Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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30.06.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juni > 25.06.18-01.07.18


GOLDGARBE

Die Goldgarbe sieht auf den ersten Blick aus wie eine gelb blühende Schafgarbe und auf den zweiten Blick ähnelt sie dem Rainfarn. Auch ihr Duft ähnelt dem des Rainfarns, die Goldgarbe duftet jedoch sanfter und freundlicher. Wild kommt die Goldgarbe in Deutschland nicht vor, aber man trifft sie aufgrund ihrer Schönheit häufig in Gärten, aus denen sie manchmal auch entkommt. Als Heilpflanze wird die Goldgarbe hierzulande kaum eingesetzt, aufgrund ihrer Wirkstoffe kann man sie jedoch ähnlich einsetzen wie die Schafgarbe, wenn auch etwas vorsichtiger, weil sie ähnlich wie der Rainfarn auch heftig wirkende Substanzen beinhaltet.
Die Goldgarbe, auch als Farnblättrige Schafgarbe, Hohe Schafgarbe, Hohe Garbe, Gold-Schafgarbe oder auch Gelbe Schafgarbe bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Schafgarben in der Familie der Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Wundheilung
Heilwirkung:
entzündungshemmend, krampflösend
Anwendungsbereiche:
Verdauungsschwäche,  Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsbeschwerden,
Wunden, Hautentzündungen, Aufgesprungene Hände, Ekzeme, Krampfadern
wissenschaftlicher Name:
Achillea filipendulina, Achillea eupatorium, Achillea ficifolia, Tanacetum angulatum, Tanacetum angulare
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Fernleaf Yarrow
volkstümlicher Name:
Farnblättrige Schafgarbe, Gelbe Schafgarbe, Goldschafgarbe, Hohe Schafgarbe, Hohe Garbe
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Bitterstoff, Gerbstoff, Kampfer
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Goldgarbe kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die Anwendung der Goldgarbe als Heilpflanze ist in Mitteleuropa jedoch nicht üblich. Die Anwendungshinweise stehen hier deshalb nur der Vollständigkeit halber. Wenn man die Goldgarbe im Garten kultiviert, kann man sie in geringen Mengen als Ersatz für Schafgarbe einsetzen.
Tee
Für einen Goldgarbetee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Goldgarbe mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Sicherheitshalber sollte man die Goldgarbe nicht in größeren Mengen und auch nicht über längere Zeiträume regelmäßig anwenden.
Innerlich
Goldgarbe kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Frauenbeschwerden einsetzen. Außerdem hilft Goldgarbe gegen Verdauungsschwäche.
Äußerlich
Äußerlich kann man Goldgarbetee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Hautentzündungen lindern. Goldgarbe hilft äußerlich eingesetzt auch gegen Durchblutungsstörungen und Venenschwäche.

Pflanzenbeschreibung
Achillea filipendulina ist eine ausdauernde krautige Pflanze. In Gärten anzutreffende Zuchtformen wie 'Parkers' und 'Coronation Gold' erreichen Wuchshöhen zwischen 70 und 150 cm, die Wildform etwa 70 bis 120cm. Die fiederschnittigen  Laubblätter sind 10 bis 20 cm lang und 3 bis 7 cm breit mit 0 bis 5 cm langen, an der Basis verbreiterten Stielen. Der scheindoldige Blütenstand besteht aus vielen körbchenförmigenTeilblütenständen in denen es jeweils 15 bis 30 2 bis 2,5 mm lange Röhren- und zwei bis vier Zungenblüten gibt. Die Goldgarbe hat, ebenso wie einige andere Arten der Gattung Achillea, gelbe Blüten (wobei es auch ein paar rosa bis rote Zuchtformen gibt). Sie blüht von Juni bis September. Mit anderen Schafgarbenarten z. B. der Goldquirlgarbe ist sie leicht zu verwechseln.
Die Goldgarbe ist im Kaukasus heimisch. In Mitteleuropa wird sie gerne in Gärten als Zierpflanze angepflanzt, weil sie mit ihren gelben Blüten sehr dekorativ aussieht. Die Goldgarbe wächst bevorzugt an sonnigen Stellen und verträgt sowohl lehmige als auch sandige Böden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 120 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst feinfiedrige Blätter aus. In Bodennähe wächst dann eine Blattrosette. Die Blätter sind stark gefiedert, jedoch etwas weniger fein als bei der heimischen Schafgarbe. Ab Juni wächst der Blütenstängel in die Höhe. An ihm wachsen ähnliche Blätter wie in der Blattrosette. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und September. Sie stehen in Scheindolden, sind jedoch Korbblütler, ganz wie bei ihren Verwandten der Schafgarbe und dem Rainfarn. Aus den Goldgarbeblüten entwickeln sich bis zum Herbst die Samen.

Anbautipps
Die Goldgarbe mag gerne sonnige Standorte. Der Boden kann sandig oder lehmig sein. Insgesamt ist die Goldgarbe ziemlich anspruchslos, weshalb sie mit wenig Pflege auskommt. Am einfachsten ist es, die Goldgarbe als fertige Pflanzen bei einer Gärtnerei zu kaufen und im Garten einzupflanzen. Wenn sie sich an einem Standort wohlfühlt, kommt sie in den nächsten Jahren wieder. Wenn man Samen der Goldgarbe erhält, kann man sie auch im Frühjahr ansäen, am besten in kleinen Töpfchen. Sobald die jungen Pflanzen etwas herangewachsen sind, kann man sie ins Freiland setzen. Ausgewachsene Pflanzen kann man auch durch Teilung der Wurzelstöcke vermehren.

Sammeltipps
In der Blütezeit schneidet man das ganze blühende Kraut etwa zwei Handbreit über dem Boden ab. Dann bindet man kleine Bündel aus den Pflanzen und hängt sie mit den Blüten nach unten an einen trockenen, schattigen Ort. Sobald die Pflanzen trocken sind, hängt man sie ab, zerkleinert sie (am besten mit einer Schere) und bewahrt sie kühl, trocken und lichtgeschützt auf.




HEIDELBEERE

Wenn man im Sommer im Wald spazierengeht, hat man vielleicht das Glück auf grössere Ansammlungen von Heidelberen zu stoßen. Mit diesen Beeren kann man sich äußerst lecker den Bauch vollschlagen (Achtung! Erst waschen, wegen möglicher Fuchsbandwurmeier.). Man kann sie jedoch auch trocknen und als wirksames Mittel bei Durchfällen einsetzen. Auch für Haut- und Schleimhäute leisten die Heidelbeeren gute Dienste. Als Heilpflanze wurde die Heidelbeere zuerst von Hildegard von Bingen erwähnt.
Die Heidelbeeren sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse. Die 450 bis 500 Vacciniumarten sind vorwiegend auf der Nordhalbkugel verbreitet. Einige Arten werden im deutschen Sprachgebrauch allgemein als Heidelbeeren oder Blaubeeren bezeichnet, wobei die Bezeichnung im engeren Sinne nur für die in Europa verbreitetste Art gilt, die Heidel- oder Blaubeere.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Mund- und Rachenentzündungen, Verdauungsstörungen bei Kindern, Diabetes (leichte Formen), antibakteriell, entzündungswidrig, Äußerlich (als Tinktur): Ekzeme, Bartflechte, schlecht heilende Geschwüre, juckende Hautausschläge
wissenschaftlicher Name:
Vaccinium myrtillus
Pflanzenfamilie:
Heidekrautgewächse = Ericaceae
englischer Name:  Blueberry
volkstümlicher Name: Blaubeeren, Mostbeere, Schwarzbeere, Staudelbeere
Verwendete Pflanzenteile:
Getrocknete Beeren, Blätter
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Glykosid Arbutin, Myrtillin, Neomyrtillin, Vacciniin, Hydrochinon, Chinasäure, Vitamin C, organische Säuren
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Die Früchte der meisten Vacciniumarten sind essbar. Es gibt einige Sorten, die als Beerenobst angebaut werden. Von einigen Arten wurden die medizinischen Wirkungen untersucht. In Europa werden traditionell vor allem die Heidelbeere und die Preiselbeere, in manchen Regionen aber auch Moosbeere und  Rauschbeere in der Natur gesammelt und gegessen. Die nordamerikanischen Wildformen dienten schon früher den nordamerikanischen Ureinwohnern, etwa im Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Washington, als Nahrungsmittel. So fanden sich Trockenplätze, die nur durch rechteckige Vertiefungen erkennbar sind. Elf von ihnen konnten in der Indian Heaven Wilderness im Gifford Pinchot National Forest nachgewiesen werden. Kulturheidelbeeren, die heute in Plantagen angebaut werden, sind überwiegend Kreuzungen aus den in Nordamerika beheimateten Arten Vaccinium angustifolium und Vaccinium corymbosum sowie Kulturformen der Elternarten selbst, weiterer Hybride aus der Amerikanischen Heidelbeere und anderen Vacciniumarten. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden 75 bis 100 neue Sorten kultiviert.   
Die Heidelbeeren kann man trocknen, sodass sie wie harte, kleine Rosinen sind. Diese trockenen Beeren kann man gegen Probleme der Mund- und Rachenschleimhaut kauen. Als  Tinktur angesetzt, kann man sie bei Hautkrankheiten äußerlich anwenden. Auch als Pulver eignen sie sich zur äußeren Anwendung. Ein Tee aus den Blättern lindert leichte Formen von Diabetes. Diesen Tee sollte man jedoch nicht zulange einnehmen, weil die Glykoside in den Blättern auf Dauern zu leichten Vergiftungen führen können. Am besten verwendet man die Heidelbeerblätter in Teemischungen, dann sind sie unbedenklich.

Pflanzenbeschreibung
Die Heidelbeere wächst in lichten Wäldern und im Gebirge. Sie ist ein kleiner, bis zu 50 cm hoher Halbstrauch mit kleinen eiförmigen Blättern. Im Mai und Juni blüht die Blaubeere und von Juli bis August trägt sie süße blau-rote Beeren.
Erscheinungsbild und Laubblätter
Die Vacciniumarten wachsen als immergrüne oder laubabwerfende, kriechende, ausgebreitete, selbständig aufrechte oder kletternde  Zwergsträucher, Sträucher oder  Bäume. Meist wachsen sie terrestrisch, seltener auch epiphytisch. Die oberirdischen Pflanzenteile können kahl oder behaart sein; dabei sind die Haare gestielt oder ungestielt, sowie drüsig oder nicht drüsig. Die wechselständig und spiralig oder sehr selten pseudowirtelig angeordneten Laubblätter können gestielt sein. Die häutigen bis ledrigen Laubblätter sind kahl oder behaart. Die einfachen Blattspreiten sind elliptisch, eiförmig, länglich-lanzettlich oder spatelförmig. Der flache oder zurückgebogene Blattrand ist glatt oder gesägt.
Blütenstände und Blüten
Die end- oder achselständigen, traubigen Blütenstände enthalten meist zwei bis zehn Blüten; manchmal stehen die Blüten einzeln oder zu mehreren in den Blattachseln. Es sind haltbare oder bald vergängliche  Tragblätter vorhanden. Kleine  Deckblätter sind nur in der Sektion Oxycoccus vorhanden. Die Blütenstiele können nahe der Blüte verbreitert sein und meist sind sie gegliedert. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrischund selten vier- oder meist fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die selten vier oder meist fünf  Kelchblätter sind nur an ihrer Basis verwachsen. Die meist fünf, selten vier oder sechs Kronblätter sind meist auf fast ihrer ganzen Länge kugel-, glocken-, urnen- oder röhrenförmig verwachsen; selten sind sie fast frei. Die Farben der Kronblätter reichen von meist grün, weiß über creme- bis rosa- und bronzefarbe, selten sind sie rot. Die geraden bis zurückgekrümmten Kronzipfel sind meist kürzer als die Kronröhre. Es sind meist zwei, selten ein, Kreise mit je vier oder fünf Staubblätternvorhanden, die die Krone meist nicht überragen. Die kahlen oder behaarten Staubfäden sind gerade und flach. Die Staubbeutel können Hörner besitzen. Der Diskus in ringförmig. Vier oder fünf  Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, vier- bis fünfkammerigen oder meist acht- bis zehn pseudokammerigen  Fruchtknotenverwachsen. Es sind viele  Samenanlagen vorhanden. Die Narben sind kopfig, beziehungsweise unauffällig und gestutzt.
Früchte und Samen
Kennzeichnend für die Gattung Vaccinium sind die eiförmigen bis kugeligen, fleischigen  Beeren. Die bei Reife roten oder blauen Beeren enthalten zwei bis vierzig Samen. Die relativ kleinen, eiförmigen bis ellipsoiden Samen besitzen eine netzartige, harte oder schleimige Samenschale (Testa).



BACHBLÜTEN
Ich bin hilflos, weiß nicht, was ich machen soll (Scleranthus)
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Diese Menschen sind hilflos, wissen jedoch nicht warum und wissen nicht was sie machen sollen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Hilflosigkeit entkommen


BACHBLÜTEN
Unglücklich, traurig, lähmenden Kummer nach Enttäuschungen, Hiobsbotschaften, Unfällen und anderen schockierenden Ereignissen (Star of Bethlehem)
-
Diese Menschen sind unglücklich, traurig, haben einen lähmenden Kummer nach Hiobsbotschaften, Unfällen
 und anderen schockierenden Ereignissen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dies alles überwinden


ERNÄHRUNG
Uneingeschränkt empfohlen Lebensmitteln
Getreide: Dinkel, da „leicht verdaulich und heilen", Weizen nur aus vollem Korn und zum Backen
Obst: Brombeere, Fruchtmispel, Kornelkirsche (alte Kirschsorte), Quitte, Zitrone
Gemüse: Bohnen, Brennnessel, Fenchel, Kastanie, Kichererbsen, Kürbis, Pastinaken
Fisch: Barsch, Hecht, Wels
Fleisch: Geflügel, Hirsch, Reh, Schaf, Ziege
Getränke: Bier, Wein, Fencheltee (Fenchelkraut), Hagebuttentee


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