Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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29.10.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Oktober > 29.10.18-04.11.18


TULSI-BASILIKUM


Diese Art des Basilikums kommt aus Indien und wird dort verehrt. Der Name Tulsi kommt aus dem Sanskrit und bedeutet: "Die Unvergleichliche". Es ist bei den Hindus die heiligste aller Pflanzen. Bei uns sind die verschiedenen Basilikumarten mehr als Gewürz in er guten südlichen Küche bekannt und dienen zur Verdauungsförderung und als Salzersatz. Die Pflanze hat nicht nur viele Heilwirkungen sondern stärkt auch das Immunsystem. Tulsi-Basilikum kann ohne weiteres als Zimmerpflanze gehalten werden.
Indisches Basilikum, auch Tulsi bzw. Tulasi, Königsbasilikum oder Heiliges Basilikum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Basilikum innerhalb der Familie der Lippenblütler. Ihr natürliches Vorkommen ist im tropischen und subtropischen Asien sowie in Nord-Australien.


Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Abwehrschwäche

Heilwirkung: Pflanzenheilkunde: beruhigend, entspannend, immunsystemstärkend, verdauungsfördernd, Volksheilkunde: antiseptisch, beruhigend, blähtreibend, entspannend, immunsystemstärkend, krampflösend, schlaffördernd, verdauungsfördernd, wärmend, wurmtreibend  
Anwendungsbereiche: Pflanzenheilkunde: Tonikum, Immunsystem, Verdauung, Volksheilkunde: Angina, Antibiotika, Arthritis, Asthma, Bronchitis, Grippe, Hautkrankheiten, Heiserkeit, Insekten, Insektenstiche, Kehlkopfentzündung, Koliken, Kopfschmerzen, Krämpfe, Migräne, Mundschleimhautentzündung, Nebenhöhlenentzündung, Rheuma, Schmerzen, Stress, Tonikum, Überanstrengung, Unterleibsschmerzen wissenschaftlicher Name: Ocimum sanctum L., Ocimum tenuiflorum
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae englischer Name: Holy Basil
volkstümlicher Name: Heiliges Basilikum, Indisches Basilikum, Königsbasilikum, Tulassi, Tulsi, Tulsi-Basilikum
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Ganze Pflanze, Saft, Samen, Stängel
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Eugenol, Flavanoide, Gerbstoffe, Kaffeesäure, Kampfer, Methylchavicol, Pinen
Sammelzeit: April - November
Kontraindikation: Schwangerschaft, Stillzeit, Kleinkinder
Nebenwirkungen: Müdigkeit, bei Langzeitgebrauch vermutlich krebsfördernd


Anwendung Tee

1TL getrocknetes Kraut auf 250ml Wasser. Kochendes Wasser über das Kraut gießen und 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseihen. 1-2 Tassen pro Tag helfen bei Verdauungsproblemen, Stress und stärken das Immunsystem.
Mundspülung
Die Mundspülung/Gurgeln mit dem Tee hilft bei Entzündungen im Mundraum und Heiserkeit.

Speisen

Die Blätter in Salaten und Speisen geben. Die Blätter vertragen es nicht, mitgekocht zu werden. Fördert die Verdauung, verhindert Blähungen und Völlegefühl.

Saft

Der frische Saft aus den Blättern oder die zerquetschten Blätter helfen bei Insektenstichen und Hautkrankheiten.

Samen

Die Samen sind ein Stärkungsmittel oder in einem Absud gekocht gegen Hautkrankheiten einsetzbar.
Öl
Das Öl vertreibt Insekten.  
Küche  
Im Ayurveda wird allgemein Tulsi als Tee eingesetzt, der pur oder in verschiedenen Mischungen wie z. B. mit Ingwer oder grünem Tee erhältlich ist. Tulsitee wird üblicherweise aus den drei verschiedenen Sorten Rama Tulsi, Krishna Tulsi und Vana Tulsi gewonnen. In der thailändischen Küche stellt Indisches Basilikum eine der Basilikum-Arten dar, die in der Gewürzmischung Horapaenthalten sein können. Sehr häufig ist es auch in gebratenem Fleisch wie pad gaprao oder in 'Country-style' -Curryenthalten. Generell werden Blätter der Pflanze erst gegen Ende des Kochvorgangs zugegeben, um ihr Aroma zu erhalten. Auch gefriergetrocknetkann man es verwenden.
Pharmakologie
 
Für viele der pharmakologischen Wirkungen des Indischen Basilikums können das enthaltene Eugenol und andere antioxidativ wirksame Phenole und Flavonoide verantwortlich gemacht werden. Sowohl ätherisches Öl als auch Eugenol allein haben im Laborversuch anthelminthische Wirkung. In mehreren Laborstudien wurden antibakterielle Wirkungen von Indischem Basilikum, insbesondere gegen Staphylococcus aureus, bestätigt. Auch nachgewiesene radioprotektive Effekte sind mit Sicherheit auf antioxidative Mechanismen zurückzuführen.  Zudem konnte in mehreren Versuchen (Tierversuche wie klinische Studien) gezeigt werden, dass die Pflanze eine Antistress-Wirkung hervorruft. Die Pflanze wirkt außerdem schmerzlindernd und gegen stressbedingten Bluthochdruck. Eine antidiabetische Wirkung des Saatöls aus Indischem Basilikum konnte dagegen nicht bestätigt werden.  In einem Tierversuch mit Ratten wurden mit alkoholischem Extrakt aus der Pflanze die schädlichen neurologischen Effekte von Lärm verhindert. Zuletzt war wässriger Extrakt aus getrocknetem Indischem Basilikum in der Lage, bei Mäusen gewisse Koordinationsleistungen zu verbessern, was auf möglichen Einsatz als Nootropikum deutet.  


Geschichtliches

Seit tausenden von Jahren ist Basilikum nicht nur wichtige Heilpflanze, sondern auch Ritualpflanze. Es findet sich als Grabbeigabe bei den Ägyptern und in indischen Überlieferungen. Auch im Christentum hat Basilikum eine religiöse Bedeutung, zeitweise wurden aus Tulsi Rosenkränze hergestellt. In Europa ist Basilikum den meisten eher als gut schmeckende Ergänzung von Speisen bekannt geworden.  


Pflanzenbeschreibung

Das Indische Basilikum wächst als ausdauernde krautige Pflanzeund erreicht Wuchshöhen von bis zu 100 Zentimeter. Der gerade Stängel kann an der Basis verholzen und besitzt viele fein behaarte Zweige. Die gegenständig angeordneten Laubblättersind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattstiele sind 1 bis 2,5 Zentimeter lang. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 2,5 bis 5,5 Zentimetern und einer Breite von 1 bis 3 Zentimetern länglichmit dreieckiger Spreitenbasis, stumpfem oberem Ende und leicht gezähntem Blattrand. Die Laubblätter sind überall fein behaart, besonders aber an den Blattadern. In endständigen, 6 bis 8 Zentimeter langen ährigen Blütenständen stehen je sechs Blüten in Scheinquirlenzusammen. Die Hochblätter sind bei einer Länge sowie einer Breite von etwa 1,5 Millimeter herzförmig und zugespitzt. Die Blütenstiele sind 2,5 Millimeter lang. Die zwittrigen Blütensind zygomorphund fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die 2,5 Millimeter langen Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen und der Kelch ist zweilippig. Die Kronblätter sind weiß bis rötlich. Die braunen Nüsschensind mit 1 mal 0,7 Millimeter leicht eiförmig und leicht buckelig.
Das Tulsi-Basilikum ist in den Tropen und Subtropen von Asien und Australien heimisch. Sie wächst bevorzugt auf nährstoffreichen und lockeren Böden. Die mehrjährige Staude wird zwischen 50 und 100 Zentimeter hoch. Die spitzen elliptischen Blätter sind gegenständig angeordnet und haben einen aromatischen Duft. Die weißen bis purpurnen Blüten erscheinen zwischen Juni und September an kerzenförmigen Blütenständen. Aus den Tulsi-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.  


Anbautipps

Da die Pflanze keinen Frost verträgt: In Töpfen anpflanzen. Der Boden sollte nährstoffreich, humos und locker sein. Die Aussaat im Frühling auf die Erde und nur leicht andrücken (Lichtkeimer). Warm und feucht halten. Die Vermehrung über Stecklinge ist auch möglich. Die Pflanze kann im hellen Zimmer gehalten oder überwintert werden. Wird die Pflanze älter: ab und zu in geringen Mengen düngen. Bei der Ernte die Pflanze in Form schneiden. So kann man auch keinen kleinen Baum gestalten.  


Sammeltipps

Das Kraut kann man ab April ernten. Man kann es frisch verwenden oder trocknen. Aus dem Kraut vor der Blüte wird das Öl durch Wasserdampf-Destillation gewonnen. Im Herbst kann man die Samen ernten (diese bleiben einige Jahre nutzbar und keimfähig).




ALRAUNE
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Die Alraune ist die klassische Zauberpflanze des Altertums und des Mittelalters. Ihre Wurzel war heißbegehrt und galt als zauberkräftig, weil ihre Form der Gestalt von Menschen ähnelt. Die Alraune ist stark giftig und führt zu gefährlichen Rauschzuständen, die potentiell tödlich sind. Medizinisch wird sie heutzutage nur noch in homöopathischer Dosis angewendet.
Die Gemeine Alraune, auch Alraunwurzel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Alraunen in der Familie der Nachtschattengewächse. Sie wurde seit der Antikeals Zauberpflanze geschätzt, ihre Verwendung hat daher eine lange kulturgeschichtliche Tradition.


Steckbrief
Hauptanwendung: Magische Zwecke

Heilwirkungen: schlaffördernd, schmerzstillend, menstruationsfördernd
Anwendungsgebiete: Asthma, Bronchitis, Depressionen, Gelenkentzündung, Ischias, Koliken,  Kopfschmerzen, Leberschwäche, Magenschwäche, Schlangenbisse
wissenschaftlicher Name: Mandragora officinalis, Atropa mandragora, Mandragora circaea
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name:
Mandrake
volkstümliche Namen: Alraunmännchen, Drachenpuppen, Erdmännchen, Galgenmännchen, Hexenkraut,
Mandragora, Springwurz, Unhold-Wurzel, Zauberwurzel
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin


Anwendung

Die Alraune – auch „der Alraun" – enthält in Teilen die parasympatholytischwirkenden Alkaloide Hyoscyamin und Scopolamin. Sie wurde früher als Aphrodisiakum, Narkotikum und schmerzstillendes Mittel, teilweise als halluzinogene Droge genutzt, diente aber auch als Zauberwurzel. Eine Vergiftung führt zu einem anticholinergen Syndrom, die Symptome umfassen Hautrötung, trockenen Mund, Unruhe, Schläfrigkeit und/oder Halluzinationen, Verwirrtheit, Pupillenerweiterung, Herzrhythmusstörungen sowie komatöse Zustände und Bewusstlosigkeit bis hin zu Tod durch Atemlähmung.
Da die Alraune sehr giftig ist, wird sie heutzutage nicht mehr in der Heilpflanzenkunde angewendet. In der Homöopathie wird sie hingegen gerne verwendet, weil sie in hochverdünnter (potenzierter) Form ungefährlich ist. Ab der Potenz D4 kann man das homöopathische Mittel Mandragora rezeptfrei in Apotheken erhalten. In niedrigen Potenzen, bis einschließlich D6, wendet man es ähnlich an, wie früher einmal die Heilpflanze Alraune. Das homöopathische Mittel wird gegen Schlaflosigkeit, Asthma, Depressionen und Gelenkschmerzen eingesetzt. Auch gegen verschiedene Frauenkrankheiten wird Mandragora eingesetzt, beispielsweise gegen Unfruchtbarkeit. Sie soll auch die Gebärmutter reinigen und die Menstruation fördern.


Geschichtliches

Die Alraune hat eine jahrtausendelange Geschichte als Heil- und Zauberpflanze.  Schon im alten Babylon wurde die Alraune etwa 2000 v. Chr. als Heilmittel gegen Zahnschmerzen in Keilschrifttafeln erwähnt.Gegen Schmerzen wurde die Alraune auch im alten Ägypten verwendet. Im Papyrus Ebers findet man sie unter dem Namen dja-dja. Die Mandragora soll auch ein Geschenk des griechisch-ägyptischen Gottes Hermes Trismegistos sein. Sie sei für alchemistische Praktiken und Geisterbeschwörungen geeignet. Bei den goldenen Äpfel der Aphrodite handelt es sich wahrscheinlich um die Früchte der Alraune. Möglicherweise ist die Alraune auch die berühmte Moly der Kirke. Daher trägt sie auch den Namen Mandragora Circaea, der ihr von Plinius verliehen wurde. Es gibt jedoch auch zahlreiche andere Pflanzen, die als die sagenumwobene Moly interpretiert werden. Manche vermuten auch, dass die Alraune mit der biblischen, aphrodisischen Pflanze Dudaim identisch ist (1. Mose 30). Bei der Dudaim handelt es sich um Liebesäpfel, die Rachel dazu verholfen haben sollen, mit Joseph schwanger zu werden. Plinius berichtete schon im 1. Jahrhundert n. Chr. über die medizinische und psychoaktive Wirkung der Alraune.
Hildegard von Bingen beschreibt die Alraune als menschenähnlich und mutmaßt, dass sie aus der Erde stammt, aus der auch Adam erschaffen wurde. Doch die heilige Hildegard hält nicht viel von der Alraune, denn sie befürchtet teuflische Einflüsterungen durch sie. Um die teufliches Einflüsse der Pflanze zu entfernen, sollte man sie vor der Anwendung in einer Quelle reinigen.

Merkwürdigerweise empfiehlt Hildegard die Mandragora gegen zu starken Geschlechtstrieb. Männer sollten eine weibliche Pflanze und Frauen eine männliche Pflanze anwenden. Das erstaunt umso mehr als die Alraune sonst eher als aphrodisierendes Mittel angepriesen wurde. Im Mittelalter, aber vermutlich auch schon früher, wurde die Alraune als Betäubungsmittel bei Operationen eingesetzt. Dazu setzte man einen Tee aus Alraunenwurzel, Maulbeersaft, Mohnextrakt, Bildsenkraut und Schierling an und träufelte ihn auf einen Schwamm. Dieser Schwamm wurde dem Patienten vor die Nase gehalten, bis er einschlief. Nach der Operation wurde der Patient mit Fenchelöl-Düften wieder aufgeweckt. Früchte durch Essen oder Duft einatmen Schlaf und Betäubung bewirken. Eingedickter Saft aus Rinde und Wurzel wurde als Medikament aufbewahrt. Getrocknete Wurzeln wendete man früher gegen Augenentzündungen, entzündete Wunden, Verhärtungen, Schlangenbiss und Gelenkschmerzen an. Die Alraune galt auch als Fruchtbarkeitsfördernd. Alraunen-Wein trank man gegen Schlaflosigkeit, wobei hier immer die Gefahr bestand, dass man aus dem so gewonnenen Schlaf nicht mehr aufwacht. Paracelsus schimpft viel über den Schindluder, der mit der Alraune getrieben wird. Viele Händler würden ihre Kundern mit Alraunen-Fälschungen betrügen. Zudem würde der Alraune viel zu viel magische Heilkraft zugesprochen.


Magie

Eine Alraunenwurzel auf den Kaminsims gelegt, soll dem Haus Wohlstand, Fruchtbarkeit und Schutz bringen. Sogar Dämonen soll man mit ihr austreiben können. Man legt die Wurzel auch neben sich ins Bett oder ans Kopfende des Bettes, um den Schläfer zu schützen und vor Schwermut zu bewahren. Als Amulett am Körper getragen, soll die Alraunenwurzel als Liebesmittel wirken und außerdem vor Krankheiten schützen. Wenn man Geld neben eine Alraunenwurzel legt, soll es sich angeblich verdoppeln. Eine getrocknete Alraunenwurzel wird manchmal zunächst aktiviert, um ihre vermeintlich schlummernden Kräfte zu wecken. Dazu legt man die Wurzel drei Tage lang an eine wichtige Stelle des Hauses. Anschließend legt man sie in warmes Wasser und belässt sie dort über Nacht. Dann erst kann die nun aktivierte Alraunenwurzel für magische Zwecke eingesetzt werden. Das Einlegewasser kann man auf Gegenstände oder Personen spritzen, um sie zu schützen.  


Pflanzenbeschreibung

Die Alraune ist heimisch im Mittelmeerraum. Da sie frostempfindlich ist, findet man sie nur in frostfreien Gegenden.  Die dicke Wurzel der mehrjährigen Pflanze kann bis zu 60 cm lang werden. Häufig ist die Wurzel längs gespalten, oft auch mehrmals, sodass die Form als Männlein mit Beinen und Armen gedeutet werden kann. Aus der Wurzel wächst eine bodennahe Rosette mit länglichen, eiförmigen Blättern. Die Blätter sind noppig gewellt und am Rand gezähnt. Die violetten Blüten erscheinen im Frühjahr und wachsen zu mehreren
direkt aus der Rosette. Sie sind glockenförmig und haben einen langen Kelch. Ihre Form erinnert ein wenig an die Blüten des blauen Enzians, mit dem sie jedoch in keiner Weise verwandt sind. Aus den Blüten entwickeln sich goldene Beeren-Früchte. Die Früchte erinnern an kleine Äpfel. Das Laub der Alraune hat sich zum Zeitpunkt der Fruchtreife vollständig zurückgezogen. Wenn man nicht weiß, dass an dieser Stelle eine Alraune wächst, könnte man die Früchte auf den ersten Blick auch für kleine Falläpfel halten. Sie sind jedoch am Boden festgewachsen, mit einem Stängel der aus dem Zentrum der Alraune-Pflanze kommt. Im reifen Zustand sind die Früchte ungiftig, sodass man sie theoretisch essen kann. Ihr Geschmack soll an Tomaten erinnern. Wegen der Gefahr, eventuell unreife, giftige Früchte zu erwischen, sollte man vom Genuss der Alraune-Früchte Abstand nehmen.  

Erscheinungsbild und Laubblatt  

Die Gemeine Alraune ist eine mehr oder weniger stängellose, ausdauernde krautige Pflanze. Die fleischige, kräftige, oft in zwei bis drei Teile gespaltene Pfahlwurzel wächst reich verzweigt. Sie wurzelt bis zu 40 Zentimeter tief. Die in einer grundständigen Blattrosette zusammenstehenden Laubblätter sind gestielt. Die unbehaarten bis behaarten Blattspreiten sind von sehr variabler Größe und Form, meist aber elliptisch bis verkehrt-eiförmig und höchstens 45 Zentimeter lang. Das Verhältnis von Länge zu Breite beträgt zwischen 1 : 1,5 und 1 : 10. Der gewellte Blattrand liegt oft dem Boden auf. Die Blätter sind dunkelgrün gefärbt und von runzlig-nerviger Struktur.   
Blüte  
Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln, an Blütenstielen, die in ihrer Länge stark schwanken, aber höchstens 15 Zentimeter lang sind. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf 6 bis 28 Millimeter langen Kelchblätter sind auf einem Drittel bis der Hälfte ihrer Länge verwachsen. Die bis zur Fruchtreife nur mehr wenig wachsenden Kelchzipfel sind 3 bis 15 Millimeter lang und spitz zulaufend. Die fünf weißlich-grünen bis hellblauen oder violetten und 12 bis 65 Millimeter langen Kronblätter sind nur an ihrem Grund oder bis zur Hälfte ihrer Länge glockenförmig verwachsen. Die Kronzipfel sind zwischen 6 und 60 Millimeter lang. Die fünf Staubblätter sind mit der unteren Hälfte der Krone verwachsen, die Staubfädensind 7 bis 15 Millimeter lang und die gelben bis braunen, selten hellblauen Staubbeutelsind 2,5 bis 4,0 Millimeter lang. Der Griffel ist 8 bis 20 Millimeter lang und überragt die Staubblätter. Der Fruchtknoten ist an seiner Basis von einem drüsigen Diskus umgeben und endet in einer kopfigen Narbe.

Frucht und Samen  

Die einkammerigen Beerensind kugelig bis ellipsoidisch mit einem Durchmesser von 5 bis 40 Millimeter. Bei Reife färben sich die Beeren gelb bis gelb-orangefarben und sind saftig sowie essbar. Die Samen sind 2,5 bis 6 Millimeter lang, nierenförmig und gelb bis hellbraun.

Herbst-Alraune

Die Schwester der Alraune blüht im Herbst. Sie gilt als weibliche Variante der Alraune im Gegensatz zu der früh blühenden Mandragora officinalis, die als männliche Alraune gilt. Bis auf die unterschiedlichen Blühzeiten sind sich beide Alraunen-Arten sehr ähnlich.  


Anwendung
Achtung! Stark giftig. Alraune nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.


BACHBLÜTEN
Ich zweifle an meiner eigenen Meinung (5 Cerato)

- Diese Menschen zweifeln sehr stark an ihrer eigenen Meinung die sie haben
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Du hast Angst durchzudrehen und auszuflippen (6 Cherry Plum)

- Diese Menschen haben Angst durchzudrehen oder sogar auszuflippen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie diese Angst besiegen

ERNÄHRUNG
Praxistipps für Schulkinder/Jugendliche  

Mädchen von 11-14 und Buben von 12-15 Jahren durchlaufen große körperliche und seelische Veränderungen, durch die sich auch ihre Energie- und Nährstoffbedarf erhöht.  Beide Geschlechter brauchen zusätzlich zum Beispiel Kalzium und Eisen.  
Wenn das Kind sich einseitig ernährt, besteht in dieser Phase der großen Wachstumsschübe das Risiko eines Mineralstoff- und Vitaminmangels.  
Teenager haben leicht Zugang zu Fastfood und "Jungfood" und Sitzen gerne stundenlang vor dem Fernseher bzw. Computer.  


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