Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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29.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 25.12.17-31.12.17


WIESENKLEE     

Der Wiesenklee, auch Rotklee genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Klee in der Unterfamilie der  Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Husten, Leberbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Mundschleimhautentzündungen, Wunden, Zahnfleischentzündungen, blutreinigend
wissenschaftlicher Name:
Trifolium pratense
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Sammelzeit:
Mai bis September

Verwendung
Der Wiesenklee ist eine eiweißreiche Futterpflanze und wird in Deutschland seit dem 11. Jahrhundert angebaut, Kleekulturen waren aber erst nach 1750 verbreitet. Durch die Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien (Knöllchenbakterien) ist er als Bodenverbesserer und als Vorfrucht für andere Kulturpflanzen sehr gut geeignet; für die Imkerei wurden Sorten mit kürzerer Kronröhre herausgezüchtet. Gemischt mit anderen Kleesorten und Gräsern wird er als Kleegras zur Gründüngung und als Alternative zu Mais in Biogasanlagen verwendet.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Wiesenklee ist eine ein- bis zweijährige oder überwinternd grüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 80 Zentimeter erreicht. Der aufrechte oder aufsteigende  Stängel ist kahl bis dicht angedrückt behaart. Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 1,8 bis 8,6 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist dreiteilig gefiedert, auch gefingert genannt. Die beiderseits fein behaarten Blättchen sind bei einer Länge von 18 bis 60 Millimeter sowie einer Breite von 8 bis 35 Millimeter eiförmig bis elliptisch mit rundlichen Grund und im oberen Bereich länglich; sie weisen einen helleren Fleck in der Mitte auf. Der Rand der Blättchen ist glatt. Die eiförmigen bis lanzettlichen Nebenblätter sind mit dem Blattstiel verwachsen, der freie Teil ist grannenartig, viel kürzer als der verwachsene untere Teil und kahl oder behaart.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von April/Mai bis Oktober. Es werden vielblütige, kugelige bis eiförmige ährige  Blütenstände gebildet, die eine Länge von 1 bis 2 Zentimetern und einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern aufweisen. Der Blütenstand ist meist von den obersten Stängelblättern umhüllt. Die zwittrigen  Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf  Kelchblätter sind verwachsen. Die zehnnervige Kelchröhre ist nur wenig behaart. Die ungleichen Kelchzähne sind gewimpert. Einzelne der fünf roten  Kronblätter sind verwachsen. Die Krone besitzt die typische Form einer Schmetterlingsblüte und ist 10 bis 18 Millimeter lang. Das einzelne  Fruchtblatt ist oberständig. Die Hülsenfrucht ist 1,5 bis 4 Millimeter lang und bis zu 1 Millimeter breit und enthält ein bis zwei Samen.




ZITWERWURZEL  

Die Zitwerwurzel ist eine Verwandte des Ingwers und ist in den tropischen Regenwäldern Südasiens heimisch. Dort wird sie auch gerne als Gewürz und Heilmittel verwendet. Nach Europa kam die Zitwerwurzel erstmalig im sechsten Jahrhundert durch die Araber. Eine Zeitlang war sie hier sehr beliebt, doch inzwischen ist der Ingwer populärer. Man kann die Zitwerwurzel vorwiegend zur Stärkung der Verdauung anwenden.
Die Zitwerwurzel, Zitwer oder Weiße Curcuma ist eine Pflanzenart aus der Gattung Curcuma in der Familie der Ingwergewächse. Die aus Indien stammende Safranwurzart wird vor allem in Ostasien als Heilpflanze verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, krampflösend, Gallenschwäche, Leberschwäche, Magensaft fördernd, Blähungen, Koliken, Herzschwäche, Gegengift
wissenschaftlicher Name: Curcuma zedoaria
englischer Name: Zedoary
volkstümliche Namen: Giftheil, Zitwer
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Zingiberene, Ätherisches Öl, Alpha-Pinene, Curcumin, Harz, Sesquiterpene, Schleim

Anwendung
Aus der Pflanze wird eine Droge gewonnen. Die Droge, „Zedoariae Rhizoma“, besteht aus den getrockneten Rhizomwurzeln der Pflanze. Sie ähnelt der Kurkuma sehr und wird als Magen-Galle- und Lebermittel verwendet. Bis heute wird der unterirdische Teil der Pflanze in China als 莪朮 / 莪术 (é zhú) und in Japan unter dem Namen ガジュツ (gajutsu) als Arzneibenutzt; in Deutschland wurde die Zitwerwurzel als Rhizoma Zedoariae 1926 ins DAB 6 als pflanzliches Arzneimittel aufgenommen. Eine Überprüfung durch die Expertenkommission für pflanzliche Arzneimittel des deutschen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte kam 1988 zu dem Ergebnis, dass eine Heilwirkung nicht wissenschaftlich ausreichend begründet sei; sie wurde deshalb als Negativmonographie in das DAB 10 ab 1991 nicht mehr aufgenommen. Dagegen ist die ebenfalls zum Pflanzengenus Curcuma Linn. gehörende Curcuma longa L. und Curcuma xanthorrhiza Roxb., seit 1930 bzw. 1978 im Deutschen Arzneibuch enthalten. Das ätherische Öl wird bei der Parfum- und besonders in der Likörherstellung verwendet. Als Gewürz ist Zitwerwurzel heute jedoch nicht mehr bedeutsam: In Indien wird sie gelegentlich zum Einlegen von würzigen Pickles (Gemüse und Obst) und insbesondere in Indonesien auch für Currypasten verwendet. In Thailand werden die jungen Rhizome als sehr geschmackvolles Gemüse gegessen.
Verwechslungsgefahr: Die als Zitwerblüte bezeichnete Droge stammt nicht von Curcuma zedoaria, sondern vom Wurmsamen, einem giftigen russischen Beifußgewächs. Sie wurde früher in der Volksmedizin auch als Wurmmittel verwendet. Aus dieser Droge wird der wurmtötende Stoff Santonin gewonnen und in der evidenzbasierten Medizin als Wurmmittel angewandt. Aufgrund ihrer Giftigkeit sollte sie nur in Fertigpräparaten oder äußerlich angewendet werden. Im Mittelalter wurde der Zitwer„wurzelstock“ auch mit dem sogenannten „Deutschen Zitwer“ verfälscht.
Achtung! Verwechslungsmöglichkeit
Der Name "Zitwer" wird auf deutsch für zwei ganz verschiedene Pflanzen verwendet.
Die giftige Zitwerblüte
Die asiatische Zitwerwurzel (hier beschrieben)
Außerdem wird manchmal der Kalmus "deutscher Zitwer" genannt.
Die Zitwerwurzel schmeckt ähnlich wie Ingwer, aber mit einem bitteren Nachgeschmack. Sie wird vorwiegend als Gewürz verwendet. In Indonesien wird sie als Gewürzpulver oder in Currys verwenden. In Indien eher als Pickels eingelegt oder frisch. Man kann die Zitwerwurzel jedoch auch als Heilpflanze verwenden, denn sie hat eine ausgeprägt stärkende Wirkung auf die Verdauungsorgane. Sie wurde Wöchnerinnen auch zur Stärkung nach der Geburt gegeben. Angeblich soll die Zitwerwurzel als Gegengift wirken. Man kann die Zitwerwurzel als Tee oder in Teemischungen trinken. Dazu übergießt man 1TL des getrockneten Wurzelstocks mit kochendem Wasser und lässt den Tee 15 Minuten ziehen. Alternativ kann kann eine Tinktur mit der Zitwerwurzel ansetzen. Davon nimmt man drei mal täglich 10-50 Tropfen.

Pflanzenbeschreibung
Die Zitwerwurzel ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Die duftende Pflanze bildet oberirdische Blattsprosse, die Wuchshöhen von bis 1 Meter erreichen. Es werden unterirdische, große und mehrmals verzweigte Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet. Das essbare Rhizom („Wurzelstock“) ist im Inneren weiß und duftet ähnlich wie Ingwer oder Mango; es hat einen sehr bitteren Nachgeschmack. Der Blütenstand trägt rote und grüne Hochblätter und gelbe Blüten. Die Zitwerwurzel ist ein Verwandter des Ingwers und der Kurkuma. Sie ist in Asien heimisch und wächst in tropischen und subtropischen Regenwald-Regionen. Der Wurzelstock der Zitwerwurzel ist groß und verzweigt. Die Blätter können bis zu einen Meter lang werden. Die Blüten sind gelb-rot. Die ganze Pflanze duftet stark.


BACHBLÜTEN
Wenn man sieht, wie etwas gerade noch gut gegangen ist, stellt man sich vor, was alles Schlimmes hätte passieren können (25 Red Chestnut)
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Diese Menschen sehen, wie etwas sich noch zum guten gewendet hat und im selben Moment stellen sie sich vor, was alles hätte passieren können
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen bei dem gut ausgegangen beruhen lassen und stellen sich nichts schlimmes vor


BACHBLÜTEN
Innerlich aufgedreht, immer im Einsatz (31 Vervain)
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Diese Menschen sind immer in Einsatz und sind innerlich sehr aufgedreht
-
Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen herunterfahren, sind nicht mehr ständig im
 Einsatz und sind auch innerlich nicht mehr so aufgedreht


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