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29.12.2019

tägliche News > 2019 > 23.12.19 - 29.12.19
CALABAR ttt
Die Kalabarbohne, auch Gottesurteilbohne, ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Sie ist in Westafrika beheimatet und vor allem auf Grund ihrer Giftigkeit bekannt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Verwendet in der Tiermedizin, Koliken
wissenschaftlicher Name: Physostigma venenosum
Verwendete Pflanzenteile: Samen
 
Anwendung
Achtung! Stark   giftig. Calabar nur in verschriebenen   Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Extrakte aus der Kalabarbohne wurden in der Vergangenheit in der Augenheilkunde als Miotikum zur Pupillenverengung eingesetzt. In der europäischen Medizin wird sie erstmals im Jahr 1855 als Miotikum erwähnt. Auch ist Physostigmin ein wirksames Gegengift bei Atropin-Vergiftungen. Kalabarbohnen wurden auch als Cholinergikum eingesetzt, da Physostigmin als ein Acetylcholinesterase-Inhibitor wirkt.
 
Beschreibung
Die Laubblätter sind unpaarig, dreiteilig gefiedert. Die Blattspreiten sind eiförmig und zugespitzt. Die seitenständigen, gestielten, herabhängenden traubigen Blütenstände sind bis zu 2,5 Zentimeter lang. Die Blütenstandsrhachis ist mit knöllchenförmigen Knoten übersät. Die Tragblätter fallen in einem frühen Stadium der Anthese ab. Die typischen Schmetterlingsblüten sind schneckenartig eingerollt. Schiffchen und Flügel der Blüten sind dunkelpurpurfarben. Die Fahne ist gefaltet, zurückgebogen und von hellerer Färbung. Schiffchen und Flügel sind fast vollständig von der Fahne verdeckt. Das Schiffchen ist an der Spitze spiralig verdreht. Der Stempel hat einen gestielten Fruchtknoten mit einem schlanken Griffel, der mit dem Schiffchen gebogen ist. Er ist auf der Innenseite bartartig behaart. Das einzige Fruchtblatt ist gestielt. Der Griffel hat eine geweitete, dreieckige, flügelartige Verlängerung hinter der Narbe. Die dicken, braunen Hülsenfrüchte sind bis zu 15 Zentimeter lang. Jede Frucht enthält zwei oder drei Samen. Die tief schokoladenbraunen Samen sind bei einer Länge von etwa 2,5 Zentimeter schwach nierenförmig mit abgerundeten Enden. Die Oberfläche ist rau aber zumindest teilweise glänzend. An der Stelle, wo der Same an der Plazenta angewachsen war, bleibt eine Narbe zurück. Die Früchte schwimmen und die Ausbreitung der Diasporen findet so hydrochor statt.

DIPTAM
 
Wenn man dem Diptam das erste Mal in der freien Natur begegnet, sieht man sofort, dass es sich um eine besondere Pflanze handelt, denn die in Trauben stehenden Blüten sehen beeindruckend schön aus. Da der Diptam sehr selten ist, ist die Pflanze geschützt und darf daher nicht gesammelt werden. Früher war der Diptam eine geschätzte Heilpflanze, und wurde vor allem in der Frauenheilkunde gerne verwendet. Selbst als Verhütungsmittel wurde der Diptam früher eingesetzt. Außerdem stärkt er die Funktion der Verdauungsorgane und kann die Nerven stärken.
 
Achtung! Nicht in der Schwangerschaft anwenden!
 
Außerdem macht der Diptam lichtempfindlich.
 
Der Diptam, auch Aschwurz oder Brennender Busch genannt, ist die einzige Art der monotypischen Gattung Dictamnus, er gehört zur Familie der Rautengewächse. Diese Pflanzenart steht seit 1936 unter Naturschutz; sie war schon damals eine Seltenheit in Mitteleuropa.
 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: antibakteriell, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, tonisierend, Fieber, Blähungen, Verdauungsfördernd, Menstruationsfördernd, Nervenschwäche
 
wissenschaftlicher Name: Dictamnus albus
 
Pflanzenfamilie: Rautengewächse = Rutaceae
 
englischer Name: Dittany
 
volkstümlicher Name: Brennender Busch, Brennkraut, Eschenblättriger Diptam, Escherwurz, Pfefferkraut, Spechtwurzel, Weißer Diptam
 
Inhaltsstoffe: Alkaloid, ätherisches Öl, Bergapten, Bitterstoffe, Saponine, Flavonglycoside, Xanthotoxin
 
Sammelzeit: Achtung! Die Pflanze ist geschützt!
 
 
Verwendung als Heilpflanze
 
Gartenpflanze
 
Da der Diptam im Altertum als Heilpflanze angesehen wurde und im blühenden Zustand dekorativ ist, hat man sehr frühzeitig mit seiner Kultivierung im Garten begonnen. In der Renaissance war er bereits eine verbreitete Gartenpflanze. Heute ist er in Gärten eher selten zu finden, was auf seine spezifischen Standortansprüche und seine Giftigkeit zurückzuführen ist.
 
Heilpflanze
 
Der Diptam wird heute wegen seiner teilweise giftigen Inhaltsstoffe nicht mehr als Heilpflanze eingesetzt, zumal sich für die früher geschilderten Wirksamkeiten keine Belege gefunden haben.
 
 
Beschreibung
 
Diptam ist eine ausdauernde krautige Pflanze mit kriechendem, weißlichem Rhizom, die eine Wuchshöhe von 60 bis 120 cm erreicht. Der unverzweigte Stängel ist aufrecht. Die Laubblätter sind unpaarig gefiedert mit 3 bis 5 Fiederpaaren und besitzen einen zitronenartigen Duft. Die länglich-eiförmigen Fiedern sind bis 8cm lang. Die fünfzähligen, leicht zygomorphen Blüten stehen in Trauben und messen 4 bis 6 cm im Durchmesser. Die rosafarbenen, selten weißlichen Kronblätter besitzen eine dunkle Aderung; das nach unten zeigende Kronblatt ist etwas kleiner als die vier anderen, nach oben und seitwärts gerichteten. Die zehn Staubblätter sind nach oben gekrümmt. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni, die Fruchtreife liegt im Hoch-sommer. Die Frucht ist eine Kapsel. Bei viel warmem Wind trocknen die Früchte ein. Dabei reißen die Fruchtschalen auf, rollen sich ein und schleudern den kugelförmigen, etwa 4 mm kleinen Samen heraus. Da der Diptam meist klonal in Gruppen wächst, kann man das manchmal gemeinsame Knallen der Früchte im Sommer hören. Die Samen können bis etwa fünf Meter weit weggeschleudert werden.

BACHBLÜTEN
Ich habe Todesängste (26 Rock Rose)
- Diese Menschen haben sehr große Todesängste
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Todesängste besiegen
BACHBLÜTEN
Ich bin um mein eigenes Wohl besorgt (27 Rock Water)
- Diese Menschen sind an ihrem eigenes Wohl besorgt
- Mit der dementsprechender Bachblüte sind am eigenen und anderen Wohl besorgt  
ERNÄHRUNG
Nährstoffmangel
Eine langfristige Unterversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen führt zu Mangelerscheinungen. Die Ursache kann alimentär, also durch die Ernährung oder physiologisch, also durch die Funktion des Körpers, bedingt sein.
Allimentär durch
-        Unterernährung
-        Fehlernährung
Physiologisch durch
-        Störungen der Darmflora
-        Erhöhter Bedarf
-        Eingeschränkte Resorption
-        Gesteigerten Verlust
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