Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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29.08.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > August > 27.08.18-02.09.18


INDISCHES BASILIKUM

Diese Art des Basilikums kommt aus Indien und wird dort verehrt. Der Name Tulsi kommt aus dem Sanskrit und bedeutet: "Die Unvergleichliche". Es ist bei den Hindus die heiligste aller Pflanzen. Bei uns sind die verschiedenen Basilikumarten mehr als Gewürz in er guten südlichen Küche bekannt und dienen zur Verdauungsförderung und als Salzersatz. Die Pflanze hat nicht nur viele Heilwirkungen sondern stärkt auch das Immunsystem. Tulsi-Basilikum kann ohne weiteres als Zimmerpflanze gehalten werden.
Indisches Basilikum, auch Tulsi bzw. Tulasi, Königsbasilikum oder Heiliges Basilikum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Basilikum innerhalb der Familie der Lippenblütler. Ihr natürliches Vorkommen ist im tropischen und  subtropischen  Asien sowie in Nord- Australien.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Abwehrschwäche
Heilwirkung:
Pflanzenheilkunde: beruhigend, entspannend, immunsystemstärkend, verdauungsfördernd, Volksheilkunde: antiseptisch, beruhigend, blähtreibend, entspannend, immunsystemstärkend, krampflösend, schlaffördernd, verdauungsfördernd, wärmend, wurmtreibend
Anwendungsbereiche:
Pflanzenheilkunde: Tonikum, Immunsystem, Verdauung, Volksheilkunde: Angina, Antibiotika, Arthritis, Asthma, Bronchitis, Grippe, Hautkrankheiten, Heiserkeit, Insekten, Insektenstiche, Kehlkopfentzündung, Koliken, Kopfschmerzen, Krämpfe, Migräne, Mundschleimhautentzündung, Nebenhöhlenentzündung, Rheuma, Schmerzen, Stress, Tonikum, Überanstrengung, Unterleibsschmerzen
wissenschaftlicher Name:
Ocimum sanctum L., Ocimum tenuiflorum
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Holy Basil
volkstümlicher Name:
Heiliges Basilikum, Indisches Basilikum, Königsbasilikum, Tulassi, Tulsi, Tulsi-Basilikum
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Ganze Pflanze, Saft, Samen, Stängel
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Eugenol, Flavanoide, Gerbstoffe, Kaffeesäure, Kampfer, Methylchavicol, Pinen
Sammelzeit:
April - November
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit, Kleinkinder
Nebenwirkungen:
Müdigkeit, bei Langzeitgebrauch vermutlich krebsfördernd

Anwendung
Für viele der pharmakologischen Wirkungen des indischen Basilikums können das enthaltene Eugenol und andere antioxidativ wirksame  Phenole und Flavonoide verantwortlich gemacht werden. Sowohl ätherisches Öl als auch Eugenol allein haben im Laborversuch  anthelminthische Wirkung. In mehreren Laborstudien wurden antibakterielle Wirkungen von indischem Basilikum, insbesondere gegen Staphylococcus aureus, bestätigt. Auch nachgewiesene radioprotektive Effekte sind mit Sicherheit auf antioxidative Mechanismen zurückzuführen. Zudem konnte in mehreren Versuchen (Tierversuche wie klinische Studien) gezeigt werden, dass die Pflanze eine Antistress-Wirkung hervorruft. Die Pflanze wirkt außerdem schmerzlindernd und ge-gen stressbedingten Bluthochdruck. Eine antidiabetische Wirkung des Saatöls aus indischem Basilikum konnte dagegen nicht bestätigt werden. In einem Tierversuch mit Ratten wurden mit alkoholischem Extrakt aus der Pflanze die schädlichen neurologischen Effekte von Lärm verhindert. Zuletzt war wässriger Extrakt aus getrocknetem indischem Basilikum in der Lage, bei Mäusen gewisse Koordinationsleistungen zu verbessern, was auf möglichen Einsatz als  Nootropikum deutet.  
Tee
1 Teelöffel getrocknetes Kraut auf 250 ml Wasser. Kochendes Wasser über das Kraut gießen und 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseihen. 1-2 Tassen pro Tag helfen bei Verdauungsproblemen, Stress und stärken das Immunsystem.
Mundspülung
Die Mundspülung/Gurgeln mit dem Tee hilft bei Entzündungen im Mundraum und Heiserkeit.
Speisen
Die Blätter in Salaten und Speisen geben. Die Blätter vertragen es nicht, mitgekocht zu werden. Fördert die Verdauung, verhindert Blähungen und Völlegefühl.
Saft
Der frische Saft aus den Blättern oder die zerquetschten Blätter helfen bei Insektenstichen und Hautkrankheiten.
Samen
Die Samen sind ein Stärkungsmittel oder in einem Absud gekocht gegen Hautkrankheiten einsetzbar.
Öl
Das Öl vertreibt Insekten.
Küche
Im Ayurveda wird allgemein Tulsi als Tee eingesetzt, der pur oder in verschiedenen Mischungen wie z. B. mit Ingwer oder grünem Tee erhältlich ist. Tulsitee wird üblicherweise aus den drei verschiedenen Sorten Rama Tulsi, Krishna Tulsi und Vana Tulsi gewonnen. In der thailändischen Küche stellt indisches Basilikum eine der Basilikum-Arten dar, die in der Gewürzmischung  Horapa enthalten sein können. Sehr häufig ist es auch in gebratenem Fleisch wie pad gaprao oder in 'country-style'- Curry enthalten. Generell werden Blätter der Pflanze erst gegen Ende des Kochvorgangs zugegeben, um ihr Aroma zu erhalten. Auch gefriergetrocknet kann man es verwenden.

Geschichtliches
Seit tausenden von Jahren ist Basilikum nicht nur wichtige Heilpflanze, sondern auch Ritualpflanze. Es findet sich als Grabbeigabe bei den Ägyptern und in indischen Überlieferungen. Auch im Christentum hat Basilikum eine religiöse Bedeutung, zeitweise wurden aus Tulsi Rosenkränze hergestellt. In Europa ist Basilikum den meisten eher als gut schmeckende Ergänzung von Speisen bekannt geworden.

Pflanzenbeschreibung
Das Indische Basilikum wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu 100 Zentimeter. Der gerade Stängel kann an der Basis verholzen und besitzt viele fein behaarte Zweige. Die gegenständig angeordneten  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattstiele sind 1 bis 2,5 Zentimeter lang. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 2,5 bis 5,5 Zentimetern und einer Breite von 1 bis 3 Zentimetern länglich mit dreieckiger Spreitenbasis, stumpfem oberen Ende und leicht gezähntem Blattrand. Die Laubblätter sind überall fein behaart, besonders aber an den  Blattadern. In endständigen, 6 bis 8 Zentimeter langen ährigen Blütenständen stehen je sechs Blüten in Scheinquirlen zusammen. Die  Hochblätter sind bei einer Länge sowie einer Breite von etwa 1,5 Millimeter herzförmig und zugespitzt. Die Blütenstiele sind 2,5 Millimeter lang. Die zwittrigen  Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die 2,5 Millimeter langen Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen und der Kelch ist zweilippig. Die Kronblätter sind weiß bis rötlich. Die braunen  Nüsschen sind mit 1 mal 0,7 Millimeter leicht eiförmig und leicht buckelig.
Das Tulsi-Basilikum ist in den Tropen und Subtropen von Asien und Australien heimisch. Sie wächst bevorzugt auf nährstoffreichen und lockeren Böden. Die mehrjährige Staude wird zwischen 50 und 100 Zentimeter hoch. Die spitzen elliptischen Blätter sind gegenständig angeordnet und haben einen aromatischen Duft. Die weißen bis purpurnen Blüten erscheinen zwischen Juni und September an kerzenförmigen Blütenständen. Aus den Tulsi-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.

Anbautipps
Da die Pflanze keinen Frost verträgt: In Töpfen anpflanzen. Der Boden sollte nährstoffreich, humos und locker sein. Die Aussaat im Frühling auf die Erde und nur leicht andrücken (Lichtkeimer). Warm und feucht halten. Die Vermehrung über Stecklinge ist auch möglich. Die Pflanze kann im hellen Zimmer gehalten oder überwintert werden. Wird die Pflanze älter: ab und zu in geringen Mengen düngen. Bei der Ernte die Pflanze in Form schneiden. So kann man auch keinen kleinen Baum gestalten.

Sammeltipps
Das Kraut kann man ab April ernten. Man kann es frisch verwenden oder trocknen. Aus dem Kraut vor der Blüte wird das Öl durch Wasserdampf-Destillation gewonnen. Im Herbst kann man die Samen ernten (diese bleiben einige Jahre nutzbar und keimfähig).




JABORANDISTRAUCH
ttt

Die Rautengewächse sind eine artenreiche Pflanzenfamilie innerhalb der Ordnung der Seifenbaumartigen. Zu ihr gehören 150 bis 183 Gattungen mit 1200 bis 1900 Arten. Unter anderem gehören auch alle Zitrusfrüchte hierher.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Homöopathisch ab D3!, harntreibend
wissenschaftlicher Name: Pilocarpus jaborandi
Verwendete Pflanzenteile: Blätter

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Jaborandistrauch nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmal
Es sind überwiegend Bäume oder Sträucher, seltener auch krautige Pflanzen. Sie sind immergrün oder laubabwerfend. Die meisten dieser Pflanzenarten enthalten ätherische Öle. Die gestielten Laubblätter sind von Art zu Art verschieden: wechsel- oder meist gegenständig und sind einfach oder meist zusammengesetzt. Nur selten sind Nebenblätter vorhanden. Die Blattflächen sind oft durchscheinend punktiert.
Generative Merkmale
Selten stehen die Blüten einzeln, meist stehen sie in unterschiedlich gebauten Blütenständen zusammen. Die Blüten sind meist zwittrig, wenn sie eingeschlechtig sind dann sind die Pflanzen einhäusig bis zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die kleinen bis mittelgroßen Blüten sind radiärsymmetrisch, seltener auch etwas zygomorph, mit doppelter Blütenhülle (Perianth) und drei- bis fünfzählig. Die Kelchblätter sind frei oder an der Basis verwachsen und sind bei einigen Taxa stark reduziert. Die (drei-) vier oder fünf Kronblätter sind frei oder verwachsen. Die Zahl der Staubblätter kann ganz unterschiedliche sein zwei, drei, fünf, acht, zehn, oder 20 bis 60. Die Staubfäden sind meist breit und frei oder oft untereinander an ihrer Basis ringförmig verwachsen. Es ist ein intrastaminaler Diskus vorhanden. Es sind meist (ein bis) vier bis fünf (bis 100) oberständige Fruchtblättervorhanden, sie können frei sein bis verwachsen sein. Bei Fruchttypen sind die Rutaceae sehr variabel: Beeren, Steinfrüchte, Samaras, Kapselfrüchte und Balgfrüchte kommen vor.


BACHBLÜTEN
Ich bin zurückhaltend (34 Water Violet)
- Diese Menschen sind sehr zurückhaltend
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie aus sich heraus kommen


BACHBLÜTEN
Unerwünschte Gedanken oder Bilder drängen sich unaufhörlich ins Bewusstsein und man kann sie nicht abstellen (35 White Chestnut)
- Diese Menschen haben unerwünschte Gedanken und Bilder die unaufhörlich ins Bewusstsein drängen und nicht abstellen können
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie dies endlich abstellen


ERNÄHRUNG
Sauermilch  
Wird die Milch sauer, so ist ein neues, wertvolles Nahrungsmittel entstanden. Folgende Sauermilchprodukte werden sie bereits im Lebensmittelmarkt gesehen bzw. sogar schon gekauft haben:
- Trinksauermilch                             - Sauermilch
- Trinkmolke                                     - Crème fraîche
- Buttermilch                                    - Sauermilch mit Fruchtzusätzen (Fruchtzubereitung und Fruchtanteil)
- Kefir                                               - Joghurt


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