Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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30.06.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juni > 24.06.19-30.06.19


AKELEI
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Die Akelei ist vielen als verspielte Gartenpflanze bekannt, sie wächst aber auch wild in Waldlichtungen, vor allem in Süddeutschland. Als Heilpflanze ist sie weitgehend unbekannt. Das liegt wohl einerseits daran, dass die Akelei leicht giftig ist, andererseits aber auch daran, dass ihre Heilwirkungen nicht besonders ausgeprägt sind. Man sollte die Akelei jedoch nicht völlig als Heilpflanze vergessen, denn sie stellt eine schöne Ergänzung zu anderen Heilkräutern dar.
Die Gemeine Akelei oder Gewöhnliche Akelei, auch Wald-Akelei genannt, ist eine Pflanzenart aus der  Gattung der Akeleien innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse. Aquilegia vulgaris ist eine Sammelart mitetlichen Varietäten. Zu ihr werden zahlreiche weitere Aquilegien aus der Flora Europas gestellt. Die Gemeine Akelei wurde im Mittelalter und der frühen Neuzeit in vielfältiger Form in der Medizin verwendet. Aufgrund der ihr zugeschriebenen Symbolik ist sie außerdem auf zahlreichen mittelalterlichen Tafelgemälden zu finden.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutreinigend, harntreibend, schweißtreibend, Appetitlosigkeit, Gicht, Rheuma, Skorbut, Nervenreizung, Hautunreinheiten, Ekzeme, Geschwüre, Fisteln, Parasiten, Läuse
wissenschaftlicher Name:
Aquilegia vulgaris
Pflanzenfamilie:
Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name:
Columbine
volkstümliche Namen:
Gewöhnliche Akelei, Gemeine Akelei, Wald-Akelei
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzel, Samen
Inhaltsstoffe:
Blausäure, Blausäureglykosid, Linolsäure, Myristinsäure, Magnoflorin
Sammelzeit:
Juni bis Oktober

Anwendung
Die Akelei ist wahrscheinlich seit dem späten Mittelalter eine Zierpflanze europäischer Gärten. Da  Herbarien erst ab dem 17. Jahrhundert angelegt wurden und erste botanische Bücher erst im 16. Jahrhundert geschrieben wurden, lässt sich ein genaueres Datum nicht bestimmen. Einen der ältesten Hinweise auf eine Verwendung der Akelei als Zierpflanze liefert dagegen die mittelalterliche Kunst. Auf dem um 1410 entstandenen „Paradiesgärtlein" eines unbekannten oberrheinischen Meisters, das sich heute im  Frankfurter Museum Städel befindet, ist neben zahlreichen anderen Zierpflanzen auch eine Akelei zu erkennen. Auch  Hieronymus Bock berichtet 1539 in seinem „Kreutterbuch" von einer „Agleyblume", die häufig angebaut wird: „Das Agleykraut wachßt gemeinlich in unsern Landen in den Gärten. Man findts aber auch in den Wäldern die inn der höhe ligen."
Leonhard Fuchs berichtete bereits 1543, dass neben Pflanzen mit der üblichen blau gefärbten Blüte auch schon solche mit weißen oder rötlichen bekannt seien. Gefüllte Sorten werden erstmals 1561 beschrieben, und im Hortus Eystettensis wurden 1613 zwölf kultivierte Formen der Gemeinen Akelei genannt. Die pflegeleichte Gemeine Akelei, die allerdings schon um 1900 als altmodische Blume galt, ist heute noch häufig in Gärten zu finden. Sie gedeiht besonders gut an lichten bis halbschattigen Stellen im Garten, die einen humosen Boden aufweisen, und wird häufig mit  Farnen und  Anemonen kombiniert. Genauso häufig wie die Gemeine Akelei findet man jedoch in europäischen Gärten langspornige Akeleisorten. Diese sind nicht auf die Gemeine Akelei zurückzuführen. Es handelt sich meistens um Hybriden nordamerikanischer Akeleiarten, die nach 1800 zunehmend in Europa eingeführt wurden.
Da die Akelei leicht giftig ist und ihre Heilwirkungen von anderen Pflanzen noch besser übernommen werden können, wird sie kaum in der Heilkunde eingesetzt. Aber sie hat allerlei Fähigkeiten und sollte nicht ganz in Vergessenheit geraten.
Erhitzen oder Trocknen
Das leichte Gift der Akelei verliert sich durch Erhitzen oder Trocknung der Pflanze. Man kann sie also unbesorgt in Teemischungen aus getrockneten Kräutern oder äußerlich verwenden.
Teemischungen
Als Tee getrunken hilft die Akelei bei Verdauungsbeschwerden und wirkt blutreinigend. Sie regt den Stoffwechsel an und hilft dadurch gegen Rheuma und Gicht.
Äußerlich
Als Waschung oder Umschlag äußerlich angewandt hilft die Akelei bei verschiedene Hautprobleme.
Samen gegen Läuse
Die Samen kann man gegen Läuse versuchen, wenn keine anderen Läusemittel verfügbar sind. Getrocknete und zerstampfte Samen kann man bei Hautparasiten anwenden.
Verwendung in der Heilkunst
Akelei wird heute noch in der  Homöopathie verwendet, wo die Pflanze ähnlich wie früher in der Volksmedizin bei Menstruationsbeschwerden, Nervosität, Schwächezuständen und Hautkrankheiten eingesetzt wird. Ansonsten findet die Akelei in der modernen Pflanzenheilkunde keine Verwendung mehr. Heute stehen die  Pharmakologen auf dem Standpunkt, dass die in der Akelei enthaltenen krebserregenden  Glykoside in ihrer chemischen Struktur noch unvollständig bekannt sind. Generell schätzt man die Gemeine Akelei als eine Pflanze ein, die nicht mehr von medizinischem Interesse ist, da für ihre möglichen Einsatzgebiete andere und wirkungsvollere Wirkstoffe zur Verfügung stehen.

Pflanzenbeschreibung
Die Akelei ist in Mitteleuropa heimisch. In Süddeutschland ist sie sogar recht verbreitet. Sie wächst bevorzugt an freien Stellen im Wald und in lichten Gebüschen. Sie mag sandige Böden, die gut drainiert sind. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu einen Meter hoch. Sie treibt im zeitigen Frühjahr aus einem mehrköpfigen Wurzelstock. Ihre Blätter sind dreizählig gezähnt und gefiedert. Ab April bis Juli zeigen sich die violetten oder blauen Blüten, die an fröhliche Elfen erinnern. Die Blüten haben hinten Sporen und die Blütenblätter sehen aus, wie von einem verspielten Modeschöpfer erdacht. Zwischen Juli und August reifen die Samen, die sich freigiebig im Garten verteilen und im nächsten Jahr oft für viele neue Akeleien sorgt.
Vegetative Merkmale
Die Gemeine Akelei ist eine kurzlebige, mehrjährige,  krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 30 und 60 Zentimetern erreicht, etwa 45cm breit wird und über ein kräftiges  Rhizom verfügt. In der Mitte der lockeren Blattrosette wachsen lange, reich verzweigte Stängel, an deren Blütenzweigen die gespornten glockenförmigen Blüten sitzen. Die  Laubblätter der Gemeinen Akelei sind doppelt dreizählig, mit rundlichen gelappten an den Lappen gekerbten gestielten Blättchen; oberseits bläulich-grün, unterseits gräulich-grün und behaart. Die grundständigen Blätter sind lang gestielt, die obersten Blättchen am Stängel ungestielt, länglich oval und ganzrandig. Bald nach der Blütezeit zieht sich die Pflanze mit welkenden Blättern und Stängeln auf das Rhizom zurück.
Generative Merkmale
Die nickenden  Blüten erscheinen in der Zeit von Mai bis Juni und haben einen Durchmesser von drei bis fünf Zentimetern. Sie haben fünf kronblattartige  Perigonblätter, die jeweils 1,5 bis 2,5 cm lang und 1,0 bis 1,5 cm breit sind. Die fünf Nektarblätter neigen sich glockenartig und tragen am Grunde Nektardrüsen. Die Blüten sind überwiegend blau gefärbt; gelegentlich treten jedoch auch bei der Wildform weiße, rotviolette oder blaue Blüten mit weißem Rand auf. Die blaue Farbe geht auf das Anthocyanidin Delphinidin zurück. Aus jedem einzelnen, freien Fruchtblatt bilden sich die für  Hahnenfußgewächse typischen Balgfrüchte. Während die Blüten nach unten gerichtet waren, stehen die Balgfrüchte aufrecht; sie enthalten die bis zu 2,5 mm langen, schwarz glänzenden Samen. Die als Gartenpflanze kultivierten Sorten der Gemeinen Akelei gibt es neben dem dunklen Blau der Wildform auch mit weißen, rosa, roten und purpurnen Blüten. Strahlend weiße Blüten hat beispielsweise die Sorte 'Nivea'. Daneben gibt es auch Zuchtformen der Gemeinen Akelei, die zweifarbig sind, und solche mit gefüllten Blüten. Zu den von der Royal Horticultural Society empfohlenen Akelei-Sorten gehört beispielsweise die Zuchtform 'Nora Barlow', die pomponförmige gefüllte und altrosa und weiß gefärbte Blüten hat.




BOHNENKRAUT

Die Bohnenkräuter sind eine  Pflanzengattung innerhalb der  Familie der  Lippenblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
Brechreiz, Darmkrämpfe, Durchfälle, Durstlindernd, Leberprobleme, Magenkrämpfe
wissenschaftlicher Name: Satureja hortensis
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut, Blätter
Sammelzeit:
Juni bis August

Nutzung
Das Sommer-Bohnenkraut, auch Gartenbohnenkraut genannt, und das Winter-Bohnenkraut, auch Berg-Bohnenkraut genannt, werden als Gewürz bzw. Küchenkraut besonders für Bohnengerichte verwendet. Die feingehackten Blätter sind sehr aromatisch und finden in Füllungen, Suppen, Omelettes und Salaten Verwendung. In alten Rezepten wird Bohnenkraut auch „Saturei" genannt.

Beschreibung
Die Bohnenkraut-Arten sind zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen oder Zwergsträucher. Die Stängel sind meist aufrecht. Die  Blätter sind lineal bis schmal-lanzettlich, der Blattrand ist ganzrandig oder trägt seichte Zähne. Meist sind die Blätter nicht in Stängel- und  Hochblätter differenziert. Die Blüten stehen in lockeren bis dichten, dann jedoch armblütigen Teilblütenständen. Die  Blüten sind zygomorph. Der Kelch ist röhren- bis glockenförmig, etwas undeutlich 10- (selten bis 13-)nervig und hat fünf fast gleiche Zähne, selten ungleiche. Der Kelchschlund ist meist behaart. Die Krone ist zweilippig mit gerader Kronröhre. Die Farbe reicht von violett über rötlich bis weißlich. Die Oberlippe ist flach und ganzrandig oder ausgerandet. Die Unterlippe besteht aus drei Lappen, die meist abgerundet sind. Von den vier fruchtbaren Staubblättern sind zwei länger, zwei kürzer. Sie liegen der Oberlippe mehr oder weniger an und sind gebogen. Sie sind – wie auch der  Griffel – kürzer oder nur ein wenig länger als die Oberlippe. Die Griffeläste sind annähernd gleich lang. Die Teilfrüchte sind eiförmig und leicht behaart.



BACHBLÜTEN
Du fühlst dich als Opfer bestimmter Umstände (38 Willow)
- Diese Menschen fühlen sich als Opfer der bestimmten Umstände
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie das Gefühl abstoppen

BACHBLÜTEN
Da man gern in Frieden lebt und gute Stimmung um sich haben möchte, gerät man durch Mißstimmung und Streit in seelischer Bedrängnis (1 Agrimony)
- Diese Menschen leben gerne in Frieden und eine gute Stimmungen haben wollen, geraten sie durch Mißstimmungen und Streit in seelische Bedrängnis
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie Mißstimmung und Streit verkraften und kommen nicht mehr dadurch in seelische Bedrängnis


ERNÄHRUNG
Einteilung der Fette
Zu den Fetten und fettähnlichen Stoffen (Lipide) rechnet man zahlreiche, im Aufbau ganz verschiedene Sub-stanzen. Fette werden auch als Lipide bezeichnet. Lipide kommen in allen Zellen des Körpers vor. Alle Lipide sind nicht oder nur schwach in Wasser, aber gut in Lösungsmitteln, wie z.B. Äther und Chloroform löslich.
Fettlieferant
Pflanzlich: Öle aus Samen, Keimen, Kernen (Sonnenblumenkerne, Oliven, Nüsse, Soja, Raps, Kürbiskerne, Maiskeim). Versteckt in: Getreide, Nüsse, Mehlspeisen, Schokolade u.a.
Tierisch: Schmalz, Talg, Tran, Butter, Butterschmalz. Versteckt in: Fleisch, Wurst, Käse, Milch, Ei, Mehlspeise

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