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Farn
Die Farne sind eine Gruppe von Gefäßsporenpflanzen, die die Schwestergruppe der Samenpflanzen bilden. Die Farne umfassen alle Gefäßsporenpflanzen exklusive der Bärlapppflanzen. Somit zählen zu ihnen die Schachtelhalme, die Gabelblattgewächse, die Natternzungengewächse, die Marattiaceae und die Echten Farne. Sie werden häufig als Monilophyten bezeichnet, die Bezeichnungen Monilophyta oder Moniloformopses sind jedoch keine gültigen Taxon-Bezeichnungen. Es gibt weltweit rund 12.000 Arten, die meisten davon in den immerfeuchten Tropen. In Europa sind etwa 171 Arten, in Mitteleuropa etwa 101 Arten beheimatet.
Farn ist eine der ältesten Pflanzen der Erde. In Urzeiten (Karbon: Vor ca. 350 Mill. Jahren) wurde der Farn so groß, wie heutzutage die Bäume. In schattigen Ecken "entrollt" er sich im Frühjahr spiralig und gibt dann mit seinen großen fiedrigen Blättern dem Wald bzw. der Schattenstelle den typischen Flair. Früher wurde der Farn als heilige Pflanze für allerlei magische Zwecke eingesetzt. In der Medizin ist sein bekanntestes Einsatzgebiet die Vertreibung von Würmern. Da der Farn leicht giftig ist, sollte man jedoch von Selbstversuchen mit selbstzubereiteten Mitteln Abstand nehmen. Äußerlich angewendet ist der Farn ungiftig und wird als Tinktur gerne bei Rheuma, Krämpfen und anderen Schmerzen eingesetzt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Würmer (Achtung giftig!), Äußerlich (z.B. als Tinktur aus der Wurzel): Rheuma, Gicht, Nervenschmerzen, Wadenkrämpfe, Krampfadern, krampfhafte Kopfschmerzen, Äußerlich (z.B. als Kissen mit Blättern): Rheuma, Gicht
wissenschaftlicher Name: Aspidium filix-mas
Pflanzenfamilie: Wurmfarngewächse = Dryopteridaceae
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel für Tinktur, Blätter für Kissen
Inhaltsstoffe: Filmaron, Filicin, Phloroglucin, ätherische Öle
Sammelzeit: Blätter: Hochsommer, Wurzel: Spätsommer
 
Merkmale
Die Farne besitzen alle Merkmale der Gefäßsporenpflanzen. Sie haben eine besondere Form der Gefäßbündel: Das Protoxylem ist auf bestimmte Lappen des Xylemstrangs beschränkt. Daher kommt auch der Name Monilophyta: Lateinisch moniliformis bedeutet „halsbandförmig“.

Galläpfel
Der rundliche Gallapfel, auch Eichengalle und Eichengallapfel genannt, ist eine Pflanzengalle, die im Herbst an der Unterseite von Eichenblättern, insbesondere von Quercus infectoria Olivier, vorkommt. Er entsteht durch abgelegte befruchtete Eier der Gemeinen Eichengallwespe. Im Inneren des Gallapfels befindet sich eine Larve, aus der im Herbst dann das immer weibliche Insekt ausschlüpft, welches je ein unbefruchtetes Ei in den Vegetationskegel der Eichenknospe legt. Dieses überwintert dort und bildet ab dem Frühling Knospengallen, aus denen dann im Juni sowohl Männchen als auch Weibchen der Eichengallwespe schlüpfen. Die befruchteten Weibchen legen dann wieder Eier mit Hilfe des Legestachels in eine Blattader des Eichenblattes ab. Durch eine Abwehrreaktion der Eiche entsteht um die Legestelle die krankhafte Wu-cherung, die aufgrund der Kugelform Gallapfel genannt wird.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Durchfall, Frostbeulen, Mundschleimhautentzündung, Rachementzündung
wissenschaftlicher Name: Gallae
Verwendete Pflanzenteile: Zellwucherungen der Galleiche
 
Gewerbliche Nutzung
Der Gallapfel enthält unter anderem 55–65 % Gallusgerbsäure und Gallussäure. Der Absudvon grob gemahlenen Galläpfeln liefert mit Eisensalzen tiefdunkle Verbindungen, die als schwarze Tinte, genannt Eisengallustinte, heute noch bei der Unterzeichnung von Staatsverträgen verwendet wird, aber auch als Gerbstoff für das Gerben von Leder verwendet wurde. Auf den ehemaligen Standort einer auf die Verarbeitung von Galläpfeln spezialisierten Mühle weist der Name des Kaiserslauterer Stadtteils Galappmühle hin. Neben dem Gallapfel gibt es noch Wucherungen an Eichen, die ebenfalls durch die Eiablage der Gallwespe ausgelöst werden, die nicht kugelförmig sind, nur 25–28 % Gerbstoffe enthalten, Knopper (plural: Knoppern) genannt werden und auch gewerblich genutzt und als Rohstoff gehandelt wurden.

Bachblüten
Man ist diesem Gefühl ausgeliefert, solange, bis es plötzlich von selbst verschwindet, dann ist man wie aus einer Gefangenschaft befreit (Mustard)
-     Diese Menschen sind dem Gefühl ausgeliefert, so lange bis es plötzlich von selbst verschwindet, dann ist man wie aus einer Gefangenschaft befreit
-     Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Gefühl überwinden
Bachblüten
Man ignoriert seine natürlichen Ruhe-Impuls (Oak)
- Diese Menschen ignorieren ihren natürlichen Ruhe-Impuls
- Mit der dementsprechenden Bachblüte halten sie ihren natürlichen Ruhe-Impuls wieder ein
Täglich Milch und Milchprodukte, 1-2x in der Woche Fisch, Wurstwaren, sowie Eier in Maßen (Regel 4)
Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z.B. Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega 3 Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist Lieferant von Mineralstoffen und Vitaminen (B1, B6 und B12). Mehr als 300-600g Fleisch und Wurst pro Woche sollten es nicht sein. Bevorzugen sie fettarme Produkte, vor allem Fleischerzeugnissen und Milchprodukten.
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