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Paternosterbohne ttt
Die Paternosterbohne ist eine stark giftige Pflanze Südafrikas. Sie gehört zur Fa-milie der Hülsenfrüchtler und wird bis zu 2 Meter hoch. In Südafrika und auch Wintergärten findet sich die Pflanze als Zierpflanze und die giftigen Samen werden zu Schmuckketten verarbeitet oder als Gewichtseinheit genutzt.
Außerdem werden die Samen als Heilmittel verwendet. Siehe auch Paternostererbse.
Die Paternostererbse, auch Paternosterbohne oder Krabbenaugenwein genannt, ist eine Giftpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler, die heute in den gesamten Tropen verbreitet ist und vermutlich aus Indien stammt. Englische Namen sind Jequirity, Crab’s Eyes, Goonteh, Gunga, Indian Liquorice, Prayer Beads, Rati und Wild Liquorice.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Hemmung der Protein Synthese in Zellen, Gegengift, antiseptisch, immunsystemstärkend, fungizid, beruhigend
wissenschaftlicher Name: Abrus precatorius L. subsp. africanus Verdc.
Pflanzenfamilie: Hülsenfrüchtler/Schmetterlingsblütlengewächse = Fabaceae
englischer Name: lucky bean
volkstümliche Namen: Glücksbohne
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel, Blätter, Blüten, Samen
Inhaltsstoffe: Abrin (sehr giftig), Glycyrrhizin, Cycloartenol, Stigmasterol
Vorkommen: Südafrika, Wintergarten
Sammelzeit: Das ganze Jahr
 
Anwendung
Die Wirkung des Giftes ist ähnlich der Schlangengifte und wird zur Behandlung von Schlangenbissen eingesetzt. Lösung von Abrin in Glycerin wird zur Behandlung von Augenerkrankungen eingesetzt, z.B.: Konjunktivitis, Trachom (Körnerkrankheit, eine Form der Bindehautentzündung) und Pannus (Bildung von Granulationsge-webe im Auge). Wegen der starken Giftwirkung nicht zur Selbstbehandlung ge-eignet.
 
Pflanzenbeschreibung
Dieser mehrjährige, verholzende Ranker erreicht Wuchshöhen von bis zu 10 m. Er wächst schlank und ist dicht belaubt mit 5 bis 15 cm langen, wechselständig angeordneten, paarig gefiederten Blättern, die sich aus vielen kleinen, länglich ovalen Blättchen zusammensetzen. Die kleinen, kurzgestielten, weißen bis purpurfarbenen Blüten erscheinen in langgestielten Dolden in den Blattachseln.
In Europa sind vor allem die ovalen Samen (abri precatorii semen) bekannt. Ihr Durchmesser beträgt ungefähr 6–7 mm und sie sind an den Enden abgerundet. Sie sind hart und glänzend. Sie sind von scharlachroter Farbe, das obere Drittel ist schwarz und erscheint als schwarzer Punkt. Diesem Umstand verdanken sie ihren Namen Gebetsperlen und ihre Verwendung für Rosenkränze und andere Gebetsketten in christlichen und buddhistischen Kulturen. In weiten Teilen Indiens werden sie als Rati bezeichnet und zum Abwiegen von Gold verwendet, da das Gewicht eines Samens etwa einem Karat entspricht (daher der Name). Das Gewicht des Koh-i-noor-Diamanten wurde mit Hilfe derartiger Samen ermittelt. Diese Früchte enthalten das hochgiftige Protein Abrin. Vor allem durch die zunehmende Verbreitung von Naturschmuck aus Paternostererbsen stellt dieses Gift eine Bedrohung dar. Außerdem wird der Strauch als Zierpflanze verwendet.
Die Paternosterbohne ist in Südafrika heimisch. Sie gehört zur Familie der Hül-senfrüchtler, die Pflanze wird bis etwa 2 Meter hoch. Die Blüten können weiß bis purpurfarbenen sein. Die Samen sind 5-7 mm lang, scharlach-/blutrot, glänzend und haben eine schwarze Kappe. Sie sind stark giftig.

Resede
Reseda, auch Resede oder Wau genannt, ist eine Pflanzengattung in der Familie der Resedagewächse. Sie ist die einzige in Mitteleuropa vorkommende Gattung dieser Familie.
Die Resede steht unauffällig am Wegrand oder auf Bahndämmen, aber beim nähe-ren Hinschauen entpuppt sie sich als hübsche Blume mit Wohlgeruch. Kaum jemand kennt die Resede heutzutage, dabei war sie früher eine beliebte Gartenpflanze, die mit ihrem Duft betört hat. Die alten Römer kannten auch ihre Heilwir-kung und benannten sie sogar danach, denn Resede bedeutet so viel wie heilen oder beruhigen. Aber das Wissen um die Heilkraft der Resede ist fast in Vergessenheit geraten. Nur eine schwache Ahnung davon ist erhalten geblieben.
 
Steckbrief
Heilwirkung: beruhigend, schmerzstillend, Schlaflosigkeit, Unruhe, Quetschungen, Blaue Flecken
wissenschaftlicher Name: Reseda lutea, Reseda luteola
Pflanzenfamilie: Resedagewächse = Resedaceae
englischer Name: Wild Mignonette
volkstümlicher Name: Gelber Wau, Wilde Resede, Färberwau, Reseda, Gelb-kraut, Lutuole
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Senföle, Flavone
Sammelzeit: Juni bis August
 
Anwendung
Die Resede sieht aus wie eine Heilpflanze und heißt wie eine Heilpflanze, denn das lateinische Resedere heißt beruhigen, stillen oder heilen. Aber es ist schwierig herauszufinden, was die Resede denn heilt, mal davon abgesehen, dass schon das beruhigen im Namen einen Hinweis darauf gibt. Die Heilwirkungen der Resede scheinen nahezu in Vergessenheit geraten. Ein paar Hinweise lassen sich jedoch aufstöbern. In römischer Zeit war die Resede anscheinend eine beliebte Heilpflan-ze. Sie wirkt beruhigend und schmerzstillend, daher kann man sie gegen Schlafstö-rungen und Nervosität einsetzen. Äußerlich angewandt soll die Resede bei Quetschungen und Blutergüsse helfen. Früher wurde die Resede auch zum Färben ver-wendet, denn man kann mit ihr gelb färben. Darum heißt die Pflanze auch Fär-berwau.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Reseden sind eine eigene Pflanzenfamilie: die Resedengewächse. Innerhalb dieser Familie gibt es die Gattung Reseda, von der hier die Rede ist, speziell von der Wildform Reseda lutea. Die Resede kommt ursprünglich aus Südeuropa, hat sich aber auch in Mitteleuropa und Asien verbreitet. Über die Kultivierung in Gärten ist sie auch nach Nordamerika eingewandert. Sie liebt kalkhaltigen Boden mit Kies, der aber nährstoffreich ist. Daher findet man sie vor allem an Wegrändern, auf Bahndämmen und Schuttplätzen. Die ein- bis mehrjährige Pflanze bildet zunächst eine Rosette am Boden. Dann wächst sie bis zu 1,30m hoch, meistens ist sie aber nur etwa 30cm groß. Am Stängel wachsen einige Blätter in wechselständiger An-ordnung. An der Spitze des Stängels steht der Blütenstand in Traubenform. Die Blüten sind weiß-gelb und duften angenehm. Aufgrund ihres Duftes wurde die Re-sede früher häufig in Gärten und Blumenkästen angebaut.
Reseda-Arten sind ein- bis mehrjährige krautige Pflanzen. Die Laubblätter sind einfach oder fiederteilig. Am Grund besitzen sie meist zwei Zähnchen.
Die Blüten stehen in den Achseln von Tragblättern. Die meist zwittrigen Blüten sind zygomorph mit meist doppelter Blütenhülle. Es sind vier bis acht Kelchblätter vorhanden. Die vier bis acht Kronblätter sind gelb, weißlich oder grünlich. Es sind 10 bis 25 Staubblätter vorhanden. Drei oder vier Fruchtblätter sind zu einem einfächrigen, oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Ein Grif-fel fehlt. Es gibt drei bis sechs Narben. Die Kapselfrucht ist schon als unbefruchteter Fruchtknoten oben offen und bleibt bis zur Reife offen.

Bachblüten
Unentschlossen aus inneren Ruhelosigkeit (Scleranthus)
- Diese Menschen sind unentschlossen aus innerer Ruhelosigkeit
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie wieder entschlossener aus innerer Ruhe
Bachblüten
Ungerechtigkeiten können einen auf die Palme bringen (Vervain)
- Diese Menschen bringen Ungerechtigkeit einfach auf die Palme
- Mit der dementsprechenden Bachblüte gehen sie nicht mehr so leicht auf die Palme
Polysaccharide
VERWERTBARE POLYSACCHARIDE: sind einige wichtige Energiequellen.
Stärke (pflanzliche)
-     Besteht aus vielen Glucose-Einheiten
-     Aus 2 Komponenten: 20-40% Amylase, 60-70% Amylopektin
-     Ist das Reservekohlenhydrat vieler Pflanzen (Samen, Knollen, Körner, Hülsenfürchten, Kartoffeln und Getreide). Die Stärke deckt den Hauptanteil unserer Kohlenhydratbedarfs
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