Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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30.05.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Mai > 28.05.18-03.06.18


ERDBEERE

Die Erdbeere ist in Mitteleuropa die Königin der Beerenfrüchte. Dabei sind die roten, saftigen Früchte eigentlich gar keine Beeren, sondern eine Sammelnussfrucht. Wenn die heimischen Erdbeeren reif sind, weiß man, dass die warme Jahreszeit begonnen hat. Das köstliche Aroma der Erdbeeren hat dazu geführt, dass ihr Geschmack bei Marmelade, Fruchtjogurts, Eiscreme und Milchshakes bevorzugt wird, wenn auch oft in künstlicher Form. Frische Erdbeeren sind hingegen nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund und helfen gegen zahlreiche Beschwerden.
Die Erdbeeren sind eine Gattung in der Unterfamilie der Rosoideae innerhalb der Familie der  Rosengewächse. Zur Gattung Fragaria gehören ungefähr zwanzig  Arten, meistens in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vorkommend, und verschiedene  Unterarten; daneben gibt es viele hybride Formen mit zahlreichen Kultursorten. Erdbeeren spielen mindestens seit der Steinzeit eine Rolle in der menschlichen Ernährung. Die europäischen  Walderdbeeren wurden während des Mittelalters auch flächig angebaut. Erst im 17. bzw. 18. Jahrhundert gelangten die beiden großfrüchtigen amerikanischen Arten – die  Scharlacherdbeere und die Chileerdbeere – nach Europa. Aus deren Kreuzung entstand um 1750 in der  Bretagne die Urform der Gartenerdbeere, von der die meisten heute kultivierten Sorten abstammen. Aus botanischer Sicht zählt die Scheinfrucht einer Erdbeere nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelfrüchten bzw. Sammelnussfrüchten oder nach anderer Auffassung zu den Sammelachänenfrüchten.  


Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Stoffwechselprobleme
Heilwirkung:
adstringierend, blutreinigend, harntreibend
Anwendungsbereiche: Blasengries, Blasensteine, Gicht, Leberprobleme, Nierengrieß, Nierensteine, Rekonvaleszenz, Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Fragaria vesca
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Strawberry
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Kraut, Früchte
Sammelzeit:
Mai bis Juli

Anwendung
Erdbeeren kann man am besten frisch essen. Entweder einfach so naschen wie sie sind. Oder man schneidet sie in zwei Hälften, eventuell zuckern und wenn man es mag, Milch drübergießen. Auch ein frischer Erdbeeremilchshake kann unvergleichlich lecker schmecken. Fertig gekaufte Erdbeerprodukte enthalten meistens keine echten Erdbeeren, sondern nur Aromastoffe, die an Erdbeeren erinnern.
Tee
Getrocknete Erdbeeren kann man als Tee trinken. So ein Tee muss ziemlich lange ziehen, etwa 15 Minuten, damit sich der Erdbeergeschmack möglichst gut entfalten kann.
Erdbeerblättertee
Auch mit Erdbeerblättern kann man einen Tee zubereiten. Die Erdbeerblätter schmecken natürlich nicht so lecker nach Erdbeeren, eignen sich aber recht gut für Haustees.
Nahrungsmittel
Der fleischige Blütenboden wird als  Obst genutzt. Kommerziell angebaut werden verschiedene Sorten der  Gartenerdbeere. Erdbeeren zählen zu den  nicht-klimakterischen Früchten: Wenn sie unreif gepflückt werden, reifen sie nicht nach. Die Früchte können als  Rohkost verzehrt werden, auch als  Obstsalat, ggf. gezuckert und mit einer Portion Schlagsahne, oder sie können als Tortenbelag dienen. Üblich sind auch die Herstellung von  Erdbeerkonfitüre oder die Zugabe zu  Eiscreme oder Fruchtjoghurt. Bekannt sind unter anderem auch die Verwendung für Bowle oder Rumtopf. Als Konserve oder Tiefkühlkost sind die Früchte wegen ihrer weichen Konsistenz eher nicht geeignet.
Zierpflanze
Die Ziererdbeeren mit rosa Blüten sind Gattungshybriden aus einer Erdbeere und dem Sumpfblutauge. Diese Hybriden sind  dekaploid (acht Chromosomensätze von der Erdbeere und zwei vom Sumpfblutauge).

Beschreibung
Erdbeeren sind mehrjährige  krautige Pflanzen. Meist sind sie weich oder seidig behaart, mit dickem, schwach holzigem, fadenförmige Ausläufer treibendem „Wurzelstock". Die Ausläufer bewurzeln sich und bilden neue Rosetten aus. Die wechselständigen, grundständigen, langgestielten Laubblätter sind meist dreiteilig, seltener fünfteilig gefingert. Die Nebenblätter sind an der Basis des Blattstiels angewachsen. Erdbeeren tragen weiße, selten gelbliche Blüten, die nach dem Ende der Kälteperiode erscheinen. Sie stehen meist zu mehreren in  Trugdolden an der Spitze des aufrechten, armblätterigen Schaftes. Der Blütenbecher trägt fünf grüne  Kelchblätter und fünf rundliche Kronblätter. Zwischen den eigentlichen Kelchblättern stehen fünf weitere, kleinere Nebenkelchblätter. Es sind viele Staubblättervorhanden. Auf dem aufgewölbten Blütenboden sitzen zahlreiche freie Fruchtblätter. Bei der Reife bildet der Blütenboden eine saftig fleischige  Scheinbeere. Die Früchte im biologischen Sinn sind kleine gelblich bis rötliche, einsamige Nüsschen an der Oberfläche der roten Scheinfrucht. Die Fruchtknoten bilden je ein Nüsschen aus, die durch das Wachstum der später markant roten Blütenachse während der Reifezeit auseinandergerückt werden. Tiere, die die auffällige Erdbeerfrucht essen, scheiden die kleinen hartschaligen Nüsschen, die sich auf dem Fruchtfleisch befinden, wieder aus, so dass die Nüsschen – soweit sie geeignete Standortbedingungen vorfinden – keimen können. In Europa sind es Säugetiere wie  Rotfuchs, Dachs, Igel, Rötelmaus und  Siebenschläfer; Vögel wie  Amsel,  Hausrotschwanz, Rotkehlchen, Mönchsgrasmücke und Wirbellose wie Weinbergschnecke, einige  Käferarten und Tausendfüßer, die von den Früchten angelockt werden. Sie sind damit an ihrer Verbreitung beteiligt. Ameisen schleppen die Früchte sogar in ihre Baue, verfüttern das Fruchtfleisch an ihre Larven und tragen anschließend die verbliebenen Nüsschen wieder weg. Die Erdbeere benutzt allerdings nicht nur die Endochorie und Blastochorie als Ausbreitungsmechanismus. Früchte, die an den Stängeln verbleiben, vertrocknen nach einiger Zeit, wobei die Nüsschen herabfallen. Diesen Mechanismus bezeichnet man als  Barochorie.



FRAUENMANTEL

Der Frauenmantel ist eine zarte Pflanze mit kelchartigen gelappten Blättern, in denen sich morgens Tautropfen sammeln. Seine Blüten sind zartgelbe doldige Rispen. Als Heilpflanze hat sich der Frauenmantel, wie der Name schon an-deutet, hauptsächlich in der Frauenheilkunde bewährt, aber auch in anderen Bereichen kann er hilfreiche Dienste leisten. Es gibt kaum einen Bereich des Körpers, auf den der Frauenmantel nicht wohltuend einwirken kann. Zumindest glaubt das die Volksheilkunde.
Frauenmantel ist eine Pflanzengattung innerhalb der  Familie der Rosengewächse.Die Arten sind in der Alten Welt in Europa, Asien und Afrika verbreitet und gedeihen vorwiegend in den Gebirgen. Stark behaarte Formen werden auch als Silbermantel bezeichnet. Sie sind  krautige bis strauchförmige Pflanzen, ihre Blüten sind klein, unscheinbar und kronblattlos. Die Fortpflanzung erfolgt überwiegend, bei den europäischen Arten fast ausschließlich, agamosperm (über ungeschlechtliche Samenbildung). Von den etwa 1000 Arten sind rund 300 in Europa heimisch. In Europa wurden die Arten als Volksarzneipflanzen verwendet. Einige Arten liefern ein gutes Viehfutter, sehr wenige wer-den als  Zierpflanzen kultiviert.


Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Frauenkrankheiten
Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, blutbildend, blutreinigend, blutstillend, harntreibend, krampflösend, tonisierend
Anwendungsbereiche:
Schnupfen, Erkältung, Fieber, Asthma, Halsentzündung, Mund- u. Rachenentzündung, Zahnfleischentzündung, Appetitlosigkeit, Blähungen, Magenschwäche, Durchfall,  Diabetes (unterstützend), Nierenschwäche, Herzschwäche, Arteriosklerose, Ödeme, Nachtschweiß, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Wechseljahresbeschwerden, PMS, Prämenstruelles Syndrom, Östrogen-Dominanz, Menstruationsbeschwerden,  Periodenschmerzen, Weißfluss, Muttermilch fördernd, Bindehautentzündung, Lidrandentzündung, Wunden, Geschwüre, Ekzeme, Eiterungen, Eitrige Wunden, Furunkel
wissenschaftlicher Name:
Alchemilla vulgaris
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Ladys mantle
volkstümliche Namen:
Dächlichrut, Frauenhäubel, Frauenhilf, Frauenmäntli, Frauenrock, Hasenmänteli, Haubn, Herbstmantel, Herrgottsmäntelchen, Kroanfüss, Liebfrauenmantel, Löwenfusskraut, Mäntli, Marienkraut, Milchkraut, Muttergottesmantel, Neunlappenkraut, Ohmkraut, Perlkraut, Regendachl, Regentropfen, Röckli, Sinau, Sinnau, Sintau, Taubecherl, Taufänger, Taukraut, Taumantel, Tauschüsserl, Trauermantel, Weiberkittel, Wiesen-Frauenmantel
Verwendete Pflanzenteile:
das blühende Kraut
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Bitterstoffe, Phytosterin, Glykoside, Saponine, Tan-nine
Sammelzeit:
blühend von Mai-September

Anwendung
Die ganzblättrigen Alchemillaarten bilden ein gutes Mähfutter. Sie werden auch frisch gerne vom Vieh gefressen, weniger gern vom Geflügel. Die alpinen Zwergsträucher hingegen gelten als Weideunkraut, da sie häufig Massenbestände bilden und nur von Schafen und Ziegen gefressen werden, nicht von anderem Vieh. In der Volksmedizin werden die Arten zur Behandlung von Wunden, Blutungen, Frauenkrankheiten, Geschwüren, Bauchschmerzen, Nierensteinen, Kopfschmerzen und anderen Beschwerden verwendet. Dabei werden alle mitteleuropäischen Arten als Volksarzneipflanzen und als Kult- bzw. Zauberpflanzen verwendet. Volkstümlich wird bei den Frauenmänteln dabei nur zwischen dem (behaarten) „Silbermantel" oder „Alpen-Sinau" und dem eher kahlblättrigen „Frauenmantel" unterschieden.
Die Schulmedizin hat bei ihren Untersuchungen nicht viel Heilkräfte beim Frauenmantel entdeckt, nur eine gewisse Heilwirkung gegen Magen- und Darmbeschwerden traut sie ihm zu. Dafür schätzt die Volksheilkunde den Frauenmantel umso mehr. In der Antike war der Frauenmantel nicht bekannt. Erst ab dem Mittelalter taucht er in Kräuterbüchern auf und auch Hildegard von Bingen empfahl ihn.
Frauenkraut
Traditionell ist der Haupteinsatzbereich des Frauenmantels die Frauenheilkunde. Das liegt wohl unter anderem an seinen Pflanzenhormonen, die dem weiblichen Progesteron ähneln. Dadurch kann der Frauenmantel Mangelzustände ausgleichen, die zu prämenstruellen Störungen und zu Wechseljahresbeschwerden führen. Zudem wirkt das Frauenmantelkraut entkrampfend, was auch sehr günstig für die Gebärmutter ist. Als Tee getrunken lindert er nahezu alle Arten von Frauenbeschwerden, seien es Periodenkrämpfe, Prämenstruelles Syndrom oder Beschwerden der Wechseljahre. Auch während und nach der Geburt kann der Frauenmantel hilfreich sein. Wenn das Baby dann geboren ist, fördert Frauenmanteltee die Milchbildung. Als Sitzbad kann Frauenmanteltee bei Weißfluss helfen.
Allroundkraut
Nicht nur bei Frauenbeschwerden kann der Frauenmantel helfen, sondern auch bei vielen anderen gesundheitlichen Problemen bietet er sich an. Frauenmanteltee lindert Beschwerden der Atmungsorgane, wie Husten, Erkältung und Schnupfen. Auch die Verdauung wird vom Frauenmantel gefördert und sanft ausgeglichen. Ein schwaches Herz wird gestärkt und die Blutgefäße elastischer. Die Wirkung auf das Nervensystem kann Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit lindern.
Äußerliche Anwendung
Äußerlich angewandt hilft Frauenmanteltee als Bad, Umschlag oder Waschung gegen vielerlei Hautbeschwerden. Bei Geschwüre kann man Bäder anwenden, bei Ekzeme Waschungen und zum Schmelzen eitriger Furunkel Umschläge.

Pflanzenbeschreibung
Der Frauenmantel kommt nahezu weltweit vor. Er wächst bevorzugt auf Wie-sen, in lichten Wäldern und Gebüschen. Wenn ein Standort dem Frauenmantel gut gefällt, dann bildet er oft ganze Teppiche, andernorts kommt er auch einzeln vor. Die ausdauernde Wurzel treibt im Frühjahr mehrere Stängel aus an denen gefaltete Blätter mit sieben bis elf Lappen wachsen. Die Ränder der Blätter sind gezähnt. In der Mitte der Blätter sammeln sich häufig Tautropfen, was ein besonders typisches Kennzeichen des Frauenmantels ist. Aus der Mitte mancher Blätter entspringen Stängel, an deren Ende ab Mai die kleinen, gelben Blüten in Trugdolden wachsen.
Erscheinungsbild
Die Frauenmantelarten sind sommergrüne Zwerg- oder Halbsträucher oder ausdauernde krautige Pflanzen. Die Sprossachsen sind oberirdisch, manchmal teilweise verholzt. Ihre Verzweigung erfolgt monopodial. Die Hauptachse ist liegend, bildet Adventivwurzeln und ist mit Blattstiel- und Nebenblattresten besetzt. An der Spitze der Hauptachse befindet sich eine Grundblattrosette. Die oberirdischen vegetativen Pflanzenteile sind häufig behaart. Die Haare sind stets unverzweigt und meist gerade; Drüsenhaare sind sehr selten.
Wurzeln
Die  Hauptwurzeln werden relativ bald nach der Keimung durch sprossbürtige Adventivwurzeln abgelöst. Die Stärke der Bewurzelung hängt vom Feuchtigkeitsgrad des Untergrunds ab, ist aber auch je nach Sektion unterschiedlich. Bei der Sektion Alpinae, die aus Felsspaltenbewohnern besteht, bildet die Sprossachse nur in größeren Abständen Wurzeln aus, während die Sektionen Erectae und Ultravulgares stark wurzeln. Bei der Sektion Pentaphylleae sind die Wurzeln dicht büschelig angeordnet.
Sprossachse
Bei den aufrecht wachsenden, tropischen Sträuchern sind die Achsen (mit Ausnahme des Blütenstands) meist alle gleich ausgebildet. Die bei den europäischen Arten, aber auch vielen tropischen, auftretende Verdickung des Markzylinders in der liegenden Grundachse sowie die Differenzierung in Lang- und Kurztriebe gilt als abgeleitetes Merkmal. Der aufrechte Wuchs gilt als die ursprüngliche Wuchsform, die Keimpflanzen auch der kriechenden Arten wachsen im ersten Jahr meist aufrecht. Auch erwachsene Pflanzen bilden einzelne, kurze aufrechte Seitensprosse. Diese sind durch die geringe Bewurzelung schlecht ernährt und sterben bei  Frosttrocknis ab.
Blätter
Die  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind gelappt bis gefingert und am Rand gezähnt. In der  Knospe sind die Blätter mehrfach gefaltet, jeder Blattlappen einzeln, sodass ein Fächer entsteht. Der gefältelte Fächer ist auch an entfalteten Blättern häufig zu erkennen. Die Nebenblätter können mit dem Blattstiel sowie auf der gegenüberliegenden Seite der Sprossachse miteinander verwachsen sein, bei den mitteleuropäischen Arten ist dies stets der Fall. Die Nebenblätter bilden so eine Tute. Die Verwachsung der Nebenblätter miteinander ist nie vollständig, der offene Teil zwischen den Zipfeln wird als Tuteneinschnitt bezeichnet. Als dritte Form der Verwachsung können die beiden Nebenblätter über dem Blattstiel miteinander verwachsen sein, dies wird als Öhrchen sind verwachsen bzw. frei bezeichnet. Folgende Blattmerkmale werden innerhalb der Gattung als ursprünglich angesehen: ein kurzer, rinniger  Blattstiel mit kollateralen Leitbündeln, eine geringe Anzahl der Blattlappen und Blattzähne, eine geringe Teilungstiefe und kurze Zähne. Die Nebenblätter übernehmen beim Frauenmantel die Funktion von  Knospenschuppen: Sie schützen den Vegetationskegel und junge Achsen. Dabei gibt es zwei taxonomisch relevante Knospentypen: beim ersten Typ ist die junge Blattspreite von ihrer eigenen Tute umgeben; beim zweiten Typ ist das entstehende Blatt nur von der Tute des nächstälteren Blattes umgeben, seine Blattspreite ist immer außerhalb der eigenen Tute. Neben den oben beschriebenen Verwachsungen gibt es eine weitere Schutzvariante: die Nebenblätter vertrocknen bei einigen Sektionen rasch und bilden eine mehrschichtige, mehrjährige Isolierschicht um die jungen Achsen. Die Blätter besitzen am Ende der Blattzipfel Wasserspalten. Aus diesen wird in der Nacht flüssiges Wasser abgeschieden.
Blütenstand
Die Blütenstandsachsen werden seitenständig gebildet. Als ursprüngliche Form des  Blütenstands werden armblütige Pleiochasien angesehen. Von diesen führten Entwicklungslinien einerseits zu größeren Blütenständen, andererseits zu verarmten, teilweise nur ein- oder zweiblütigen Blütenständen. Der ganze Blütenstand ist eine geschlossene Thyrse, die jedoch je nach Anordnung unterschiedlich wirken kann: rispenähnlich, trauben-, doppeltrauben ähnlich usw. Er setzt sich aus unterschiedlich vielen Gliedern zusammen (zwei bis zehn), abhängig von der Sektion. Bei den tropischen Sträuchern sind die unteren Teilblütenstände stärker betont (basiton), ebenso bei der Sektion Alpinae und Pentaphylleae. Blütenstände der Sektion Erectae sind breit, relativ kurz und  spirrenförmig, die der Sektion Ultravulgares eher traubig und schmal.
Blüten
Die Blüten sind klein und von grüner oder gelblicher Farbe. Vergleichsweise große Blüten gelten als ursprünglich. Innerhalb einer Pflanze stehen die größeren Blüten an den unteren, armblütigen Blütenständen, die kleineren an den reichblütigen Stängeln. Obergrenze für den Blütendurchmesser ist meist bei fünf bis sechs Millimetern, bei Sektion Erectae bei sieben Millimetern. Die Blüten sind vierzählig, bei den Sektionen Ultravulgares und Pentaphylleae kommen regelmäßig fünfzählige Endblüten vor. An den Endzweigen von Blütenständen können auch drei- oder zweizählige Blüten vorkommen. Der Blütenbecher ist eine Verwachsung der Kelchblätter und wird häufig als Kelchbecher bezeichnet. Er ist zylindrisch, glocken- oder krugförmig. Die frei bleibenden Kelchzipfel werden in der Literatur meist als „Kelchblätter" bezeichnet. Dabei geht eine geringe Verwachsung der Kelchblätter immer mit langen freien Kelchzipfeln einher. Dies gilt als ursprüngliches Merkmal. Der (selten fehlende) Außenkelch wird bei Frauenmantel nicht als Nebenblattbildung, sondern als Ausstülpung der Kelchblätter interpretiert. Kronblätter fehlen. Nach innen folgt ein Diskus, der aus etlichen Saftspalten Nektar absondert, der in länglichen Portionen austritt. Die vier  Staubblätter stehen innerhalb des Diskus auf Lücke zu den Kelchblättern. Sie werden als umgebildete  Kronblätter gedeutet, was durch verschiedene atavistische Formen gestützt wird. Die ursprünglichen Staubblattkreise sind demnach verschwunden. Der  Pollen ist tricolporat (drei Keimfurchen/poren), der Umriss ist in Polansicht dreieckig. Bei wenigen  Sippen der Gattung gibt es mehrere freie  Fruchtblätter (bis zu zehn). Bei mehreren afrikanischen Sektionen sind zwei Fruchtblätter vorhanden. Die eurasischen Arten haben nur ein Fruchtblatt, selten haben einzelne Blüten zwei. Der  Griffel steht aufrecht, die  Narbe kann einseitig hakig oder löffelförmig sein.
Früchte
Die Früchte sind einsamige Nüsschen (bei Blüten mit nur einem Fruchtblatt wäre der Ausdruck  Achäne korrekter, wird aber bei Frauenmantel praktisch nicht verwendet). Bei etlichen Arten besitzt es einen Schnabel. Das Nüsschen ist dabei ganz oder teilweise vom in reifem Zustand dünnen und trockenen Blütenbecher eingeschlossen.
Ähnliche Arten
In den Gebirgen findet man unter anderem den Silbermantel, eine Pflanzenart, die dem Frauenmantel ähnelt. Er wird auch Alpenfrauenmantel genannt. Die Heilwirkung ist ähnlich wie die des normalen Frauenmantels.



BACHBLÜTEN
Ich habe Angst, andere Menschen zu verletzen (4 Centaury)
-
Diese Menschen haben große Angst, ihre Mitmenschen zu verletzen    

- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Angst besiegen

BACHBLÜTEN
Ich bin hilflos, weiß nicht, was ich machen soll (5 Cerato)
-
Diese Menschen sind hilflos und wissen oft gar nicht was sie machen sollen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte wissen sie was sie tun sollen, dass sie sich nicht mehr hilflos
 vorkommen


ERNÄHRUNG
Allergie
Allergie bedeutet „anders reagieren" und ist die nagelnde Fähigkeit das Immunsystems auf Körper fremde Substanzen (z.B. Hausstaub, Blütenpollen, Tierhaare, Milcheiweiß) angemessen zu reagieren.
Milchallergie äußert sich unterschiedliche Hauterkrankungen, Erkältung und Bronchitis treten bei entsprechender Veranlagung auf.


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