Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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30.08.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 28.08.17-03.09.17


BREITWEGERICH

Der Breitwegerich ist der Bruder des Spitzwegerichs und kann auch ähnlich verwendet werden wie dieser. Im Gegensatz zu seinem Bruder wächst der Breitwegerich häufig direkt auf den Wegen und nicht nur an ihren Rändern, denn er lässt sich nicht davon abschrecken, wenn viele Menschen auf ihn treten. Als verbreiteter Wegbegleiter der Wanderer kann er ihnen auch gute Dienste leisten, denn wenn die Füße schmerzen und Blasen drohen, kann man die breiten Blätter des Breitwegerichs pflücken, mit einem Stein etwas platt walzen und als Einlage in den Schuh legen. Die Füße werden es danken, denn der Saft des Breitwegerichs wirkt kühlend und wundheilend. Auch bei Schnitt- und Kratzwunden kann man zerdrückte Blätter des Breitwegerichs schon unterwegs auflegen und so die Heilung beschleunigen. Als Tee wirkt der Breitwegerich bei Husten und Halsschmerzen und kann auch Beschwerden der Verdauungsorgane lindern.
Der Breitwegerich, oder Breit-Wegerich geschrieben, bzw. Große Wegerich ist eine Pflanzenart, die zur Familie der  Wegerichgewächse gehört. Er ist eine inzwischen weltweit verbreitete Pflanzenart und wächst an Straßen, Wegen, Plätzen, Weiden, Wiesen und Äckern. Andere  Trivialnamen für diese Pflanzenart sind: Breitblättriger Wegerich, Großer Wegerich, Wegebreit, Wegeblatt, Wegtritt, Wegetrene, Rippenblatt, Saurüssel, Mausöhrle, Arnoglosse, Ackerkraut.

Steckbrief
Heilwirkung:
abschwellend, adstringierend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, Husten, Bronchitis, Keuchhusten, Asthma, Halsentzündung, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Magenschleimhautentzündung, Durchfall, Würmer, Blasenschwäche, Wunden, Geschwüre, Mückenstich, Wunde Füße
wissenschaftlicher Name:
Plantago major
Pflanzenfamilie:
Wegerichgewächse = Plantaginaceae
englischer Name:
Greater Plantain
volkstümliche Namen:
Breiter Wegerich, Großer Wegerich
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Alantoin, Alkaloid, Bittere Glykoside, Bitterstoff, Gerbstoff, Gerbsäure, Salizylsäure, Schleim
Sammelzeit:
Sommer

Medizinische Wirkung
Der Breitwegerich ist ein verbreitetes Volksheilmittel. Er enthält  Schleimstoffe,  Iridoid- Glykoside, besonders  Aucubin, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Polyphenole, und andere Wirkstoffe. Der Saft, bzw. Brei aus den Blättern wirkt entzündungshemmend und fördert die Wundheilung. Neuere Studien verweisen auch auf eine mögliche antivirale und immunmodulatorische Wirkung von Plantago major. Der Saft wurde volkstümlich eingesetzt bei  Magenschleimhautentzündung, Magen- und Darmgeschwüren, Durchfall, Reizdarm, Blutungen der Harnwege, Atemwegskatarrh und Insektenstichen aller Art. Eine Wirksamkeit in diesen Anwendungsgebieten ist nicht ausreichend belegt.

Essbarkeit
Die Blätter sind als Salat essbar, solange sie zart und jung sind; ältere Blätter werden aber schnell zäh und faserig. Ältere Blätter können gekocht in Eintöpfen gegessen werden. Die Blätter enthalten Calcium und andere Mineralien, und 100g Wegerich enthalten ungefähr soviel Vitamin A wie eine große Karotte. Die Samen sind so klein, dass sie nur mühsam geerntet werden können, aber sie können zu einem Mehl gemahlen werden und dann als Mehlersatz verwendet werden.

Beschreibung
Der Breit-Wegerich wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe zwischen 3 und 25cm. Sie bildet ein Rhizom als Überdauerungsorgan. Die in einer grundständigen Blattrosette angeordneten  Laubblättern sind löffelförmig und handtellergroß. Die einfache Blattspreite ist eiförmig bis elliptisch und kahl bis dicht, kurz behaart. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Endständig auf einem blattlosen Blütenstandsschaft, der etwa so lang oder kürzer als die Laubblätter und höchstens zweimal so lang wie der Fruchtstand ist, steht aufrecht ein ähriger Blütenstand. Die Blüten sind geruchlos. Die grünlichen bis weißlichen Staubfäden sind etwa 2mm lang und die verkehrt-herzförmigen Staubbeutel sind etwa so lang wie breit. Der Pollen wird durch Windbestäubung verbreitet. Die Frucht enthält meist 6 bis 30, selten bis zu 46 Samen.




KÖNIGSKERZE


Die Königskerze sieht genauso aus, wie sie heißt. Majestätisch wächst sie kerzengrade bis zu 2m nach oben, und blüht auf einem Großteil ihrer Höhe mit leuchtendgelben runden Blüten. Sie ist eine wichtige und bekannte Heilpflanze bei Husten, vor allem bei Reizhusten. Hauptsächlich werden die Blüten in Tees verwendet, aber auch die Blätter können eingesetzt werden.
Die Pflanzengattung Königskerzen gehört zur Familie der Braunwurzgewächse. Die etwa 300 Arten umfassende Gattung kommt mit einem großen Verbreitungsgebiet in  Eurasien vor. Viele der Arten werden als Heilpflanzen verwendet. Wie für viele andere Heilpflanzen sind für die Königskerzen-Arten zahlreiche Trivialnamengebräuchlich: z. B. Donner- und Blitzkerze, Himmelsbrand, Kunkel, Unholdskerze, Wetterkerze, Winterblom, Wollblume oder Wollkraut.

Steckbrief
Heilwirkung:
Bronchitis, Entzündungen der oberen Luftwege, Husten, Reizhusten, Asthma, Wundheilung,  Magen-Darm-Katarrh
wissenschaftlicher Name:
Verbascum thapsiforme
Pflanzenfamilie:
Braunwurzgewächse = Scropholariaceae
englischer Name:
 Mullein
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
Saponine, Schleim, Flavone, ätherische Öle
Sammelzeit:
Juli / August

Anwendung
Hippokrates empfiehlt Verbascum für Wundbehandlungen. Die in der Pflanze enthaltenen Saponine sollen für Fische giftig sein, laut  Aristoteles betäubt der in ein Gewässer gestreute Samen die Fische und erleichtert so den  Fischfang.
Hildegard von Bingen erwähnt die Königskerze als wullena als Heilmittel für ein „traurig Herz". In der  Phytotherapie werden die Wollblumen der als Wollkraut bezeichneten Königskerze als schleimlösendes Mittel – als Einzeldroge oder in Kräuterteemischungen – bei  Erkältungen verwandt.
Meistens wird die Königskerze Hustenteemischungen beigefügt. In diesen Mischungen mildern sie den Hustenreiz und wirken auswurffördernd. Auch pur, also ohne andere Hustenkräuter kann man sie im Tee trinken. Dazu bereitet man einen Aufguss. Eine verdünnte  Tinktur kann man gegen Magen-Darm-Katarrhe einsetzen. Äußerlich kann man die Königskerze als Ölauszug in Salben und Cremes anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Verbascum-Arten wachsen als ein-, zwei-, mehrjährige oder ausdauernde  krautige Pflanzen. Die einfachen  Laubblätter stehen in grundständigen Rosetten zusammen und sind wechselständig am  Stängel verteilt. In engständigen, ährigen, rispigen oder traubigen  Blütenständenstehen viele Blüten zusammen. Die zwittrigen  Blüten sind leicht zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Es sind fünf Kelchblätter vorhanden. Die Farben der Kronblätter sind meist gelb, selten weiß oder purpurfarben. Die fünf  Kronblätter sind nur an ihrer Basis verwachsen und die ausgebreiteten Kronlappen sind ungleich. Es ist nur ein Kreis mit vier oder fünf Staubblätternvorhanden. Die Staubfäden sind meist wollig behaart und die Staubbeutel sind unterschiedlich geformt. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, zweikammerigen Fruchtknotenverwachsen. Die septizidale Kapselfrucht enthält viele Samen. Die konisch-zylindrischen Samen sind sechs- bis achtrippig.
Die Königskerze ist zweijährig. Sie bevorzugt trockene, sonnige Stellen und wächst in fast ganz Europa. Ihre Pflanzenfamilie sind die Rachenblütler. Im ersten Jahr wächst eine große Blattrosette mit weichen Blättern, die einen halben Meter lang werden können. Erst im zweiten Jahr reckt sich der Stängel in die Höhe und die Blüten bilden sich. Von unten nach oben blühen die Knospen auf, etwa von Ende Juni bis August. Die Blüten sind leuchtend gelb.



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