf den Bergwiesen weidet, meidet die Trollblume. Vermutlich wissen sie instinktiv um ihre Giftwirkung. Falls die Trollblume getrocknet ins Heu gelangt, hat das für die Vieh keine Giftwirkung, weil die giftigen Stoffe bei der Trocknung ihre Wirkung verlieren.

Geschichtliches
Früher kam die Trollblume relativ häufig an feuchten Stellen vor, auch in Tallagen. Wegen der runden Form der Blüte, erhielt sie den althochdeutschen Namensteil "trol". Möglicherweise war es aber auch das lateinische Wort "trullus" für kugelige Gefäße, das zum Namen der Trollblume führte. Das "Troll" im Namen der Trollblume hat also nichts mit den Fabelwesen Troll zu tun, sondern mit der runden Form der Blüte. Heutzutage wird die Trollblume gerne in Gärten angepflanzt. Im Jahr 1995 war die Trollblume die Blume des Jahres.

Pflanzenbeschreibung
Die Trollblume ist eine ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 60cm erreicht. Sie besitzt ein Rhizom als Speicherorgan, die Erneuerungsknospen liegen dicht an der Erdoberfläche. Ihr Habitus ist von mehreren kahlen und meist unverzweigten Stängeln geprägt. Die Grundblätter sind gestielt und tief handförmig geteilt. Sie haben fünf gesägte bis fiederschnittige Abschnitte und erinnern an Geranium-Blätter. An ihrer Oberseite sind die Grundblätter dunkelgrün. Die Blattunterseite ist etwas heller. Zur Blütezeit sterben die rosettenartigen Grundblätter ab. Die Stängelblätter sind dreizählig und sitzen direkt an den Stängeln. Die durch Karotinoide gelb gefärbte Blüte sitzt endständig am unverzweigten Stängel. Trollblumen weisen zwittrige Blüten mit einwärts konkaven, charakteristisch kugelig zusammenneigenden hellgelben Perigonblättern auf. Ihr Durchmesser beträgt etwa 2 bis 3 Zentimeter. Die Blütenhülle besteht aus 10 bis 15  Perigon- und vier bis zehn Nektarblättern. Auffallend sind die zahlreichen freien Fruchtblätter (Bälgchen) im Zentrum der Blüte. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juli. Die Früchtchen sind bis zu 15 Millimeter lang und geschnäbelt.
Die Trollblume ist in fast ganz Europa heimisch. Nur im Nordwesten fehlt sie ganz. Sie wächst bevorzugt an feuchten Stellen im Gebirge. Aber selbst dort ist die Trollblume inzwischen selten geworden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst handförmig geteilte Blätter aus. In Bodennähe wächst dann eine Blattrosette aus Grundblättern. Ab Mai wächst der Stängel. An ihm wachsen dreizählige Blätter, die direkt am Stängel sitzen. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Mai und Ende Juni. Die Blüte hat bis zu 15 Blütenblätter, die eine Kugel formen. Sie ist etwa drei Zentimeter groß. Weil die Kugel der Blüte relativ dicht geschlossen ist, können nur sehr kleine Insekten zur Befruchtung vordringen. Die kleinen Fliegen, denen die Bestäubung gelingt, legen ihre Eier im Innern der Blüte ab. Ihre Larven fressen sich dann an den jungen Samen der Trollblume. Normalerweise bleiben genug Samen übrig, damit sich die Trollblume vermehren kann. Manchmal werden aber auch zu viele Samen gefressen. Manche größeren Insekten wie Bien oder Hummel schaffen es auch, sich durch die Blütenblätter ins Innere der Trollblume zu zwängen, um sie zu befruchten. Wenn keine Insekten zur Bestäubung der Trollblume kommen, kann sich die Trollblume auch selbst bestäuben. Aus den Trollblumeblüten entwickeln sich nach der Blütezeit die Früchte mit den Samen. Die Früchte sind Sammelbalgfrüchte, die schwarze Samen enthalten.

Anbautipps
In Gärten wird die Trollblume gerne als Zierpflanze angebaut. Sie braucht einen relativ feuchten Boden. Außerdem sollte der Boden nährstoffreich und humusreich sein. Der Standort ist am besten halbschattig, er kann aber auch sonnig sein. Gut geeignet ist die Trollblume zum Anpflanzen in der Nähe des Gartenteiches. Man erhält die Trollblume als Staudenpflanze in Gartenmärkten. Keinesfalls sollte man die seltene Pflanze in der Natur ausgraben!




HEILZIEST


Kaum jemand kennt den Heilziest, obwohl er mit seiner Schönheit auffällt, wenn man ihm zufällig auf einer Wiese begegnet. Auch die offizielle Heilpflanzenkunde setzt den Heilziest kaum ein, obwohl er in seinem wissenschaftlichen Namen ein "officinalis" trägt. Die Volksmedizin schätzt ihn jedoch umso mehr, wie das bei fast vergessenen Pflanzen oft der Fall ist.
Die Echte Betonie, auch Heil-Ziest, Flohblume, Pfaffenblume, Zahnkraut oder Zehrkraut genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung der  Betonien innerhalb der Familie der Lippenblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutstillend, adstringierend, kräftigend, schleimlösend, Durchfall, Darmbeschwerden, Halsentzündung, Mundentzündung, Zahnfleischentzündung, Asthma, Schwächezustände,  Gicht, Rheuma
wissenschaftlicher Name:
Stachys officinalis oder Betonica officinalis oder Stachys betonica
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Betony, Common hedgenettle, Woundwort
volkstümlicher Name:
Betonie, Ziest, Heil-Batunge, Betonienziest, Pfaffen-blume, Zahnkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Bitterstoffe, Stachydrin (blutstillend)
Sammelzeit:
Juli bis August

Anwendung
Aus dem ganzen Kraut kann man einen Tee bereiten, den man für die innerliche Anwendung trinken kann. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum nimmt man diesen Tee zum Spülen und Gurgeln.

Pflanzenbeschreibung
Der mehrjährige Heilziest aus der Familie der Lippenblütler wächst gerne auf trockenen Wiesen, an sonnigen Abhängen, auf sandigen Triften und wird bis zu 60cm hoch. Auf einer Wiese voller Wildkräuter fällt er dadurch auf, dass er sehr schön aussieht. Eine Pflanze, die man sich unbedingt näher ansehen mag, weil sie ins Auge fällt. Die schmalen Blätter sind gegenständig angeordnet und am Rande eingekerbt. Sie riechen weniger gut, als man bei so einer gut aussehenden Pflanze erwartet. Die roten Blüten entfalten sich an der Stängelspitze in Form einer Ähre und bilden Scheinquirle.
Die Echte Betonie ist eine sehr variable Art (Sammelart), von der zahlreiche infraspezifische beschrieben wurden.
Vegetative Merkmale
Die Echte Betonie ist eine  ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von zumeist 30 bis 80 (20 bis 120) cm. Als  Hemikryptophyt bildet sie ein unterirdisches, knotiges  Rhizom als Überdauerungsorgan aus. Der  Stängel ist aufrecht, charakteristisch stumpf vierkantig und fast kahl oder trägt bis zu 1,5mm lange, anliegende Haare. Ein Teil der  Laubblätter stehen in einer grundständigen Rosette; sie besitzen 4 bis 12 cm lange Blattstiele. Zwei bis drei Paare der Laubblätter sind kurz gestielt bis sitzend und kreuzgegenständig am Stängel angeordnet. Die einfachen Blattspreiten sind schmal eiförmig bis oval, gestielt (die unteren bis zu 15cm lang) und am Grund herzförmig. Sie besitzen eine deutliche Zähnung, Netznervatur und eine vorwiegend unterseitige Behaarung.
Generative Merkmale
Der Blütenstand ist aus zu locker stehenden Scheinähren zusammengesetzten Scheinquirlen besteht aus jeweils etwa zehn Blüten. Es sind fünf bis zehn sitzende, laubblattähnliche Tragblätter vorhanden. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf  Kelchblätter sind 5 bis 7 mm lang, behaart und in ihrem oberen Teil oft violett und besitzen unbedeutend hervorgehobene Nerven. Der glockige, fünfzähnige Kelch ist zweilippig mit gezähnter ober- und Unterlippe. Die Unterlippe der  Blumenkrone besitzt einen großen zweilappigen Zipfel und zwei kleine zahnförmige, oft fehlende Seitenzipfel. Die Oberlippe ist deutlich helmförmig, zur Spitze hin flacher werdend gewölbt. Die Kelchblattröhre ist etwa 5 mm lang. Die fünf  Kronblätter sind 8 bis 15 mm lang und rosafarben, violett, rot bis dunkelrosa, selten weiß. Die äußeren violett-braunen Staubblätter sind anfänglich parallel angeordnet und drehen sich spätestens zum Ende der Anthese nach außen. Durch diese Eigenschaft unterscheidet sich die Betonie von dem meisten  Lippenblütlern, teilt diesen Merkmal aber mit Arten der Gattung  Ziest. Der zweiblättrige  Fruchtknoten trägt an jedem Fruchtblatt nur zwei Samenanlagen und zerfällt zu vier glatten, braunen und über 3mm langen Teilfrüchten, die als Klau-sen bezeichnet werden.


BACHBLÜTEN
Andere Menschen werden von deiner Energie überrollt (31 Vervain)
-
Diese Menschen strahlen eine Energie aus, die ihre Mitmenschen überrollen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Energie zügeln und überrollen niemanden mehr


BACHBLÜTEN
Man schaut mehr auf seine Grenzen als auf seine Möglichkeiten, untergräbt sich selbstzerstörerisch durch negative Selbstkonzepte (24 Pine)
-
Diese Menschen schauen mehr auf ihre eigenen Grenzen, anstatt auf ihre Möglichkeiten und untergraben
 sich selbst zerstörerisch durch negative Selbstkonzepte
- Mit der dementsprechenden Bachblüte bekommen sie eine Einsicht auf ihre Möglichkeiten und untergraben
 sich nicht mehr


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