Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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30.07.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > August > 29.07.19-04.08.19


ESELS-DISTEL

Die Gewöhnliche Eselsdistel, auch Gemeine Eselsdistel, Krebsdistel, Wolldistel oder Krampfdistel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Eselsdisteln in der Unterfamilie der Carduoideae innerhalb der Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
Geschwüre, Hautkrebs (Volksheilkunde), blutreinigend, schlecht heilende Wunden
wissenschaftlicher Name:
Onopordon acanthum
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut, Wurzel
Sammelzeit:
Juli und August

Anwendung
Einige Pflanzenteile wären notfalls für den Menschen verwertbar, wie z. B. die Blütenkörbchen und deren Böden artischockenähnlich als Gemüse, die Stiele (geschält) wie Spargel oder Rhabarber in Wasser gekocht. Der Samen (25% ölhaltig) lässt sich zu essbarem Öl (auch lampengeeignet) pressen. Die Blüten enthalten  Onopordopikrin, Flavonglykoside und Gerbstoffe. Der der Droge zugeschriebene cardiotonische Effekt ist fragwürdig, neuere Untersuchungen liegen jedenfalls nicht vor.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Die Gewöhnliche Eselsdistel ist eine zweijährige krautige Pflanze: Im ersten Jahr wird eine Blattrosette gebildet. Im zweiten Jahr wächst sie zu imposanten Wuchshöhen von 0,5 bis 3 Metern und Pflanzendurchmessern von 1,5 Metern heran. Sie ist mit dicht spinnwebigen Haaren bedeckt. Die bis über 1 Meter langen Laubblätter sind eiförmig, kurz gezähnt oder fiederteilig, wellig und dornig. Ihre breit herablaufenden Ränder bilden am Stängel dornige Flügel.
Generative Merkmale
Die endständigen  Blütenkörbe sind bei Durchmessern von über 5 Zentimetern kugelig und relativ groß. Sie sind von dornigen Hüllblättern umgeben. Es sind nur  Röhrenblüten vorhanden, die purpurrot sind. Nach dem Abblühen schwellen die Blütenkörbe an und produzieren 8.500 bis 40.000  Achänen.




GURKE

Gurken kann man nicht nur als Salat essen, sondern auch als Gemüse und in der Suppe. Sogar einen Saft kann man aus den Gurken machen. Beim Genuss der Gurken tut man zudem etwas für seine Gesundheit, sowohl für den Harnapparat, die Verdauungsorgane, den Stoffwechsel, bei Diabetes und gegen  Wechseljahresbeschwerden. Äußerlich angewandt hilft die Gurke für Hautkrankheiten aller Art.
Die Gurke, auch als Kukumer und Gartengurke bezeichnet, ist eine  Art der Gattung Gurken aus der  lt Familie der  Kürbisgewächse. Sie gehört zu den wirtschaftlich bedeutendsten Gemüsearten. Mit der unterschiedlichen Nutzung zusammenhängend, werden im Wesentlichen zwei Sortengruppen unterschieden: die Salatgurke (oder Schlangengurke) und die  Einlege- oder Gewürzgurke.

Steckbrief
Heilwirkung:
Akne, Augen stärkend, Blasensteine, Blutzucker senkend, Brandwunden, Dekubitus,  Diabetes, Hautentzündungen, Nierensteine, Verstopfung, Wechseljahre, blutreinigend, entgiftend, entschlackend, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Cucumis sativa
Pflanzenfamilie:
Kürbisgewächse = Cucurbitaceae
englischer Name:
Cucumber
volkstümliche Namen:
Gorke, Gümmerle, Joreke, Jurche, Murgen, Krazewez, Urmurke
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Samen
Inhaltsstoffe: Vitamin A, B1 und C, Nährsalze, insulinartige Stoffe
Sammelzeit:
Juli bis September

Anwendung
In erster Linie wird die Gurke gegessen. Am bekanntesten ist die Gurke im Salat, aber auch als Gemüse oder in Suppen schmecken Gurken ganz hervorragend. Das bevorzugte Gewürz für Gurken ist der Dill. Auch für Säfte eignet sich die Gurke hervorragend, denn sie enthält sehr viel Wasser. Mit einem Entsafter kann man geschälte Gurken sehr einfach in Saft verwandeln. Besonders lecker schmeckt der Gurkensaft mit einem Schuss Zitronensaft und einen Eiswürfel. Gegessen oder getrunken wirkt die Gurke wasserausleitend und hilft Nieren- und Herzkranken. Die Gurke wirkt entschlackend und ist förderlich für Darm, Nieren, Lungen und die Haut. Auch für Diabetiker ist die Gurke hilfreich, denn sie senkt den Blutzuckerspiegel. Sogar gegen  Wechseljahresbeschwerden hilft die Gurke. Auch äußerlich kann man die Gurke vielfältig einsetzen. Sehr bekannt sind Gurkenscheiben als Gurkenmaske zur Erfrischung der Gesichtshaut. Der Gurkensaft hilft bei fast allen Hauterkrankungen. Einfach auftragen, wenn möglich einmassieren und antrocknen lassen. Wirkt gegen Brandwunden, Sonnenbrand, Pickel, Flechten, Dekubitus, Geschwüre und schlecht heilende Wunden.
Verwendung
Die Salatgurken werden vorwiegend frisch als Salat verzehrt. Sie stammen überwiegend aus Treibhäusern. Einlege- und Schälgurken sind kleiner als die Salatgurken und kommen überwiegend aus dem Freilandanbau. Ihr Länge-zu-Breite-Verhältnis ist meist etwa 3:1. Sie werden durch  Milchsäuregärung als  Salzgurken oder mit einem  Essigsud eingekocht und als  Gewürzgurken oder Saure Gurke bezeichnet. Ausgewachsene Schälgurken können ebenfalls roh gegessen werden, oder sie werden zu  Senf- oder Honiggurken verarbeitet oder als Schmorgurke zubereitet. In Ost- und Südasien werden Gurken gern als Gemüsebeilage gekocht, so werden z. B. in Indien Gurken in  Currys und  Chutneys verwendet. In Asien werden auch die Samen gegessen und aus den Samen wird ein Öl gewonnen, das ebenfalls in der Küche Verwendung findet. In Südostasien werden auch die jungen Blätter und  Sprosse als Gemüse gekocht und gegessen.

Pflanzenbeschreibung
Die Gurke wächst in Gärten und auf Feldern. Wild kommt sie in Mitteleuropa praktisch nicht vor. Im Frühling kann man sie im Haus vorziehen. Sobald Mitte Mai die Frostgefahr gebannt ist, werden die Gurken in warmen Gegenden ins Freiland gepflanzt. In kühleren Gegenden werden die Gurken im Gewächshaus angebaut. Der Stängel der Gurkenpflanze ist rauh und sucht durch korkenzieherartige Ranken nach Halt. Auch die herz-förmigen Blätter sind rauh, fast stachelig behaart und werden bei ausgewachsenen Gurkenpflanzen über 30 cm groß. Im Laufe des Sommers wird die Gurkenpflanze zwei bis drei Meter hoch bzw. lang. Ab Juni blühen kleine gelbe Blüten. An den weiblichen Blüten kann man bereits kleine Gurkenansätze erkennen. Die männlichen Blüten sitzen auf dünnen Stängeln. Innerhalb von knapp zwei Wochen reifen die befruchteten Blüten zu Gurken heran. Wenn man sie an der Pflanze hängen lässt, werden sie immer dicker und grösser und irgendwann werden sie sogar gelb, ihrer eigentlichen Reifephase. Gegessen werden sie Gurken jedoch meistens in ihrer grünen Wachstumsphase. Die Gurke ist eine einjährige Pflanze, die niederliegend und kletternd wächst und dabei ein bis vier Meter lang werden kann. Manche Zuchtsorten wachsen wesentlich gedrungener und kompakter. Die ganze Pflanze ist borstig-steif behaart. Die Blätter sind gestielt und ebenfalls rau behaart. Die  Blattspreite ist dabei 7 bis 18 Zentimeter lang und gleichmäßig breit. Der Blattgrund ist herzförmig, die Spreite fünfeckig mit spitzen Enden, leicht handförmig gelappt mit drei bis fünf Lappen. Der Blattrand ist fein gezähnt. In jeder Blattachsel entspringt eine unverzweigte  Ranke.
Blüten
Die Art ist ursprünglich getrenntgeschlechtig einhäusig, dies gilt für die Wildformen und viele Kultursorten. Es wurden jedoch andromonözische und  gynodiözische Sorten gezüchtet. Letztere bilden nur rein weibliche Pflanzen, die die Früchte ohne Bestäubung ansetzen und die dementsprechend hohen Ertrag liefern. Zur Herstellung von Saatgut und zur Züchtung wird die Bildung von männlichen Blüten durch Behandlung mit  Silber-Ionen angeregt. Die  Blütenstiele sind rund und mit etwa zwei Millimeter langen Haaren besetzt. Die  Kelchzipfel sind schmal-lanzettlich, gleich lang oder länger als die becherförmige Kelchröhre. Die  Kronehat einen Durchmesser von zwei bis drei Zentimetern und ist goldgelb. Der Fruchtknoten ist dicht mit Stachelborsten besetzt, die auf Knötchen sitzen. Die männlichen Blüten stehen zu mehreren in den Blattachseln, wobei jeweils immer nur eine in Blüte ist. Typischerweise sind von den jeweils fünf  Staubblättern je zwei verwachsen, und eines steht frei. Dadurch sind die männlichen Blüten  zygomorph. Die weiblichen Blüten stehen einzeln, meist verstreut an einzelnen  Knoten, bei den gynodiözischen Sorten an jedem Knoten. Blütezeit ist in Mitteleuropa Juni bis August. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten (Bienen,  Grabwespen).
Früchte
Die  Frucht ist eine  Panzerbeere. Bei der Gurke wird die äußere grüne Fruchthülle durch ein derbes  cuticula überzogenes Gewebe des Blütenbodens gebildet, das sogenannte Rezeptakulum. Sie wird 10 bis 60 Zentimeter lang. Die Form ist walzlich bis schmal-eiförmig, unterschiedlich stark gekrümmt, stielrund bis undeutlich drei- bis sechskantig. Die Oberfläche ist höckrig-warzig bis glatt. Die unreifen Früchte sind zur Zeit der Ernte grün, bei einigen wenigen Sorten auch gelb oder weiß. Das Fruchtfleisch ist meist weiß, bei einigen Sorten auch orangefarben. Zur Reife sind die Früchte je nach Sorte grün bis gelb und nicht genetzt oder orange bis braun und genetzt. In der Regel hat die Frucht drei Fruchtfächer, die jeweils zweiteilig sind und viele kleine, weiße, flache  Samen tragen. Lediglich die Sorte 'Lemon' hat fünf Fruchtfächer. Sie zeichnet sich auch durch ihre gelbe Farbe aus und dadurch, dass sie die einzige  andromonözische Gurkensorte ist.



BACHBLÜTEN
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- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen sie sich nicht mehr schuldig wenn sie einmal die Meinung sagen müssen  


ERNÄHRUNG
Getrocknete Hülsenfrüchte
Hülsenfrüchte gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt zu den Hülsenfrüchten zählen die reifen, an der Luft getrockneten Samen der Pflanzen mit zweischaligen Fruchthülsen oder -schoten. Hülsenfrüchte sind Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen. Botanisch gesehen gehören auch Erdnüsse dazu, die man jedoch den Schalenobst (Nüsse) zuordnet.


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