Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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29.08.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > August > 26.08.19-01.09.19


DIPTAM

Wenn man dem Diptam das erste Mal in der freien Natur begegnet, sieht man sofort, dass es sich um eine besondere Pflanze handelt, denn die in Trauben stehenden Blüten sehen beeindruckend schön aus. Da der Diptam sehr selten ist, ist die Pflanze geschützt und darf daher nicht gesammelt werden. Früher war der Diptam eine geschätzte Heilpflanze, und wurde vor allem in der Frauenheilkunde gerne verwendet. Selbst als Verhütungsmittel wurde der Diptam früher eingesetzt. Außerdem stärkt er die Funktion der Verdauungsorgane und kann die Nerven stärken.
Achtung! Nicht in der Schwangerschaft anwenden!
Außerdem macht der Diptam lichtempfindlich.
Der Diptam, auch Aschwurz oder Brennender Busch genannt, ist die einzige Art der  monotypischen Gattung Dictamnus, er gehört zur Familie der  Rautengewächse. Diese Pflanzenart steht seit 1936 unter  Naturschutz; sie war schon damals eine Seltenheit in Mitteleuropa.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, tonisierend, Fieber, Blähungen, Verdauungsfördernd, Menstruationsfördernd, Nervenschwäche
wissenschaftlicher Name:
Dictamnus albus
Pflanzenfamilie:
Rautengewächse = Rutaceae
englischer Name:
Dittany
volkstümlicher Name:
Brennender Busch, Brennkraut, Eschenblättriger Diptam, Escherwurz, Pfefferkraut, Spechtwurzel, Weißer Diptam
Inhaltsstoffe: Alkaloid, ätherisches Öl, Bergapten, Bitterstoffe, Saponine, Flavonglycoside, Xanthotoxin
Sammelzeit: Achtung! Die Pflanze ist geschützt!

Verwendung als Heilpflanze
Gartenpflanze
Da der Diptam im Altertum als Heilpflanze angesehen wurde und im blühenden Zustand dekorativ ist, hat man sehr frühzeitig mit seiner Kultivierung im Garten begonnen. In der Renaissance war er bereits eine verbreitete Gartenpflanze. Heute ist er in Gärten eher selten zu finden, was auf seine spezifischen Standortansprüche und seine Giftigkeit zurückzuführen ist.
Heilpflanze
Der Diptam wird heute wegen seiner teilweise giftigen Inhaltsstoffe nicht mehr als Heilpflanze eingesetzt, zumal sich für die früher geschilderten Wirksamkeiten keine Belege gefunden haben.

Beschreibung
Diptam ist eine  ausdauernde  krautige Pflanze mit kriechendem, weißlichem  Rhizom, die eine Wuchshöhe von 60 bis 120 cm erreicht. Der unverzweigte Stängel ist aufrecht. Die Laubblätter sind unpaarig gefiedert mit 3 bis 5 Fiederpaaren und besitzen einen zitronenartigen Duft. Die länglich-eiförmigen Fiedern sind bis 8cm lang.  Die fünfzähligen, leicht  zygomorphen Blüten stehen in  Trauben und messen 4 bis 6 cm im Durch-messer. Die rosafarbenen, selten weißlichen Kronblätter besitzen eine dunkle Aderung; das nach unten zeigende Kronblatt ist etwas kleiner als die vier anderen, nach oben und seitwärts gerichteten. Die zehn Staubblätter sind nach oben gekrümmt.  Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni, die Fruchtreife liegt im Hochsommer. Die Frucht ist eine Kapsel. Bei viel warmem Wind trocknen die Früchte ein. Dabei reißen die Fruchtschalen auf, rollen sich ein und schleudern den kugelförmigen, etwa 4 mm kleinen Samen heraus. Da der Diptam meist klonal in Gruppen wächst, kann man das manchmal gemeinsame Knallen der Früchte im Sommer hören. Die Samen können bis etwa fünf Meter weit weggeschleudert werden.




EDELKASTANIE

Als Maroni kennen wir den dickeren Bruder der heimischen Edelkastanie von Weihnachtsmärkten als nahr-hafte Leckerei. Die mitteleuropäischen Edelkastanien sind etwas kleiner als die Maronis, ansonsten aber sehr ähnlich. Weil man sie essen kann, werden sie auch häufig Esskastanie genannt. Im Herbst macht es viel Freude aus den enorm stacheligen Früchten die wohlschmeckenden Samen zu pulen. Mancherots ist der ganze Boden mit Kastanienfrüchten übersät, aber meistens nicht lange, weil viele Kastanienfreunde scharf auf die Früchte sind. Am besten schmecken Edel-Kastanien gekocht oder geröstet, man kann sie zur Not aber sogar auch roh essen, dann schmecken sie aber etwas zusammenziehend. Ihrer zusammenzie-henden Eigenschaft verdanken die Edelkastanien auch ihre Heilkräfte gegen Durchfall. Die Volksmedizin verwendet sie auch gegen Husten und Rheuma. Insgesamt wird die Edelkastanie jedoch nur wenig in der Heilkunde eingesetzt. Als Bachblüte ist die Edelkastanie unter dem Namen  Sweet-Chestnut beliebt.
Die Edelkastanie, auch Esskastanie genannt, ist der einzige europäische Vertreter der  Gattung Kastanien aus der  Familie der  Buchengewächse. Die Edelkastanie ist ein sommergrüner Baum und bildet  stärkereiche  Nussfrüchte. In Süd- und Westeuropa wird sie wegen dieser essbaren Früchte und als Holzlieferant angebaut. Im 20. Jahrhundert gingen die Bestände durch den Befall mit dem  Kastanienrindenkrebs stark zurück, erholten sich jedoch Ende des 20. Jahrhunderts wieder. Die Esskastanie wurde zum  Baum des Jahres 2018 gewählt. Die Früchte werden zum einen mit dem Überbegriff Kastanien bezeichnet, mit dialektalen Varianten wie zum Beispiel Keschde in der  Pfalz und Keschtn in Südtirol. Zum anderen sind sie als Maronen bekannt, mit den Varianten Maroni in Österreich und Marroni in der Schweiz. Vom Mittelalter bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Edelkastanie in den Bergregionen Südeuropas das Hauptnahrungsmittel der Landbevölkerung.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, entzündungshemmend, schleimlösend, Bronchitis, Keuchhusten, Durchfall, Rheuma, Hexenschuss
wissenschaftlicher Name:
Castanea sativa, Castanea vesca, Castanea vulgaris
englischer Name:  Sweet chestnut
volkstümliche Namen: Maroni, Marone, Esskastanie, Essbare Kastanie, Echte Kastanie, Cheste, Chesch-tene, Keschte
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Inhaltsstoffe: Kohlenhydrate, Proteine, Gerbstoffe, Gerbsäure, Betulin, Flavonoide, Ellagsäure, Histidine, Zink
Sammelzeit: Herbst

Anwendung
Frucht
Kastanien haben eine breite Verwendungspalette. Als Halbfertigprodukte werden geschälte Maroni und Kastanien sowie  Kastanienpüree hergestellt, sie werden weiterverarbeitet, bevor sie an den Endverbraucher gelangen. Die Palette an Fertigprodukten ist wesentlich größer: ganze geschälte Kastanien werden vor allem in Frankreich zum Kochen im Haushalt verwendet, sie dienen häufig als Beilage. Kastanien können auch in Wasser, trocken oder vakuumverpackt sein, tiefgefroren oder in Zuckersirup eingelegt. Große Maroni (55 bis 65 Stück je kg) werden kandiert, das heißt langsam in Zuckersirup gekocht. Sie dienen unter anderem als Grundlage für die Herstellung von Marrons Glacés, glasierten Maroni. Weitere Produkte sind Maroni in Alko-hol,  Maronenkrem, Mehl und Flocken. Mehl wird aus getrockneten und geschälten Kastanien hergestellt und meist mehrfach gemahlen. In der Vergangenheit war es sehr weit verbreitet und in vielen Gebieten ein Haupt-nahrungsmittel. Heute wird es zu Gnocchi, Pasta, Brot, Polenta und Gebäck verarbeitet. Flocken werden in Frühstücks-Müslis verwendet. In Frankreich und Italien wird aus Kastanien Likör hergestellt, auf Korsika und in der Schweiz Bier.  Kastanien sind  glutenfrei, das Mehl kann daher von Zöliakie-Patienten als Getreide-Ersatz verwendet werden. Kastanien werden gekocht oder geröstet als  Beilage verwendet oder als Salatzutat. Sie werden zu Huhn, Truthahn, Schwein, Gans und Hase als Beilage gereicht oder auch zum Füllen verwendet. Als Süßigkeit werden Kastanien zu den erwähnten marrons glacés, zu  Vermicelles, Mousse, Soufflé, Creme und Eiscreme verarbeitet. Traditionelle Desserts sind castagnacci (Kastanienbrot), necci (Pfannkuchen), Pudding und ballotte (Kastanien in Fenchelwasser gekocht). Weit verbreitet sind geröstete Kastanien, die auch außerhalb der Anbaugebiete im Winter auf Straßen verkauft werden. Maronen haben einen zart süßen, nussigen und etwas mehligen Geschmack. Im Burgenland werden die Kaesten, wie die Edelkasta-nien im dortigen Dialekt bezeichnet werden, zu den  traditionellen Lebensmitteln gezählt. Bereits die Zisterzienser, die hier als Urbarmacher der Region gelten, pflanzten Kastanien. Unter ungarischer Herrschaft vor 1918 waren zahlreiche Kulturen vorhanden.

Pflanzenbeschreibung

Habitus und Alter
Edelkastanien sind sommergrüne  Bäume, selten wachsen sie  strauchförmig. Sie werden durchschnittlich 20 bis 25 Meter hoch, die Maximalhöhe liegt bei 35 Metern. Der Stammumfang liegt meist bei ein bis zwei Metern, kann bei sehr alten Bäumen aber durchaus vier Meter erreichen, in Extremfällen sogar sechs Meter. Der Stamm ist meistens gerade und kräftig, die Verzweigung beginnt oft in geringer Höhe, wobei wenige starke Äste gebildet werden. Die Krone ist weit ausladend und hat eine rundliche Form. Über 100 Jahre alte Bäume werden oft hohl.  Edelkastanien erreichen ein Alter von 500 bis 600 Jahren. In Mitteleuropa werden sie kaum über 200 Jahre alt, in Westeuropa können sie bis 1000 Jahre alt werden. Der größte bekannte Baum ist der Castagno dei Cento Cavalli (Kastanienbaum der hundert Pferde) auf  Sizilien, der auf ein Alter von mindestens 2000 Jahren geschätzt wird.
Wurzeln
Das Wurzelsystem der Edelkastanien ist sehr kräftig ausgeprägt. Sie bilden eine  Pfahlwurzel, die allerdings nicht sehr tief in den Boden eindringt. Es gibt relativ wenige Seitenwurzeln, die aber intensiv verzweigt sind und den Boden vertikal und horizontal gut erschließen. Sämlinge bilden in ihrem ersten Jahr eine bis 40 Zentimeter lange Pfahlwurzel, der im zweiten und dritten Jahr die Seitenwurzeln folgen.
Holz und Borke
Die jungen Zweige sind hell-rotbraun gefärbt. Sie tragen etliche runde bis elliptische, weißliche  Lentizellen. Die Rinde junger Triebe ist von einem Reifbelag bedeckt, der später meist verschwindet. Die  Blattnarben zeichnen sich auf den Zweigen als leicht erhabene Dreiecke mit drei Gruppen von  Leitbündelspuren ab. Im Zentrum der Zweige befindet sich ein  Mark, das im Querschnitt fünfeckig, seltener dreieckig ist. Junge Äste haben eine glatte, rötlichbraune Rinde mit länglichen, quer verlaufenden Lentizellen. Auch bei jungen Stäm-men ist sie noch glatt, jedoch silbrig-grau. Im Alter wird sie graubraun und reißt auf. Es bildet sich eine dic-ke  Borke mit breiten Streifen, die meist spiralig um den drehwüchsigen Stamm laufen. Fast immer ist es eine linksdrehende Spirale. Die Borke ist mit einem Tanningehalt von vier bis zwölf Prozent des Trockengewichts sehr reich an  Gerbstoffen. Das  Holz der Edelkastanie ist ringporig und mittelschwer. Es hat eine Rohdichte (bei 15 Prozent Feuchte) von 0,63 Gramm je Kubikzentimeter. Das  Splintholz ist schmal und weißlich gelb. Es ist deutlich vom braunen  Kernholz abgegrenzt. Die  Jahresringe sind deutlich zu erkennen.  Holzstrahlensind zahlreich vertreten, gleichmäßig aufgebaut, ein- oder zweireihig und werden 15 bis 30 Zellreihen hoch. Das Holz weist einen hohen Tanningehalt von bis zu 13 Prozent des Trockengewichts auf.
Knospen und Blätter
Die Winterknospen sind acht bis zehn Millimeter lang, leicht gestaucht und rötlich. Sie haben zwei bis drei Knospenschuppen. Die Knospen stehen einzeln an den Triebspitzen oder als Seitenknospen in spiraliger Anordnung (wie später auch die Blätter). Die Verzweigung der Edelkastanie erfolgt sympodial: die Endknospen sterben im Herbst ab, die nächsttiefere Seitenknospe übernimmt im Frühjahr das Längenwachstum des Triebes. Die  Blätter erscheinen aufgrund der Drehung ihrer Blattstiele zweizeilig angeordnet. Der Blattaustrieb erfolgt Ende April bis Anfang Mai. Die zunächst leicht behaarten Blätter verkahlen rasch. Die Länge der Blätter beträgt 12 bis 20 Zentimeter, die Breite drei bis sechs Zentimeter, der Blattstiel misst 1,5 bis 2,5 Zen-timeter. Die beiden linearen, 1,5 bis zwei Zentimeter langen  Nebenblätter fallen früh ab. Die Blattform ist el-liptisch bis lanzeolat, die Blattspitze ist kurz zugespitzt, die Blattbasis ist rundlich bis keilförmig. Der Blattrand ist gezähnt bis gekerbt, die Zähne enden in einer kleinen, nach vorne gerichteten Spitze. Die Blätter sind etwas ledrig, die Oberseite ist glänzend tiefgrün und kahl, die Unterseite ist heller, hier treten die 12 bis 20 Aderpaare klar hervor. Die Herbstfärbung ist gelbbraun, direkt vor dem Abfallen braun.
Blütenstände und Blüten
Mit 20 bis 30 Jahren beginnen die Edelkastanien zu blühen. Die Blüten erscheinen im Juni/Juli. Sie sind einhäusig getrenntgeschlechtig, ihre männlichen und weiblichen Organe befinden sich in getrennten  Blüten, aber auf einer Pflanze. Die Blüten stehen in 20 bis 25 Zentimeter langen, gelben, kätzchenähnlichen Blütenständen. Die rein männlichen Blütenstände stehen an der Basis junger Triebe. Sie bestehen aus rund 40 köpfchenartigen Teilblütenständen, die an der langen, beweglichen Blütenstandsachse angeordnet sind. Je-der Teilblütenstand wiederum besteht aus sieben Einzelblüten. Die zweigeschlechtigen Blütenstände tragen an der Basis achselständige  Zymen. Jede Zyme enthält drei weibliche Blüten, die zusammen von einer schu-ppigen Scheide umgeben sind. Die oberen Teilblütenstände sind männlich und tragen je zwei Blüten. Diese zweigeschlechtigen Blütenstände stehen immer an diesjährigen Trieben und bestehen aus ein bis vier weiblichen und 15 bis 20 männlichen Teilblütenständen. Jede Blüte ist von ihrer Anlage her zwittrig, jedoch entwickelt sich nur jeweils ein Geschlecht auch weiter. Die männlichen Blüten besitzen eine sechszählige Blütenhülle und acht bis zwölf Staubblätter. Der reichlich produzierte Pollen riecht intensiv durch die Bildung von Trimethylamin. Die weiblichen Blüten haben ebenfalls ein sechszähliges, behaartes Perigon. Der  Fruchtknoten ist unterständig und besteht aus sechs (bis acht)  Fruchtblättern, die ebenso viele Fächer bilden, wobei im Zentrum eine kräftige Säule steht. Er trägt ebenso sechs (selten vier bis neun) starre, an der Basis behaarte Griffel. Jeder Fächer besitzt zwei zentralwinkelständige Samenanlagen. Nur eine Samenanlage pro Fruchtknoten entwickelt sich zum Samen.
Früchte
Die Früchte sind glänzende, dunkelbraune  Nüsse. Die Früchte eines Teilblütenstandes sind von einem stacheligen Fruchtbecher (Cupula) umgeben, der sich aus der schuppigen Scheide entwickelt. Die Stacheln sind anfangs grün und zur Reife gelbbraun. Bei der Wildform hat der Fruchtbecher einen Durchmesser von fünf bis sechs Zentimetern, bei Kulturformen kann er bis zehn Zentimeter erreichen. Bei Vollreife öffnet sich der Fruchtbecher mit vier Klappen und entlässt die ein bis drei Früchte. Bei manchen Sorten fällt der Fruchtbecher mitsamt den darin enthaltenen Nüssen ab. Das  Perikarp der Früchte ist ledrig, glatt sowie gleichmäßig braun und gestreift. An der Basis der Frucht befindet sich ein weißlicher Nabelfleck (Chalaza), die Trennstelle, an der sich die Frucht von der Cupula löst. Sie entspricht einem Querschnitt durch den stark verdickten, stark verkürzten Blütenstiel. Mit freiem Auge zu erkennen ist hier der Leitbündelring. Die Leitbündel sind am Perikarp häufig als Längsrippen zu erkennen. Das Ende der Frucht ist zugespitzt und besteht aus den Perigonblättern und den verholzten Narbenästen. Im Inneren liegt dem Perikarp ein behaartes  Endokarp an. Die Scheidewände des Fruchtknotens haben sich aufgelöst, die Columella ist durch den Samen zur Seite gedrängt. Der Samen hat eine häutige, gerbstoffreiche  Schale. Das Innere des Samens wird vollständig vom Embryo eingenommen, der überwiegend aus zwei großen Keimblättern besteht. Die Keimwurzel befindet sich nahe der Fruchtspitze. Die Oberfläche des Embryos ist mehr oder weniger glatt oder gefurcht. Dadurch reicht die Samenschale teilweise ins Innere des Embryos und lässt sich dann schlecht entfernen. Die  Ausbreitung der „Plumpsfrüchte" erfolgt durch Eichhörnchen,  Siebenschläfer,  Krähen und  Häher. Die Tiere verstecken Nahrungsvorräte im Boden, vergessene Früchte keimen dann im Frühjahr aus. Aus Samen gekeimte Bäume tragen erstmals mit etwa 25 bis 35 Jahren Früchte. Die Nüsse haben einen hohen Gehalt an den Kohlenhydraten Stärke und  Saccharose. Der hohe Zuckergehalt zusammen mit dem hohen Wassergehalt frischer Früchte macht sie leicht verderblich. Der hohe Kohlenhydratgehalt unterscheidet die Kasta-nien von den meisten anderen Nüssen, die vorwiegend  lt Fetteenthalten. Der Proteinanteil ist frei von  Prolamin und  Glutenin, Kastanienmehl ist daher nur in Mischung mit anderem Mehl backfähig. Der Gehalt an für den Menschen essentiellen Aminosäuren ist hoch. Der Proteingehalt ist höher als in  Kartoffeln, aber geringer als in Getreide. Der Fettgehalt ist gering, hat aber einen hohen Anteil an Linol- und  Linolensäure (550–718 Milligramm Linolsäure und 78–92 Milligramm Linolensäure je 100 Gramm Frischmasse). Der  Kalium-Gehalt ist hoch, der Natriumgehalt sehr niedrig (9 Milligramm je 100 Gramm Frischmasse). An Vitaminen sind nur zwei Vitamine der B-Gruppe in größeren Mengen vorhanden:  Riboflavin (B 2) und  Nicotinsäure (B 3), die auch temperaturstabil sind.



BACHBLÜTEN
Ich bin vollkommen angepasst, ich kann nicht nein sagen (4 Centaury)
- Diese Menschen sind allen vollkommen angepasst und können zu nichts nein sagen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können diese durch einmal ausbrechen und sagen nicht mehr so schnell nein

BACHBLÜTEN
ich fühle mich zurückgesetzt (8 Chicory)
- Diese Menschen fühlen sich ständig zurückgesetzt
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dieses Gefühl allmählich ablegen  


ERNÄHRUNG
Lebensmittelpyramide
Bei der Lebensmittelpyramide, steht das Basissegment für die Getränke, gefolgt von dem breiten Fundament der Gemüse und des Obstes. An diesen Lebensmitteln sollten man sich sattessen. Die Kohlenhydratreichen Lebensmittelgruppen, alle voran Getreide und -produkte einschließlich der Kartoffeln, stehen an dritter Stelle der empfohlenen Lebensmittel. Dementsprechend folgen jetzt die Lebensmittelgruppen, die nur mit Augenmaß verzehrt werden dürfen. Milch und fettarme Milchprodukte sollen ebenfalls täglich auf den Speiseplan stehen. Fleisch, Fisch, Geflügel und Eier gehören selbstverständlich zu einer ausgewogenen Ernährung sind aber mengenmäßig eher als Beilagen auf einem insgesamten Kohlenhydratbetonten, an pflanzlichen Lebensmittelreichen Speiseplan. An der Spitze der Pyramide steht schließlich das, was man am wenigsten essen soll, nämlich Fettreiches, Süßes und die Kombination aus beiden


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