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Perubalsam
Perubalsam ist ein Balsam der aus dem Balsambaum gewonnen wird. Entgegen seinem Namen stammt er aus Mittelamerika und Südostasien, Sri Lanka. Der Name Peru-Balsam ist entstanden weil Mittelamerika, zur Zeit der Eroberung Mittel und Südamerikas durch die Spanier, zum Vizekönigreich Peru gehörte.
Steckbrief
Heilwirkung: Frostbeulen, Hämorrhoiden, Krätze, antiseptisch, chronische Bronchitis, eitrige Wunden
wissenschaftlicher Name: Myroxylon Balsamum
Verwendete Pflanzenteile: Balsam (Harz)
Verwendung
Er findet Verwendung in der Medizin als Wundheilmittel (5–20 %) in Salben, Hämorrhoidenzäpfchen, sowie in der Parfümerie als fixierende Komponente, um warme Süße zu vermitteln. Manchmal wird er als Räucherwerk verwendet. In der römisch-katholischen Kirche wurde Perubalsam durch einen Erlass von Papst Pius V. zum offiziellen Ersatzstoff für echten Weihrauch zur Verwendung in der Liturgie gemacht, da Weihrauch früher schwer erhältlich und zu teuer war. Der beim Verbrennen entstehende Duft erinnert entfernt an Schokolade. Allerdings reizt der Rauch des Balsams stark die Atemwege und löst schnell heftiges Husten aus. Die Kosmetikrichtlinie der EU verbietet seit Juli 2005 den Einsatz von Perubalsam als Duftinhaltsstoff wegen häufig auftretender Kontaktallergien. Die Parfümhersteller verwenden an seiner Stelle das als unbedenklich geltende Perubalsamöl, das durch Destillation aus dem Balsam gewonnen wird

Reis
Als Reis werden die Getreidekörner der Pflanzenarten Oryza sativa und Oryza glaberrima bezeichnet. Oryza sativa wird weltweit in vielen Ländern angebaut, Oryza glaberrima (auch „afrikanischer Reis“ genannt) in Westafrika. Zur Gattung Reis gehören außer diesen beiden Reispflanzen noch weitere 17 Arten, die aber nicht domestiziert wurden. Reis ist vor allem in Asien ein Grundnahrungsmittel und bildet damit die Nahrungsgrundlage eines großen Teils der Weltbevölkerung. Nur von drei Nutzpflanzen werden noch größere Mengen produziert: Zuckerrohr, Mais und Weizen, wobei Mais nur zu einem geringen Teil als Lebensmittel genutzt wird (Mais wird überwiegend an Tiere verfüttert). Reis zählt daher zusammen mit Weizen zu den beiden wichtigsten Getreidearten im Blick auf die menschliche Ernährung. Dunkle Getreidekörner, die im Handel und in der Gastronomie als „Wildreis“ bezeichnet werden, gehören botanisch nicht zur Gattung Reis, sondern zur Gattung Wasserreis. Sie werden in diesem Artikel nicht behandelt.
Steckbrief
Heilwirkung: Durchfall (Reisschleim)
wissenschaftlicher Name: Oryza sativa
Verwendete Pflanzenteile: Samen
Anwendung
Nutzung von wildem Reis
Wild gewachsener Reis wurde in der Höhle von Yuchan und in Xianrendong im Jangtse-Tal gefunden. In der Höhle von Diaotonghuan am Jangtse wurde eine Stratigraphie ergraben, die das späte Pleistozän bis ins mittlere Holozän (Neolithikum) umfasst. Dabei wurden die Phytolithen von Reis bereits in Schichten des ausgehenden Pleistozäns gefunden. Wilder Reis wurde also vermutlich gesammelt. Ab 8000 v. Chr. taucht die erste, sehr grobe Keramik auf, die teilweise mit Schnurabdrücken verziert ist. Aus den entsprechenden Schichten stammen Phytolithen, die die Morphologie domestizierten Reises zeigen. Zuverlässige 14C-Daten fehlen. Aus Hemudu (Zhejiang) stammt ein Topf, der gekochten Reis enthielt und auf ca. 7000 BP datiert wird. Nach der Theorie von Zh. Zhao und Kollegen (1998) wurde bereits im späten Pleistozän wild wachsender Reis gesammelt. In einer späteren Phase war der Reis bereits teildomestiziert, ab 7500 gehen Zhao u. a. von einem Vorherrschen von domestiziertem Reis in der Ernährung aus. Die Isotopenanalyse menschlicher Knochen aus Xianrendong und Diaotonghuan scheint die Reisnutzung im frühen Holozän zu belegen, allerdings wurde die Datierung der Knochen angezweifelt. Higham und Lu nehmen an, dass Reis im mittleren Jangtse-Tal seit dem Anfang des Holozäns angebaut wurde, weil die Wildvorkommen den Bedarf der örtlichen Jäger und Sammler nicht mehr decken konnten.
Verwendung
Reis ist für mehr als die Hälfte der Erdbevölkerung das Hauptnahrungsmittel. In einzelnen Ländern Asiens stellt Reis etwa 80% der gesamten Nahrung. Reis wird heute in fast allen tropischen und subtropischen Regi-onen der Erde angebaut. Reis wird hauptsächlich für die menschliche Ernährung verwendet (92%), nur etwa 4% als Tierfutter, 3% werden in der Industrie und 2% als Saatgut wieder verwendet. Seit Ende 2007 sind die Weltmarktpreise für Reis stark angestiegen, von Juni 2007 bis April 2008 stieg der Preis um 75%.Gründe für den Preisanstieg sind Missernten in Bangladesch und China sowie die Ankündigung Indiens, die Ausfuhr von Reis zur Stabilisierung der Preise im eigenen Land zu drosseln. Doch die zunehmende Umwandlung der Anbauflächen zur Produktion von Biomasse zur Herstellung von Biokraftstoffen hat auch zu Spekulationen auf den Rohstoffmärkten geführt. Inzwischen warnen die Vereinten Nationen und der Internationale Währungsfonds vor einer weltweiten Gefährdung der politischen Stabilität durch gestiegene Lebensmittelpreise. So führten die für viele Menschen nicht mehr bezahlbaren Preise für Reis und andere Nahrungsmittel Anfang April 2008 zu schweren Unruhen auf Haiti.

Pflanzenbeschreibung
Die Kulturreispflanze Oryza sativa kann bis zu 30 Halme ausbilden. Sie werden 50 bis 160 cm hoch und tragen je eine schmale überhängende Rispe, an der 80 bis 100 einblütige Ährchen sitzen können. Eine Pflanze kann damit fast 3000 Früchte tragen. Die Frucht besteht wie bei allen Getreiden aus Keimling, Mehlkörper, Aleuronschicht, Samenschale und Fruchtwand. Beim Reis bilden die drei letzten zusammen das sogenannte Silberhäutchen.

Bachblüte
Starke innere Verbundenheit mit anderen geliebten Personen (Red Chestnut)
- Diese Menschen haben starke innere Verbundenheit mit anderen geliebten Personen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie die starke Verbundenheit herunterschrauben
Bachblüte
Ich fühle mich wie in einer Starre (Rock Water)
- Diese Menschen fühlen sich wie in einer Starre
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das Gefühl der Starre abstreifen
Streichfette
Margarine
Vorwiegend aus pflanzlichen Ölen (z.B. Soja-, Sonnenblumenkern-, Erdnuss-, Palmkernöle, Kokosfett) hergestelltes, butterähnliches Speisefett mit maximal 4% Milchfett.
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