Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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29.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Oktober > 23.10.17-29.10.17


SABAL

Die Sägepalme ist eine im Südosten der USA heimische Palmenart. Sie ist die einzige Art der Gattung Serenoa. Aus ihren Früchten werden  Phytopharmaka gegen benigne Prostatahyperplasie gewonnen.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blasenschwäche, Gebärmutterentzündung, Prostatabeschwerden, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Serenoa repens, Sabal serrulata
Pflanzenfamilie:
Palmengewächse = Arecaceae
volkstümliche Namen:
Sägepalme
Verwendete Pflanzenteile:
Frucht

Nutzung

Eine glauke Form der Sägepalme wird als Zierpflanze verwendet. Sägepalmenfrüchte werden arzneilich verwendet. Die pharmazeutische Droge besteht aus den unvollständig getrockneten reifen Früchten, die gemäß den Anforderungen des Europäischen Arzneibuchs mindestens 11,0 % Gesamtfettsäuren enthalten müssen. Für den Sägepalmenextrakt gelten folgende Anforderungen: mindestens 80,0 % Fettsäuren, mindestens 23,0 % Laurinsäure, mindestens 0,20 % Gesamt- Sterole und mindestens 0,10 %
β-Sitosterol. Zubereitungen aus Sägepalmenfrüchten werden zur Behandlung von Miktionsbeschwerden bei benigner Pristatahyperplasie,Stufe I und II eingesetzt. Die Anwendung basiert auf der Einschätzung der Kommission E, wonach sie die Beschwerden verbessern, ohne jedoch die Prostatavergrößerung zu beheben. Die wissenschaftliche Auswertung von Studien zur Wirkung von Sägelpalmenextrakten bei benigner Prostatahyperplasie zeigte jedoch wiederholt keine Wirkung über Placebo-Niveau. Auch Nahrungsergänzungsmittel für Männer werden aus Sägepalme hergestellt. Für die ebenfalls diskutierten Wirkungen von Sägepalmenextrakt gegen Haarausfall, Prostatakrebs, Prostatitis und Unterfunktion der  Harnblase gibt es nur unklare und widersprüchliche wissenschaftliche Belege.  

Merkmale
Die Sägepalme ist eine zwittrige Fächerpalme. Sie ist mehrstämmig, wächst buschförmig und erreicht Wuchshöhen von ein bis drei Metern. Die Stämme sind unterirdisch oder niederliegend und an der Oberfläche kriechend. Selten stehen sie aufrecht. Die Stämme sind mit den ausdauernden Blattscheiden bedeckt. Die Palme ist bewehrt. Aus achselständigen Knospen entstehen entweder Blütenstände oder vegetative Seitensprosse.
Blätter
Die Blätter sind induplicat, fächerförmig und verbleiben abgestorben an der Pflanze. Die Blattscheide vergrößert sich in eine Matte von dunkelbraunen Fasern. Der  Blattstiel ist flach, kann an der Oberseite leicht gerundet, an der Unterseite gerundet oder kantig sein. Der Rand des Blattstiels ist mit zahlreichen kleinen Zähnen besetzt. Die adaxiale  Hastula ist auffällig, rundlich und häutig, die abaxiale ist halbkreisförmig, häufig zerrissen und ebenfalls häutig. Die Blattspreite ist annähernd kreisrund und bis über die Hälfte gleichmäßig in schmale, steife, kurz zweiteilige, einfach gefaltete Segmente zerteilt. Die Spreite ist kahl mit Ausnahme zerstreuter Schuppen entlang der Rippen.
Blütenstände
Die Blütenstände stehen zwischen den Laubblättern. Sie sind aufrecht und etwa gleich lang wie die Blätter, jedoch häufig von diesen verdeckt. Sie sind drei- bis selten vierfach verzweigt. Der Blütenstandsstiel ist schlank, abgeflacht und eher kurz. Das  Vorblatt ist röhrig, zweikielig und endet in zwei dreieckigen Lappen. Es gibt ein  Hochblatt am Blütenstandsstiel, das auch fehlen kann. Es ist eng scheidig anliegend und behaart. Die Blütenstandsachse ist länger als der Stiel. Es gibt mehrere Hochblätter, die dem am Stiel ähneln, aber zur Achsenspitze hin immer kleiner werden. Die Seitenachsen erster Ordnung haben ein kurzes, zweikieliges Vorblatt, die nachfolgenden Hochblätter sind klein und häutig. Die blütentragenden Achsen (Rachillae) sind abstehend, dicht behaart und tragen in spiraliger Anordnung kleine Hochblätter, die einzelne oder paarige Blüten tragen.
Blüten
Die Blüten sind weiß, duftend und 4 bis 5 mm groß. Sie sind zwittrig und haben einen röhrigen  Kelch aus drei dreieckigen Lappen. Die Krone ist ebenfalls röhrig, zu zwei Dritteln ihrer Länge ist sie aber in drei  valvate Lappen geteilt. Die sechs  Staubblätter stehen an der Mündung der Kronröhre. Die Antheren sind elliptisch, dorsifix und latrors. Die drei Fruchtblätter sind im unteren Bereich frei, in der Griffelregion verbunden und enden in einer schmalen  Narbe. Die  Samenanlage steht anatrop. Der  Pollen ist ellipsoidisch und meist leicht asymmetrisch. Die Keimöffnung ist ein distaler Sulcus. Die längste Achse misst 31 bis 44 Mikrometer.
Früchte und Samen
Die Frucht ist eine ellipsoidische bis annähernd kugelige  Steinfrucht. Sie wird bis zwei Zentimeter lang. Zur Reife ist sie dunkelblau bis schwarz. Die nicht gereiften Fruchtblätter stehen basal, der Narbenrest steht apikal. Das  Exokarp ist glatt, das  Mesokarp ist fleischig und besitzt keine Fasern. Das  Endokarp ist dünn und leicht knorpelig. Der Samen steht basal und trägt eine längliche  Raphe. Das  Endosperm ist homogen, hat aber flache seitliche Einstülpungen des Samenmantels. Der Embryo steht seitlich nahe der Basis, gegenüber der Raphe.
Inhaltsstoffe
Die Früchte enthalten als Hauptbestandteile Phytosterole und  fettes Öl mit freien Fettsäuren. Daneben wurden Flavonoide, ein saures Polysaccharid und ätherisches (flüchtiges) Öl nachgewiesen. Zu den Fettsäuren der Lipidfraktion zählen mittelkettige sowie Palmitinsäure und  Ölsäure. Sie liegen größtenteils frei, aber auch als Ethylester oder als Acylglycerine vor. Unter den Phytosterolen dominiert freies
β-Sitosterol, daneben kommen dessen Fettsäureester und Glycoside vor.




GARTENKRESSE


Die Gartenkresse wird meistens in Form von Keimlingen angebaut und verwendet. Die Pflänzchen keimen sehr schnell und sind innerhalb von einer Woche soweit, dass man sie essen kann. Im späten Winter kann man sie in einer Schale auf Küchenpapier im Haus anbauen und hat nach kürzester Zeit erste Anbauerfolge, lange bevor im Frühling das erste Gemüse sprießt. Die Kresse enthält Vitamin C und Senfölglykoside, die die Kresse würzig scharf machen.
Gartenkresse ist eine Pflanzenart aus der Gattung Kressen innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse. Es wird vermutet, dass die Gartenkresse aus West- oder Zentralasien stammt; dort kommt sie auch heute noch wild vor. Als Kulturpflanze wird sie vielseitig verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend, harntreibend, Asthma, Frühjahrsmüdigkeit, Appetitlosigkeit, Verstopfung,  Blasenentzündung, Nierenbeckenentzündung, Milch fördernd
wissenschaftlicher
Name: Lepidium sativum
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
Garden Cress
volkstümlicher Name:
Kresse
Verwendete Pflanzenteile:
Keimlinge, Kraut
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Ätherische Öle, Senfölglykoside, Schleim, Schwefel, Alkaloid
Sammelzeit:
Frühjahr

Anwendung
Die Kresse regt Appetit und Stoffwechsel an und wirkt bei Frühjahrsmüdigkeit aufmunternd. Sie kann gegen Entzündungen der Harnorgane helfen. Die Kresse kann die Atmung erleichtern und dadurch Asthma lindern. Bei stillenden Müttern kann die Kresse die Milchbildung anregen. Am besten wendet man die Kresse frisch an, d.h. frisch auf Brot, in Salaten, Kräuterquarks oder Kräuterbutter.
Gartenkresse schmeckt roh leicht scharf, der Geschmack erinnert an Senf und Rettich, was am Gehalt an Senfölglycosiden liegt. In den Lebensmittelhandel gelangen und in der Küche verwendet werden vor allem die  Keimlinge, die etwa eine Woche nach der Aussaat geerntet werden können. Verwendet werden die Sorten dieser Art frisch für kalte Aufstriche, besonders solche auf Frischkäse- oder Quarkbasis, und für Salate. Manchmal streut man die gehackten Blätter auf warme Speisen, wie Gemüsesuppen oder Eierspeisen. Auch beliebt sind gehackte Gartenkresseblätter auf Butter- oder Schmalzbrot. Die Gartenkresse gehört zudem zu den sieben Kräutern, die für die Frankfurter Grüne Sauce Verwendung finden. Des Weiteren findet die Gartenkresse Verwendung in der Bioindikation. Bei diesem  Kressetest kann anhand des Keimverhaltens eine Belastung von Luft, Wasser und Boden detektiert werden.
Geschichte
Die meistverbreitete einjährige Gartenkresse stammt vermutlich aus dem vorderen Orient, ihre Samen wurden schon in alten Pharaonengräbern gefunden. Auch Griechen und Römer schätzten sie. Karl der Große verordnete ihren Anbau in seinen  Kapitularien.
Kultur
Die Kultur der Gartenkresse kann auf unterschiedlichen Materialien und Erde stattfinden, wobei das traditionell genutzte  Perlitsubstrat ebenso wie Celluloseflocken und geschäumte Kunststoffe zunehmend von Anzucht vliesen aus Flachs- und Hanffasern verdrängt werden. Als Vorteile werden der geringere Düngebedarf, die rasche Auskeimung und der schnelle Wuchs der Kresse sowie die einfachere Entsorgung der Anzuchtvliese genannt.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Gartenkresse ist eine einjährige  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis zu 40 Zentimetern. Die Stängel sind aufrecht, kahl, bläulich grün und nach oben verzweigt. Die  Laubblätter sind dünn, hellgrün und wenigstens am Rande des Blattstiels borstlich behaart. Die Grundblätter sind meist leier-förmig-fiederschnittig mit meist verkehrt-eiförmigen, eingeschnittenen oder gezähnten, stachelspitzigen Abschnitten. Die unteren Stängelblätter sind meist doppelt bis einfach fiederschnittig, mit gezähnten, stachelspitzigen Abschnitten. Die mittleren und oberen Stängelblätter sind von verschiedener Form, meist etwas fiedrig zerschlitzt, seltener nur gezähnt. Die obersten Stängelblätter sind meist linealisch, ganzrandig und spitz.
Generative Merkmale
Die traubigen Blütenstände sind end- oder seitenständig. Die zwittrigen Blütensind vierzählig. Die vier  Kelchblätter sind bei einer Länge von 1 bis 1,5 Millimetern elliptisch und auf dem Rücken oft borstig-flaumig. Die vier weißen bis rosafarbenen  Blütenkronblätter sind 1,5- bis 1,7-mal so lang wie die Kelchblätter; sie sind länglich-spatelförmig. Die Staubbeutel sind oft violett. Die  Schoten sind meist 5 bis 6 Millimeter lang und 3 bis 4 Millimeter breit, etwas zusammengedrückt und von der Mitte bis zur Spitze deutlich geflügelt.



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