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30.01.2020

tägliche News > Januar > 27.01.20 - 02.02.20
Zahnwurz
Die Quirlblättrige Zahnwurz, auch als Neunblatt-Zahnwurz, Weiße Zahnwurz oder Weißer Sanikel bezeichnet, ist ein Angehöriger der Kreuzblütengewächse. Sie blüht vorwiegend von März bis April.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Husten, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name: Dentaria enneaphyllos
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
  
Beschreibung
Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 30 cm. Die Stängelblätter sind quirlständig angeordnet und erscheinen meist zu dritt. Die Fiedern sind oval-lanzettlich und unregelmäßig doppelt gesägt. Die blassgelben oder fast weißen, vierzähligen Blütensind nickend. Die Blütenkronblätter sind 12-16 mm lang und überragen die Staubblätter kaum. Die aufrecht stehenden Schoten sind 40-75 mm lang und 3,5-4 mm breit.

Ackergauchheil t
Im Hochsommer blitzt einen im Gemüsebeet oft der Ackergauchheil mit seinen leuchtend hellroten Sternblüten entgegen. Viel zu hübsch scheint er, um einfach als Unkraut ausgerissen zu werden. So dekorativ, wie er aussieht, traut man ihm auch allerlei Heilkräfte zu, doch ist der Ackergauchheil leicht giftig und darf daher nur in Kleinstmengen verwendet werden. Wohl dosiert kann er jedoch gegen Warzen und Splitter in der Haut helfen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! leicht giftig! Nasennebenhöhlenentzündung, Nierensteine, Splitter rausziehend, Verstopfung, Warzen, Wunden, Zahnschmerzen, schmerzstillend
wissenschaftlicher Name: Anagallis arvensis
Pflanzenfamilie: Myrsinengewächse = Myrsinaceae
volkstümliche Namen: Nebelpflanze, Roter Gauchheil, Weinbergstern, Wetterkraut
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide
Sammelzeit: Juni bis Oktober
 
Anwendung
Da der Ackergauchheil leicht giftig ist, sollte man ihn mit Vorsicht und auch nur niedrig dosiert geniessen. Als Teil eines Mischtees kann man ihn einsetzen und auch äußerlich bereitet er den meisten Menschen keinerlei Probleme. Nur Menschen mit Primelallergie bekommen beim Kontakt mit dem Ackergauchheil einen Ausschlag. Alle anderen können den Saft des Ackergauchheils gegen Warzen versuchen. Als Kompresse aufgelegt, kann der Aufguss Wunden reinigen und eingedrungene Splitter oder Dorne austreiben. Gegen Nasennebenhöhlenentzündung oder Nierensteine sollte man den Ackergauchheil nur verwenden, wenn weit und breit keine andere Heilmöglichkeit vorhanden ist, oder niedrig dosiert gemischt mit anderen Kräutern.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Ackergauchheil ist eine niederliegend kriechende, einjährige, sommerannuelle Pflanze oder eine aufsteigend wachsende, winterannuelle Halbrosettenpflanze. Der scharf vierkantige Stängel ist 5 bis 30 cm lang. Die gegenständigen, sitzenden Laubblätter sind eiförmig und ganzrandig. Er wurzelt bis 40 Zentimeter tief. Von Frühling bis Herbst (Mai bis Oktober auf der Nordhalbkugel) erscheinen die Blüten einzeln in den Blattachseln. Die radiär-symmetrischen Blütenweisen einen Durchmesser von etwa 10–15 mm auf. Es sind sogenannte Pollen-Scheibenblumen. Die Blüten sind nur von 7 bis 14 Uhr geöffnet und schließen sich bei aufziehendem Unwetter. Bauern benutzten diese Erscheinung früher zur Vorhersage des Wetters, da der Acker-Gauchheil schon frühzeitig die Blüten schließen sollte, wenn eine Wetterverschlechterung bevorstehen. Daher kommen die deutschen Namen Nebelpflanze und Wetterkraut. Die Staubbeutel besitzen Futterhaare und ziehen verschiedene Bestäuber an, besonders Fliegen. Es kommt vor dem Abblühen jedoch auch zu spontanen Selbstbestäubungen. Am Rande der Kronblätter befinden sich kleine Drüsenhaare. Die Kronblätter sind in Mitteleuropa meist zinnoberrot gefärbt, nur selten blau. Dagegen sind sie bei der im Mittelmeergebiet vorkommenden, etwas größere Blüten besitzenden Unterart subsp. latifolia meist blau gefärbt. Blaublütige Formen des Acker-Gauchheils werden oft mit dem Blauen Gauchheil verwechselt. Eine Untersuchung der Phylogenese von 2007 ergab, dass Anagallis foemina näher mit Anagallis monelli verwandt ist als mit Anagallis arvensis und deshalb als eine eigenständige Sippe gelten soll. Die Taxonomie ist aber noch nicht endgültig ge-klärt. Die Deckelkapselfrüchte des Ackergauchheils erreichen ihre Reife auf der Nordhalbkugel von August bis Oktober. Der Fruchtstiel krümmt sich mit der Schwer-kraft und die Samen werden durch den Wind ausgeblasen oder als Regenschwemmlinge verbreitet. Ackergauchheil wächst gerne als Unkraut im Garten und auf Feldern, auf Brachland und Weinbergen. Mit seinen niederliegenden Stängeln, die bis zu 25 cm lang werden, gehört der Ackergauchheil zu den kleineren Pflanzen. Die kleinen eiförmigen Blätter stehen gegenständig am Stängel. Seine orangeroten, sternför-migen Blüten leuchten wie lustige kleine Augen, sodass es schwerfällt, die Pflanze als Unkraut auszureißen. Viel lieber möchte man sie als Zierpflanze stehenlassen.

Bachblüten
Ich bin sehr besitzergreifend (14 Heather)
-        Diese Menschen können und sind sehr besitzergreifend
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie sich zurücknehmen
Bachblüten
Ich bin schnell aufgeregt (15 Holly)
-        Diese Menschen sind sehr schnell aufgeregt
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Aufregung allmählich ablegen
 
Obst und Gemüse
5 Portionen am Tag sind nur erreichbar, wenn Obst und Gemüse regelmäßiger Begleiter bei allen Tagesmahlzeiten sind.
 GUT WASCHEN!!! Mit warmem Wasser und fester Reibung können evtl. Spritzmittelrückstände zum Teil entfernt werden.
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