Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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30.01.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Januar > 28.01.19-03.02.19

WIESENSCHAUMKRAUT

Das Wiesen-Schaumkraut ist eine  Pflanzenart aus der  Gattung der  Schaumkräuter innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse. Das Verbreitungsgebiet umfasst weite Gebiete der Nordhalbkugel. Es dominiert mit seinen weiß bis zart violetten Blüten ab Ende April bis Mitte Mai häufig das Erscheinungsbild nährstoffreicher Feuchtwiesen.

Steckbrief
Heilwirkung:
Frühjahrsmüdigkeit, Leberschwäche, Rheuma, blutreinigend
wissenschaftlicher Name:
Cardamine pratensis
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
April bis Juni

Anwendung
Nahrungsmittel
Die jungen Blätter, die vor der Blüte gesammelt werden, sowie die jungen Pflanzen sind essbar und schmecken auf Grund des enthaltenen Senfölglykosids kresseähnlich und leicht scharf. Sie werden in Salaten, in Kräutersuppen, als Gewürz für Quark und Frischkäse sowie in Saucen verwendet.
Medizinische Anwendung
Wiesen-Schaumkraut enthält als Inhaltsstoffe Senfölglykoside, Bitterstoffe und Vitamin C. Das Öl des Wiesen-Schaumkrautes dient daher in der Dermatologieals Pflegecreme bei strapazierten und trockenen Händen. In der  Volksmedizin wird Wiesenschaumkraut-Tee gegen  Rheuma und andere Schmerzzustände angewendet. Heilwirkungen beruhen vor allem auf dem enthaltenen  Vitamin C sowie den  Senfölglykosiden, die insbesondere auf  Niere und  Leber anregend wirken. Dieser Wirkung verdankt das Wiesen-Schaumkraut auch die volkstümlichen Bezeichnungen Bettsoicher, Harnsamen und Griesblümel. Weil die im Wiesen-Schaumkraut enthaltenen Wirkstoffe jedoch  Magen und Nieren auch reizend beeinflussen können, sollte eine Anwendung nur in Maßen erfolgen. Madaus zufolge finden sich trotz offensichtlicher Verbreitung der Pflanze kaum ältere medizinische Erwähnungen. Sie war im 16. Jahrhundert in Apotheken nicht gebräuchlich. Lediglich Dodonaeus kannte ihre  Nasturtium aquaticumähnliche Wirkung.  Greding machte sie 1774 bekannter.  Buchheims Lehrbuch der Arzneimittellehre von 1853/56 und  Dragendorffs Die Heilpflanzen der verschiedenen Völker und Zeiten von 1898 nennen die Wirkähnlichkeit zu  Brunnenkresse bzw. auch  Meerrettich und Bitteres Schaumkraut bei Krämpfen der Kinder.  Bohns Die Heilwerte heimischer Pflanzen nennt Chorea, hysterische Krämpfe und rheumatische Schmerzen, Dinands Handbuch der Heilpflanzenkunde von 1924 außerdem Unterleibsstockungen, Hautkrankheiten und Skorbut. Laut Schulz soll es bei Scharlachfieber benutzt worden sein. Eine blutzuckersenkende Wirkung bei  Diabetes mellitus bestätigte sich nicht.
Verwendung als Zierpflanze
Seit dem 17. Jahrhundert wird das Wiesen-Schaumkraut als Zierpflanze kultiviert, wobei auch eine Form mit gefüllten Blüten angeboten wird. Das Wiesen-Schaumkraut ist für Wildpflanzengärten empfehlenswert.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild
Das Wiesen-Schaumkraut wächst als überwinternd grüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 15 bis 55 (8 bis 80) Zentimetern erreicht. Sie bildet ein relativ kurzes, mit einem Durchmesser von bis 5 Millimetern zylindrisches, knollig-verdicktes Rhizom als Überdauerungsorgan aus. Der aufrechte, unverzweigte Stängel ist im Querschnitt rund, enthält anfangs Mark und wird später hohl und ist kahl oder im unteren Bereich spärlich behaart.
Laubblatt
Die dünnen Laubblätter stehen in grundständigen Rosetten zusammen und sind wechselständig am Stängel verteilt; die Blattadern sind erhaben. Die meist 2 bis 7 (1 bis 10) Zentimeter lang gestielten Grundblätter weisen eine Länge von 30 Zentimeter auf, sind einfach oder unpaarig gefiedert und besitzen zwei bis 15 Paare rundlicher Fiederblättchen. Die Endfieder der Grundblätter ist 1,5 Zentimeter lang gestielt und bei einem Durchmesser von 0,3 bis 2 Zentimetern kreisförmig bis breit verkehrt-eiförmig mit einer meist gerundeten, selten fast nieren- oder keilförmigen Basis, gewelltem Rand sowie einem gerundeten oberen Ende. Die Grundblätter besitzen auf jeder Seite ihre Rhachis zwei bis acht (bis zu 15 oder keine) Seitenfiedern, die höchstens gleich groß wie die Endfieder sind; sie sind gestielt oder sitzend, kreisförmig, eiförmig bis breit verkehrt-eiförmig mit gekerbtem oder gewelltem Rand. Es sind meist zwei bis zwölf (bis 18) kahle, kurz gestielte, 2 bis 17 Zentimeter lange, fiederteilige Stängelblätter vorhanden. Der gestielte oder sitzende Endabschnitt der Stängelblätter ist bei einer Länge von meist 1 bis 2,5 (bis zu 3,5) Zentimetern und einer Breite von meist 5 bis 8 (bis zu 10) Millimetern linealisch, länglich, eiförmig oder lanzettlich. Die Stängelblätter besitzen auf jeder Seite ihre Rhachis zwei bis acht (bis zu 15 oder keine) Seitenfiedern, die höchstens gleich groß wie die Endfieder sind; sie sind gestielt oder sitzend und herablaufend, in der Form ähnlich wie bei den Grundblättern und besitzen meist einen glatten oder selten gezähnten Rand.
Blütenstand
Die Blütezeit des Wiesen-Schaumkrautes erstreckt sich je nach Standort von April bis Juni oder sogar Juli. Die Blüten stehen in einem endständigen, traubigen  Blütenstand zusammen, jedoch entstehen am oberen Teil des Stängels häufig noch weitere kleine, traubige Blütenstände. Bei Regenwetter und Dunkelheit krümmen sich die Blütenstiele und die sich schließenden Blüten nehmen eine nickende Stellung ein.
Blüte
Die zwittrigen Blüten sind vierzählig mit der für Kreuzblütengewächse typischen Anordnung der Blütenorgane. Die vier aufrechten oder ausgebreiteten, grünen, freien  Kelchblätter besitzen bei einer Länge von meist 3 bis 5 (2,5 bis 6) Millimetern und einer Breite von 1 bis 2 Millimetern eine längliche oder eiförmige Form mit häutigem Rand und die Basis der zwei seitlichen Kelchblätter ist sackförmig. Die vier freien, genagelten  Kronblätter besitzen bei einer Länge von meist 0,8 bis 1,5 (0,6 bis 1,8) Zentimetern und einer Breite von meist 3 bis 7,5 (bis zu 10) Millimetern eine verkehrt-eiförmige Form und ein gerundetes oder ausgerandetes oberes Ende. Die Farben der Kronblätter reichen von selten weiß über meist weißlich und blass-rosafarben mit dunkleren Adern bis purpurfarben. Von den sechs  Staubblättern besitzen die mittleren Paare 5 bis 10 Millimeter lange Staubfäden und das seitliche Paar 3 bis 6 Millimeter lange Staubfäden. Die gelben Staubbeutel sind bei einer Länge von (0,8 bis) meist 1,2 bis 2 Millimetern schmal länglich. Die Staubblätter ungefähr dreimal so lang wie die Kelchblätter sind. Das einzige  Fruchtblatt enthält 20 bis 30  Samenanlagen. Der haltbare, meist gedrungene Griffel weist eine Länge von 1 bis 2,2 (0,5 bis 2,7) Millimetern auf.
Frucht und Samen
Die dünnen, meist 1,2 bis 2,5 (0,5 bis 3) Zentimeter langen Fruchtstiele befinden sich aufrecht, aufsteigend oder fast spreizend an der Fruchtstandsachse. Die  Schoten besitzen bei einer Länge von 2,5 bis 4,5 (1,6 bis 5,5) Zentimetern eine lineale Form und einem Durchmesser von (1,2 bis) meist 1,5 bis 2,3 Millimeter einen runden Querschnitt sowie kahle  Klappen. Die hellbraunen Samen sind bei einer Länge von meist 1,2 bis 1,8 (bis zu 2) Millimetern und einem Durchmesser von 1 bis 1,4 Millimetern länglich. Die Früchte reifen zwischen Juni und August.



ANGELIKA


Die mannshohe Angelika ist eine alte Heilpflanze aus dem Norden. Früher stand sie in jedem Garten, inzwischen findet man sie jedoch häufiger verwildert als in Hausgärten. Sie gehört zur großen Familie der Doldenblütler und ist eine von den großen Vertretern dieser Familie. Trotz der Größe besteht Verwechslungsgefahr mit dem tödlich giftigen Wasserschierling. Sie sieht auch dem Kümmel oder Anis sehr ähnlich. Man sollte die Pflanze also sehr gut kennen, bevor man sie sammelt. Die Angelika hat einen angenehmen aromatischen Geruch und einen süßen Geschmack. Es gibt noch weitere Angelika-Sorten, insbesondere in der Chinesischen Medizin z.B. chinesische Angelika (Angelica dahurica) und Taiwan Angelika (Angelica taiwaniana), diese sind aber keine Alternative zur heimischen Angelika. Die Angelika wird in Deutschland, Frankreich und Belgien landwirtschaftlich angebaut.
Die Arznei-Engelwurz oder Echte Engelwurz ist eine  Pflanzenart innerhalb der Familie der  Doldenblütler. Sie ist in den kühlgemäßigten bis subarktischen Breiten auf der Nordhalbkugel weitverbreitet und wird in der  Volksmedizin verwendet. Sie sollte nicht mit dem  Riesen-Bärenklau verwechselt werden.

Steckbrief
Heilwirkung:
antiseptisch,  abwehrsteigernd,  blähungstreibend (karminativ),  galletreibend (cholagog), kraftspendend, krampflösend (spasmolytisch), magensaftfördernd, Appetitlosigkeit, Appetitmangel, Blähungen, Erkältungskrankheiten, Erschöpfungszustände, Kreislauf stabilisierend, Migräne, Rheuma,  Gicht, Leberschwäche, Magen-Darm-Krämpfe, Magenschwäche, Magersucht (Anorexie), Menstruationsbeschwerden,  Verdauungsprobleme, Verstopfung,  Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Angelica archangelica L.
volkstümliche Namen:
Artelkleewurz, Brustwurz, Dreieinigkeitswurzel, Edle Angelika, Engelwurz, Engelswurz, Engelbrustwurz, Gartenangelik, Geistwurz, Giftwürze, Glückenwurzel, Gölk, Heiligenbitter, Heiligengeistwurz, Heiligenwurzel, Luftwurz, Theriakwurz, Waldbrustwurz, Zahme Angelika, Zahnwurzel
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name:
Angelica
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Blätter, Samen
Gegenanzeigen:
nicht bei Schwangerschaft
Nebenwirkungen:
Erhöht die Empfindlichkeit für Sonnenlicht.
Anwendungsdauer:
3 Wochen, länger nur bei medizinischer Betreuung.
Tages-Dosis:
Wurzel 4 Gramm, Extrakt 2 Gramm
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Angelicin, Bergapten, Bitterstoffe, Furanocumarine, Imperatorin, Pentadecanolid, Umbelliferon, Xanthotoxin
Sammelzeit:
Wurzel: zeitiges Frühjahr oder Spätherbst, Blätter: Vor der Blüte, Samen: Oktober-Dezember

Anwendung
Die Inhaltsstoffe entfalten schon im Mund ihre Wirkung, im Mund beginnt Speichel zu fließen. Im Magen werden Verdauungssäfte freigesetzt und die Gallenblase gibt ihre Gallenflüssigkeit frei. Auf dem Weg durch die Verdauungsorgane wirken die verschiedenen Wirkstoffe direkt am Ort der Probleme. Einige Inhaltsstoffe (Furanocumarine) erhöhen die Empfindlichkeit für Sonnenlicht und können bei empfindlichen Menschen eine Entzündung der Haut und Ekzeme verursachen.
Für einen Tee nimmt man einen halben TL trockene Wurzel auf eine Tasse Wasser. Der Tee wird kalt angesetzt, dann kurz aufgekocht und fünf Minuten ziehen gelassen. Davon trinkt man täglich bis zu zwei Tassen. Auch als Tinktur ist die Angelika geeignet. Von der Tinktur nimmt man 2-3 mal täglich 20 Tropfen. Statt der Wurzel kann man die sanfter wirkenden Samen oder getrockneten Blätter benutzen.
Verwendung finden vor allem die unterirdischen Pflanzenteile, die Bitterstoffe und ätherische Öle enthält, also zu den Amaradrogen gehört. Alkoholische Auszüge oder Tees werden gegen Appetitlosigkeit, leichte Magen- und Darmkrämpfe, Völlegefühl und Blähungen eingesetzt. Engelwurz wirkt  karminativ, antimikrobiell bzw. antibiotisch und regt die Magensaft- und Bauchspeicheldrüsen-Sekretion an. In der Volksmedizin wird das ätherische Öl aus den Wurzeln innerlich bei Schlaflosigkeit und äußerlich bei Rheuma und Neuralgien angewendet. In größeren Mengen ist das ätherische Öl toxisch. Das Öl aus Wurzeln und Samen ist Bestandteil von Kräuterlikören und Bitterschnäpsen, wie Boonekamp, Bénédictine und Chartreuse. Kandierte Stängel werden als Süßigkeit und als Verzierung für Backwaren angeboten. Engelwurz ist auch Bestandteil des Schneeberger Schnupftabaks. Mit den Früchten werden Wermutwein, Gin und  Chartreuse aromatisiert. Madaus nennt auch einen "Choleralikör". Bei Wildsammlungen besteht eine Gefahr der Verwechslung mit anderen Doldenblütlern, etwa dem giftigen Gefleckten Schierling. Der kommerzielle Anbau erfolgt vorwiegend in Polen, den Niederlanden und Deutschland, in geringerem Ausmaß auch in Belgien, Frankreich, Italien, Schweiz und Tschechien. Angebaut werden vornehmlich Landrassen, die der Varietät sativa der Unterart archangelica zugerechnet werden und die manchmal als eigene Art Angeica sativa bezeichnet wird. Die Ernte erfolgt in der Regel im Oktober und November des zweiten Anbaujahres nach Eintritt der Vegetationsruhe. Die Erträge liegen zwischen 2,5 und 4 Tonnen pro Hektar. Der Sage nach zeigte ein Engel den Menschen die Pflanze, daher der Name. Die Lappen essen sie noch heute, bei den Grönländern sei sie nach Rikli fast die einzige pflanzliche Kost. Madaus empfiehlt besonders die frische, im Frühjahr gegrabene Wurzel der Pflanze, von ihm zitierte Autoren z.T. auch Kraut und Samen. Die Ärzte der Renaissance lobten die Hilfe der Engelwurz gegen die  Pest, Paracelsus auch bei inneren Infektionen, als Herzmittel und bei Blähungen. Nach Lonicerus treibt sie Gift aus, wärmt u.a. bei Bauch- und Brustaffektionen, der Geruch soll das Herz stärken. Matthiolus schloss Fisteln mit dem Wurzelsaft. Hufeland verordnete Angelica bei Schwächezuständen während Typhus, Dysenterie, Peripneumonie und Nervenfiebern, Renner bei Hydrops, von Schwarz bei Febris puerperalis putrida, Clarus als Antiparalytikum und Stomachikum.  Kneipp berichtet Erfolge bei Ruhr und Cholera, das Pulver reinige Magen und Darm, aber auch die Lunge und wirke wundheilend, bei  Kolik, Unterbauchschmerzen, Hals- und Kehlkopfbeschwerden. Nach  Leclerc helfen Aufguss oder Tinktur vor jeder Mahlzeit bei Appetitlosigkeit. Die Volksmedizin schätzt Engelwurz als schweißtreibendes, magenstärkendes, katarrh- und krampflösendes Mittel, in der Schweiz als Antidot und bei zähem Schleim.  Kommission E empfiehlt Angelicawurzel bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden. Die Tagesdosis beträgt 4,5g Droge bzw. 10-20 Tropfen ätherisches Öl. Kontraindikationen und Interaktionen sind nicht bekannt. Die enthalten Furanocumarine wirken UV-sensibilisierend.

Pflanzenbeschreibung
Die Angelika ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie Blätter am Boden aus und im zweiten Jahr wächst sie hoch und blüht. Im blühenden Zustand wird die Angelika bis zu 2m hoch. Wie andere Doldenblütler bestehen ihre Blüten aus Dolden, die bei der Angelika eher rund als flach sind. Da sie nur sehr langsam keimt, ist es nicht so einfach, sie anzubauen. Wenn sie sich in einem Garten jedoch eingelebt hat, sät sie sich auch von selbst aus und kommt dann immer wieder.

Ernte
Bei der Ernte sollten Handschuhe getragen werden, weil die Pflanzensäfte die Haut stark reizen. Die Wurzeln dürfen nicht bei Wärme oder im Backofen getrocknet werden, so sonst die wertvollen ätherischen Öle verdunsten. Gut geeignet ist ein trockener und luftiger Dachboden. Die Blätter erntet man vor der Blüte und trocknet diese sanft ohne zu erhitzen. Die Samen werden im Spätherbst oder frühen Winter geerntet und werden ohne starke Wärme oder gar Hitze sanft nachgetrocknet.
Erscheinungsbild und Blätter
Die Arznei-Engelwurz ist eine sommergrüne,  zwei-bis vierjährige, nur einmal blühende Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 1,2 bis 3 Meter, selten nur 50 Zentimeter. Sie besitzt eine dicke, manchmal gegabelte  Pfahlwurzel, die bei Wildpflanzen oft rübenförmig ausgebildet ist, bei Kulturpflanzen meist kurz und mit vielen  Adventivwurzeln besetzt ist. Der aufrechte  Stängel ist zumindest an seiner Basis stielrund, schwach gerillt, innen markig-hohl, oben verzweigt und schmeckt sowie riecht würzig. Die grundständigen  Laubblätter sind lang gestielt. Die Stiele der oberen Stängelblätter sind als weite, knospenumfassende Blattscheiden ausgebildet und haben eine weniger stark zerteilte  Spreite als die unteren. Die meisten Blätter sind zwei- bis dreifach gefiedert, ihre Spreite ist hellgrün und oft 60 bis 90 Zentimeter lang. Die einzelnen Fiederabschnitte sind 5 bis 8 Zentimeter lang, eiförmig sowie am Rand grob und unregelmäßig gezähnt. Die Endfieder an der Blattspitze ist dreispaltig – im Gegensatz zur Wald-Engelwurz. Die Blattstiele sind rund und hohl. Die Blattscheiden sind fast ganz krautig bzw. häutig.
Blütenstand, Blüte und Frucht
Die endständigen, halbkugeligen, doppeldoldigen Blütenstände enthalten viele Blüten. Die Doldenstiele sind nur in den obersten Bereichen behaart. Es gibt 20 bis 40 Doldenstrahlen, sie sind mindestens an den Innenseiten rauflaumig. Eine Doldenhülle ist meist nicht vorhanden. Die Hüllchenblätter sind zahlreich, von linealpfriemlicher Form und kürzer als bis gleich lang wie das Döldchen. Die zwittrigen  Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchzähne sind undeutlich ausgebildet. Die fünf grünlich-weißen bis gelblichen  Kronblätter sind nicht genagelt und bei einer Länge von 1 bis 1,5 Millimeter sowie einer Breite von 0,75 bis 1,25 Millimeter elliptisch und oben in eine eingebogene Spitze verschmälert. Die  Griffel sind während der  Anthese kurz. Die Blüten duften nach Honig und werden durch Insekten bestäubt. Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Die blassgelbe Spaltfrucht, in dieser Familie auch Doppelachäne genannt, ist bei einer Länge von 5 bis 8 Millimeter sowie einer Breite von 3,5 bis 5 Millimeter breit-elliptisch. Die rückenständigen Hauptrippen sind fädlich bis leicht gekielt und leicht vorspringend. Die Randrippen sind flügelig ausgebildet und relativ dick. Die Ölstriemen sind zahlreich, klein und umgeben das Nährgewebe ringförmig. Die  Griffel sind zur Fruchtreife zurückgebogen, bis 2 Millimeter lang, dabei doppelt so lang wie das Griffelpolster.

Geschichte
Die Angelika wurde nicht nur als Heilmitteln, sondern auch als Nahrungsmittel genutzt. Dazu wurden die Samen mit Milch in Därmen als eine Art gewürzte Käsewurst verarbeitet, die lange lagerbar war. In Zeiten der Cholera und Pest war die Angelika ein wichtiges Heilmittel. Bauern setzten die Wurzeln auch bei ihren Tieren ein, um Koliken und andere Verdauungsprobleme zu heilen.



BACHBLÜTEN
Man reißt in Gesellschaft unwillkürlich das Gespräch an sich und lenkt es auf die eigene Person (14 Heather)
- Diese Menschen reißen in der Gesellschaft unwillkürlich das Gespräch an sich und lenken es auf die eigene Person
- Mit der dementsprechender Bachblüte reißen sie in Gesellschaft nicht mehr das Gespräch an sich  

BACHBLÜTEN
Ich bin launisch (15 Holly)
- Diese Menschen können sehr launisch sein
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie das launische zurücknehmen


ERNÄHRUNG
Definition des Stoffwechsels
Als Stoffwechsel oder Metabolismus bezeichnet man die Aufnahme, den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen im Organismus, sowie die Abgabe von Stoffwechselprodukte

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