Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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29.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 24.12.18-30.12.18


GUARANA

Die südamerikanische Liane Guarana trägt koffeinreiche Früchte, die noch stärker als Kaffee, aber etwas milder wirken. Vor allem in Alternativ- und Fitnesskreisen ist Guarana sehr beliebt, um munter zu werden und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Da Guarana auch das Hungergefühl verringert, wird es auch gerne als Unterstützung zum Abnehmen verwendet.
Guaraná ist eine  Pflanzenart innerhalb der  Familie der  Seifenbaumgewächse. Sie ist im  Amazonasbecken beheimatet. Der Name Guaraná bezieht sich auf das südamerikanische indigene Volk der  Guaraní. Sie besitzt eine lange ethnobotanische Tradition und ihre coffeinhaltigen Samen werden häufig als Nahrungsergänzungsmittel und Zusatz in Getränken verwendet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Müdigkeit,  Kopfschmerzen
Heilwirkung:
anregend, fiebersenkend, harntreibend, vitalisierend
Anwendungsbereiche:
Darmbeschwerden, Depressionen, Durchfall, Konzentrationsschwäche, Leistungsschwäche, Magenbeschwerden, Migräne, Übergewicht
wissenschaftlicher Name:
Paulinia cupana
Pflanzenfamilie:
Seifenbaumgewächse = Sapindaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Pulver aus Samen
Inhaltsstoffe:
Coffein, Guanin, Gerbstoffe, Tanine, Proanthocyanidine, Theophyllin, Theobromin, Roter Farbstoff, Catechin, Catechu, Cholin, Saponine, Schleimstoffe, Xanthin, Mineralstoffe

Anwendung
Guaraná ist den Indios im Amazonasgebiet schon seit Jahrhunderten bekannt. Ähnlich Kakao/Schokolade wurde die Guaraná-Paste verwendet. Sie wurde vielfältig in der Volksmedizin verwendet. Heute wird Guaraná als Kletterpflanze in Plantagen in Brasilien, Venezuela und Paraguay angebaut. Die Nachzucht aus Samen ist schwierig. Die geschälten und getrockneten Samen werden zu einem hellbraunen Pulver zermahlen, in Wasser aufgeschwemmt und mit Honig gesüßt getrunken. Das Getränk wirkt ähnlich wie Kaffee anregend und dämpft  Hungergefühle. Heute wird aus Guaranáextrakten von vielen brasilianischen Getränkeherstellern (unter anderem Antarctica, Brahma, Kicos, Kuat) ein für  Brasilien typisches limonadeähnliches Erfrischungsgetränk hergestellt, welches  homonym als Guaraná bezeichnet wird. Verbreitung finden auch  Schokolade,  Kräuter- und  Früchtetees,  Kaugummi,  Energy-Drinks sowie  Gleitgels mit Guaranáanteil. Die Substanz ist aber auch separat als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Der Anteil der Gerbstoffe liegt bei etwa 25 Prozent, was die Wirkung des enthaltenen Coffeins verzögert und verlängert. Die Produkte werden als „Wachmacher" und „Energiespender" beworben. Außerdem gelten Guaraná-Produkte in Fitnesskreisen und bei  Bodybuildern als leistungsfördernd. Guaraná hat einen äußerst herben bis sehr bitteren Geschmack, weshalb es in der Regel nicht pur konsumiert, sondern verschiedenen Lebensmitteln, wie den zuvor genannten, zugesetzt wird. Die Samen von Paullinia cupana var. sorbilis werden pulverisiert und mit Cassava-Mehl gemischt. Daraus stellt man die sogenannte „pasta guarana" her, die nach Belieben in heißem oder kaltem Wasser gelöst wird. Der Coffein-Gehalt der „pasta guarana" beträgt 3 bis 6%, der Tannin-Gehalt 2 bis 3%. Das Getränk ist adstringierend. Das bitter schmeckende Guarana-Pulver, das aus den Guarana-Samen gewonnen wird, kann man als Getränk, in Jogurt eingerührt oder als Nahrungsergänzungsmittel aus dem Handel einnehmen. Im Handel erhält man Guarana-Kapseln, Guarana-Tabletten, aber auch Kaugummi, Süßigkeiten und Fitnessdrinks. Im Allgemeinen ist Guarana besser verträglich als Kaffee, weil die darin enthaltenen Gerbstoffe die Aufnahme des Koffeins verlangsamen und somit abmildern. Durch Guarana wird man nicht nur wacher, sondern im Allgemeinen auch konzentrierter und leistungsfähiger, sowohl körperlich als auch geistig. Daher wird Guarana gerne von Menschen im Lernstress oder in Prüfungssituationen verwendet, aber auch bei starker sportlicher Beanspruchung. Man sollte jedoch darauf achten, dass man sich unter Guarana-Wirkung nicht überfordert und anschließend erschöpft zusammenbricht. Das gilt für alle stark anregenden Substanzen. Durch Guarana-Anwendung werden auch Hunger- und Durstgefühle gedämpft. Der verminderte Hunger kann in manchen Fällen dabei helfen, leichter abzunehmen. Der verminderte Durst ist jedoch potentiell gefährlich, weil man dadurch zur Austrocknung neigt, was vor allem bei starken sportlichen Leistungen oder in der Sommerhitze zur bedrohlichen Dehydrierung führen kann. Man sollte bei Guarana-Nutzung also unbedingt darauf achten, ausreichend zu trinken. Wegen der starken Wirkung von Guarana, sollte man täglich nicht mehr als drei bis fünf Gramm des Guarana-Pulvers zu sich nehmen. Die normale Tagesdosis liegt zwischen ein und zwei Gramm.

Nebenwirkungen

Als natürliche Folge der Wirkung des Guaranas kann es auch zu Nebenwirkungen kommen, beispielsweise zu Schlafstörungen, Reizbarkeit, Herzrasen oder Kopfschmerzen. Diese Nebenwirkungen treten vor allem dann auf, wenn man sehr viel Guarana zu sich nimmt. Bei längerem, regelmäßigen Gebrauch kann es zu Entzugserscheinungen kommen, wenn man das Guarana absetzt. Dieses Phänomen entspricht den Problemen, die ein starker Kaffeetrinker haben kann, wenn er aufhört, Kaffee zu trinken.
Gegenanzeigen
Für Menschen mit Bluthochdruck ist Guarana nicht geeignet. Ebenso für Menschen mit chronischen Kopfschmerzen. Auch Schwangere und stillende Mütter sollten auf Guarana verzichten.

Geschichte
Im Amazonasbecken, der Heimat des Guaranas, werden die zermahlenen Samen seit Jahrhunderten verwendet. Dort wird das Guarana-Pulver meistens als Paste zubereitet oder als gesüßtes Getränk getrunken. In Brasilien gibt es mehrere handelsübliche Erfrischungsgetränke mit dem Namen Guaraná. Eine Guarana-Paste wird in der Herkunftsländern häufig mit Cassava-Mehl vermischt. Diese Paste wird dann in Wasser aufgelöst und getrunken. In Europa ist Guarana seit einigen Jahren wegen seiner belebenden Wirkung sehr beliebt. Man findet es in Energy-Drinks, in Süßigkeiten und Nahrungsergänzungsmitteln.

Pflanzenbeschreibung
Die immergrüne Guarana-Pflanze ist in Südamerika heimisch, vor allem im Amazonasgebiet. Angebaut wird sie inzwischen aber auch in anderen Ländern Südamerikas. Sie ist eine mehrjährige Rankpflanze, deren Stängel verholzen. Man kann sie auch als Liane bezeichnen. In ihrer Heimat wird Guarana bis zu 12 Meter hoch. Die Rinde der Guarana-Pflanze ist bräunlich und trägt in ihrer Jugend eine weiche Behaarung. Später wird sie jedoch kahl. Bei manchen Unterarten bilden sich Ranken, die aus den Blattachseln wachsen. Die meisten Guarana-Sorten kommen jedoch ohne Ranken aus. Die unpaarig gefiederten Blätter sind wechselständig und werden bis zu 35 Zentimeter lang. Ihre Form ist länglich oder eiförmig. Die weißlichen Blüten hängen in Trauben. Sie haben jeweils fünf Blütenblätter. Aus den Blüten entwickeln sich rote Kapselfrüchte, die 2 bis 3 cm groß sind. In der roten Kapsel befinden sich bis zu drei schwarz-grüne Samen, die am Ansatz weiß sind. Wenn die Frucht reif ist, öffnet sie sich und aus der roten Hülle schauen die dunklen Samen hervor. Diese Früchte mit dunklen Samen in der Mitte erinnern an Augen. Es gibt viele Legenden der Amazonasvölker, die davon handeln.
Erscheinungsbild und Rinde
Guaraná ist eine verholzende Pflanze; sie wächst als rankender Strauch oder  Liane, die an den tropischen Naturstandorten Wuchshöhen von bis zu 12 Meter erreichen kann. Die Rinde ist anfangs bräunlich weich behaart und verkahlt bald. Nur bei Paullinia cupana var. sorbilis sind Ranken vorhanden, sie stehen in den Blattachseln.
Blatt
Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind 20 bis 35 Zentimeter lang und in Blattstiel sowie Blatt-spreite gegliedert. Blattstiel und Blatt rhachis sind oben rinnenförmig, konvex und dazwischen etwas gestreift. Die ledrige, kahle, unpaarig gefiederte Blattspreite enthält fünf 10 bis 20 cm lange sowie 4,5 bis 9 cm breite Blattabschnitte. Die oberen Blattabschnitte sind länglich und die unteren eiförmig. Die Endfieder besitzt eine spitze oder fast keilförmige Basis und bei den Seitenfiedern ist sie gerundet bis mehr oder weniger stielförmig. Der Blattrand ist mehr oder weniger deutlich bis kaum erkennbar gezähnt. Die Nebenblätter sind 2 bis 3 Millimeter lang.
Blütenstand und Blüte
Guaraná ist einhäusig getrenntgeschlechtig. Jeweils wenige Blüten stehen in seiten-, endständigen oder an den Ranken initiierten, traubigen Blütenständen zusammen. Es kann ein Blütenstandsschaft vorhanden sein. Die Blütenstandsachse besitzt einen Durchmesser von etwa 2 mm. Die Tragblätter sind bei einer Länge von 1 bis 1,5 mm pfriemförmig. Die 4 bis 5 mm langen Blütenstiele sind unterhalb ihrer Mitte gegliedert. Die relativ kleinen, eingeschlechtigen  Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf freien  Kelchblätter sind fast häutig und etwa 3 mm lang. Die fünf weißen  Kronblätter sind bei einer Länge von etwa 5 mm länglich. Die acht  Staubblätterbestehen aus einem weich behaarten Staubfaden und kahlen Staubbeuteln. Es ist eine Art Nektardiskus an der Basis des Fruchtknotens vorhanden. Der kahle Fruchtknoten ist dreikammerig.
Frucht und Samen
Die bei Fruchtreife 6 bis 8 mm lang gestielte, septizide, 2 bis 3,5 cm lange, tief eingeschnittene, dreifächerige Kapselfrucht färbt sich bei Reife orangerot, öffnet sich teilweise und enthält nur ein bis drei Samen. Die etwa 12 mm langen, kahlen, schwarzen bis grünlichen Samen besitzen an ihrer Basis einen weißen Arillus. Die aufgesprungene Frucht mit ihrem Samen darin wirkt wie ein Auge, daran knüpfen sich Legenden der indigenen Völker.



JUDENKIRSCHE

Die Blasenkirschen, auch Judenkirschen genannt, sind eine Gattung aus der Familie der Nachtschattengewächse. Die meisten der etwa 75 bis 90 Arten sind auf dem amerikanischen Kontinent beheimatet, während in  Europa nur die  Lampionblume vorkommt. Auffallend sind vor allem die Früchte, die komplett von einem sich vergrößernden, laternenförmigen Blütenkelch umschlossen werden. Einige Arten der Gattung, beispielsweise die oft nur als Physalis bezeichnete Kapstachelbeere, werden als Obst- und Gemüsepflanzen angebaut, andere für Dekorationszwecke genutzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blasenschwäche, Nierenschwäche, Rheuma, blutreinigend, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Physalis alkekengi
Pflanzenfamilie:
Nachtschattengewächse = Solanaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte

Beschreibung

Vegetative Merkmale
Blasenkirschen sind einjährige oder (seltener) ausdauernde krautige Pflanzen, die aufrecht, niederliegend buschig oder in Ausnahmefällen schwach kriechend wachsen. Je nach Art werden die Pflanzen zwischen 0,2 und 0,6 m (selten 0,1 bis zu 0,7 m) groß. Die wahrscheinlich in allen Arten hohle Sprossachse verzweigt sich  sympodial. Einzelne Arten der Gattung weisen eine Behaarung an Blättern, Sprossachse und teilweise auch im Inneren der Blüte auf. Diese Behaarung variiert oftmals selbst innerhalb einer Art sehr stark. Die Trichome sind gerade oder gebogen, kurz oder lang, die Wuchsformen können einfach, gegabelt, verzweigt oder mit ein- oder vielzelligen Köpfen köpfchenförmig sein, in Ausnahmefällen kann die Basis der Trichome aus mehreren Zellen bestehen. Während beispielsweise P. alkekengi nahezu frostunempfindlich ist und auch harte Winter überdauert, gibt es andere Arten, die keinen Frost vertragen. Die mehrjährigen Vertreter bilden meist dicke, holzige Rübenwurzeln, häufiger sind in der Gattung jedoch mehr oder weniger horizontal wachsende, brutknospenbildende Wurzeln zu finden, die tief in der Erde verankert sind und in Zusammenballungen von  Rhizomen münden. Der gesamte unterirdische Teil der Pflanze kann sich über ein Gebiet mit einem Durchmesser von mehreren Metern ausdehnen. Die wechselständig oder nicht selten auch paarweise stehenden Laubblätter sind einfach gebaut, ganzrandig bis grob gezähnt oder gelappt, sie können elliptisch, eiförmig, langgestreckt eiförmig, spatelförmig oder selten auch linealisch sein. Sie sind meist relativ dünn, nur in Ausnahmefällen dick. Die Blattspitze ist abgestumpft, scharfspitzig oder zugespitzt. Die Blattbasis ist unsymmetrisch, spitz zulaufend und am Stiel herablaufend oder herzförmig. Die  Blattspreite hat eine Länge von 5 bis 11 cm (1,5 cm) und eine Breite von 4 bis 6 cm (1 cm). Der  Blattstiel ist 2–4 cm (0,7–6 cm) lang.
Blütenstände und Blüten
Die achselständigen Blüten stehen einzeln oder in Gruppen aus zwei bis sieben Blüten, meist sind sie herabhängend und stehen an 1,5–5 mm kurzen oder 11–35 mm (50 mm) langen Blütenstielen, die gelegentlich aus einem sehr kurzen Blütenstandsstiel entspringen. Der glockenförmige und  radiärsymmetrische Kelch besitzt fünf Kelchzipfel oder ist tiefer in fünf Teile geteilt, wobei die Trennung nie mehr als zwei Drittel der Länge des Kelches beträgt. Diese Teile sind dreieckig, halb eiförmig oder lang und linealisch geformt, 4–10 mm (2–14 mm) lang und meist an der Basis eingestülpt. Die Krone ist radiärsymmetrisch, radförmig bis glockig-radförmig, in Ausnahmefällen auch urnenförmig. Der Durchmesser beträgt 10–20 mm (5–35 mm). Der Kronsaum ist meist gelb, selten auch weiß, in Ausnahmefällen lila bis violett. Die Krone ist einfarbig oder mit fünf violetten, violett-braunen oder grünlichen Punkten versehen, diese sind unauffällig, zusammenfließend oder aus mehreren kleineren Punkten bestehend. Der Rand ist mit fünf kurzen Zähnen, Zipfeln oder Lappen oder fünf längeren Abschnitten versehen, die weniger als die Hälfte der Länge der Krone ausmachen. Im Inneren der Kronröhre befindet sich meist ein Ring aus Trichomen, der unterschiedliche Gestalt und Ausmaße haben kann. Er ist durchgehend oder ist unterbrochen, so dass die einzelnen Sektoren alternierend zu den Staubblättern stehen. Die fünf  Staubblätter sind 1,5–3,5 mm (0,75–4,6 mm) lang und innerhalb einer Blüte gleich lang oder nur leicht unterschiedlich lang. Sie sind gelb oder selten blau. Die  Staubfäden sind mit einer verbreiterten Basis am unteren Rand der Krone verwachsen und an der Basis oder der Rückseite der Basis der  Staubbeutel fixiert. Die Theken der Staubbeutel stehen nur in einem kleinen zur Blütenmitte ge-richteten Bereich frei voneinander, das Verbindungsgewebe zwischen den Theken ist breit. Die Staubfäden sind meist genauso lang oder länger als die Staubbeutel, nur selten auch kürzer, sie sind unbehaart oder mit nur wenigen Trichomen besetzt. Die  Pollenkörner sind trizonocolpat (die drei Keimfalten liegen am Pollenäquator) und haben einen Durchmesser von 25 bis 29 µm, womit sie zu den mittelgroßen Pollenkörnern gehören. Die Pollenkornwand ist glatt, netzartig, mit einzelnen freien Stacheln besetzt oder rau. Der Fruchtknoten ist zweifächrig, der  Griffel ist fast mittelständig und hohl, die Narbe ist kurz sattelförmig oder köpfchenförmig-eingedrückt, feucht, die fertile Fläche ist mit einzelligen flachen bis mittelgroßen Papillen besetzt. Um den Fruchtknoten befinden sich ringförmige  Nektarien.
Früchte und Samen
Nach der Befruchtung der Blüte werden zunächst die Kronblätter abgeworfen. Anschließend vergrößern sich die fünf Kelchblätter mit zunehmender Fruchtreife, so dass sie sich fast schließen und einen laternenförmigen Kelch um die sich entwickelnde Beere bilden. Bei Reife verfärbt sich diese Hülle gelblich bis kräftig orange. Die vergrößerten Kelchblätter haben eine Länge von 6 bis 15 mm (4–25 mm). Die  Beere selbst ist kugelig bis leicht abgeplattet, 4–7 oder 10–16 mm (20 mm) groß. Je nach Art sind die reifen Früchte grün bis gelb oder mandarinfarben, teilweise sind sie auch rot oder violett überzogen. Sie beinhalten eine große Anzahl (100 bis 180, in einigen Arten aber auch nur 5 bis 16) an kleinen, linsenförmigen, hell gelb-braunen Samen. Diese haben eine Größe von 1,5 bis 2,4 mm (1,2–2,8 mm) und sind von parenchymatischen Zellen umgeben, deren Ursprung die Plazenta und das Perikarp sind. Die Oberfläche der Samen ist netzartig, wabenartig oder faltig-warzig. Der Embryo ist gedreht oder fast gedreht, die Keimblätter kürzer als der restliche Embryo,  Endosperm ist reichlich vorhanden.



BACHBLÜTEN
Man fühlt sich kopflastig (17 Hornbeam)
- Diese Menschen fühlen sich sehr kopflastig
- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen Sie sich kaum mehr kopflastig

BACHBLÜTEN
Ich fühle mich überarbeitet (18 Impatiens)
- Diese Menschen fühlen sich überarbeitet
- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen sich nicht mehr überarbeitet


ERNÄHRUNG
Leberglykogen versus Muskelglykogen
Das Leberglykogen sorgt für eine konstante Blutzuckerkonzentration und ist somit für kognitive Leistungen wie Konzentration und Koordinaten Voraussetzung. Erythrozyten (rote Blutkörperchen) und das Nierenmark sind von der permanenten Versorgung mit Glucose abhängig. Ist diese nicht gegeben, beispielsweise durch den intensiven Verbrauch an Reserven, kommt es zwangsläufig zu einer Unterzuckerung. Dieser äußert sich in Zittern, Schweissausbrüchen, Schwächeanfällen, bei schweren Fällen bis hin zur Bewusstlosigkeit.
Das Muskelglykogen kann entgegen dem Leberglykogen nur in der Muskelzelle selbst verwertet werden. Bei den Energiebereitstellungsprozessen wurde bereits festgestellt, dass auch Glykogen dem Körper nur begrenzt zur Verfügung steht.


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