Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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29.11.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 27.11.17-03.12.17

KOLOQUINTEN ttt

Die Koloquinte, auch Pomaquinte, Alhandal, Koloquintenkürbis, Bitterkürbis, Purgiergurke oder Teufelsapfel, ist eine giftige Pflanze aus der Familie der Kürbisgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Früher zur Desinfektion der Harnwege und Bronchien
wissenschaftlicher Name: Citrullus colocynthis
Verwendete Pflanzenteile:  Balsam

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Koloquinten nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.

Nutzung
Die Koloquinte wurde und wird als Medizinialpflanze angebaut, vor allem im Mittelmeergebiet, in Afrika und Indien. Verwendet wird das getrocknete Fruchtfleisch von unreifen, aber ausgewachsenen Früchten. Zu den Anwendungsgebieten in der Volksmedizin zählen Geschwüre, Asthma, Bronchitis, Gelbsucht, Dyspepsie, Verstopfung, Anämie, aber auch Tumoren, Wassersucht, Probleme mit dem Harnablassen, Rheumatismus und Schlangenbisse. Die seit der assyrischen Zeit kultivierte Pflanze wurde ebenfalls im alten Rom zur Bekämpfung von Nagetieren verwendet. Die medizinische Nutzung ist bereits im Papyrus Ebers (1600 v.Chr.) beschrieben. Insbesondere bei Erkrankungen des Bauches ist die Anwendung beschrieben. Chr.) gehabt. Salomo ließ gegossene Abbilder der (höchstwahrscheinlich) Koloquinte als Dekoration am Rand um sein Wasserbecken herum anbringen (vgl. in der Bibel 1 Kön 7,23–24 ELB). Darüber hinaus werden die nichtbitteren Samen gegessen und in Afrika das aus ihnen gewonnene Öl zum Kochen verwendet. Auch zur Behandlung des Aussatzes galt das Koloquintenmark als geeignet. Die unerwünschten Wirkungen der Koloquinte waren bereits früh bekannt und wurden im 16. Jahrhundert von dem Wormser Stadtarzt Philipp Begardi deutlich beschrieben: „Coloquint ist eyn boeß gifftige artznei, letziget den magen und die leber, betrübet die andern inwendigen glider auch, zerreißt die adern, schabt die daerm, bringt das krimmen, den bluotfluß, und laem in glidern“.
Wirkstoffe
Die Wirkung der Koloquinte beruht auf ihrem Gehalt an Cucurbitacinen, Triterpene mit bitterem Geschmack, der bis zu drei Prozent beträgt. Die Cucurbitacine, bei dieser Pflanze B, E und J, liegen in freier und in glykosidischer Form vor. Die Wirkung beruht dabei auf den freien Cucurbitacinen. Der Gehalt im Fruchtfleisch beträgt 0,22 %, in den Samen 0,18 %, im Stängel 0,17 % und in den Blättern 0,15 %.
Symptomatik
Die Einnahme kann zu Reizung der Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt und blutigen Durchfällen führen. Nierenschäden und eine abortive Wirkung sind möglich. Die Cucurbitacine wirken zytotoxisch und antimitotisch. Die Wirkstoffe gehen in Harn und Muttermilch über und können bei Schwangeren zum Abort führen. Weitere Vergiftungserscheinungen sind Geschwüre, Wanddurchbrüche, Peritonitis, Blutungen der Niere und Harnblasenschleimhaut-Entzündungen. Oft treten Hyperämie im Gehirn, Delirien und Kollaps auf. Der Tod tritt infolge eines Atemstillstandes ein. In der Homöopathie wird die Pflanze bei Durchfall, Darmkatarrh und chronischem Darmkatarrh angewendet. Verwechselungen der Koloquinte mit Wassermelonen oder Zucchini führten mitunter zu Vergiftungen. Hierbei wurden auch Vergiftungen bei Tieren beobachtet, die die Früchte verzehrten. Die Einnahme von 3 g C. colocynthis ist tödlich. Nach einer Exposition der Haut mit den Wirkstoffen kann es zu einer Blasenbildung kommen.
Pharmakologie
Die Cucurbitacine hemmen die mitotische Zellteilung und wirken daher cytotoxisch.
Erste Hilfe und klinische Therapie
Als erste Hilfe erfolgt die Gabe von Aktivkohle und Natriumsulfat sowie die anschließende Verabreichung von viel Flüssigkeit. In der Klinik erfolgt nach einer Überdosierung in der Regel eine Magenspülung, beispielsweise mit 0,1% Kaliumpermanganatlösung.

Merkmale
Die Koloquinte ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit Knollen. Sie wächst niederliegend oder kletternd, wird 10 Zentimeter hoch und kann einen Durchmesser von zwei Meter überwachsen. Die Blätter sind gestielt und drei bis neun Zentimeter lang und ebenso breit. Sie sind handförmig drei- bis fünffach gelappt, haben einen herzförmigen Blattgrund. Die Spreite ist beidseitig behaart. Die Ranken sind einfach oder verzweigt. Die Blüten stehen einzeln meist in Blattachseln. Sie sind meist gelb. Der Fruchtknoten enthält 20-50 Samenanlagen. Der einfache Griffel trägt eine dreilappige Narbe. Blütezeit ist im Mittelmeergebiet Mai bis September. Die Frucht ist eine fleischige, grüne, weiße oder gelbe Panzerbeere von 25 bis 70 (selten 120) Millimeter Länge und 25 bis 80 (selten 120) Millimeter Breite.



MUSKATNUSS t

Wenn man an die Muskatnuss denkt, denkt man meistens auch gleich an Kartoffelbrei oder cremige, weiße Saucen, denn die Muskatnuss ist ein beliebtes Küchengewürz. Früher war die Muskatnuss so unglaublich kostbar, dass sogar Kriege darum geführt wurden. Heutzutage erhält man das exotische Gewürz relativ preiswert in jedem Supermarkt. Dass die Muskatnuss auch Heilwirkungen hat, ist hierzulande fast in Vergessenheit geraten. In Asien ist die Muskatnuss jedoch eine wichtige Heilpflanze zur Stärkung von Nerven und Verdauung. In Europa wurde die Muskatnuss im Mittelalter als Heilpflanze sehr geschätzt.
Der Muskatnussbaum ist eine Pflanzenart aus der Familie der Muskatnussgewächse. Sein Samen, die Muskatnuss, und deren Samenmantel Macis werden als Gewürze verwendet. Das Wort ist eine Entlehnung aus französisch noix muscat das seinerseits von mittellateinisch nux muscata stammt und so viel wie „nach Moschus duftende Nuss“ bedeutet.

Steckbrief
Heilwirkung: Nicht überdosieren! adstringierend, anregend, antibakteriell, beruhigend, krampflösend, Blähungen, Magenschwäche, Magenkrämpfe, Durchfall, Leberschwäche, Gallenschwäche, Kater, Rheuma, Gicht, Herzschwäche, Gedächtnisschwäche, Schlaflosigkeit, Menstruationsfördernd, Ekzeme, Flechten, Herpes
wissenschaftlicher Name: Myristica fragrans
englischer Name: Nutmeg
volkstümliche Namen: Muskat, Muskatblüte, Macis
Verwendete Pflanzenteile: Samen, Samenmantel, ätherisches Öl
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Myristicin, Safrol, Elemicin, Harz, fettes Öl, Lignane, Lycopen, Terpen, Pinen, Eugenol

Anwendung
Von der Muskatpflanze wird der Samen als Muskatnuss und der Samenmantel als Muskatblüte verwendet. Die Muskatnuss ist erheblich verbreiteter und intensiver als die Muskatblüte. In erster Linie wird die Muskatnuss als Küchengewürz verwendet, ihr Einsatz als Heilpflanze ist heutzutage weniger bekannt. Muskatnuss wird hauptsächlich als Gewürz oder Oleoresin, aber auch als Rauschmittel verwendet. In der Volksmedizin gilt sie als Aphrodisiakum und als Hypnotikum.
Verwendung in der Küche
In der Küche wird normalerweise frisch geriebene Muskatnuss verwendet, da ihr Aroma leicht flüchtig ist. Das Gewürz wird in Kartoffelgerichten, Suppen und Eintöpfen, in Feingebäck und häufig auch in Fleischgerichten wie Frikadellen und Schweinebraten verwendet. Es eignet sich auch als Gewürz für Spinat, Blumenkohl, Rosenkohl, Kohlrabi, Rotkohl, Erbsen und Karotten sowie Pastinaken. Aus dem gelb-orangen Fruchtfleisch wird Muskatnussgelee und Muskatnusssirup gekocht, der zu Pfannkuchen gegessen oder für Cocktails verwendet wird. Muskatöl spielt eine wichtige Rolle in der Lebensmittelindustrie. Gegenüber der Verwendung gemahlener Muskatnüsse bietet das Öl verschiedene Vorteile: Es ist wegen der standardisierten Würzkraft besser dosierbar und auch besser haltbar; außerdem birgt es keine Risiken wegen möglicher Aflatoxinkontamination. Es wird als natürliches Geschmacksmittel in Backwaren, Sirupen, Getränken sowie Süßigkeiten verwendet und ist Bestandteil der oft unter dem Namen Muskatnusswürzer im Handel angebotenen Gewürzaromazubereitungen (meist auf Basis von Weizenkleie).
Verwendung in der traditionellen Heilkunde
Muskatnuss wird traditionell zur Konservierung (Haltbarmachung) von Speisen verwendet, sie besitzt hier antiseptische und desinfizierende Wirkung. In der traditionellen indischen Medizin des Ayurveda wird sie gegen Durchfallerkrankungen eingesetzt. Die Wirkung wurde in pharmakologischen Studien bestätigt. Außerdem wirkt sie als mildes Analgetikum. Die antimikrobielle Wirkung kann für Infektionskrankheiten sowohl bei innerer wie bei äußerlicher Anwendung hilfreich sein. In der indischen Unanimedizin wird Muskatnuss gegen männliche Potenzstörungen verabreicht.
Verwendung als Rauschdroge
Die Rauschwirkung der Muskatnuss wurde erstmals 1829 von Jan Evangelista Purkyně beschrieben. In den üblicherweise als Gewürz genutzten Mengen ruft die Nuss keine erkennbaren Rauschwirkungen hervor; hierfür sind wesentlich höhere Dosen erforderlich. Die Einnahme der Muskatnuss erfolgt in der Regel oral, sehr selten wird sie verbrannt und inhaliert. Aufgrund des in solchen Mengen brechreizerregenden Aromas und der unvorhersehbaren Wirkungen hat sich die Muskatnuss als Droge nicht etablieren können. Die berauschende Wirkung der Muskatnuss rührt vor allem von dem im ätherischen Öl enthaltenen Myristicin her. Es wurde lange angenommen, dass diese Stoffe im Körper zu Amphetaminderivaten verstoffwechselt werden, die für die Wirkung verantwortlich seien, nach neueren Untersuchungen, bei denen keine solchen Substanzen im Urin nachgewiesen werden konnten, gilt eine direkte Wirkung als wahrscheinlicher. Anhand der Struktur wird über eine Wirkungsweise als Monoaminooxidasehemmer spekuliert. Die Angaben zur Wirkung beruhen vor allem auf anekdotischen Berichten, es wird, ohne klare Datenbasis, über Experimente in der Hippie- und Studentenkultur der 1960er und 1970er Jahre berichtet, außerdem gibt es Fälle einer Nutzung als relativ billige und leicht beschaffbare Ersatzdroge bei Personen ohne Zugang zu potenteren Psychopharmaka. Da, neben der erwünschten Wirkung, zahlreiche unangenehme Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerz und Durchfall auftreten, und auch unerwünschte psychische Wirkungen wie Bedrohungs- und Angstzustände nicht selten sind blieb die Verwendung gering. Auch in der Muskatblüte (Macis) kommen halluzinogene Stoffe vor.
Sonstige Anwendungen
Ätherisches Muskatöl wird als Aromastoff in Zahnpasten und als Geschmackskorrigens in Medikamenten genutzt. In der Parfümerie wird es oft herb-würzigen Männerparfümen zugesetzt. Muskatnussbutter kann nach Abtrennen des ätherischen Öls als Ersatz für Kakaobutter dienen oder gemeinsam mit anderen Fetten wie beispielsweise Baumwollsamenöl oder Kokosnussöl verwendet werden. Muskatnussbutter wird in Indien aus minderwertigen Samen gewonnen; man stellt daraus Kerzen, Zahnpasten, Seife und Parfum her.
Innerlich als Heilpflanze
Auch für die Anwendung in der Heilkunde wird die Muskatnuss vorwiegend als Gewürz in den Speisen angewendet, denn das ist die einfachste und wohlschmeckenste Form der Muskatnussanwendung. Am besten wird die Muskatnuss frisch gerieben und dem Essen sparsam als Gewürz beigegeben. Als regelmäßiger Bestandteil der Ernährung wird der Muskatnuss nachgesagt, dass sie das Verdauungssystem stärkt und das Herz kräftigen kann. Besonders der Darm soll durch die Muskatnuss besser arbeiten können. Die Darmwände sollen durchlässiger für die Nährstoffe werden. Außerdem entkrampft Muskatnuss bei Blähungen und wirkt gegen Infektionen mit Durchfall. Früher wurde Muskatnuss auch verwendet, um die geistige Leistungsfähigkeit zu verbessern. Dies war ein beliebter Einsatzzweck der Muskatnuss durch Hildegard von Bingen. Im Mittelalter sagte man der Muskatnuss sogar eine heilende Wirkung bei Pest nach. Da die Muskatnuss antibakteriell wirkt, kann solche eine Wirkung nicht einmal völlig ausgeschlossen werden. Auch die indische Heilmethode Ayurveda setzt die Muskatnuss zur Beruhigung des Nervensystems und zur Entkrampfung ein.
Muskatnuss in Milch
Man kann die geriebene Muskatnuss oder Muskatblüte in Milch oder Buttermilch aufkochen und trinken. Durch die Aufkochung in Milch lösen sich nicht nur die wasserlöslichen Stoffe, sondern auch die fettlöslichen ätherischen Öle. Solch eine Muskatmilch könnte man beispielsweise eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen trinken, um die Nerven zu beruhigen und besser schlafen zu können.
Äußerlich als Heilpflanze
In den Anbauländern wird die Muskatnuss unter anderem aufgrund ihrer antibakteriell wirkenden ätherischen Öle auch zur äußerlichen Behandlung eingesetzt. Mit Wasser zu einem Brei vermischt, soll frisch geriebene Muskatnuss bei entzündliche Hauterkrankungen helfen. Man kann auch das ätherische Öl der Muskatnuss in Öle und Cremes einarbeiten, um die Muskatnuss äußerlich anzuwenden.
Gewürz in der Küche
Als Küchengewürz hat die Muskatnuss ein unverwechselbares Aroma, das bei manchen Gerichten kaum wegzudenken ist und zu vielen anderen Gerichten überhaupt nicht passen würde. Wichtig ist, dass man die Muskatnuss immer sehr sparsam dosiert, denn das Aroma ist nicht nur einzigartig, sondern auch sehr intensiv. Wo es in kleinen Mengen das Aroma der Speisen wunderbar stärken kann, kann es in zu großen Mengen den Geschmack vollständig verderben. Muskat passt wunderbar zu Kartoffelgerichten, Kohlgerichten, vielen Cremesuppen und Saucen. In Kartoffelbrei oder weißer Sauce darf ein Hauch Muskatnuss kaum fehlen. Auch zu Hackfleischgerichten und fettem Fleisch passt das herbe Muskataroma. Bei Süßspeisen ist Muskat vor allem Bestandteil in Kleingebäck, als Teil von Lebkuchengewürzmischungen. Zusammen mit Zimt (45%) und etwas Gewürznelke (10%) gehört Muskatnuss (45%) beispielsweise in die beliebten Energiekekse der Hildegard von Bingen, auch Nervenkekse genannt. Diese Kekse werden im Original aus der Gewürzmischung, Semmelbrösel und etwas Wasser hergestellt. Um den Genuss zu vergrößern, werden diese Kekse heutzutage gerne als Mürbeteigkekse gebacken, ähnlich wie gewöhnliches Weihnachtsgebäck.
Achtung! Von der Muskatnuss sollte man nicht zu viel einnehmen, denn sonst könnte man Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Wahrnehmungsstörungen und Übelkeit bekommen. Schon 4g Muskatnuss können zu viel sein. Diese Menge erreicht man kaum als Gewürz von Mahlzeiten. Da die Inhaltsmenge der Wirkstoffe in den Muskatnüssen sehr unterschiedlich hoch ist, kann man einmal gemachte Erfahrungen mit der verträglichen Menge nicht auf zukünftige Nüsse übertragen. Für Schwangere ist die Muskatnuss nicht geeignet, weil sie menstruationsfördernd wirkt.

Pflanzenbeschreibung
Der Muskatnussbaum ist ursprünglich auf verschiedenen indonesischen Inseln heimisch gewesen. Schon lange wurde er jedoch in vielen Gegenden im Bereich des indischen Ozeans angebaut. Inzwischen wird er weltweit in tropischen Gebieten angebaut, beispielsweise in der Karibik und auf der Antilleninsel Grenada, wenn jedoch auch nirgendwo so intensiv wie in Indonesien. Der Baum wird bis zu 20 Meter hoch, bleibt aber auch häufig bei fünf Metern Höhe. Seine graugrüne Rinde ist glatt. Die elliptischen Blätter sind auf der Oberseite dunkelgrün. Zwischen März und Juli blüht der Muskatnussbaum mit gelblichen Blüten. Männliche und weibliche Blüten wachsen auf unterschiedlichen Bäumen. Nur die weiblichen Bäume tragen anschließend die aprikosenartigen Früchte. Außen sind die Früchte fleischig und aprikosengelb. Diese Frucht springt auf, wenn die Muskatnuss reif ist. Der Samen wird von einer rötlichen Hülle umgeben. Diese Hülle wird getrocknet als Muskatblüte angeboten, obwohl sie gar keine Blüte ist. Der innere Kern des Samens ist die Muskatnuss.
Bei Myristica fragrans handelt es sich um einen immergrünen Baum, der Wuchshöhen von 5 bis 18 Meter erreicht. Die Borke und die grünlichgraue bis olivfarbene Rinde älterer Zweige sind glatt, anfangs flaumig behaart. Die wechselständigen Laubblätter sind einfach und sechs bis zwölf Millimeter lang gestielt. Die fast ledrige, elliptische Blattspreite weist eine Größe von vier bis acht Zentimeter auf, ist oberseits dunkelgrün und unterseits heller. Myristica fragrans ist diözisch, d. h., es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Vier bis acht oder mehr männliche Blüten befinden sich im 2,5 bis 5 Zentimeter großen, kurz gestielten Blütenstand. Die 10 bis 15 Millimeter lang gestielten männlichen Blüten besitzen drei bis vier blassgelbe, 5 bis 7 Millimeter lange Blütenhüllblätter und neun bis zwölf Staubblätter. Eine bis wenige weibliche Blüten befinden sich in einem Blütenstand. Die acht bis zwölf Millimeter lang gestielten weiblichen Blüten besitzen sechsmal vier Millimeter große, blass-gelbe Blütenhüllblätter und einen Stempel mit extrem kurzen Griffel mit zwei winzigen Narben. Die Blütezeit reicht von März bis Juli. Auf Plantagen werden hauptsächlich weibliche Bäume kultiviert. An einem 10 bis 15 Millimeter langen Stiel befindet sich die bei Reife ockergelbe oder orangefarbene, birnenförmige bis fast kugelige Balgfrucht, sie ist beerenartig, springt aber auf. Die Frucht weist eine Länge von acht bis zehn Zentimeter und einen Durchmesser von 3,5 bis 5 Zentimeter auf. Die zwei- bis dreimal etwa zwei Zentimeter großen, rundlichen Samen sind von einem rötlichen, fleischigen, ölhaltigen Samenmantel (Arillus) umgeben. Der Kern des Samens, wie auch der Samenmantel, wird sowohl als Gewürz wie auch als Droge verwendet. In der Umgangssprache bezeichnet man den Samen als Muskatnuss oder Muskat und den Samenmantel als Muskatblüte oder Macis. Die kurzen, gekrausten Keimblätter (Kotyledonen) sind an ihrer Basis verwachsen.


BACHBLÜTEN
Ungerechtigkeiten können einen auf die Palme bringen (31 Vervain)
-
Diese Menschen gehen auf die Palme, wenn in der Welt oder in ihrer Umgebung Ungerechtigkeiten
 herrschen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Ungerechtigkeiten einfach links liegen lassen ohne
 dass sie auf die Palme hüpfen


BACHBLÜTEN
In dem Wunsch, anderen zu verkehren, überrollt man sie förmlich mit seiner Energie und ermüdet sie damit (31 Vervain)
-
Diese Menschen haben den Wunsch, mit andere zu verkehren, überrollen sie förmlich mit ihrer Energie
 und ermüden sie dadurch
- Mit der dementsprechenden Bachblüte könne diese Menschen sich zurücknehmen und überrollen ihre
 Mitmenschen nicht mehr


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