Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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30.03.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > März > 26.03.18-01.04.18


GALBANUM  
  
Galbanharz (auch Mutterharz und Galbanum genannt) ist der eingetrocknete Milchsaft (Gummiharz) von Ferula gummosa Boiss., einer Gruppe von Doldenpflanzen, den Steckenkräutern aus Persien und der Gegend östlich vom Aralsee. Die Ware kommt über die levantischen Hafenplätze aus  Syrien, Persien,  Arabien, zum Teil auch aus  Ostindien und bildet wie manche andere solcher Drogen zwei Sorten, in Tränen oder Körnern und in Massen oder Kuchen, erstere in helleren, weißen oder gelblichen, durchscheinenden, wachsglänzenden, erbsen- bis nußgroßen Körnern, letztere in dunkleren, bräunlichen oder grünlichen Klumpen, von hellen Körnern durchsetzt. Der lateinische Name galbanum entstand aus dem griechisch-semitischen Wort chalbáne (vgl. hebräisch chelb bzw. chelb'neh: Milch, Schleim, Gummi) und ist angelehnt an lateinisch galb(an)us (grüngelb, gelblich). Die Substanz ist ziemlich weich und klebrig, nur in der Kälte pulverisierbar. Sie enthält etwa 60 Prozent, in Ethanol lösliches Harz, 20 Prozent Gummi und bis 6 Prozent ätherisches Öl, von dem es einen durchdringenden unangenehm aromatischen Geruch hat. Der Geschmack ist bitterlich scharf, brennend. Durch Destillation mit Wasser wird das Öl als eine farblose, an der Luft sich bräunende und verdickende Flüssigkeit erhalten, die stärker riecht als das Harz, bitter und  kampferartig schmeckt. Das Galbanum hat für technische Zwecke kaum Bedeutung; es findet sich zuweilen als Bestandteil von Kitten aufgeführt (sog. Diamantleim). Medizinisch wird das Öl und das gereinigte und gepulverte Harz innerlich, sowie letzteres äußerlich als erweichendes Mittel bei Geschwüren und  Geschwülstenangewandt und bildet den Hauptbestandteil des „Mutterpflasters". Früher wurden mit Galbanum diverse Frauenkrankheiten behandelt, weil das Harz als menstruationsfördernd galt. Diese Nutzung brachte Galbanum die Bezeichnung „Mutterharz" ein. Heute wird das Galbanharz ausschließlich in Iran gewonnen, etwa 80 Tonnen im Jahr. Im Handel ist das Extraktharz (Resinoid) und das ätherische Öl erhältlich. Beide werden heute oft in der Parfümerie eingesetzt, um der jeweiligen Duftkomposition eine frische Grünnote zu verleihen. Außerdem wird das ätherische Öl in der Aromatherapie eingesetzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Erkältung, Menstruationsbeschwerden, Rheuma (als Einreibung)
wissenschaftlicher Name:
Ferula gummosa
Verwendete Pflanzenteile:
Gummiharz




HOODIA    


Von allen Seiten hört und liest man in letzter Zeit von Hoodia, angepriesen als sensationelles Schlankheitsmittel. Hoodia ist eine südafrikanische, stachelige Pflanze, die aussieht wie ein Kaktus. Sie ist jedoch kein Kaktus, sondern gehört zur Familie der Seidenpflanzengewächse. In ihrer südafrikanischen Wüstenheimat wird sie von wandernden Wüstenbewohnern gegessen, um den Hunger auf der kargen Wanderschaft zu dämpfen. In reichen Industrieländern wird versucht, mithilfe der Hoodia den Verlockungen des reich gefüllten Kühlschranks zu widerstehen, und das Hungergefühl bei Diäten zu dämpfen. Ob das in der erhofften sensationellen Weise gelingt, ist fraglich. Die Hoodia-Pflanze wird in ihrer Heimat durch den Schlankheitswahn der übergewichtigen Abendländer bedroht, denn sie lässt sich kaum kultivieren und wird daher in der Wildnis geerntet, obwohl sie seit 2004 unter strengem Artenschutz steht.
Hoodia gordonii ist eine sukkulente Pflanze aus der Unterfamilie der  Seidenpflanzengewächse. Die Art ist international durch eine Werbekampagne bekannt geworden, die der Pflanze eine appetithemmende Wirkung nachgesagt hat.


Steckbrief
Haupt -Anwendungen:
Übergewicht
Heilwirkung:
appetitsenkend
Anwendungsbereiche:
Heißhunger, Fettsucht, Diabetes, Husten, Erkältung
wissenschaftlicher Name:
Hoodia gordonii
Pflanzenfamilie:
Seidenpflanzengewächse = Asclepiadoideae
englischer Name:
Hoodia
volkstümlicher Name:
!khowab, Kowa, Aasblume
Verwendete Pflanzenteile:
Stängel
Inhaltsstoffe:
Steroidglykosid, Pregnanglycosid P57, Herzglykoside

Anwendung
Hoodia gaukelt dem Gehirn einen hohen Blutzuckerspiegel vor, sodass Hunger und Appetit gelindert werden. Dadurch kann Hoodia theoretisch bei Übergewicht und Diabetes helfen. Hoodia wird als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Nicht bei allen angebotenen Produkten ist jedoch klar, ob es sich bei den Inhaltstoffen tatsächlich um Bestandteile der Hoodia handelt, oder ob es eine Fälschung ist. Selbst wenn das Produkt echt ist, ist es fraglich, ob die Einnahme empfohlen werden kann. Einerseits weiß man nicht, wie Hoodia wirkt. Ob es für Abendländer gesundheitsfördernd ist, Hoodia über einen längeren Zeitraum bei Übergewicht einzunehmen, ist bisher unbekannt. Der schwerwiegendere Grund, der gegen die Einnahme von Hoodia-Produkten spricht, ist jedoch eine Sache des Naturschutzes. Man sollte Hoodia-Produkte nur aus vertrauenswürdiger Quelle beziehen und anwenden.
Traditionelle Anwendung
Die Buschmänner in Afrika nehmen Hoodiatriebe und entfernen die Stacheln und Schale. Dann wird dreimal täglich ein etwa daumenlanges Stück gekaut. Diese Anwendung soll nicht nur Hunger und Durst lindern, sondern auch bei Husten helfen.

Traditionelle Nutzung
Die Khoisan im südlichen Afrika nennen die Pflanze „Kowa". Sie nutzten Hoodia gordonii wegen ihrer hungerstillenden Wirkung. In Notzeiten und während langer Jagdausflüge, auf denen die Jäger das erlegte Wild nicht selbst verzehrten, sondern traditionsgemäß in ihr Dorf zurückbrachten, sollen die Khoisan Hunger und Durst tagelang mit den leicht bitteren Sproßstücken der Hoodia gestillt haben.

Geschichtliches
Seit langer Zeit wird die Hoodia von den Buschmännern (Khoi-San) der südafrikanischen Wüstengebiete als Verpflegung auf Jagdausflügen verwendet. Anstelle von nahrhaftem und schweren Proviant essen die Buschmänner unterwegs kleine Stücke der Pflanzenstängel, von denen sie zuvor die Dornen entfernen. Mithilfe der Hoodiastängel konnten die Buschmänner ihren Hunger und Durst unterdrücken, bis sie wieder zuhause waren, um ihren Hunger mit echter Nahrung zu stillen. Die Buschmänner verwenden die Hoodia auch bei Erkältungskrankheiten. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die appetithemmende Wirkung der Hoodia unter Soldaten bekannt, die in der Wüste Dienst taten. Seit 1996 wird die Wirkungsweise der Hoodia von Wissenschaftlern untersucht, um Medikamente gegen Übergewicht daraus herzustellen. In den nächsten Jahren gingen die Vermarktungsrechte an der Hoodia und ihren Wirkstoffen von einer Pharmfirma zur nächsten, die mit diesem sensationellen Appetitzügler umfangreiche Geschäfte machen wollten. Den Buschmännern gelang es, mithilfe von Terre des Hommes, einen geringen Anteil an den Gewinnen durch Hoodia-Medikamente einzuklagen. Dies gilt als historischer Triumpf einer eingeborenen Minderheit im Kampf bei Ausbeutung ihrer Naturschätze. Seit 2004 steht die Hoodia international unter Naturschutz. Bei verwendeten Pflanzen muss nachgewiesen werden, dass sie naturverträglich geerntet wurden. Oft werden diese Nachweise jedoch gefälscht. Inzwischen wird auch versucht, die Hoodia anzubauen. Dies gelingt teilweise recht gut, jedoch ist fraglich, ob die kultivierten Pflanzen genauso gut wirken wie die natürlich gewachsenen.

Pflanzenbeschreibung
Hoodia gordonii ist eine mehrjährige, dornige und blattlose Sukkulente, aber kein Kaktus. Unter idealen Bedingungen können alte Exemplare - bis zu 15 Jahre in der Wildnis - einen Meter groß werden, in der Regel sind sie aber deutlich kleiner. Zu Beginn wird nur ein Stamm gebildet, in der Folge können aber bis zu 50 Äste, die sich am Boden verzweigen, gebildet werden. Die zylindrischen Äste haben einen Durchmesser von bis zu 5cm. Im August und September werden terminal, oder nahezu terminal, sehr kurz gestielte Blütenstände gebildet, die aus 1-4 Blüten bestehen. Die fünflappigen Blüten, mit einem Durchmesser von 75 mm, erinnern an Petunien. Die Blüten riechen nach verwesendem Fleisch und werden hauptsächlich von Fliegen bestäubt. Die ersten Blüten werden nach ungefähr 5 Jahren gebildet. Die bis zu 250 mm langen  Kapselfrüchte werden im Oktober und November gebildet und die Samen werden durch den Wind verbreitet.
Die Hoodia ist im südlichen Afrika heimisch. Man findet sie in Südafrika, Namibia, Angola, Botswana. Sie wächst bevorzugt in trockenem Wüstenboden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Die stachelige Sukkulente ist immergrün, hat aber, ähnlich wie Kakteen, keine normalen Blätter, sondern walzenartige, aufrechte Blätter mit Dornen. Die großen Blüten sind rötlich, gelblich oder fleischfarben. Sie riechen nach Aas, sodass Fliegen von ihnen angezogen werden. Aus den Blüten entwickeln sich längliche Samenkapseln, die ein wenig an Ziegenhörner erinnern. Diese Samenkapseln enthalten seidig behaarte Samen, die der Pflanzenfamilie den Namen gegeben haben. Die Schwalbenwurz ist die einzige mitteleuropäische Verwandte aus der Familie der Seidenpflanzen. Außer den seidig behaarten Samen in Kapseln haben die beiden Pflanzenarten jedoch kaum Gemeinsamkeiten.



BACHBLÜTEN
Sammlung, Konzentration (35 White Chestnut)
-
Diese Menschen können sie sich nicht Sammeln und auch mit der Konzentration schaut ebenfalls schlecht
 aus  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen sie sich zu Sammeln und die Konzentrationsfähigkeit steigt
 wieder


BACHBLÜTEN
Wesentliches erkennen, Selbstverwirklichung (36 Wild Oat)
-
Diese Menschen haben das Wesentliche aus den Augen verloren und Selbstverwirklichung verloren
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das Wesentliche wieder erkennen und die
 Selbstverwirklichung steigt wieder


ERNÄHRUNG
Ursachen und Auslöser von Essstörungen
Ausgangspunkt für eine Essstörung ist meist ein unzufriedener Jugendlicher – „ich muss aufpassen, was ich esse", „ich bin ganz schön fett" – Selbstbewusste Kinder und Jugendliche belassen es dabei – bei anderen setzen sich diese Vorstellungen im Kopf fest und es entsteht die Idee, etwas dagegen tun zu müssen.
Die Entstehung von Essstörungen ist wie ein Mosaik. Viele Faktoren müssen zur gleichen Zeit zusammentreffen: biologische, persönliche, familiäre und gesellschaftliche Faktoren dabei eine Rolle.


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